Gesundheitsmanagement

Mit einem effektivem betrieblichen Gesundheitsmanagement und innovativen Konzepten zur Gesundheitsförderung können Unternehmen einem hohen Krankenstand entgegenwirken. Wer die Gesundheit seiner Mitarbeiter fördert und erhält, die Arbeitsbedingungen optimiert und Mitarbeiterzufriedenheit anstrebt, wird mittel- bis langfristig die Produktivität und Arbeitsqualität hoch und die Fehlzeitenquote niedrig halten.

Zwar ist der Krankenstand in deutschen Unternehmen laut Statistik in den letzten Jahren insgesamt zurückgegangen, aber nicht deshalb, weil die Beschäftigten nun gesünder wären, sondern weil sie trotz Krankheit oft zur Arbeit gehen (vor allem aus Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes), mit allen Nachteilen für sich selbst, aber auch für das Unternehmen. 

Hingegen hat sich die Quote der depressiv Erkrankten, darunter zunehmend jüngere Personen, von 6% auf 10% erhöht. Als Gründe für diesen starken Anstieg werden vor allem genannt: Angst um den Arbeitsplatz, Konflikte zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten, zunehmender Stress. Gerade die Stressprävention ist deshalb eine immer wichtiger werdende Aufgabe des Gesundheitsmanagements.

 

Siehe auch:

ArbeitssicherheitArbeitsstressEthik/UnternehmensethikBetriebliche EingliederungBehindertenintegration

Bezug zu QET-Richtlinien:

Q02 Soziale KompetenzenQ07 PersonalmanagementE01 WirtschaftsethikE06 ArbeitsschutzE07 StresspräventionE13 50plusE14 InklusionE15 Wiedereingliederung

Literaturempfehlung:

Kompetenz-Tipp:

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