QET-Bloghttp://www.qet.de/QET-Blogde-deQET-Blog 4.6.1http://blogs.law.harvard.edu/tech/rssQET OHGinfo@qet.deinfo@qet.deQET-Bloghttp://www.example.org/typo3conf/ext/t3blog/icons/rss.pnghttp://www.qet.de/QET-BlogAmazon - Ein Blick hinter die Kulissen ()http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/amazon-ein-blick-hinter-die-kulissen/zeit/2013/02/15/http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/amazon-ein-blick-hinter-die-kulissen/zeit/2013/02/15/Fri, 15 Feb 2013 00:39:00 +0100 Autor: Dominik Brauch Während ich beginne diesen Eintrag zu schreiben, erinnere ich mich an meinen Blogbeitrag vom 25.10. letzten Jahres. Damals widmete ich mich...Autor:  Dominik Brauch

Während ich beginne diesen Eintrag zu schreiben, erinnere ich mich an meinen Blogbeitrag vom 25.10. letzten Jahres. Damals widmete ich mich dem Thema Shitstorms. Ich berichtete über vergangene Wutwellen, die große Konzerne trafen und erläuterte was man tun sollte, wenn plötzlich eine wütende Meute den eigenen Betrieb angreift. Seit gestern trifft es Amazon, den größten Onlinehändler der Welt - zurecht wie sich zeigen wird! Die ARD-Reportage  "Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon"  zeigt einen Blick hinter die Kulissen während des Weihnachtsgeschäftes.

Wir kennen ihn alle, den Internet-Giganten amazon.de, bei dem man quasi alles von A wie Autoreifen bis Z wie Zwergenmütze erwerben kann. Nicht nur die riesige Auswahl lässt uns Verbrauchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, auch der schnelle Versand und die günstigen Preise veranlasst uns den Warenkorb immer wieder zu füllen. Keine Frage, es ist bequem von Zuhause aus einen Artikel zu bestellen, der innerhalb eines Tages - bestenfalls kostenlos - geliefert wird und zudem noch günstiger als beim Händler in der nächsten Großstadt ist. Das Ganze hat jedoch seinen Preis und diesen tragen bei Amazon scheinbar tausende von Leiharbeitern. Sie werden aus allen Herren Ländern angekarrt, um für knappe 8€ pro Stunde Waren zu verpacken und Lager zu füllen. Dass sie als Leiharbeiter für deutlich weniger Geld arbeiten werden als Ihnen ursprünglich versprochen wurde, erfahren sie erst, wenn sie am entsprechenden Arbeitsort, einem der riesigen Amazon-Lager, angekommen sind. Bevor die Arbeiter jedoch ihren Dienst antreten, werden sie in überfüllten Bussen zu einem Ferienpark transportiert, in dem Sie mit mehreren Personen auf engstem Raum leben müssen. Hier werden die Arbeiter wohnen. So lange bis Amazon bzw. die Zeitarbeitsfirma sie nicht mehr benötigt und ihnen fristlos kündigt. Von einem auf den anderen Tag. 

Während die Menschen im Logistik-Zentrum bis zu 20km pro Schicht laufen und danach teilweise stundenlang auf einen Bus warten müssen, der sie zurück zur Unterkunft bringt, durchsuchen Sicherheitsleute, die mitunter der rechten Szene zuzuordnen sind, die Taschen und Räumlichkeiten der Arbeiter.

Die Reportage der ARD ruft Entsetzen in der breiten Öffentlichkeit hervor und ist der Auslöser für die Wutwelle, die das Unternehmen nun herbe trifft. Statt jedoch auf die wütende Kundschaft einzugehen, die bei Facebook ihren Unmut kundtut, werden weiter Produkte auf der Facebook-Seite des Unternehmens angepriesen. 
Es geht ums Geschäft - um was auch sonst?!

 

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Die Crème de la Crème der Unternehmenskultur ()http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/die-creme-de-la-creme-der-unternehmenskultur/zeit/2012/11/26/http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/die-creme-de-la-creme-der-unternehmenskultur/zeit/2012/11/26/Mon, 26 Nov 2012 16:43:00 +0100 Autor: Dominik Brauch Es ist sonnig im kalifornischen Mountain View, während sich unter gelben, roten, blauen und grünen Sonnenschirmen Menschen über Sushi-Rolle...Autor:  Dominik Brauch

Es ist sonnig im kalifornischen Mountain View, während sich unter gelben, roten, blauen und grünen Sonnenschirmen Menschen über Sushi-Rollen, Blaubeer-Smoothies oder mexikanische Gerichte hermachen. Auf dem Volleyballplatz nebenan schmettern sich junge Männer die Bälle um die Ohren. Was sich im ersten Augenblick nach einem prächtigen Urlaub anhört, entpuppt sich als Arbeitsatmosphäre beim Internet-Riesen Google.

 

Viele werden sich beim Lesen dieser Zeilen sicher fragen, für was die Mitarbeiter bei einem solchen Arbeitsklima denn noch Urlaub benötigen. Aber genau das ist das Erfolgsgeheimnis des Suchmaschinen-Anbieters. Die Arbeitszeit möglichst so zu gestalten, dass sie als eigentliche Arbeitszeit, die man oft möglichst schnell hinter sich bringen möchte, gar nicht wahrgenommen wird. 

 

Google schafft eine Wohlfühlatmosphäre, die ihresgleichen sucht. Da wären zum Beispiel die flexiblen Arbeitszeiten zu nennen. Es spielt keine Rolle, ob man morgens um 08.00 Uhr, 09.00 Uhr oder 10.00 Uhr das Büro betritt und auch nicht, wann man dieses wieder verlässt. Übrigens: Unter Büro darf man bei Google nicht eine Räumlichkeit verstehen, die man sonst als Office interpretiert. Die Büros und Cafés sind so eingerichtet, dass die Interaktion zwischen Googlern (so nennt man die Mitarbeiter bei Google) innerhalb der Teams sowie teamübergreifend gefördert wird – ob bei der Arbeit oder bei einer Runde Kicker. Jeder kann sich aktiv einbringen und seine Ideen und Meinungen mit den anderen teilen. Dazu zählt auch, dass 20% der Arbeitszeit für eigene Ideen/Projekt genutzt werden können, die Google vorantreiben sollen. Es herrschen flache Hierarchien, so flach, dass sich jeder duzt.

 

Die Wahl der Kleidung bleibt einem selbst überlassen, jeder erscheint in den Klamotten, in denen er sich wohl fühlt. Aber nicht nur die ungezwungene Atmosphäre, in der Ideen auch in der Warteschlange beim Mittagessen oder im Fitnesscenter entstehen können, sind vorbildlich. Google stellt fast alles zur Verfügung, was die Mitarbeiter benötigen. Es beginnt bei den Gratis-Mahlzeiten, die an 15 verschiedenen Restaurants auf dem Campus eingenommen werden können. Jedes Restaurant bietet unterschiedliche Gerichte aus der ganzen Welt an. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Damit die Googler allerdings auch unmittelbar an ihrem Arbeitsplatz etwas zu essen erhalten, hat Google eine Distanz festgelegt, die 30 Meter beträgt. Exakt diese Distanz mutet Google hungrigen Angestellten zu. Spätestens dann muss etwas zum Essen greifbar sein. Egal, ob es sich um Schokoriegel, Bananen oder Baguettes handelt.

Aber nicht nur das Essen wird von Google finanziert, auch im betriebseigenen Fitnessstudio kann kostenlos geschwitzt werden. Die verschwitzte Kleidung kann dann beim hauseigenen Wäscheservice abgegeben werden. Für neue Kleidung ist auch gesorgt. Google spendiert jedem Mitarbeiter pro Woche zwei neue T-Shirts. Und wer nach all der Anstrengung Entspannung benötigt, macht es sich auf den betriebseigenen Massagesesseln gemütlich. Oder aber man besucht einen unentgeltlichen Yoga-Kurs. Die kostenlosen Möglichkeiten, die Google zur Freizeitgestaltung auf dem eigenen Campus bietet, sind so vielfältig, dass eine weitere Aufzählung den Rahmen sprengen würde. 

Deutlich wird, dass sich die Atmosphäre, die bei Google herrscht, erkennbar vom Rest der Arbeitswelt abhebt. Das kommt gut an, insbesondere bei Studenten aus aller Welt. Sie sind die hellen Köpfe, die Google benötigt und will. Auf eine Stelle, die Google ausschreibt, bewerben sich mehr als 100(!) Menschen. Der Kampf um einen Arbeitsplatz beim besten Arbeitgeber der Welt ist hart. Zig Bewerbungsgespräche bei unterschiedlichen Abteilungsleitern muss ein Bewerber hinter sich bringen. Erst wenn jeder seine Zustimmung erteilt, erhält der Bewerber den Arbeitsplatz. Der Suchmaschinen-Riese ist stolz darauf, dass die Besten der Besten im Konzern beschäftigt sind. Die Mitarbeiter machen Google zu dem, was es ist, denn das Unternehmen holt clevere und zielstrebige Menschen in sein Team. Dabei sind ihm Fähigkeiten wichtiger als Erfahrung. 


Google ist davon überzeugt, dass die richtige Unternehmenskultur die beste Basis für innovative und kreative Ideen ist. Ein Vorzeigeunternehmen, bei dem sich die meisten Betriebe eine gehörige Scheibe abschneiden sollten. Denn bei Google ist nicht nur der Kunde König, sondern auch der Mitarbeiter.

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Shitstorms - Wie Wutwellen Unternehmen überfluten ()http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/shitstorms-wie-wutwellen-unternehmen-ueberfluten/zeit/2012/10/25/http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/shitstorms-wie-wutwellen-unternehmen-ueberfluten/zeit/2012/10/25/Thu, 25 Oct 2012 21:38:00 +0200 Autor: Dominik Brauch Ob Facebook, Twitter, Google+ oder XING, soziale Netzwerke haben sich fest im Alltag der Gesellschaft etabliert und sind kaum noch wegzudenken. Immer mehr Unternehmen spr...Autor:  Dominik Brauch


Ob Facebook, Twitter, Google+ oder XING, soziale Netzwerke haben sich fest im Alltag der Gesellschaft etabliert und sind kaum noch wegzudenken.

Immer mehr Unternehmen springen auf den Zug auf und erhoffen sich durch die Nutzung von sozialen Netzwerken oft eine stärkere Kundenbindung. Der zeitnahe und direkte Kontakt mit den Kunden wird von vielen Firmen als wichtig eingestuft. Dass diese schnelle und unkomplizierte Kommunikation allerdings auch die ein oder andere „Gefahr“ birgt, haben in den letzten Monaten einige große Unternehmen schmerzlich zu spüren bekommen. Im August zum Beispiel traf es gleich zwei große Konzerne auf Facebook – Vodafone und McDonalds.

 

Der Mobilfunkanbieter bekam es besonders stark zu spüren. Eine Nutzerin beschwerte sich auf der Fan-Seite des Unternehmens über angeblich fehlerhafte Rechnungen und stellte Vodafone dafür an den virtuellen Pranger. Eine überhöhte Rechnung, ob nun zurecht ausgestellt oder nicht, stellt sicher keinen Einzelfall dar, so etwas passiert fast jedem Unternehmen hin und wieder mal, sodass mit einem gewissen Zuspruch zu rechnen war. Doch die gigantische Wutwelle, die sich aus dieser einen Beschwerde entwickelte, überraschte. Über 150.000 Likes und fast 20.000 Kommentare zählt der Beitrag inzwischen. Die Welle der Empörung stieg insbesondere deshalb so schnell, weil der Beitrag von Vodafone aufgrund des Wochenendes für einige Tage nicht beachtet wurde und somit den Eindruck hinterließ, Vodafone kümmere sich nicht um die Beschwerden seiner Kunden.

 

Beim Fastfood-Anbieter McDonalds fast das gleiche Bild: Ein Kunde beschwert sich hier allerdings nicht über eine falsche Abrechnung, sondern über die Preiserhöhung eines Produktes, die bei 40% liegt.

Fast 100.000 Likes und viele tausend Kommentare umfasst auch dieser Beitrag. Die Flut schwappte schnell auf diverse Blogs und den Kurznachrichtendienst Twitter über, was wiederum zu mehr Aufmerksamkeit führte.

Aber nicht nur Konzerne sind von solchen heftigen Shitstorms betroffen, auch der Bundesligist Werder Bremen wurde im Sommer von einer Wutwelle überrollt, die seinesgleichen sucht. Kurz nachdem der Fussballclub seinen neuen Hauptsponsor Wiesenhof präsentierte, hagelte es massiv Kritik.

Der Ärger der Fans richtete sich insbesondere gegen den Umstand, dass Wiesenhof Tiere quälen soll und Werder Bremen scheinbar nur des Geldes wegen diesen Sponsor gewählt hatte. Die moralischen und ethischen Gesichtspunkte dieser Entscheidung eines Vereins, der insbesondere für Kinder eine Vorbildfunktion inne hat, schienen außer Acht gelassen worden zu sein, hieß es. Die Verantwortlichen des Vereins versuchten die Sache auszusitzen, was allerdings noch mehr Entrüstung und beleidigende Kommentare nach sich zog.

 

Somit wären wir auch schon beim Thema wie sich Unternehmen oder andere Organisationen, die im Social Web aktiv sind, bei solchen Protestwellen verhalten sollten bzw. wie sie es nicht sollten.

 

Klar ist: Es kann jeden treffen, der sich irgendwie angreifbar macht. Insbesondere bei großen Unternehmen ist dies kaum zu vermeiden, denn allein die Größe kann schon ein Angriffspunkt sein.

Shitstorms versuchen auszusitzen, wie es anfänglich Werder Bremen tat, ist sicherlich keine Lösung, denn dies fördert vielmehr die bereits entstandene Welle der Entrüstung. Negative Beiträge zu löschen ist allerdings eine noch viel schlechtere „Lösung“. Gut, wer liest schon gerne negative Beiträge auf seiner Pinnwand? Da ist es bequem sich durch den „Löschen-Button“  von jeglicher Art negativer Kommentare zu befreien. Jedoch ist es nahezu unmöglich Probleme über einen längeren Zeitraum vor dem Social Web zu verstecken. Das Netz vergisst nicht und bestraft diese Form der Ignoranz durch weitere oder größere Wutwellen. Das Unternehmensimage wird möglicherweise durch die Zensur unerwünschter Beiträge oder Kommentare erheblichen Schaden davon tragen. Wer also so radikal handelt, hat entweder keine Guidelines vor sich liegen, einen Vorgesetzten, der sich mit  Social Media  nicht befasst oder aber schlichtweg keine Ahnung!

 

Wichtig ist, dass die Aktivität der Beiträge von Kunden auf den eigenen Seiten der verschiedenen Social Media-Plattformen im Auge behalten wird und bei negativer Kritik schnell und richtig gehandelt wird. Was richtig heißt? Das erläutere ich gerne im Detail. Zum einen sollte man einen kühlen Kopf bewahren uns sich nicht provozieren lassen. Voreilige, unüberlegte Reaktionen schüren oftmals das Feuer nur noch weiter. Antworten Sie bedacht, höflich, ehrlich und sachlich. Den Kunden ist es wichtig, dass man ihr Problem ernst nimmt und sich intern damit befasst bzw. nach Lösungen sucht. Eine professionelle Reaktion auf negative Kritik führt häufig dazu, dass Kunde und Unternehmen zu einem Kompromiss gelangen und das Image gar aufgebessert wird. 

 

Gerade in der heutigen Zeit, die aufgrund des Web 2.0 von Transparenz lebt, ist es wichtig passende Antworten und Reaktionen an den Tag zu legen. Das Verhalten der meisten Konsumenten hat sich seit der „Einführung“ des Social Web radikal geändert und damit auch die Erwartungen an Unternehmen. Kundenbewertungen und die Möglichkeit sich unkompliziert mit anderen Konsumenten über Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen auszutauschen, sorgen für eine gewisse Transparenz. Die wenigsten Unternehmen - ausgenommen die meisten großen Konzerne – haben bisher auf das neue Kundenverhalten reagiert und  ihr Customer-Relationship Management (CRM) an die veränderten Bedingungen angepasst.

 

Insbesondere die Führungskräfte  kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)  sollten sich für die Zukunft wappnen, indem sie sich coachen lassen.

Ob es um die richtige Führung des Unternehmens, den korrekten Umgang mit den Mitarbeitern oder das Unternehmensimage geht, QET bietet für sechs Themenbereiche entsprechende Seminare an.

