QET-Methode

Die ganzheitliche und werteorientierte QET-Methode versteht unter Unternehmenskultur das Zusammenwirken von Qualität, Ethik und Transparenz und umfasst dabei, über ausgewählte Indikatoren und Regeln, alle wesentlichen Unternehmensbereiche (siehe dazu die jeweiligen Begriffserläuterungen im Lexikon).

Bisher wurden Qualität, Ethik, Transparenz von Wirtschaftsunternehmen und anderen Organisationen anhand separater Regelwerke beurteilt.

Die geltenden ISO-Normen beziehen sich überwiegend auf die Qualität von Prozessen.
Für den Bereich Ethik entsteht derzeit die ISO-Norm 26000, die voraussichtlich ab 2010 gelten soll. Auch für die Transparenz von Unternehmen gibt es, abgesehen der Vorschriften für die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, in Deutschland bisher keine normierten Anforderungen. In den USA gibt es für die Transparenz des Finanzbereichs größerer Unternehmen das gesetzlich bindende SOX.

Über das QET-Bewertungssystem als Maßstab (Index) der Unternehmenskultur kann das Unternehmen feststellen, inwieweit es die einzelnen Anforderungen der QET-Methode bereits erfüllt und wo Verbesserungspotentiale bestehen. Hier kann durch qualifizierte interne oder externe Auditoren fehlendes Wissen vermittelt und das Unternehmen auf QET-Niveau gehoben werden, anschließend bestätigt durch die Aushändigung des QET-Kompasses, der in individuellen Abständen erneuert werden kann. 

Siehe auch:

QualitätsmanagementEthik/UnternehmensethikTransparenzQET-Bewertungsverfahren

Bezug zu QET-Richtlinien:

Über QET

Literaturempfehlung:

Kompetenz-Tipp:

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