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Bei Werner & Mertz wird mehr Energie erzeugt als verbraucht ()http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/bei-werner-mertz-wird-mehr-energie-erzeugt-als-verbraucht/zeit/2012/09/30/http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/bei-werner-mertz-wird-mehr-energie-erzeugt-als-verbraucht/zeit/2012/09/30/Sun, 30 Sep 2012 14:23:00 +0200 Autor: Dominik Brauch Das Mainzer Traditionsunternehmen, insbesondere bekannt durch die Marken "Erdal" und "Frosch", ist nach eigenen Angaben das einzige Industrieunternehmen in Deutschland, d...Autor:  Dominik Brauch


Das Mainzer Traditionsunternehmen, insbesondere bekannt durch die Marken "Erdal" und "Frosch", ist nach eigenen Angaben das einzige Industrieunternehmen in Deutschland, das durch ein effizientes Umweltkonzept mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Nicht verwunderlich bei 16 Windkraftanlagen und einer großen Photovoltaik-Anlage, die auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes in Mainz stehen. Hinzu kommt eine vierschichtige Spezialglasfassade, die für eine optimale Wärmedämmung sorgt. Geheizt wird das Gebäude im Übrigen durch eine Geothermie, die Wärme aus dem Boden und Grundwasser zieht.

 

"Nachhaltigkeit ist bei uns nicht nur eine Modeerscheinung, Nachhaltigkeit ist für uns eine Familientradition", versichert Reinhard Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter der Werner & Mertz GmbH mit Nachdruck. Diesen Worten hat sein Unternehmen Taten folgen lassen und wurde daher nun mit der LEED-Zertifizierung in Platin für ein besonders ökologisch ausgerichtetes Geschäftsgebäude ausgezeichnet.

 

Einen ausführlichen Bericht der Mainzer Rhein-Zeitung finden Sie  hier .

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Social Media und seine Auswirkungen auf Unternehmen ()http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/social-media-und-seine-auswirkungen-auf-unternehmen/zeit/2012/07/31/http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/social-media-und-seine-auswirkungen-auf-unternehmen/zeit/2012/07/31/Tue, 31 Jul 2012 00:00:00 +0200 Autor: Dominik Brauch Vor einigen Jahren betitelte das US-Nachrichtenmagazin „Times“ „die Person des Jahres“ mit dem Wort „Du“. Hiermit waren die unzähligen Internetuser gemeint, die nun, dan...Autor:  Dominik Brauch

 

Vor einigen Jahren betitelte das US-Nachrichtenmagazin „Times“ „die Person des Jahres“ mit dem Wort „Du“. Hiermit waren die unzähligen Internetuser gemeint, die nun, dank neuer Webtechnologien, ihre Gedanken und Meinungen mit anderen teilen konnten. Ohne weitreichende Programmierkenntnisse können die Nutzer in  Social Media  Informationen und Meinungen verbreiten, Videos und Bilder posten, usw. Dies hat auch Auswirkungen auf Unternehmen. Glauben Sie nicht?

 

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, wenn sie ein neues Produkt kaufen möchten, eine neue Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen oder Ausschau nach einem passenden Hotel für Ihren nächsten Reisetrip halten. Ich für meine Person nutze dazu Bewertungsportale wie Qype oder holydaycheck.de. Aber auch auf den Verkaufsplattformen selbst, wie Amazon, lese ich mir Kundenrezensionen zu den jeweiligen Produkten durch. Darüber hinaus informiere ich mich auf den Webseiten des Anbieters selbst über seine Produkte, sofern denn vorhanden.

Auf unzähligen Portalen bewerten Kunden Produkte und Dienstleistungen, um Anregungen und Tipps zu geben. Dass dies vielen Unternehmen ein Dorn im Auge ist, verwundert nicht, findet sich da doch oft die unbequeme Wahrheit.

 

Aber nicht nur Kunden geben Bewertungen ab. Nein, auch Arbeitnehmer tun dies. Sie benoten Ihren Arbeitgeber auf Portalen wie Kununu. Kennen Sie nicht? Dann wird es aber schleunigst Zeit ( kununu.com ).

Insbesondere aufgrund des  demografischen Wandels , ist es für Unternehmen heute umso entscheidender sich der Öffentlichkeit stark zu präsentieren, gerade was die Außenwirkung in Bezug auf die Arbeitgeberqualitäten betrifft. Denn häufig ist es heute so, dass sich der Arbeitnehmer den Arbeitgeber aussuchen kann, nicht umgekehrt. Umso ernster sollten Unternehmen solche Bewertungsplattformen nehmen und Ihr Image verbessern.  Transparenz  und  Nachhaltigkeit  spielen hierbei eine große Rolle. Doch zwischen dem Wunsch ein transparentes Unternehmen sein zu wollen und eines zu werden, liegen Welten. Speziell in größeren Unternehmen gibt es Schwierigkeiten, eine neue Philosophie fest in den Gedanken der Mitarbeiter zu verankern. Einzelne Mitarbeiter begreifen häufig nicht den Sinn und Zweck einer Restrukturierung und reagieren häufig negativ auf unternehmensinterne Veränderungen, was das Vorankommen der neuen Unternehmensphilosophie erschwert. Allerdings stehen sich die Unternehmen auch nicht selten selbst im Weg. Oft werden nötige Investitionen, die für eine Restrukturierung eines Unternehmens notwendig sind, solange eingespart, bis es zu spät ist. Erst, wenn Umsatzzahlen dramatisch einbrechen oder Kundenbewertungen zunehmend schlecht ausfallen, werden Maßnahmen ergriffen – nicht selten zu spät.

 

Ein ganzheitliches, transparentes Unternehmen zu werden, gelingt nur dann, wenn  alle an einem Strang ziehen  und wenn den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen vermittelt wird, wieso und in welcher Form die Restrukturierung der Unternehmensphilosophie erfolgen muss. Eine solche Umsetzung kann durch  Leitfäden  und  Seminare , wie sie QET anbietet, erfolgen. 

 

Social Media ist mehr als eine einfache Interaktion der Nutzer, es hat zu einem Wandel der Unternehmensphilosophien geführt. Bewertungsportale für Produkte/Dienstleistungen und Arbeitgeber sind nicht nur Fluch, sie bieten den Unternehmen auch viele Chancen, sofern sie denn genutzt werden!

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Siemens und das Erfolgsmodell Compliance ()http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/siemens-und-das-erfolgsmodell-compliance/zeit/2012/03/12/http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/siemens-und-das-erfolgsmodell-compliance/zeit/2012/03/12/Mon, 12 Mar 2012 13:14:00 +0100 aus www.Ahlener-Zeitung.de vom 26.2.2012,Artikel von David Temmen „Das ist gelebtes Compliance"Rheine. Es war der 15. November 2006, als sich das Image der Firma Siemens komplett ändern sollte...aus  www.Ahlener-Zeitung.de  vom 26.2.2012,
Artikel von David Temmen

„Das ist gelebtes Compliance"

Rheine. Es war der 15. November 2006, als sich das Image der Firma Siemens komplett ändern sollte. 200 Beamte, Steuerfahnder und Staatsanwälte durchsuchten mehr als 30 Bürogebäude an allen großen Siemensstandorten. Es war der Beginn eines der größten Korruptions- und Schmiergeldskandale in der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Die Korruptionsaffäre und die daraus gezogenen Maßnahmen standen im Mittelpunkt eines detaillierten Vortrags des Siemens-Spitzenmanagers Josef Winter. 

Auf Einladung des Vereins Alter Dionysianer (VAD) gab Winter, der 1977 am „Dio“ sein Abitur ablegt hatte, in der Aula des Gymnasiums tiefe Einblicke in die Unternehmensstruktur von Siemens. 

Im Mittelpunkt seines Vortrags stand das „Compliance-System“, das sich Siemens nach der Korruptionsaffäre selbst auferlegt hat. „ Compliance “ steht für die Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien und Unternehmenskodizes. Winter selbst ist seit Juli 2010 als „Chief Compliance Officer“ bei Siemens tätig. „Nach dem Korruptionsskandal mussten wir im Unternehmen umdenken. Es hätte nicht viel gefehlt und die Siemens AG hätte den Skandal nicht überlebt“, sagte Winter.

Und so sei ein umfangreiches Frühwarnsystem entstanden, um  Korruption  und Bestechung im Unternehmen zu bekämpfen. „Jeder Mitarbeiter kann beobachtetes Fehlverhalten seiner Kollegen auf besonderen Meldewegen anzeigen - und das absolut anonym und vertraulich“, erläuterte der Diplom-Ingenieur. Mittlerweile gebe es 600 „Compliance Officers“, die für ein „sauberes Unternehmen“ eintreten. 

Winter verdeutlichte, dass diese Art, ein Unternehmen verantwortlich zu führen, den wirtschaftlichen Erfolg nicht ausschließt: „Wir haben in den vergangenen Jahren hervorragende Ergebnisse erzielt und können das Compliance-System erfolgreich als Geschäftsmodell in Verhandlungen einbringen“, sagte Winter - und ergänzte: „Von den Hochschulabsolventen will niemand in einem korrupten Unternehmen arbeiten.“

Die ehemaligen Dionysianer waren begeistert von der Offenheit des Referenten: „Herr Winter, Sie haben uns heute interessante Einblicke dargeboten. Das war gelebtes Compliance“, hieß es.

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Anti-Burnout Strategien ()http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/anti-burnout-strategien/zeit/2012/02/16/http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/anti-burnout-strategien/zeit/2012/02/16/Thu, 16 Feb 2012 11:33:00 +0100 Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie 25. Januar 2012, aus: Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Trend 2012: Mitarbeiterführung und Anti-Burnout-Strategien am wichtigsten Mitarbeit...25. Januar 2012, aus: Wirtschaftspsychologie-aktuell.de

Trend 2012: Mitarbeiterführung und Anti-Burnout-Strategien am wichtigsten

  Mitarbeiterführung  ist für 81 Prozent der befragten Personalverantwortlichen das wichtigste Thema im neuen Jahr. Das hat eine Umfrage des Personaldienstleisters BWA Akademie unter hundert Personalverantwortlichen aus mittelständischen Firmen und Großunternehmen ergeben. 

An zweiter Stelle steht mit 71 Prozent (Mehrfachnennungen waren erlaubt) das frühzeitige Erkennen von  psychischen Erkrankungen  bei den Mitarbeitern, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Anti-Burnout-Strategien werden daher bei immer mehr Unternehmen zum "Standard-Repertoire der  Mitarbeiterbindung " gehören, glaubt BWA-Akademie-Geschäftsführer Harald Müller.

 An dritter Stelle der Prioritätenskala für 2012 haben 61 Prozent der befragten Personalleiter das Thema  Wissensmanagement  gesetzt. Für 55 Prozent sind und bleiben innovative Vergütungs- und  Arbeitsmodelle  eine wichtige Aufgabenstellung. 43 Prozent wollen sich verstärkt für lebenslanges Lernen im Unternehmen einsetzen.

 

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CSR Engagement bei Unternehmen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/csr-engagement-bei-unternehmen/zeit/2012/02/02/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/csr-engagement-bei-unternehmen/zeit/2012/02/02/ Thu, 02 Feb 2012 18:56:00 +0100 aus: ECO-News - die grüne Presseagentur (über www.eco-world.de) Berlin, 24. Januar 2012. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. (Bundesverband) zeichnete heute Markenhersteller für ihr Nachhaltigke...aus: ECO-News - die grüne Presseagentur (über  www.eco-world.de )

 

Berlin, 24. Januar 2012. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. (Bundesverband) zeichnete heute Markenhersteller für ihr Nachhaltigkeitsengagement aus. Nach den vorangegangenen Befragungen von Handelsunternehmen in den letzten drei Jahren untersuchte der Bundesverband aktuell die sozialen und ökologischen Aktivitäten von produzierenden Unternehmen der sechs umsatzstärksten Branchen. Basis war ein rund 350 Punkte umfassender branchenspezifischer Kriterienkatalog. 

 
Mit dem vom Öko-Institut e. V. erstellten ambitionierten Fragebogen wurden erstmalig Markenhersteller der sechs umsatzstärksten Branchen bezüglich ihres Nachhaltigkeitsengagements befragt. Untersucht wurde dabei die gesamte Lieferkette von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und den Transport bis hin zur Entsorgung. Zielgruppe der Befragung waren die Branchen Nahrungs- und Genussmittel, Textilien und Schuhe, Möbel, Bau- und Heimwerker-Material, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Gesundheit und Körperpflege. Das Projekt wurde vom Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium unterstützt. 
 
Die aktuelle Untersuchung ergab, dass soziale und ökologische Aktivitäten vor allem im eigenen Unternehmen durchgeführt werden, während in der Lieferkette noch oft Verbesserungsbedarf besteht. Hersteller der Branchen Nahrungsmittel und Körperpflege zeigen sich überdurchschnittlich engagiert bezüglich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Der Fragebogen war gleichzeitig als umfassende Checkliste für das unternehmerische Handeln angelegt. Das große Interesse an dem Fragebogen - es wurden über 1.300 Fragebögen von Unternehmen abgerufen - belegt die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit in Unternehmen. 
 
Insgesamt wurden über 30 Unternehmen verschiedener Branchen ausgezeichnet, die maximal zwei Jahre die Anerkennung der VERBRAUCHER INITIATIVE "Nachhaltiger Hersteller 2011" in Bronze, Silber oder Gold tragen dürfen. Gold-Medaillen erhielten die Firmen Henkel (in zwei Branchen), Deutsche Telekom und Unilever aufgrund ihres umfassenden Engagements beim Thema Nachhaltigkeit. Zudem wurden 18 Silber- und 10 Bronzemedaillen vergeben. 
 
"Immer mehr Verbraucher erwarten von Unternehmen, dass sie ihre Umwelt- und Sozialverantwortung entlang der gesamten Lieferkette übernehmen. Unsere aktuellen Untersuchungsergebnisse helfen Verbrauchern bei der Bevorzugung eines nachhaltigeren Unternehmens", so Dieter Schaper. Der Bundesvorsitzende der VERBRAUCHER INITIATIVE weiter: "Firmen nutzen das Thema Nachhaltigkeit als Investition in die Zukunft und um sich von Mitbewerbern zu unterscheiden. Allerdings lässt sich das unternehmerische Engagement - besonders beim Thema Sozialverantwortung - noch erheblich steigern." 
 
Auf  www.nachhaltig-einkaufen.de  finden Interessierte die Ergebnisse, Hintergrundinformationen zur Unternehmensverantwortung und praktische Tipps zum nachhaltigen Einkauf. 

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CSR und mehr () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/csr-und-mehr/zeit/2012/01/01/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/csr-und-mehr/zeit/2012/01/01/ Sun, 01 Jan 2012 00:00:00 +0100 Internationaler KongressCSR-Made in Germany, Berlin, 15.-16-12.2011Gedanken von Ralph Küster, Gründer QET OHG CSR-Made in Germany.Der Titel der Veranstaltung regte zum Schmunzeln an.CSR kommt ...Internationaler Kongress
CSR-Made in Germany, Berlin, 15.-16-12.2011
Gedanken von Ralph Küster, Gründer QET OHG

CSR-Made in Germany .

Der Titel der Veranstaltung regte zum Schmunzeln an.
CSR kommt aus Deutschland. Ach so.
Hätte man nicht "CSR - future for all" oder etwas ähnlich allgemeingültiges wählen können, wenn man schon ein wenig reißerisch wirken wollte? 

Die Veranstaltung war wirklich gut. Die internationalen Teilnehmer konnten die Botschaft des unerlässlichen Wertewandels gut rüberbringen. " CSR wird für alle Marktteilnehmer überlebensnotwendig", hieß es. Die kleinen und mittleren Unternehmen haben besonderen Nachholbedarf, da bislang von der Politik vernachlässigt.


Auch interessant, es wurde allerseits von  Ethik  in Zusammenhang mit  Transparenz  gesprochen. Eine weitere bedeutsame Säule erfolgreichen Unternehmertums, nämlich die  Qualität  seiner Produkte und Dienstleistungen, fand keinerlei Beachtung in den Diskussionen.

Es war wohltuend, so viele Gleichgesinnte zu treffen, die aus Überzeugung und Herzblut ihre Zeit, Gedanken und teilweise privaten finanziellen Mittel einsetzen, um die Welt ein Stück weit besser zu gestalten.

Wenn ich nur an die Anfangszeit von QET denke, in der man fast durchgängig für seinen Idealismus in Sachen Soziale Verantwortung belächelt wurde.

Besonders die Tatsache, dass alle Podiumsteilnehmer nach einer global anwendbaren Methode für einheitliche Wirtschaftsstandards suchen und man selbst eine solche mitentwickelt hat, hat mich motiviert, mit der in 2005 begonnenen Arbeit fortzufahren.

Die vielen guten Gedanken müssen jetzt ins Land getragen werden und ganz besonders die breite Basis der kleinen und mittleren Unternehmen erreichen.Hierfür benötigt die Welt praxisorientierte Werkzeuge. Mein Titel-Vorschlag für die nächste Veranstaltung der Bundesministerien für Arbeit und Soziales sowie der Wirtschaft:


QET - Made in Germany

Klingt besser. Stimmt zu 100%. Macht CSR zum Teil des Ganzen.

Hallo Berlin - gerne anrufen. Ihr Ralph Küster.

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Unternehmen brauchen eine Werte-Skala () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmen-brauchen-eine-werte-skala/zeit/2011/09/29/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmen-brauchen-eine-werte-skala/zeit/2011/09/29/ Thu, 29 Sep 2011 00:00:00 +0200 Rheinische Post | 21.09.2011Neuss (kju) Als Christiane Underberg gestern unter lang anhaltendem Applaus den Saal verließ, war Jutta Zülow, Initiatorin des „Gnadentaler Unternehmer Tischs“, bee... Rheinische Post  | 21.09.2011

Neuss (kju) Als Christiane Underberg gestern unter lang anhaltendem Applaus den Saal verließ, war Jutta Zülow, Initiatorin des „Gnadentaler Unternehmer Tischs“, beeindruckt: „So viel Beifall hatten wir wohl noch nie“, sagte sie erstaunt. Underberg, die Geschäftsführerin der gleichnamigen Spritiuosenfirma, zuckte nur mit den Schultern und lächelte. Sie hatte die Zuhörer in nur eineinhalb Stunden ganz offensichtlich in ihren Bann gezogen.

Etwa 150 Gäste waren gekommen, um die 71-Jährige zum Thema „Unternehmen mit  Verantwortung “ sprechen zu hören – darunter auch der Kreiswirtschaftsdezernent Jürgen Steinmetz, Düsseldorfs Bürgermeisterin Gudrun Hock und der Meerbuscher Bürgermeister Dieter Spindler. Unterhaltsam, aber nicht flapsig gab sich die Unternehmerin Underberg im Gespräch mit Moderator Bernd Müller. Seit 1982 ist sie Geschäftsführerin der Underberg KG, die in diesem Jahr 165-jähriges Bestehen feiert.

Für den Erfolg des Familienunternehmens sei wichtig, dass es eine gemeinsame  Werteskala  gibt. Dass sie nicht nur ausgebildete Hauswirtschafterin und Destillateurin, sondern auch Sozialarbeiterin sei, habe ihr oft geholfen. „Ich glaube, bevor man aufsteigt, sollte man erst die Basis kennenlernen.“ Viele  Mitarbeiter  arbeiten seit Jahrzehnten im Unternehmen – „wenn sie sich an uns gebunden fühlen, dann trägt das, auch in Krisenzeiten.“ Auf die Frage, was einen verantwortungsvollen Unternehmer ausmache, hatte sie mehrere Antworten: „Ich erwarte, dass er an sich selbst arbeitet,  Visionen  hat und sie umsetzt.“ Neben  nachhaltiger  Produktion – Underberg ist seit einigen Jahren im Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung – sei dies die Ausbildung von Lehrlingen und soziales  Engagement . Die vierfache Mutter betonte auch, dass es in Unternehmen selbstverständlich sein sollte, Frauen mit Kindern den Wiedereinstieg nach einer mehrjährigen Elternzeit problemlos zu ermöglichen. „Wir sollten daran arbeiten, dass unsere Enkel ihre Zukunft auch noch positiv sehen“, sagte sie – und es klang weder pathetisch noch übermütig.

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Effizient Energie sparen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/effizient-energie-sparen/zeit/2011/05/13/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/effizient-energie-sparen/zeit/2011/05/13/ Fri, 13 May 2011 00:00:00 +0200 aus: Handelsblatt vom 04.05. 12:09Effizienz muss bei Betrieben ganz oben stehen [...] Investieren um zu sparen – eine Botschaft, die längst nicht überall im Mittelstand angekommen ist. Einer...aus:  Handelsblatt vom 04.05. 12:09

Effizienz muss bei Betrieben ganz oben stehen

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    Investieren um zu sparen  – eine Botschaft, die längst nicht überall im Mittelstand angekommen ist. Einer Studie der Fraunhofer-Gesellschaft zufolge lassen sich  mittelfristig in der industriellen Produktion bis zu 30 Prozent Energie einsparen . Die Kostenexplosion bei Energie und Rohstoffen werde für viele Unternehmen bereits zu einem Konjunkturrisiko, sagt Fraunhofer-Präsident Hans-Jörg Bullinger. „Künftig können sich nur Unternehmen auf dem Markt behaupten, die Materialien und Energie effizient nutzen.“

Das Problem beginnt beim Einkauf: „95 Prozent der Firmen schauen bei Maschinen nur auf die Beschaffungskosten“, sagt Günther Zettl, Leiter Energieeffizienzberatung beim Anlagenbauer Bosch Rexroth.  „Der Stromverbrauch hat in der Regel keinen Einfluss auf die Kaufentscheidung – dabei macht er ein Viertel der Gesamtkosten aus.“  Der Grund: Die Betriebs- und Beschaffungsbudgets laufen über verschiedene Kostenstellen. „Der Einkäufer hat vor allem ein Interesse an einem geringen Kaufpreis, es gibt im Normalfall kein Bewusstsein für die Betriebskosten.“

Dennoch: Die Bereitschaft wächst, für effiziente Anlagen auch mehr Geld auszugeben. Bei der Hannover Messe Anfang April gab es kaum einen Aussteller, der nicht Energieeffizienz in den Vordergrund rückte. Doch die Ansprüche entsprechen nicht immer der Realität: „Viele Mittelständler erwarten, dass sich eine Investition innerhalb eines Jahres amortisiert. Bei anspruchsvoller Automatisierungstechnik ist das aber nicht immer möglich“, sagt Zettl. „Wir streben derzeit maximale Amortisationszeiten von drei Jahren an.“

Energieeffizienz bedeutet jedoch mehr als nur die Senkung des akuten Stromverbrauchs.  Effiziente Komponenten haben weitere Vorteile: Die Ausfallrate sinkt, die Wartungskosten fallen und die Lebensdauer steigt.  „Eine Maschine, die weniger Strom verbraucht, wird auch nicht so schnell heiß“, sagt Zettel. „Wärme belastet vor allem die Elektronik: Wenn die Temperatur nur um wenige Grad sinkt, erhöht sich die Lebensdauer immens.“[...]

Manchmal jedoch sorgen auch einfache Methoden für große Wirkung. V iel Energie gehe etwa durch das Fehlverhalten der Mitarbeiter verloren , sagt Hahn. „Manche lassen bei offenem Fenster die Klimaanlage laufen. Und statt mit dem Besen wird mit Druckluft gesäubert.“ Sein Rat: in das innerbetriebliche Vorschlagswesen das Thema Energieeffizienz aufnehmen. „Sie werden sich wundern, wie viele interessante Vorschläge eingereicht werden. So erreicht man mit geringen  Investitionen  einen großen Effekt.“

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Kodex für Nachhaltigkeit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kodex-fuer-nachhaltigkeit/zeit/2011/04/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kodex-fuer-nachhaltigkeit/zeit/2011/04/05/ Tue, 05 Apr 2011 00:00:00 +0200 aus: Handelsblatt vom 05.04. 06:09Günther Bachmann: „Der geplante Kodex macht Haftungsrisiken kalkulierbar“ Mit Günther Bachmann, dem Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung der ...aus:  Handelsblatt vom 05.04. 06:09

Günther Bachmann: „Der geplante Kodex macht Haftungsrisiken kalkulierbar“

Mit Günther Bachmann, dem Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung, sprach Susanne Bergius über den geplanten Kodex für Nachhaltigkeit .

Handelsblatt: Braucht Deutschland einen Kodex für Nachhaltigkeit?

Günther Bachmann: Ja, denn die oft unsachgemäße Verwendung des Begriffs führt zu unscharfen Bewertungen und ungerechtfertigtem Mehraufwand für Unternehmen. Nötig ist eine Konkretisierung von Nachhaltigkeit für den Wettbewerb um zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen . Der Kodex soll einen verbindlichen Orientierungsrahmen liefern.

Handelsblatt: Wie sieht das in der Praxis aus?

Bachmann: Als Instrument für den Finanzmarkt soll er Anforderungen transparent machen und nachhaltige Geschäftsmodelle stärken. Firmen sollten sich zu Ressourcennutzung, Arbeitnehmerbeteiligung oder ethischer Unternehmensführung anspruchsvolle Ziele setzen. Das Management soll diese mittels standardisierter Schlüsselindikatoren umsetzen. Schwache Nachhaltigkeit ist, wenn man darüber redet – starke Nachhaltigkeit, wenn sie gemessen und bewertet wird.

Handelsblatt: Wirtschaftsverbände befürchten unkalkulierbare Haftungsrisiken…

Bachmann: Wir nehmen dies ernst. Aber eines ist klar: Haftungsfragen nehmen ohnehin zu, je mehr sich Unternehmen der Verantwortung für ihr Kerngeschäft stellen müssen und Nachhaltigkeit zum Geschäftsfeld machen. Der Kodex kann die Haftung kalkulierbar machen, indem er Messlatten liefert. Wer Nachhaltigkeit ehrlich und greifbar umsetzt, ist dann gegen Haftungsrisiken besser gewappnet.

Handelsblatt: Wie geht es weiter?

Bachmann: Die Arbeit wird mit vielen Akteuren fortgesetzt. Im Herbst 2011 wollen wir den Kodex der Bundesregierung vorlegen und in die europäische Diskussion einbringen. Geplant ist eine Praxiserprobung in Unternehmen, und wir wollen Wege zur verbindlichen Anwendung aufzeigen. Die Überlegungen zur aktienrechtlichen Verbindlichkeit nach Paragraf 161 des Aktiengesetzes sind bis dahin zurückgestellt.

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Cloud computing noch am Anfang () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/cloud-computing-noch-am-anfang/zeit/2011/04/06/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/cloud-computing-noch-am-anfang/zeit/2011/04/06/ Wed, 06 Apr 2011 00:00:00 +0200 aus: Handelsblatt vom 05.04.2011„Die Cloud ist ein deutlich effizienterer Weg, IT zu organisieren“ Viele Unternehmen sind an Cloud-Technologien interessiert, haben aber Angst vor einem Kontro...aus:  Handelsblatt vom 05.04.2011

„Die Cloud ist ein deutlich effizienterer Weg, IT zu organisieren“

Viele Unternehmen sind an Cloud-Technologien interessiert, haben aber Angst vor einem Kontrollverlust. Gibt es einen Weg aus dem Dilemma? Cloud Computing ist ein grundlegender Wandel in der Computerindustrie, von seiner Bedeutung her vergleichbar mit der vorangegangenen Ablösung von Mainframes und Terminals durch PCs. All die Probleme, die sich daraus ergeben – wie die Frage nach der Datensicherheit – werden uns noch eine lange Zeit beschäftigen. Doch je mehr Cloud Computing eingesetzt wird, desto besser werden die Lösungen und die Regularien für den Einsatz dafür. Die meisten Unternehmen, mit denen ich spreche, sind vor allem deshalb an Cloud Computing interessiert, weil das Thema derzeit heiß diskutiert wird und so stark in den Medien vertreten ist. Sie wollen die Vorteile der Cloud wie die optimale Nutzung der Ressourcen, Flexibilität und Elastizität. Sie sind aber überwiegend noch nicht bereit, ihre Anwendungen wirklich in das Internet auszulagern. Deshalb wird so viel über die Private Cloud gesprochen, bei der die IT im Unternehmen bleibt. Sie sagen, die Unternehmen sind noch nicht bereit – in der Zukunft werden Public Clouds also beliebter bei Unternehmen? Auf jeden Fall. Es ist natürlich schwer zu sagen, wohin die Cloud-Entwicklung geht, da wir noch am Anfang stehen. [...][...]

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Öko-Bilanz () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/oeko-bilanz/zeit/2011/03/25/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/oeko-bilanz/zeit/2011/03/25/ Fri, 25 Mar 2011 00:00:00 +0100 Handelsblatt Nr. 060 vom 25.03.2011 Seite 23Sportkonzern Puma stellt Öko-Bilanz auf MÜNCHEN. Die Marke mit dem Raubtier-Logo geht wieder einmal ganz eigene Wege. Als erstes Unternehmen der Spo... Handelsblatt  Nr. 060 vom 25.03.2011 Seite 23

Sportkonzern Puma stellt Öko-Bilanz auf

MÜNCHEN. Die Marke mit dem Raubtier-Logo geht wieder einmal ganz eigene Wege. Als erstes Unternehmen der Sportindustrie will Puma noch dieses Frühjahr eine  Öko-Bilanz  vorlegen. In einer Gewinn- und Verlustrechnung werde der drittgrößte Turnschuhanbieter der Welt den Verbrauch natürlicher Ressourcen bewerten. Dem würden Ausgleichsmaßnahmen gegenübergestellt. Dies kündigte Vorstandschef Jochen Zeitz am Mittwochabend im Club Wirtschaftspresse München an. „Das ist der konsequente nächste Schritt, wenn wir die  Umwelt   erhalten   wollen“, unterstrich Zeitz. Puma arbeite dabei mit dem Beratungshaus Trucost zusammen sowie mit den Wirtschaftsprüfern von PWC. Wie die Bilanz genau aussieht, wollte der Manager noch nicht sagen. Puma hat die  Nachhaltigkeit  vergangenes Jahr als Unternehmensziel festgeschrieben . Puma steht mit seinen Umwelt-Bemühungen nicht allein da. Erzrivale Adidas hat erst diese Woche im  Handelsblatt  angekündigt, in den nächsten Jahren komplett auf nachhaltig hergestellte Baumwolle zu wechseln. Zudem werden bald nur noch Schnürsenkel aus wiederverwerteten Materialien verwendet.

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Banken für Nachhaltigkeit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/banken-fuer-nachhaltigkeit/zeit/2011/02/10/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/banken-fuer-nachhaltigkeit/zeit/2011/02/10/ Thu, 10 Feb 2011 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt vom 10.02. 07:09Umweltbanken kommen bei Kunden gut an Seit Ausbruch der Finanzkrise wollen viele Bankkunden genauer wissen, was mit ihrem Geld geschieht. Den ethisch-ökologi...aus:  Handelsblatt vom 10.02. 07:09

Umweltbanken kommen bei Kunden gut an

Seit Ausbruch der Finanzkrise wollen viele Bankkunden genauer wissen, was mit ihrem Geld geschieht. Den  ethisch-ökologisch orientierten Institute n hat das einen beispiellosen Boom beschert. So wuchs beispielsweise die Ethikbank GLS im letzten Jahr stark wie nie.

FRANKFURT. Seit drei Jahren wachsen die bekanntesten deutschen Anbieter – die Bochumer GLS Bank, die Nürnberger Umweltbank sowie die Eisenberger Ethikbank – noch stärker als in den Vorjahren.[...]

„Das Potenzial ist immer noch groß, denn  das Bewusstsein in der Gesellschaft zu Fragen der Nachhaltigkeit hat sich weiter geschärft „, sagte er.[...]

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Nachhaltigkeit managen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/nachhaltigkeit-managen/zeit/2011/02/23/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/nachhaltigkeit-managen/zeit/2011/02/23/ Wed, 23 Feb 2011 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt Nr. 038 vom 23.02.2011 Seite 60, 23.02.2011 Jan Guldner, Julian Schick / KölnMittelständler sind Vorreiter im Umweltmanagement Der Gütersloher Hausgerätehersteller Miele ...aus:  Handelsblatt Nr. 038 vom 23.02.2011 Seite 60, 23.02.2011  Jan Guldner, Julian Schick  /  Köln

Mittelständler sind Vorreiter im Umweltmanagement

Der Gütersloher Hausgerätehersteller Miele macht beim Thema Nachhaltigkeit keine Kompromisse. 48 Seiten stark ist der Bericht, in dem das Unternehmen detailliert seine  Anstrengungen für ökologisch und sozial korrektes Handeln  auflistet. Jede Stunde Weiterbildung , jede Einsparung beim Strom- und Wasserverbrauch neuer Geräte ist erfasst. Auch verfehlte Ziele – etwa bei der Wiederverwertung von Abfällen – gesteht Miele bereitwillig ein.

Ob Produktentwicklung, Personalabteilung oder Einkauf –  ein glaubwürdiges Nachhaltigkeitsmanagement muss jede Abteilung im Blick haben.  „Ökologische und soziale Vorhaben werden nicht nebenbei gemacht, sondern ins Tagesgeschäft integriert“, sagt Stefan Schaltegger, Professor am Centre for Sustainability Management der Leuphana-Universität Lüneburg. Nur dann tragen die Bemühungen auch zum Unternehmenserfolg bei.

Verwurzelt in der Region

Gerade Mittelständler könnten sich in Sachen Nachhaltigkeit leicht als Vorreiter positionieren, sagt Ursula Wilms, die bei Miele für das Thema zuständig ist. Ein Grund sei der langfristige  Planungshorizont: „In Familienunternehmen denkt man in Generationen und nicht nur bis zur nächsten Hauptversammlung.“

Vor allem die enge Bindung zum Standort bietet Chancen. „Der  Einsatz für die Region, für die Mitarbeiter und eine langfristige Erfolgsorientierung  waren im Mittelstand schon immer stark“, sagt Andreas Bröcher, Nachhaltigkeitsexperte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers.[...]

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Von der Leyen: Mitarbeiter wertschätzen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/von-der-leyen-mitarbeiter-wertschaetzen/zeit/2011/02/28/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/von-der-leyen-mitarbeiter-wertschaetzen/zeit/2011/02/28/ Mon, 28 Feb 2011 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt vom 24.02.2011Ursula von der Leyen: „Mitarbeiter als Mit-Denker und Mit-Entscheider betrachten“ Mit der Schirmherrin des Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber“, Bunde...aus:   Handelsblatt  vom 24.02.2011

Ursula von der Leyen:  „Mitarbeiter als Mit-Denker und Mit-Entscheider betrachten“

Mit der Schirmherrin des Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber“, Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, sprach Redakteurin Katrin Terpitz über Fachkräftemangel und Mitarbeitermotivation.

Handelsblatt: Jeder fünfte Arbeitnehmer hat innerlich gekündigt. Ist das nicht ein Armutszeugnis in Zeiten des Fachkräftemangels? Ursula von der Leyen: Andere Studien sprechen eine andere Sprache. Ich mache die Erfahrung, dass die Stimmung in den Unternehmen sehr stark davon abhängt, wie sich das Management auf die sich ändernde Lage einstellt. Die Trendsetter haben längst erkannt, dass eine gute  Unternehmenskultur  die Zufriedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steigert, aber dass es dabei mit Lippenbekenntnissen nicht getan ist.

Handelsblatt: Wodurch zeichnet sich in Ihren Augen eine vorbildliche Arbeitsplatzkultur aus?

Von der Leyen: Natürlich geht es um respektvollen Umgang miteinander.  Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren, dass sie nicht nur gefordert sondern auch gefördert werden, läuft es besser. Der Schlüssel sind Anerkennung, Wertschätzung und die Möglichkeit mitzugestalten.  Investitionen in Technik nutzen wenig, wenn es am anderen Ende bei der Qualifizierung und der Gesundheit der Beschäftigten hapert. Mit jedem Menschen geht auch wertvolles Betriebswissen verloren. Diese Betriebe werden dann im Fachkräftemangel kalt erwischt.

Handelsblatt: Vielen ist heute die Familie wichtiger als das Gehalt. Tun da Arbeitgeber schon genug? Von der Leyen: Frauen und Männer wollen heute Familie und Beruf gut in Einklang bringen. Je mehr sie die Wahl haben, desto häufiger entscheiden sie sich für einen Arbeitgeber, der familienfreundliche Jobs anbietet. Aus meiner Sicht sind die Unternehmen am schnellsten überzeugt, wenn sie – am besten in Euro und Cent – sehen, dass ihnen das selbst etwas bringt. Junge Familien sind genau die Fachkräfte, um die künftig härter geworben wird.  Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist kein Selbstzweck. Wer darauf setzt, hat bald die Nase vorn.

Handelsblatt: Stichwort Rente mit 67. Spüren Sie, dass der Jugendwahn in der Arbeitswelt nachlässt?

Von der Leyen: Die Lage in den Betrieben heute sieht schon ganz anders aus als vor zehn Jahren. Das tatsächliche Rentenalter nimmt jedes Jahr zu. Der Blick auf die Älteren ändert sich gerade dramatisch. Heute spüren die Unternehmen, dass sie sie nicht mehr nach Belieben ausmustern können, wenn die ganze Belegschaft altert. Das lässt sich auch in Zahlen belegen, alleine seit 2005 haben über eine Million Menschen, die älter sind als 55, neue Arbeit gefunden. Egal, ob Sie die sozialversicherungspflichtige Arbeit oder die Erwerbstätigkeit betrachten, die Zahlen haben sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Außerdem:  Ältere haben soziale Kompetenzen, Betriebswissen und Lebenserfahrung, und sie machen, aufgrund ihrer Erfahrung weniger Fehler im Betrieb als jüngere Kollegen.  Wer in seinem Unternehmen diese Kompetenzen mit denen der jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbindet, ist auf dem richtigen Weg.

Handelsblatt: Wie wichtig ist es, Mitarbeiter am Unternehmenserfolg zu beteiligen?

Von der Leyen: In vielen Unternehmen ist das heute bereits gelebte Praxis.  Erfolgreich sind die, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch als Mit-Denker und Mit-Entscheider betrachten.  Warum nicht auch eine  Beteiligung  am wirtschaftlichen Erfolg? Denn in wirtschaftlichen Krisen leisten sie und ihre Familien ja auch ihren Beitrag.

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Image: „Guter Arbeitgeber“ () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/image-guter-arbeitgeber/zeit/2011/01/07/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/image-guter-arbeitgeber/zeit/2011/01/07/ Fri, 07 Jan 2011 00:00:00 +0100 Handelsblatt Nr. 005 vom 07.01.2011 Seite 53 Obmann, ClaudiaW. Jochmann: „Nicht zum gleichen Preis wechseln“ [...] Jochmann: Wir haben noch immer eine Risikosituation, da wird der Job nicht e... Handelsblatt Nr. 005 vom 07.01.2011 Seite 53
 Obmann, Claudia

W. Jochmann: „Nicht zum gleichen Preis wechseln“

[...]
   Jochmann: Wir haben noch immer eine Risikosituation, da wird der Job nicht einfach nur zum gleichen Preis gewechselt. Es muss schon ein deutliches Gehaltsplus dazukommen, also ein Gehaltsaufschlag von 10 bis 15 Prozent.
   [...]
   HB: Jobsicherheit und ein üppiges Gehalt allein sind aber auch in Deutschland nicht alles, um Spitzenkräfte zu halten – was muss noch passieren?

Jochmann: Wichtige Kräfte zu binden, zählt zu den Hauptaufgaben der Personalmanager Es wird immer wichtiger, ein Image als guter Arbeitgeber zu haben.

HB:  Was zeichnet einen guten Arbeitgeber aus?

Jochmann: Er schafft eine  offene Unternehmenskultur , sorgt für eine  hohe Führungskräfte-Qualität  und bietet seinen Mitarbeitern trotz anspruchsvoller Aufgaben die  Chance, Job und Privatleben gut unter einen Hut zu bekommen .

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Familienunternehmen sind Eckpfeiler () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/familienunternehmen-sind-eckpfeiler/zeit/2011/01/07/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/familienunternehmen-sind-eckpfeiler/zeit/2011/01/07/ Fri, 07 Jan 2011 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt.com vom 02. Januar 2011Familienunternehmen stärken die Marktwirtschaft Familienunternehmen machen Deutschland stark – ganz besonders deshalb, weil sie neben dem unternehmeri...aus:  Handelsblatt.com vom 02. Januar 2011

Familienunternehmen stärken die Marktwirtschaft

Familienunternehmen machen Deutschland stark – ganz besonders deshalb, weil sie neben dem unternehmerischen Erfolg nie die sozialen Belange aus den Augen verlieren. Ein Grußwort zur Handelsblatt Hall of Fame 2011 von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle.[...]

Familienunternehmen sind ein Eckpfeiler für die nachhaltige Entwicklung unserer Sozialen Marktwirtschaft.  Sie sind weniger am kurzfristigen Erfolg interessiert, sondern setzen auf zukunftsorientierte Konzepte, ohne die sozialen Belange aus den Augen zu verlieren.

Oft sind Familienunternehmen  traditionsbewusst , ruhen sich aber nicht auf dem Erreichten aus. Denn  Fortschritt und Innovationsbereitschaft  sind unabdingbare Voraussetzungen, um im weltweiten Wettbewerb bestehen zu können.

Familienunternehmer haben auch in der Krise wesentlich zum Erhalt der Arbeitsplätze beigetragen.  Sie genießen das Vertrauen ihrer Mitarbeiter, da langfristige und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensführung Orientierung und Stabilität vermittelt.  Ein sicheres Arbeitsumfeld erhöht die Motivation der Mitarbeiter und verstärkt ihre Bindung zum Arbeitgeber. Das trägt wesentlich zum Erfolg der Unternehmen bei.[...]

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Fünf Hebel der Wachstums-Champions () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fuenf-hebel-der-wachstums-champions/zeit/2011/01/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fuenf-hebel-der-wachstums-champions/zeit/2011/01/09/ Sun, 09 Jan 2011 00:00:00 +0100 aus: Welt am Sonntag | Michael Gneuss| 09.01.2011Fünf Erfolgsgeheimnisse Was die deutschen Wachstums-Champions besser – und anders – machen als andere Unternehmen Accenture identifiziert in ...aus:  Welt am Sonntag | Michael Gneuss| 09.01.2011

Fünf Erfolgsgeheimnisse
    Was die deutschen Wachstums-Champions besser – und anders – machen als andere Unternehmen

Accenture identifiziert in der Studie „Deutschlands Top500 – Strategien für globale High Performance“  fünf Hebel, mit denen die Wachstums-Champions bei Profitabilität und Umsatzwachstum erfolgreicher abschneiden  als die übrigen Top-500-Konzerne. [...]

Markterschließung.  Wachstums-Champions erschließen andere Regionen effektiver. Das hat sich vor allem in den Schwellenländern gezeigt. Die Wachstumsmeister haben vor allem in China, Indien, Brasilien und Russland früher begonnen, Produktionsstätten und Forschungskapazitäten aufzubauen.[...]

Adaption von Megatrends.  Wachstums-Champions schaffen es in kürzester Zeit, sich auf Megatrends einzustellen und noch vor den Wettbewerbern mit Innovationen auf den Markt zu kommen. [...]

Gezielte Zukäufe.  Wachstums-Champions verstehen es, ihren Marktanteil durch gezielte Akquisitionen auszubauen.[...]

Fokussierung auf Kernkompetenz und IT.  Wachstums-Champions konzentrieren sich auf ihre Kernkompetenz und nutzen die Vorteile wegweisender IT als Erste.[..]

Unternehmenskultur Wachstums-Champions haben eine  hohe Führungs- und Mitarbeiterkultur  und ein  eingespieltes Führungsteam . So sind sie in der Lage,  wichtige Veränderungen im Unternehmen mit großer Geschwindigkeit und hoher Disziplin durchzuführen . Die meisten Wachstumsmeister setzen dabei auf  Teams, die sich über Hierarchien hinweg bilden . Als einen Schlüsselfaktor für den Erfolg sehen sie auch in kontroversen Diskussionen die  Entscheidungsfindung  an.  Leadership ist auch eine Voraussetzung, um die übrigen Wachstumshebel überhaupt bedienen zu können.

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Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/nachhaltigkeit-und-unternehmenskultur/zeit/2011/01/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/nachhaltigkeit-und-unternehmenskultur/zeit/2011/01/22/ Sat, 22 Jan 2011 00:00:00 +0100 aus: www.4managers.de/management/themen/sustainability-nachhaltigkeit/ Wettbewerbsvorteile durch Nachhaltigkeit „Im Zuge der rasanten Globalisierung ist die Verantwortung der Unternehmer in d...aus:  www.4managers.de/management/themen/sustainability-nachhaltigkeit/

 

Wettbewerbsvorteile durch Nachhaltigkeit

„Im Zuge der rasanten Globalisierung ist die Verantwortung der Unternehmer in der Gesellschaft gewachsen. Weltweit dürfen die Belastungsgrenzen für Mensch, Natur und Umwelt nicht überschritten werden.  Wachstum muss nachhaltig gestaltet werden. „[...]

Nach einer Umfrage von emnid im Auftrag des Kohtes Klewes-Meinungsbarometer Opinion Leader (handel.de 2002) glauben knapp 90 Prozent der 250 befragten Führungskräfte, dass  nachhaltig ausgerichtete Unternehmen langfristig einen größeren wirtschaftlichen Erfolg  haben als ausschließlich profitorientierte Firmen.
   Auch die Einführung eines Dow Jones Sustainability Group Index zeigt, dass  Wertemanagement  trotz einer dreißigjährigen Geschichte aktueller denn je ist.
   Sustainability kann vor allem in den sechs Kernbereichen Umwelt- und Klimaschutz , Unternehmenskultur und -ethik, Qualitätsmanagement , Human Ressources, Führung und Corporate Citizenship effektiv umgesetzt werden.[...]

Die Pflicht zur gelebten Unternehmenskultur

Erhöhte Kundenerwartungen  verlangen heute schnelle Innovationszyklen. Damit Unternehmen dies leisten können, brauchen sie eine Unternehmenskultur, in der die Mitarbeiter die Strategie des Unternehmens auch in tatsächliches Handeln umsetzen können.

Gleichzeitig wird das soziale und ökologische Handeln großer Unternehmen gesellschaftlich und zunehmend auch global stark beobachtet. Diese  Außenwirkung bestimmt mit den Erfolg des Unternehmens.  Im Sinne eines ‚Rankings’ hängt nicht nur die Akzeptanz der Kunden von dieser Außenwirkung ab, auch der Börsenkurs ist durch die differenzierende Wirkung beeinflusst. Nicht zuletzt stellt diese Außenwirkung einen entscheidenden Faktor bei der Nachwuchsrekrutierung dar.

Neuerdings wird gefordert, die  Idee der Nachhaltigkeit auf den Bereich des Wissens zu übertragen . Dies beinhaltet nicht nur ein unternehmensinternes Wissensmanagement , sondern auch die Verknüpfung mit Wissensträgern in allen gesellschaftlichen Bereichen.[...]

Unternehmenskultur und Unternehmensethik

Die Verankerung – und nicht nur die bloße Formulierung – der Unternehmenskultur stellt die Grundlage für ein nachhaltiges Wertemanagement dar. Denn nur über diese gelebte Kultur und die Reflexion der Handlungsmoral (Ethik) bekommt die Unternehmensleitung sowohl die Legitimation als auch die Glaubwürdigkeit, Veränderungen nachhaltig zu gestalten.[...]

Umwelt- und Klimaschutz

Im Bereich des verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen, im Umwelt- und Klimaschutz, stellt das Handeln ein klares Differenzierungsmerkmal für Kunden dar.[...]

Qualitätsmanagement

Innerhalb des Unternehmens sollte nicht nur die Optimierung von Produkten und Prozessen in Hinblick auf die Profitabilität Ziel des Qualitätsmanagement sein. Vor- und nachgelagerte Prozesse (z.B. Lieferantenbeziehungen, Distributionsketten) sollen in Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Optimierung gestaltet und bewertet werden.

Das Konzept des ‚Lean Management’ bietet hierzu Ansätze; Ziel der Nachhaltigkeit ist ein „permanenter Entwicklungsprozess, der nicht auf das Gute, sondern sukzessiv auf das Bessere zielt.“ (ZfW 2001, 3)
 

Human Ressource Management

Grundlage für eine Einbeziehung der Mitarbeiter in eine Unternehmensstrategie der Nachhaltigkeit sind nicht nur klare, sondern auch leb- und umsetzbare Leitlinien und Instrumente zu deren Umsetzung.
   Der World of TUI beispielsweise hat eine Mission formuliert: „Putting a smile on people’ s faces“. Hieraus wurde für das Mitarbeiterverhalten abgeleitet, durch Freundlichkeit und Kompetenz dem Kunden das Gefühl eines rundum gelungen Urlaubs zu geben.

Aber auch die Anreiz- und Entgeltgestaltung sowie die Mitarbeiterbeurteilung sollte sich an der konkreten Umsetzung eines  Wertemanagement s durch den einzelnen Mitarbeiter orientieren. (Bereichs-) Übergreifende Arbeit und Information – im Sinne eines Teamgedankens und Wissensaustauschs – sollte dabei besonders gefördert werden. (vgl. Cooper 2001)
   Führung

Führung stellt einen zentralen Faktor zur Vermittlung der Sustainability im Unternehmen dar.  Um die Mitarbeiter zu lenken, soll das Führungsverhalten Vorbild für ein nachhaltiges Handeln der Mitarbeiter und des Unternehmens sein. Die Verbindlichkeit gegenüber den Mitarbeitern fördert die Glaubwürdigkeit des Wertemanagements.

Im Sinne eines nachhaltigen Wertemanagements soll Führung darauf ausgerichtet sein, Selbstverpflichtung und Selbstbindung der Mitarbeiter (vgl. ZfW 2001, 3) zu etablieren.

Corporate Citizenship

Gesellschaftliches Ansehen und bürgerschaftliches Engagement entscheiden zum Beispiel mit darüber, ob Unternehmen für Bewerber attraktive Arbeitgeber sind, und welche Reputation auf bzw. Zugang zu den verschiedenen Märkten diese Unternehmen haben.[...]

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Konsumenten achten auf Nachhaltigkeit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/konsumenten-achten-auf-nachhaltigkeit/zeit/2011/01/29/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/konsumenten-achten-auf-nachhaltigkeit/zeit/2011/01/29/ Sat, 29 Jan 2011 00:00:00 +0100 aus: wiwo.de Roland Tichy / 28. Januar 2011Davos Diary Weltverbesserung mit der Geldbörse Unternehmen sind gefordert, sich in Richtung Transparenz, Verantwortung und Konsumentenwünsche zu v...aus:   wiwo.de   Roland Tichy / 28. Januar 2011

Davos Diary
   Weltverbesserung mit der Geldbörse

Unternehmen sind gefordert, sich in Richtung Transparenz, Verantwortung und Konsumentenwünsche zu verändern.  [...]

Daniel Goleman, Autor des Bestsellers “Emotionale Intelligenz, ist sich sicher: „Für die nächste Generation geht es darum, das drohende Ende der Welt abzuwenden“. Deshalb  werden die künftigen Konsumenten wesentlich motivierter sein, bei der Wahl ihrer Produkte und Dienstleistungen genauer als heute auf die Nachhaltigkeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu achten , so der amerikanische Psychologe in der Diskussionsrunde am Donnerstagmorgen, in der es um “consumer empowerment“ ging.[...]

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Zu wenig genutzt: Ideenmanagement () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/zu-wenig-genutzt-ideenmanagement/zeit/2011/01/29/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/zu-wenig-genutzt-ideenmanagement/zeit/2011/01/29/ Sat, 29 Jan 2011 00:00:00 +0100 aus: Welt am Sonntag / Autor: Marco Dalan und Jens Hartmann| 23.01.2011Land der Dichter und Düsentriebs Unternehmen in Deutschland sparen dank der Vorschläge und Erfindungen ihrer Mitarbeite...aus:    Welt am Sonntag  / Autor: Marco Dalan und Jens Hartmann| 23.01.2011

Land der Dichter und Düsentriebs

Unternehmen in Deutschland sparen dank der Vorschläge und Erfindungen ihrer Mitarbeiter Jahr für Jahr Milliarden Euro.  Mit einem funktionierenden Ideenmanagement werden Beschäftigte zu engagierten Tüftlern – und können sich nebenbei etwas hinzuverdienen

* Schätzungsweise 30 Milliarden Euro könnte es einbringen, wenn deutsche Unternehmen alle sinnvollen Anregungen ihrer  Mitarbeiter  umsetzten

* Doch längst nicht alle Firmen wollen unter den Millionen von Vorschlägen ihrer findigen Mitarbeiter die besten aussieben und auch wirklich nutzen [...]

Betriebliches Vorschlagswesen hieß es früher, heute ist von Ideenmanagement die Rede, wenn es darum geht,  in jedem Mitarbeiter den Erfindergeist zu wecken .[...]

Das dib, das federführend in Deutschland ist beim Ideenmanagement, befragt Jahr für Jahr kleine Betriebe bis hin zu Großkonzernen, wie sie es mit den Vorschlägen ihrer Mitarbeiter halten. Im Jahr 2009 brachte eine Umfrage unter 246 Unternehmen mit zusammen 1,9 Millionen Beschäftigten Folgendes zutage: 1,12 Millionen Vorschläge wurden eingereicht. Sie brachten einen Nutzen von 1,55 Milliarden Euro. Die Arbeitnehmer der befragten Firmen strichen im Durchschnitt 170 Euro ein – und zusammengenommen 130 Millionen Euro.[...]

Auch wenn das Potenzial noch groß ist, in zahlreichen deutschen Unternehmen ist die Bedeutung des Themas Ideenmanagement längst erkannt. „Unternehmen wie Bosch leben nicht nur von großen Innovationen wie ABS oder ESP, wir setzen vor allem auch auf die vielen kleinen Verbesserungen“, sagt Till Mesinovic, am Standort Ansbach Leiter des Bereichs Continuous Improvement Process (CIP), dem betrieblichen Vorschlagswesen bei dem Technologieunternehmen:  „Wenn man die Mehrheit der Mitarbeiter in der kontinuierlichen Verbesserung nicht mitnimmt, hat man KVP, den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess, nicht verstanden.“ [...]

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Seniorenbetreuung und berufliche Karriere () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/seniorenbetreuung-und-berufliche-karriere/zeit/2010/12/04/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/seniorenbetreuung-und-berufliche-karriere/zeit/2010/12/04/ Sat, 04 Dec 2010 00:00:00 +0100 Handelsblatt Nr. 101 vom 28.05.2010 Seite 54 / Obmann, ClaudiaPflege leicht: Wie sich Karriere und Kümmern vereinbaren lassen Lebensarbeitszeitkonto, Pflegepause und Senioren-Tagesstätte in Fi... Handelsblatt Nr. 101 vom 28.05.2010 Seite 54 / Obmann, Claudia

Pflege leicht: Wie sich Karriere und Kümmern vereinbaren lassen

Lebensarbeitszeitkonto, Pflegepause und Senioren-Tagesstätte in Firmen: Die Betreuung von Senioren und der Beruf passen zusammen.[...]

Familienfreundlichkeit ist keine Frage der Unternehmensgröße.

Ob Jobsharing-Modell oder individuelle Freistellungs- und Beurlaubungsmöglichkeit – die renommierte Hertie-Stiftung zertifiziert am 11. Juni rund 300 Unternehmen, Hochschulen und staatliche Einrichtungen für ihre familienbewusste Personalpolitik . Sie alle beweisen, dass Familienfreundlichkeit keine Frage der Organisationsgröße ist. Denn unter den Teilnehmern finden sich internationale Konzerne wie Daimler, deutsche Assekuranzen wie die Ergo-Versicherungsgruppe und Mittelstandsvertreter wie das Medizinbedarfs-Unternehmen B.Braun Melsungen, aber auch Eigentümer kleiner Betriebe mit gerade mal 30 Mitarbeitern.[...]

Chefs mildern freiwillig finanzielle Folgen des Pflegeeinsatzes.

[...]Dass es bei solchen Lösungen keineswegs um reine Menschenliebe geht, sondern sie sich durchaus für den Arbeitgeber rechnen, liegt auf der Hand. „Doch mit solchen Teilzeitlösungen kommt es auch für Fach- und Führungskräfte nicht mehr zum gefürchteten Karriere-knick. Denn trotz ihres Pflegeeinsatzes bleiben sie fachlich im Thema und intern gut verdrahtet“, sagt Karin Peschl, Partnerin der Personalberatung Boyden Global Executive Search.

Die Firmen-Senioren-Tagesstätten kommen.

So innovativ die deutschen Modelle wirken mögen, anderswo, etwa im familienfreundlichen Skandinavien, sind sie schon längst Usus. Dort kennt man darüber hinaus auch schon Firmen-Seniorenheime – eine Idee, die Fraport-Arbeitsdirektor Herbert Mai nun als erster deutscher Personalvorstand hierzulande realisieren will. Eine passende Immobilie wird derzeit gesucht.Schon im Jahr 2011 will der hessische Flughafenbetreiber sein Tageszentrum in Frankfurt für rüstige Senioren eröffnen. Dann können die Angestellten des Airports dort ihre älteren Familienmitglieder – ähnlich wie Kinder in der firmeneigenen Tagesstätte – betreuen und verköstigen lassen.[...]

GESETZLICHE REGELUNG

Heute können Arbeitnehmer bei akutem Pflegenotstand bis zu zehn Tage, bei längerem Pflegebedarf mit Ankündigung auch bis zu sechs Monate, frei bekommen. Allerdings unbezahlt und nur bei Firmen mit mehr als 15 Angestellten.

Ab 2011 sollen Mitarbeiter ihre Arbeitszeit wegen Pflegeaufgaben für maximal zwei Jahre auf die Hälfte reduzieren können, aber trotzdem 75 Prozent ihres Gehalts beziehen. Danach müssten sie wieder voll arbeiten, bekämen aber weiterhin nur drei Viertel ihres Gehalts – bis ihr Zeitkonto ausgeglichen ist. Ist dann eine Rückkehr an den Arbeitsplatz unmöglich, springt eine Versicherung ein.

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Industriespionage – Unternehmen schweigen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/industriespionage-unternehmen-schweigen/zeit/2010/12/04/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/industriespionage-unternehmen-schweigen/zeit/2010/12/04/ Sat, 04 Dec 2010 00:00:00 +0100 Handelsblatt Nr. 102 vom 31.05.2010 Seite 10 / Scheidges, RüdigerSpionage boomt, Firmen schweigen Der Verfassungsschutz beklagt mangelnde Kooperation der Wirtschaft. Trotz aggressiver Konkurre... Handelsblatt  Nr. 102 vom 31.05.2010 Seite 10 / Scheidges, Rüdiger

Spionage boomt, Firmen schweigen

Der Verfassungsschutz beklagt  mangelnde Kooperation der Wirtschaft . Trotz aggressiver Konkurrenz und Milliardenschäden ist die Industrie kaum gegen Spionage gewappnet.

[...]Der Verfassungsschutz schlägt Alarm: „Die Gefährdung der deutschen Wirtschaft durch Spionage ist sehr konkret“, mahnt Burkhard Even, Abteilungsleiter Spionageabwehr. Doch trotz flammender Warnungen will der Geheimdienst die Dimension der  Industriespionage  nicht mit Zahlen belegen. Wahrscheinlicher Grund: Der Verfassungsschutz (BfV) tappt selber im Dunkeln, weil deutsche Firmen hartnäckig die Zusammenarbeit mit ihren Beschützern verweigern. „Obwohl wir die Unternehmen immer wieder dazu auffordern, Verdachtsfälle mitzuteilen, ist das Feedback oftmals nach wie vor unbefriedigend“, sagt Even.[...]

Spionage ist kaum noch zu erkennen.

Die Spionage ist kaum noch zu erkennen, da das spurenlose Ausspähen via Internet, Trojaner und USB-Stick möglich ist. In Wahrheit aber behindert eine  fatale Kultur des Schweigens  die Aufklärung. In Zeiten, da die deutsche Exportwirtschaft sich in einer harten Belastungsprobe ihrer  Wettbewerbsfähigkeit  bewähren muss, hat diese Verweigerungshaltung prekäre  Folgen für den technologischen Vorsprung . Sogar Verfassungsschutz-Präsident Heinz Fromm warnt die Branche im Gespräch mit dem Handelsblatt: „Die Sicherheitsbehörden können nur dann Schutz gewähren, wenn der Rückfluss von Informationen aus der Wirtschaft verstärkt wird.“[...]

„Vor allem aus  Furcht vor Imageschaden  scheuen die Firmen die Einschaltung der Behörden“, sagt Even. Tatsächlich aber verführt nicht Scham die Manager zum großen Schweigen. Die  Angst vor Verlusten  ist stärker als das Peinlichkeitsgefühl.[...]

AUSSPÄHUNG DURCH KOLLEGEN

Die deutschen Unternehmen schätzen ihre Gefährdung durch Wirtschaftsspionagelaut Experten zumeist völlig falsch ein: Firmeninterne Mitarbeiter.  Zu 70 Prozent sind es firmeninterne Mitarbeiter , die Patente oder Innovationen abschöpfen und nicht, wie meist angenommen, Firmenfremde.[...]

Ideenraub:  Er geschieht dank der technischen Entwicklung fast spurlos  über Internet und Trojaner oder mit Hilfe eines simplen USB-Sticks.

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Neues Verständnis von Innovationen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/neues-verstaendnis-von-innovationen/zeit/2010/12/04/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/neues-verstaendnis-von-innovationen/zeit/2010/12/04/ Sat, 04 Dec 2010 00:00:00 +0100 WirtschaftsWoche NR. 041 VOM 11.10.2010 SEITE 112 / Matthes, Sebastian / Tichy, RolandAuf neuen Wegen Innovation | Fortschritt besteht nicht nur aus Technik. Der Fokus auf Mikrochips und Motor... WirtschaftsWoche  NR. 041 VOM 11.10.2010 SEITE 112 / Matthes, Sebastian / Tichy, Roland

Auf neuen Wegen

Innovation | Fortschritt besteht nicht nur aus Technik. Der Fokus auf Mikrochips und Motoren greift viel zu kurz. Deutschland braucht ein neues Verständnis von Innovationen.  Ein Plädoyer.

[...]Wenn aber in Talkshows wieder die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft seziert wird, sind solche Beispiele rar. Dann sitzen dort Geschäftsführer von Maschinenherstellern, Chemiekonzernen und Forschungsinstituten und diskutieren über Turbinen, Computerchips und hocheffiziente Motoren. Alles technische Durchbrüche und wichtige Säulen der Innovationslandschaft, keine Frage. Doch sie sind nur ein Teil davon.

Denn  wann geht es in solchen Runden um neue Marketingideen? Um neue  Geschäftsmodelle  und Dienstleistungen? Wann um nachhaltige Designkonzepte und eine neue Architektursprache? Soziale Unternehmungen? Oder gar gesellschaftliche Innovationen?  Wir gewöhnen uns daran, dass auch sie Alltag und Märkte verändern können. Aber letztlich wird in Deutschland nur als Innovation ernst genommen, was mindestens eine Schweißnaht, besser noch einen Motor hat.[...]

„Wer nur auf klassische Forschung und Entwicklung setzt, schneidet sich von vier Fünfteln seines Innovationspotenzials ab“ , warnt Stephan Scholtissek, Global Managing Director beim Beratungsunternehmen Accenture. [...]

Eines der größten Missverständnisse im deutschen Innovationsdenken aber ist noch immer, dass erfolgversprechende Neuerungen meist gleichgesetzt werden mit höherer technologischer Komplexität. Dabei können Innovationen auch das genaue Gegenteil bedeuten: den Schritt zurück von High Tech zu Low Tech .[...]

Doch  selbst der Innovationsprozess ist Innovationen ausgesetzt.  Den radikalsten Schritt machte der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G). Früher arbeiteten fast ausschließlich unternehmenseigene Forscher an neuen Produkten. Dann öffnete sich der Konzern für Innovationen von außen und begann, Kunden, Lieferanten sowie externe Experten mit einzubinden.  Open Innovation  nennen Experten diesen Prozess, der mehr Ideen generiert und hilft, Probleme schneller zu lösen.  Heute kommen bei P&G mehr als die Hälfte aller Innovationen von außen. [...]

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Kreativität fördern () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kreativitaet-foerdern/zeit/2010/12/04/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kreativitaet-foerdern/zeit/2010/12/04/ Sat, 04 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: Wiwo vom 26.07.2010Ideenfindung Alles außer gewöhnlich: Wie sich Kreativität fördern lässt Viele Unternehmen vernachlässigen eine wichtige Eigenschaft ihrer Mitarbeiter: Kreativität. Dab...aus: Wiwo vom 26.07.2010

Ideenfindung

Alles außer gewöhnlich:  Wie sich Kreativität fördern lässt

Viele Unternehmen vernachlässigen eine wichtige Eigenschaft ihrer Mitarbeiter: Kreativität. Dabei können Manager diese gezielt fördern.[...]

Die Ergebnisse lassen sich so zusammenfassen: Wenn die richtigen Charaktere in der richtigen Umgebung auf die richtige Art geführt werden, dann folgen Innovationen fast automatisch.

Unternehmen müssen die Büros nicht gleich zu Wohlfühloasen umbauen. Viel wichtiger ist das Klima auf den Fluren.  Die Mitarbeiter brauchen das Gefühl, dass ihr Arbeitgeber Einfallreichtum fordert und fördert – dann werden sie auch kreativer.  Womöglich tun sich manche Manager auch deshalb so schwer damit, weil sie einen Drahtseilakt leisten müssen – zwischen Einsparungen und Einfallsreichtum:  „Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität“ , resümierte einst der deutsche Industrielle Philip Rosenthal. 
  [...]

(Anmerkung der Blog-Redaktion:  Methoden und Beispiele finden Sie im Artikel der Wiwo vom 26.07.2010)

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Vernachlässigtes Arbeitskräfte-Reservoir () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vernachlaessigtes-arbeitskraefte-reservoir/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vernachlaessigtes-arbeitskraefte-reservoir/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: WirtschaftsWoche NR. 034 VOM 23.08.2010 SEITE 048 / Lemmer, RuthBetteln und Buhlen Der demografische Wandel zwingt die Unternehmen zum Paradigmenwechsel. Statt sich am Arbeitsmarkt zu be...aus:  WirtschaftsWoche NR. 034 VOM 23.08.2010 SEITE 048 / Lemmer, Ruth

Betteln und Buhlen

Der demografische Wandel zwingt die Unternehmen zum  Paradigmenwechsel . Statt sich am Arbeitsmarkt zu bedienen, heißt es schon bald,  aktiv bisher vernachlässigte Arbeitnehmergruppen zu umwerben. [...]

Migranten [...]
   –  Behinderte [...]
   –  Frauen [...]
   –  Hauptschüler [...]

So sicher der Rückgang bei den Erwerbsfähigen, die wachsende Quote der über 50-Jährigen und die schrumpfende Zahl der Schulabgänger sind[...], so überraschend wenig schlägt sich der absehbare Arbeitskräftemangel in der Personalpolitik der Betriebe nieder.[...]

„Insgesamt zeigt sich, dass die  Mitarbeitergewinnung und Integration neuen Personals hauptsächlich auf junge Personen abgestellt  ist“, kritisiert Apriori-Manager Sebastian Berblinger. „Weiterführende Gewinnungsstrategien zur gezielten Schließung künftiger Lücken werden großteils nicht angewendet.“

Nach wie vor scheuen sich viele Unternehmen, die Probleme durch die demografische Entwicklung beim Namen zu nennen und sich ausdrücklich mit den bisher vernachlässigten Erwerbspersonengruppen zu beschäftigen.  Statt Programme extra für Ältere, Frauen oder Migranten aufzulegen, initiieren Personaler lieber Projekte mit vermeintlich schickeren Bezeichnungen wie „Diversity Management“, „Gesundheitsmanagement“, „Desease Management“ oder „Gender Management“. [...]

UNTERNEHMEN HELFEN SICH SELBST Um die Probleme der demografischen Entwicklung in den Griff zu bekommen, das zeichnet sich ab, werden die Unternehmen vor allem zur Selbsthilfe greifen müssen.  Gibt der Arbeitsmarkt nicht genug Idealkandidaten her oder müssen sie teuer abgeworben werden, bleibt oft nur, Mitarbeiter zu qualifizieren und zu versuchen, sie in neuen Arbeitsformen leistungsfähig zu halten. [...]

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Sozialer Weitblick mit CSR () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/sozialer-weitblick-mit-csr/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/sozialer-weitblick-mit-csr/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 08/2010,…| Analysen, Seite 10Corporate Social Responsibility Wirtschaft braucht sozialen Weitblick Das verantwortungsvolle Handeln von Unterne...aus:  WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 08/2010,…| Analysen, Seite 10

Corporate Social Responsibility
    Wirtschaft braucht sozialen Weitblick

Das verantwortungsvolle Handeln von Unternehmen rückt in den Blick einer kritischen Öffentlichkeit. Gefordert werden mehr gesellschaftliches Engagement und mehr Einsatz der Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung. Von Thomas Tjiang

Führungskräfte aus der Wirtschaft ziehen ihren Nadelstreifenanzug aus, um in einer sozialen Einrichtung mitzuarbeiten. Rollentausch oder Seitenwechsel heißt diese Form der Corporate Social Responsibility (CSR), die von einer zunehmenden Zahl von Unternehmen praktiziert wird. [...]

CSR ist aber alles andere als eine neue Mode, unterstreicht Harald Bolsinger, Koordinator des Nürnberger Netzwerkes „Zukunft-braucht-Werte“: „CSR ist nicht erst seit Erfindung des Begriffes zum Thema geworden. Vielmehr  gehört die Übernahme von gesellschaftlicher, sozialer und ökologischer Verantwortung zum christlich geprägten Unternehmergeist schon immer dazu.“ [...]

Der ehrbare Kaufmann 2.0

An der neuen Business-Moral scheint kein Weg mehr vorbeizuführen. Dem Zukunftsinstitut von Trendforscher Matthias Horx zufolge ermahnt der Business- und Management-Trend Corporate Social Responsibility die Unternehmen zu größerem Verantwortungsbewusstsein.  „Gewinnmaximierung und erfolgreiche Marktpositionierung sind ohne ein adäquates CSR-Management heute nur noch schwer möglich.  Denn mit der gestiegenen Aufmerksamkeit auf die sozial-ökologische Verantwortung werden CSR-Maßnahmen zu einem maßgeblichen Umsatzfaktor.  Der  Erlanger Werteprotagnonist QET  stößt ins gleiche Horn mit einem Zitat von Henry Ford:  „Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.“ So unterstreichen die Best Practice Systementwickler um Ralph Küster ihre Auslegung, dass „der ehrbare Kaufmann 2.0“ nicht nur der sympathischere, sondern auch der nachhaltig erfolgreichere Unternehmer ist. [...]

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Was bedeutet „Ehrbarer Kaufmann“? () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/was-bedeutet-ehrbarer-kaufmann/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/was-bedeutet-ehrbarer-kaufmann/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 08/2010,…| Analysen, Seite 16Markt und Moral Der ehrbare Kaufmann Wie kann dieses Leitbild, das im frühen Mittelalter entstanden ist, den Unt...aus:  WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 08/2010,…| Analysen, Seite 16

Markt und Moral
     Der ehrbare Kaufmann

Wie kann dieses Leitbild, das im frühen Mittelalter entstanden ist, den Unternehmen auch heute noch Orientierung bieten? Von Prof. Dr. Nick Lin-Hi

Die frühen Handelsreisenden waren mit der Situation konfrontiert, dass ihnen die Bürgerinnen und Bürger vielfach skeptisch gegenüberstanden. Oft begegnete ihnen auf ihren Reisen das Vorurteil, in betrügerischer Absicht unterwegs zu sein. Und früher wie heute macht man ungern Geschäfte mit jemandem, dem man nicht vertraut. Insofern standen die Kaufleute vor der Aufgabe, Vertrauen in der Gesellschaft aufzubauen.

Um diese und andere Herausforderungen anzugehen, erarbeiteten die Kaufleute gemeinsam Voraussetzungen für gute Geschäfte. Im Laufe der Zeit entstanden etwa Beweis- und Gerichtsverfahren,  das Kaufmannsrecht von „Treu und Glauben“  oder eben  das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns .

Mit diesem Leitbild wurden hinreichend verbindliche Prinzipien für die Kaufmannschaft geschaffen. Die Prinzipien prägten das Handeln der Kaufleute und ermöglichten Erwartungssicherheit. Man konnte sich auf das Wort des Kaufmanns verlassen und davon ausgehen, nicht über den Tisch gezogen zu werden.

Vertrauen schaffen

Das Leitbild etablierte sich zu einer allgemeingültigen Norm bezüglich guter und verantwortungsvoller Geschäfte. Es lieferte sowohl den Kaufleuten Orientierung, was sie (nicht) zu tun hatten, als auch den Bürgerinnen und Bürgern im Hinblick darauf, was sie von den Kaufleuten erwarten konnten.  Das Handeln der Kaufleute im Sinne des ehrbaren Kaufmanns schaffte in der Gesellschaft Vertrauen und bereitete so den Weg für die Erfolgsgeschichte der Kaufleute. [...]

Unternehmen sind zur Gewinnerzielung darauf angewiesen, dass zahlreiche Akteure – etwa Mitarbeiter, Kunden, Zulieferer oder Investoren – mit ihnen kooperieren. Akteure werden dies aber nur dann tun, wenn ihnen hierfür eine Gegenleistung versprochen wird und wenn sie darauf vertrauen können, dass sie diese Gegenleistung auch erhalten.  Vertrauen ist daher eine zentrale Voraussetzung für Kooperationen und damit ein Vermögenswert.

Vertrauen fällt allerdings nicht vom Himmel, sondern verlangt Investitionen. Letztendlich lässt sich dies auf den Imperativ zuspitzen: Versprechen sind zu halten! Vertrauen wird dadurch aufgebaut, dass Worte und Taten zueinander passen.[...]

Prof. Dr. Nick Lin-Hi ist Inhaber der Junior-Professur für Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim (http://lin-hi.bwl.uni-mannheim.de). Mehr Informationen zum Ehrbaren Kaufmann finden Sie unter www.ihk-nuernberg.de/ehrbarer_kaufmann.

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Ständig erreichbar sein? () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/staendig-erreichbar-sein/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/staendig-erreichbar-sein/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: WirtschaftsWoche NR. 029 VOM 19.07.2010 SEITE 076 / Engeser, ManfredFreiheit von der Fessel In zahlreichen Unternehmen ist ständige Erreichbarkeit selbstverständlich. Doch wann ist auch ...aus:  WirtschaftsWoche NR. 029 VOM 19.07.2010 SEITE 076 /
 Engeser, Manfred

Freiheit von der Fessel

In zahlreichen Unternehmen ist ständige Erreichbarkeit selbstverständlich. Doch wann ist auch mal Pause? [...]

[...]Was uns bis vor Kurzem noch wie die überzogene Reaktion von Einzelgängern erschienen wäre, wird heute  für Unternehmen und Arbeitnehmer immer wichtiger: angemessen umzugehen mit immer ausgefeilteren Technologien.  Abzuwägen zwischen der Freiheit, nach individuelleren Rhythmen zu arbeiten und zu ruhen. Und dem  Druck der ständigen Erreichbarkeit , der Smartphones und Laptop zur elektronischen Fußfessel werden

Bei  IBM  versucht man ohne starre Vorschriften auszukommen: Feste Arbeitszeiten wurden abgeschafft, die  Mitarbeiter in den oft weltweit tätigen Teams entscheiden selbst, wann sie an ihrem Projekt arbeiten und wann sie etwa per Chat-Funktion erreichbar sind.  „Diese Eigenverantwortung macht unsere Mitarbeiter unheimlich stolz“, sagt IBM-Mann Demuth, „alles andere würden sie als Rückschritt in die Steinzeit empfinden.“

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Arbeitsrecht: Erreichbarkeit von Mitarbeitern () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/arbeitsrecht-erreichbarkeit-von-mitarbeitern/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/arbeitsrecht-erreichbarkeit-von-mitarbeitern/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: WirtschaftsWoche NR. 029 VOM 19.07.2010 SEITE 077 / Mai, JochenLeg! Nicht! Auf! Wie lange Mitarbeiter erreichbar bleiben müssen. Darf mich der Chef im Urlaub anmailen, anrufen und zurüc...aus:  WirtschaftsWoche NR. 029 VOM 19.07.2010 SEITE 077 / Mai, Jochen

Leg! Nicht! Auf!
    Wie lange Mitarbeiter erreichbar bleiben müssen.

Darf mich der Chef im Urlaub anmailen, anrufen und zurückbeordern?
   Anmailen ja – zurückbeordern nur im Notfall. „Während des Urlaubs ist kein Arbeitnehmer verpflichtet, sein Blackberry oder Handy mitzuführen oder dies ständig im Auge zu behalten“, sagt Michael Kliemt, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Düsseldorf. Der Chef kann zwar versuchen, den Mitarbeiter zu erreichen, antwortet der aber nicht, darf das keine Sanktionen nach sich ziehen. Der Urlaub dient der Erholung. Und einmal genehmigt, kann er nur mit Zustimmung des Mitarbeiters widerrufen werden.

Muss ich nach Feierabend oder am Wochenende noch Mails beantworten?
   „Nach einem zehnstündigen Arbeitstag nicht mehr“, sagt Peter Groll, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Wer kurz vor Feierabend noch einen Auftrag vom Chef mit dem Hinweis bekommt, dass dieser unbedingt erledigt werden müsse, hat dieser Anweisung nur zu folgen, solange die täglich zulässige Arbeitszeit nicht ausgeschöpft wurde. Die Pflicht, auch am Wochenende ein Diensthandy mitzuführen und erreichbar zu bleiben, bedarf dagegen einer Vereinbarung zur Rufbereitschaft.

Kann ich ein Diensthandy ablehnen?
   Nein. Der Chef kann bestimmen, wie er Mitarbeitern Arbeit zuweist. Somit kann er auch verlangen, „während der Arbeitszeit über ein eingeschaltetes Handy erreichbar zu bleiben“, sagt Anwalt Kliemt. Überdies hat der Arbeitgeber ein Recht zu erfahren, an welchem Ort sich der Mitarbeiter während der Arbeitszeit aufhält.

Kann ich Handy oder E-Mail während der Arbeitszeit zeitweise ausschalten?
   Ja, aber wer sich so verhält, riskiert eine Abmahnung, die im Wiederholungsfall zu einer Kündigung führen kann. Arbeitnehmer können sich nicht einfach für drei Stunden eine Auszeit nehmen – es sei denn, sie brauchen die Ruhe, um hoch konzentriert etwas zu bearbeiten. „Aber auch nur dann“, sagt Anwalt Groll.

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Veränderungen: Mitarbeiter mitnehmen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/veraenderungen-mitarbeiter-mitnehmen/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/veraenderungen-mitarbeiter-mitnehmen/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: www.beckervonbuch.de / 01.02.2010Change – Management: Was Sie von Konzernen lernen können Bei Großunternehmen gehört Changemanagement gerade in Krisenzeiten zum Alltag. Wenn Produktions...aus:    www.beckervonbuch.de  / 01.02.2010

Change – Management: Was Sie von Konzernen lernen können

Bei Großunternehmen gehört Changemanagement gerade in Krisenzeiten zum Alltag. Wenn Produktions- oder Vertriebsstrukturen teilweise radikal umgebaut werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, müssen das  Mitarbeiter  nicht nur akzeptieren, sondern auch unterstützen. Konzerne managen diesen Wechsel in der  Unternehmenskultur  mit speziell dafür aufgestellten Teams,  kleinere Firmen  sind dazu nur selten in der Lage. Hier bleibt die Überzeugungsarbeit meist an Chefin oder Chef hängen.  Umso wichtiger ist es, das Changemanagement auf das Wesentliche zu reduzieren. Wir haben dazu  vier Regeln  aufgestellt:

Regel 1: Definieren Sie „soziale“ Ziele und Zeiträume
   Im Gegensatz zum klassischen Projektmanagement stehen im Changemanagement die Mitarbeiter im Mittelpunkt des Veränderungsprozesses.[...]Geben Sie den Mitarbeitern Zeit, sich an die Neuerungen zu gewöhnen. Bleiben Sie aber auf jeden Fall konsequent bei der Umsetzung Ihrer Zielvorgaben.

Regel 2: Entwickeln Sie eine dynamische Veränderungsstrategie
   [...]Wünsche der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Und das ist einer der wichtigsten Schlüssel für erfolgreiches Changemanagement.

Regel 3: Messen Sie die Erfolge
   [...]Hilfreich ist dabei die Einführung der „Balanced Scorecard“ (BSC). Das ist ein Konzept zur Dokumentation der Ergebnisse aus Messungen der Aktivitäten eines Unternehmens im Hinblick auf seine Vision und Strategien.[...]

Regel 4: Seien Sie Vorbild
   Changemanagement funktioniert nur dann im Sinn des Unternehmens, wenn die Mitarbeiter davon überzeugt sind, dass die Neuerungen auch für sie persönlich Vorteile bringen.[...]

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Selbstbewertung der Qualitätskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/selbstbewertung-der-qualitaetskultur/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/selbstbewertung-der-qualitaetskultur/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 QZ – Ausgabe 07/2010 Von Sarah Hatfield 1 | Robert Schmitt 1 | Matthias Vieth 2Steiniger Weg zum Erfolg Mit individueller Selbstbewertung zu besserer Qualitätskultur Wenn es um die Qualitätsku...QZ – Ausgabe 07/2010 Von Sarah Hatfield 1 | Robert Schmitt 1 | Matthias Vieth 2

Steiniger Weg zum Erfolg

Mit individueller Selbstbewertung zu besserer Qualitätskultur

Wenn es um die Qualitätskultur des eigenen Unternehmens geht, klaffen die Vorstellungen des Managements und das Verständnis der Mitarbeiter häufig weit auseinander. Ein Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus wollte das nicht hinnehmen. Mit einem eigenen Konzept zur Selbstbewertung ging es den langen, steinigen Weg bis zur messbaren Verbesserung von QM-System und Qualitätskultur.

Die Forschung rät
    Möglichkeiten und Grenzen der Selbstbewertung

Die Methode der Selbstbewertung wurde im vorliegenden Fall zwar auch als Methode zur Bewertung von Reifegrad und Qualitätskultur, vor allem aber als Methode zur nachhaltigen Implementierung von Verbesserungsmaßnahmen gesehen.

(Die detaillierte Beschreibung finden Sie in der QZ 07/2010 auf den Seiten 23 – 26)

Hinweis der Blog-Redaktion:  Die  QET OHG  Erlangen  bietet Ihnen auf ihrer Homepage mit „ SWOT-Analyse “ ein leicht handhabbares und kostenfreies  Test-Instrument für die Selbstbewertung  an, mit dem Sie in ca. 20 bis 30 Minuten belastbare Aussagen über die  Stärken und evtl. Schwächen Ihrer Qualitäts- und Unternehmenskultur gewinnen können.

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Talent Management () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/talent-management/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/talent-management/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: WirtschaftsWoche NR. 026 VOM 28.06.2010 SEITE 068 / Rettig, DanielGekommen, um zu bleiben Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, müssen Arbeitgeber die besten Nachwuchskräfte nich...aus:  WirtschaftsWoche NR. 026 VOM 28.06.2010 SEITE 068 /
 Rettig, Daniel

Gekommen, um zu bleiben

Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, müssen Arbeitgeber die besten Nachwuchskräfte nicht nur finden, sondern auch halten und weiterentwickeln. Das sogenannte  Talent Management  ist deshalb in vielen Unternehmen Chefsache. Wer das in Deutschland besonders gut macht – und wie.[...]

[...] alle Aktivitäten rund um das Einstellen, Halten und Weiterentwickeln der besten, hoffnungsvollsten, talentiertesten Mitarbeiter . Vor allem  drei Trends  kristallisieren sich in dem Zusammenhang derzeit heraus:

- Modernes Talent Management avanciert zur  Chefsache .
   – Die damit betrauten Führungskräfte halten systematisch  engen Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften .
   – Und sie fördern dabei  nicht immer nur zukünftige Vorstandschefs .[...]

Es sind jedoch längst nicht mehr nur börsennotierte Konzerne, die sich für ihre Leistungsträger engagieren. Laut einer Hewitt-Umfrage ist  die Nachwuchsförderung auch für 62 Prozent der deutschen Mittelständler derzeit das Zukunftsthema Nummer eins .

BRISANTE ENTWICKLUNGEN  Warum das Thema aktuell wieder hochkocht? In Deutschland wird der Kampf um die besten Köpfe trotz Krise immer brisanter[...]. Verantwortlich dafür: Der  demografische Wandel , der anhaltende  Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften  sowie die  schwindende Treue der Belegschaft .[...]

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Unternehmen auf Social-Media-Plattformen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmen-auf-social-media-plattformen/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmen-auf-social-media-plattformen/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: WirtschaftsWoche NR. 019 VOM 10.05.2010 SEITE 102 / Engeser, Manfred / Kroker, MichaelDirekter Draht Facebook, Twitter, YouTube: wie Unternehmen auf Social-Media-Plattformen um Fans und ...aus:   WirtschaftsWoche  NR. 019 VOM 10.05.2010 SEITE 102 / Engeser, Manfred / Kroker, Michael

Direkter Draht

Facebook, Twitter, YouTube: wie Unternehmen auf  Social-Media-Plattformen  um Fans und Kunden buhlen.

[...]Ob für PR- oder Marketingzwecke, zur Kundenbindung oder Personalsuche – die Zahl der Unternehmen, die das vielfältige Potenzial von Social-Media-Plattformen wie Twitter,  Facebook  oder YouTube nutzen, steigt täglich. Sie präsentieren sich auf den virtuellen Plattformen, beobachten Äußerungen, die über ihre Produkte und Marken im Netz kursieren, diskutieren mit, suchen nach den neuesten Trends oder neuen Mitarbeitern.[...]

„Jedes Unternehmen“, sagt Pete Blackshaw, Executive Vice President der Online-Sparte des US-Marktforschungsriesen Nielsen, „denkt derzeit darüber nach, wie man Social Media in die eigene Unternehmensstrategie einbinden kann.“[...]

Sieben von zehn Konzernen nutzen  soziale Plattformen im Netz für Kommunikation und PR , rund die Hälfte für  Marketing und  Kundenmanagement . Im  Vertrieb und Kundenservice  setzt jeder fünfte befragte Konzern auf die neuen Web-Dienste. Und mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen wollen mittels Facebook, Xing oder LinkedIn  neue  Mitarbeiter  finden . „Die Option, Social-Media-Sites zu ignorieren, existiert nicht mehr“, sagt Markenexperte Karsten Kilian, Betreiber von Markenlexikon.com. „Man kann bestenfalls entscheiden, wie sehr man sich engagiert.“[...]

Dieses sich rasant verändernde Kommunikationsverhalten hat gravierende Folgen  – auch für Unternehmen: Jeder fünfte der weltweit mehr als Hundert Millionen Blogs beschäftigt sich mit konkreten Produkten und Dienstleistungen – das zieht eine  drastische Veränderung der Kommunikationshierarchien  nach sich: Statt sich einseitig von Werbebotschaften der Unternehmen berieseln zu lassen,  können Verbraucher nun selbst unkompliziert mit und über Unternehmen kommunizieren .[...]

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Facebook für Unternehmen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/facebook-fuer-unternehmen/zeit/2010/12/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/facebook-fuer-unternehmen/zeit/2010/12/05/ Sun, 05 Dec 2010 00:00:00 +0100 WirtschaftsWoche NR. 046 VOM 15.11.2010 SEITE 084 Müßgens, Christian | Rettig, Daniel | Mai, JochenDas zweite Internet Verkaufsmaschine Facebook Freunde treffen, e-mailen, einkaufen, sp... WirtschaftsWoche NR. 046 VOM 15.11.2010 SEITE 084  Müßgens, Christian | Rettig, Daniel | Mai, Jochen

Das zweite Internet

Verkaufsmaschine Facebook

Freunde treffen, e-mailen, einkaufen, spielen, informieren – Facebook und seine mehr als 500 Millionen Mitglieder bilden längst so etwas wie ein Parallel-Web.  Nun drängen auch immer mehr Unternehmen in das Netzwerk, um Produkte zu verkaufen oder neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Mit zunehmendem Erfolg. [...]

YouTube, Twitter, Xing, StudiVZ – all diese sogenannten Social-Media-Seiten erreichen inzwischen zusammengenommen fast ein Sechstel aller Erdenbürger. 945 Millionen Besucher weltweit verzeichneten sie im vergangenen Juli, errechnete der US-Marktforscher Comscore. 23 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. In Deutschland fiel das Wachstum noch größer aus: plus 47 Prozent, das entspricht rund 38 Millionen Bundesbürgern.

[...] hat die Bundesregierung jüngst ein Gesetz auf den Weg gebracht hat, das den Datenschutz von Beschäftigten und Bewerbern besser regeln soll. Passiert der Entwurf den Bundestag, dann dürften Unternehmen im Jahr 2011 nur noch in öffentlichen Bereichen des Internets sowie in Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn recherchieren. Private Netze wie Facebook oder StudiVZ dagegen wären dann tabu.

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Mitarbeiter bei der Stange halten () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-bei-der-stange-halten/zeit/2010/12/13/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-bei-der-stange-halten/zeit/2010/12/13/ Mon, 13 Dec 2010 00:00:00 +0100 wiwo.de / Von Heiner Thorborg / 07. Dezember 2010Führungs-Spitzen Praxis schlägt Theorie Die gute Nachricht ist: Die meisten deutschen Unternehmen waren schlau genug, trotz Krise zu versuchen... wiwo.de / Von Heiner Thorborg / 07. Dezember 2010

Führungs-Spitzen
    Praxis schlägt Theorie

Die gute Nachricht ist: Die meisten deutschen Unternehmen waren schlau genug, trotz Krise zu versuchen, an ihrer angestammten Belegschaft festzuhalten. Die schlechte lautet: Jetzt wo es wieder gut läuft, sind sich viele Personalchefs gar nicht mehr so sicher,  worauf es im Kampf um die Talente wirklich ankommt .

Wenn deutsche Arbeitnehmer sich von ihren Chefs Weihnachtsgeschenke wünschen dürften, wären das eine steile Lernkurve, ein Gehaltsscheck, der Verdienst ehrlich spiegelt und eine lebensbejahende Work-Life-Balance. Das ergab eine Umfrage der Kommunikationsberatung Peakom unter 1470 Lesern einer Tageszeitung. Gefragt,  was ihr Unternehmen tun sollte, um seine Leute fester an den Arbeitgeber zu binden , finden über 90 Prozent Weiterbildungsangebote „sehr wichtig“ oder „wichtig“, 80 Prozent wollen erfolgsabhängig bezahlt werden und fast ebensoviele wünschen sich familienfreundlichere Arbeitsbedingungen .[...]

Konkrete Maßnahmen

Die Botschaft für Unternehmen, die Personal suchen, kann angesichts von Fachkräftemangel und alternden Belegschaften nur lauten:  Denkt auch mal über die Leute nach, die ihr schon habt  und fangt an, deren pragmatische Einstellung zu spiegeln.  Gefragt sind Maßnahmen, die für das Individuum im Betrieb auch fühlbar werden. 

Bislang gelingt das laut Umfrage nur halb. Zwar gibt fast jeder zweite Befragte an, sein Arbeitgeber investiere verstärkt in  Weiterbildungsprogramme . Doch nur zehn Prozent beobachten, dass ihr Unternehmen auch auf  bessere Sozialleistungen   setze, um das Team bei der Stange zu halten. Auch  langfristige Karriereperspektiven  und  bessere Arbeitsbedingungen für junge Eltern  spielen im Personalmanagement der Firmen noch eine nachrangige Rolle. Ganz offenbar haben einige Personalchefs deutlichen Nachholbedarf im Hinblick auf  flexible Arbeitzeiten  und Aufstiegschancen für loyale Mamas und Papas.

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Mittelstand fehlt CSR-Berichterstattung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mittelstand-fehlt-csr-berichterstattung/zeit/2010/12/18/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mittelstand-fehlt-csr-berichterstattung/zeit/2010/12/18/ Sat, 18 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: Rödl+amp;Partner Newsletter Mandantenbrief 12 / 2010Mittelständler arbeiten nachhaltig, berichten aber noch zu wenig darüber Der Mittelstand unternimmt sehr viel im Bereich der Nachhalti...aus:  Rödl&Partner Newsletter Mandantenbrief 12 / 2010

Mittelständler  arbeiten nachhaltig, berichten aber noch zu wenig darüber

Der Mittelstand unternimmt sehr viel im Bereich der  Nachhaltigkeit ; während bei Großunternehmen Nachhaltigkeitsberichterstattung allmählich zur Regel wird, ist sie im Mittelstand jedoch noch die Ausnahme.

Seit den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts hat das Thema „Nachhaltigkeit“ stetig an Bedeutung gewonnen. Das Bundesumweltministerium spricht von „Megatrends der Nachhaltigkeit“, die von vielen Unternehmen als Risikofaktoren wahrgenommen, aber auch in Geschäftschancen umgemünzt werden können. Nachhaltige  Unternehmensführung , auch als  Corporate Social Responsibility  bezeichnet, wird somit mehr und mehr zur unabdingbaren Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen. Entsprechend wird auch die Berichterstattung über diesen Aspekt der unternehmerischen Tätigkeit immer wichtiger.[...]

Nachhaltigkeit ist  [...]  kein neues Thema für den Mittelstand.  Er unternimmt zum Teil sehr viel in diesem Bereich. Die Umsetzung erfolgt dabei regelmäßig pragmatisch und nicht in dem Bewusstsein, „Corporate Social Responsibility“ zu betreiben. Entsprechend hält der Mittelstand seine Aktivitäten nicht für berichtenswert; er verkauft sein Engagement zu wenig und zu bescheiden. Auch wenn im Mittelstand die Notwendigkeit zur Kommunikation mit aktuellen und potenziellen Investoren im Vergleich zu Großunternehmen in den Hintergrund tritt, mag es dennoch sinnvoll sein, sich Gedanken über eine  Nachhaltigkeitsberichterstattung  zu machen.  Eine solche Berichterstattung kann die Beziehungen zu Kunden und Lieferanten verbessern, die Gewinnung hochqualifizierter  Mitarbeiter  erleichtern und die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen stärken.  Die Berichterstattung fördert eine gezielte Beschäftigung mit dem Thema Nachhaltigkeit und die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie.  Dadurch können häufig auch ökonomische Potenziale gehoben und das Ansehen des Unternehmens erheblich verbessert werden.  Überlegen Sie deshalb, ob Sie es Ihrem Konkurrenten überlassen wollen, „Nachhaltigkeitspionier“ in Ihrem Bereich zu werden.

Tipp der Blog-Redaktion:

Die  QET OhG  Erlangen bietet ein bewährtes, leicht anwendbares und kostengünstiges  Instrumentarium für den  Erwerb eines Zertifikats zum Nachweis der Nachhaltigkeit  an. Nähere Informationen dazu finden Sie auf diesem Portal.

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Fachkräftemangel: Umdenken gefordert () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fachkraeftemangel-umdenken-gefordert/zeit/2010/12/27/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fachkraeftemangel-umdenken-gefordert/zeit/2010/12/27/ Mon, 27 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: NN vom 27.12.2010Auf den Bewerber kommt es an Laut BA-Chef Weise müssen Firmen bei der Fachkräftesuche flexibler werden Nürnberg – In der Debatte um einen Fachkräftemangel hat der Vor...aus:  NN vom 27.12.2010

Auf den Bewerber kommt es an
     Laut BA-Chef Weise müssen Firmen bei der Fachkräftesuche flexibler werden

Nürnberg  – In der Debatte um einen Fachkräftemangel hat der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, von Firmen mehr Flexibilität bei der Anwerbung und Einstellung neuer Mitarbeiter verlangt.
   Nicht nur Arbeitnehmer, auch die Firmen müssen flexibler werden, fordert BA-Chef Weise. Passgenaue Bewerber seien selten, die Qualifikation müsse stärker berücksichtigt werden.[...]

„Wir werden in Zukunft für viele Berufe nicht mal mehr einen Arbeitslosen haben“, unterstrich er.  Statt nach einem formalen, zertifizierten Berufsabschluss sollten sich Firmenchefs daher künftig verstärkt nach den tatsächlichen Fähigkeiten der Bewerber erkundigen.  „Man wird vielleicht künftig einem Unternehmen auf eine qualifizierte Ingenieursstelle einen erfahrenen Techniker präsentieren“, erläuterte der Bundesagentur- Manager.

Was diesem noch an Qualifikationen fehle, sollte mit einem „training on the job“ oder einer firmeninternen Fortbildung wettgemacht werden. Das sei aber allein Sache der Unternehmer. Diese müssten  generell noch mehr in Fortbildung investieren . [...]

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Gesellschaftliche Verantwortung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/gesellschaftliche-verantwortung/zeit/2010/12/27/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/gesellschaftliche-verantwortung/zeit/2010/12/27/ Mon, 27 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: www.zf.comCorporate Social Responsibility Engagement und Verantwortung bei ZF Gesellschaftliche Verantwortung ist für das Stiftungsunternehmen ZF ein zentraler Bestandteil der Unternehm...aus:   www.zf.com

Corporate Social Responsibility
    Engagement und Verantwortung bei ZF

Gesellschaftliche Verantwortung ist für das Stiftungsunternehmen ZF ein  zentraler Bestandteil der  Unternehmenskultur . Dabei wird der moderne Begriff Corporate Social Responsibilty (CSR) schon seit der Unternehmensgründung durch tatkräftiges Engagement aller ZF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter mit Leben gefüllt. Neben unternehmensintern gelebter  sozialer Verantwortung  fördert ZF zahlreiche nationale und internationale Initiativen und Projekte  in den Bereichen  Umweltschutz , Soziales, Bildung, Kultur und Sport .[...]

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Wachstumstreiber Nachhaltigkeit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wachstumstreiber-nachhaltigkeit/zeit/2010/12/27/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wachstumstreiber-nachhaltigkeit/zeit/2010/12/27/ Mon, 27 Dec 2010 00:00:00 +0100 WirtschaftsWoche NR. 048 VOM 29.11.2010 Dossier Nachhaltigkeit SEITE D04Risikomanagement Gut sein rechnet sich Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen kommen nicht nur besser durch die Krise: F... WirtschaftsWoche  NR. 048 VOM 29.11.2010 Dossier Nachhaltigkeit SEITE D04

Risikomanagement   Gut sein rechnet sich

Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen kommen nicht nur besser durch die Krise: Faire Geschäfte werden zum wichtigen Wachstumstreiber.

Unternehmen, die außer Gewinn und Umsatz auch  soziale und ökologische Ziele  in ihre Strategie integrieren, sind krisenfester. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Leuphana Universität Lüneburg. Im Konjunktureinbruch, so das Ergebnis, hätten Investoren verstärkt auf Risiken wie Qualitätsskandale, Ausbeutungsvorwürfe und Umweltverpestung geachtet. Unternehmen, die solche Gefahren ignorieren, würden mit Risikoprämien bestraft: Die Schweizer Privatbank Sarasin hat errechnet, dass die  Kreditausfallprämien für nicht nachhaltig wirtschaftende Konzerne bis zu einem halben Prozentpunkt höher  sind. „Sie werden vom Markt als unsicherer eingestuft“, sagt Studienleiter Stefan Schaltegger. Als Beispiel für cleveres Verhalten gilt  Unilever . Der Konsumgüterhersteller hat früh Maßnahmen eingeleitet, die den Einfluss seiner  Produkte  auf Boden, Wasser und Artenvielfalt begrenzen, und die Aktionen offensiv vermarktet.  Die Strategie hat zu einer überdurchschnittlich guten Börsenentwicklung geführt . Die deutsche Wirtschaft trägt dem Trend laut Schaltegger und der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Rechnung. Drei von vier Unternehmen verknüpfen nun ihr Nachhaltigkeitsengagement mit dem Kerngeschäft. Ganz oben stehen Energieeinsparung und Abfallvermeidung (siehe Grafik). Schaltegger:  „Nachhaltigkeit ist kein Modetrend, sondern verändert die  Unternehmensführung  grundlegend.“

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Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/nachhaltigkeit-als-wettbewerbsvorteil/zeit/2010/12/27/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/nachhaltigkeit-als-wettbewerbsvorteil/zeit/2010/12/27/ Mon, 27 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: F.A.Z. vom 27.12.2010 Von Norbert FiebigNachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit ist zum entscheidenden Kriterium für alle ökonomischen Vorgänge geworden. Sie steht für K...aus:   F.A.Z.  vom 27.12.2010 Von Norbert Fiebig

Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil

Nachhaltigkeit ist zum entscheidenden Kriterium für alle ökonomischen Vorgänge geworden. Sie steht für  Klimaschutz, Ressourceneffizienz  und  soziale Mindestbedingungen Damit einhergehend gewinnt die Nachhaltigkeitsberichterstattung an Bedeutung. [...]

Nachhaltiges Engagement kann langfristig entscheidende Wettbewerbsvorteile bringen. Einer umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung werden sich große Unternehmen langfristig nicht entziehen können.[...]

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Konsumenten achten auf Nachhaltigkeit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/konsumenten-achten-auf-nachhaltigkeit-1/zeit/2010/12/27/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/konsumenten-achten-auf-nachhaltigkeit-1/zeit/2010/12/27/ Mon, 27 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: FAZ vom 10. Dezember 2010 von Brigitte KochKonsumgüter Verbraucher achten auf Nachhaltigkeit Immer mehr Konsumenten interessiert es, ob die produzierenden Unternehmen verantwortungsvoll...aus:  FAZ vom 10. Dezember 2010 von Brigitte Koch

Konsumgüter
    Verbraucher achten auf Nachhaltigkeit

Immer mehr Konsumenten interessiert es, ob die produzierenden Unternehmen verantwortungsvoll handeln[...]
    Die Konsumgüterindustrie und der Handel stehen durch das Thema Nachhaltigkeit vor tiefgreifenden Veränderungen.  Verbraucher achten nicht nur zunehmend darauf, ob Produkte ökologisch unbedenklich sind. Sie registrieren auch die Berichte in den Medien und in sozialen Netzwerken sehr genau. Immer mehr Verbraucher interessiert es, ob Konsumgüter über Niedrigstlöhne, fragwürdige oder gar unzumutbare Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern in die Regale gelangt sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von IFH Retail Consultants, einer auf Managementberatung spezialisierten Tochtergesellschaft des Instituts für Handelsforschung (IFH) in Köln.

„Das Thema Nachhaltigkeit meint weit mehr als nur Recycling-Papier und Bio-Produkte. Es setzt auf das verantwortungsvolle Handeln und Wirtschaften“, sagt IFH-Geschäftsführer Boris Hedde. Nicht nur der Preis oder die Qualität als Mehrwert, sondern auch die Sozialverantwortung eines Unternehmens werde in Zukunft entscheidend sein.  Die Ausrichtung des Sortiments auf nachhaltige, ökologische Produkte, die Berücksichtigung der Umwelt, der Umgang mit Ressourcen, faire Arbeitsbedingungen und soziales Engagement prägen die Wahrnehmung des Unternehmens und bieten Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern, heißt es in der Studie.

Von rund tausend befragten Verbrauchern in ganz Deutschland hätten insgesamt 60 Prozent der Konsumenten angegeben, dass sie in der letzten Zeit ihr  Einkaufsverhalten in Bezug auf den Aspekt der Nachhaltigkeit geändert  hätten. Bei einer schlechten Reputation könnten die Umsätze deutlich sinken. So habe jeder zweite Verbraucher schon einmal Produkte von Firmen boykottiert, die nachweislich die Umwelt schädigen oder sozial bedenklich sind.

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PC-Vielfalt in Büros () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/pc-vielfalt-in-bueros/zeit/2010/12/29/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/pc-vielfalt-in-bueros/zeit/2010/12/29/ Wed, 29 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt vom 29.12. 06:09 Joachim HoferFreizeit-PCs erobern die Büros Radikaler Bruch in den IT-Abteilungen der Unternehmen. Über Jahrzehnte hinweg haben es die IT-Verantwortlichen g...aus:  Handelsblatt vom 29.12. 06:09 Joachim Hofer

Freizeit-PCs erobern die Büros

Radikaler Bruch in den IT-Abteilungen der Unternehmen. Über Jahrzehnte hinweg haben es die IT-Verantwortlichen geschafft, den Nutzern die Arbeitsbedingungen zu diktieren. PCs und Notebooks, die einzelnen Programme, selbst das Handymodell waren strikt vorgegeben. Doch damit ist jetzt Schluss. Oft sind die Mitarbeiter privat viel besser ausgestattet als im Büro und bringen ihr eigenes Equipment einfach mit. Außerdem wollen sie sich durch die Marke ihrer Wahl vom Schreibtischnachbarn abheben.

Eins ist sicher: Um gute junge Leute anzuziehen und das bestehende Personal nicht zu frustrieren, müssen die Betriebe handeln und  neue Techniken und Geräte einführen . Doch das ist gar nicht so einfach. Das Handelsblatt zeigt, wo 2011 Handlungsbedarf besteht.

iPad & Co

Selten ist eine neue Computergeneration so gut beim Publikum angekommen wie der Tablet-PC von Apple, der iPad.[...]

Soziale Netze

Die modernen Smartphones und Tablet-PCs sind wie geschaffen, um immer und überall mit Freunden und Kollegen in Kontakt zu bleiben. Und das schon längst nicht mehr nur per E-Mail. Alle Altersgruppen nutzen inzwischen soziale Netze, um sich auszutauschen.[...] Solche Programme machen firmeninterne Blogs, Communities, Diskussionsplattformen und vieles mehr möglich.

Cloud-Computing

Die Mitarbeiter wollen heute von jedem Ort und jederzeit auf alle Daten, Dokumente und Programme zugreifen. [...]Deshalb müssen Firmen die Daten und Anwendungen zentral auf Rechnern bereitstellen. Am günstigsten geht das mit dem sogenannten Cloud-Computing. In seiner reinen Form kaufen Firmen dabei Rechenleistung oder Speicherplatz dort ein, wo es gerade günstige Angebote gibt – bezahlt wird nach Verbrauch.[...]

IT-Sicherheit

[...]Sicherheitsverantwortliche [müssen] nun Wege finden, wie sie den neuen Herausforderungen begegnen können, die sich aus der Vielfalt all der Geräte und Anwendungen ergeben.“

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Industrie: Nachwuchsmangel und Veralterung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/industrie-nachwuchsmangel-und-veralterung/zeit/2010/12/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/industrie-nachwuchsmangel-und-veralterung/zeit/2010/12/30/ Thu, 30 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: Die Welt vom 3012.2010 Stefan von BorstellPersonal Firmen fürchten die Vergreisung der Belegschaften 75 Prozent der Firmen rechnen mit gravierenden Folgen des demografischen Wandels, so ...aus: Die Welt vom 3012.2010 Stefan von Borstell

Personal
    Firmen fürchten die Vergreisung der Belegschaften

75 Prozent der Firmen rechnen mit gravierenden Folgen des demografischen Wandels, so eine Umfrage. Ein großes Problem ist der Verlust von Know-how.

Angesichts des demografischen Wandels fürchten deutsche Unternehmen zunehmend Nachwuchsmangel, eine Vergreisung ihrer Belegschaften und den Verlust von Know-how in den Betrieben.  Das ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 20.000 Unternehmen. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte „Welt Online“: „Der demografische Wandel wird zu einer immer größeren Herausforderung für die Unternehmen in Deutschland.“[...]

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Gefährdete Unternehmensdaten () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/gefaehrdete-unternehmensdaten/zeit/2010/12/06/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/gefaehrdete-unternehmensdaten/zeit/2010/12/06/ Mon, 06 Dec 2010 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt Newsletter vom 06.12. 13:09 (Einfügungen von - durch die Blog-Redaktion)Griff nach Daten [...]Wo aber liegen die größten Sicherheitslücken? Und wie schützen sich Unternehme...aus:  Handelsblatt  Newsletter vom 06.12. 13:09  (Einfügungen von   -  durch die Blog-Redaktion)

Griff nach Daten

[...]Wo aber liegen  die größten Sicherheitslücken ? Und wie schützen sich Unternehmen dagegen?[...]

- Der größte Datenschatz der Unternehmen liegt auf  Server n.[...]

USB-Stick [...]

Schutz gegen derlei Angriffe bieten Anti-Leak-Programme , sozusagen der militärische Abschirmdienst der IT-Sicherheitsabteilung.[...]

Doch längst nicht jeder nutzt die Technik: [...] Bei  kleinen und mittelständischen Unternehmen  aber ist die Rate deutlich geringer: Nur zehn Prozent besitzen derartige Schutzsysteme.

- [...] Laptops und Smartphones  sind die offenen Flanken von Unternehmen[...]

- [...]die Spione an gänzlich unerwarteter Stelle: So verwandeln sie mit einem einfachen Trick sogar  Aktenvernichter  in Datenlecks[...]

Kopiergeräte  speichern mittlerweile alle Vorlagen digital auf einer integrierten Festplatte.[...]

- [...] Tischtelefone  sind immer öfter an das Internet angeschlossen.

Risiko Unwissenheit Oft jedoch haben Informationslecks nicht einmal technische Ursachen:  „Datensicherheit ist auch ein Problem der  Unternehmenskultur , sagt Johannes Wiele, Datenschutzexperte beim TÜV-Rheinland. [...] Viele riskante Handlungen seien  Mitarbeitern  nicht als solche bewusst: Dienstgespräche in der Bahn etwa, vergessene Faxe im Hotel oder das unbedachte Weiterleiten von E-Mails. [...]

Immer wieder gelingt es Hackern beispielsweise, auf Plattformen wie  Facebook , Xing oder MySpace Links auf mit Schadsoftware präparierte Internet-Adressen zu platzieren.  [...]

[...] auf den virtuellen Plattformen hinterlassen Mitarbeiter jede Menge vertraulicher Informationen. Auch die können Betrüger nutzen, um Passwörter für Firmenrechner zu erraten. [...]

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Mitarbeiterbindung mit Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiterbindung-mit-unternehmenskultur/zeit/2010/11/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiterbindung-mit-unternehmenskultur/zeit/2010/11/30/ Tue, 30 Nov 2010 00:00:00 +0100 Handelsblatt vom 29.11.2010Ohne Nachwuchs kein Wachstum Universitäten bringen nicht genug Absolventen hervor, gleichzeitig verabschieden sich immer mehr qualifizierte Arbeitskräfte in den Ruhe... Handelsblatt vom 29.11.2010

Ohne Nachwuchs kein Wachstum

Universitäten bringen nicht genug Absolventen hervor, gleichzeitig verabschieden sich immer mehr qualifizierte Arbeitskräfte in den Ruhestand. Personalentwickler warnen bereits vor einem Wachstumsende wegen Fachkräftemangels.[...]

Die Bindung von Mitarbeitern ans Unternehmen wird zum Schlüsselfaktor künftigen Wachstums.  Schließlich kann ein ungewollter Abgang einer erfahrenen Fach- oder Führungskraft ein Unternehmen leicht 100 000 Euro kosten, hat die Personalberatung Kienbaum errechnet. Und: Industriebetriebe wie Endress+Hauser Maulburg betonen, dass sie in der zurückliegenden Wirtschaftskrise kein Personal abgebaut hätten. Das sei  Teil der Unternehmenskultur  – und jetzt ein Segen: Andernfalls hätte das Unternehmen im aktuellen Aufschwung Aufträge ablehnen müssen.[...]

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Erfolg dank Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/erfolg-dank-unternehmenskultur/zeit/2010/11/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/erfolg-dank-unternehmenskultur/zeit/2010/11/26/ Fri, 26 Nov 2010 00:00:00 +0100 Die Welt online Andrea Pawlik| 16.11.2010Mehr Erfolg Dank einer guten Unternehmenskulur Unternehmenskultur ist mehr als nur eine Worthülse. Denn vom menschlichen Umgang in einer Firma hängt of... Die Welt online Andrea Pawlik| 16.11.2010

Mehr Erfolg Dank einer guten Unternehmenskulur

Unternehmenskultur ist mehr als nur eine Worthülse. Denn vom menschlichen Umgang in einer Firma hängt oft auch der geschäftliche Erfolg ab.[...]

Eine gute Unternehmenskultur ist Voraussetzung für erfolgreiche Teamarbeit

Qualifizierte Mitarbeiter rekrutieren und binden

Um qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren und an sich zu binden, versuchen die Firmen, ihr Arbeitgeberimage zu verbessern: Auf den weiteren Plätzen folgen die Themen Attraktivität als Arbeitgeber, Motivation & Engagement, Change Management und die strategische Ausrichtung des Personalbereichs.

Als größte Herausforderung für die Personalarbeit sehen 52 Prozent der befragten Unternehmen die Schaffung und Sicherung von Führungsqualität.  Es folgen die Themen Demografie und strategische Personalplanung, die Besetzung von wichtigen Schlüsselpositionen sowie die Attraktivität als Arbeitgeber.

„Unterm Strich ist die Unternehmenskultur der Wohlfühlfaktor in einer Firma“ , sagt Christian Roos, Inhaber von roos consult und Teil der Unternehmensgruppe Prof. Sarges & Partner, die den Contest „Hamburgs beste Arbeitgeber“ wissenschaftlich begleitet.[...]

Was ist Unternehmenskultur?

Aber was macht eine Unternehmenskultur eigentlich gut? „Fairness, Respekt, Teamorientierung gehören dazu“, sagt Bald. „Das Entscheidende ist für mich das Menschenbild, das hinter der Kultur steht.“ Die Beschäftigten müssten selbstverantwortlich handeln dürfen, das Miteinander sollte von Anstand geprägt sein.“

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Wertebewusstsein – Ehrbarer Kaufmann () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wertebewusstsein-ehrbarer-kaufmann/zeit/2010/11/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wertebewusstsein-ehrbarer-kaufmann/zeit/2010/11/26/ Fri, 26 Nov 2010 00:00:00 +0100 Hochschule, 10.11.2010, Jürgen AugsteinWertebewusstsein und Nachhaltigkeit seien bei Oetker keine Lippenbekenntisse, sondern Unternehmensphilosophie. Das sagte August Oetker bei der zwölften H...Hochschule, 10.11.2010, Jürgen Augstein

Wertebewusstsein und Nachhaltigkeit seien bei Oetker keine Lippenbekenntisse, sondern Unternehmensphilosophie.  Das sagte August Oetker bei der zwölften Hohensteiner Tafelrunde.

[...]
   Dabei machte der heutige Beiratsvorsitzende des Weltkonzerns Oetker und langjährige Direktoriumsvorsitzende der Wittener Uni deutlich, dass sich selbst ein Imperium wie Oetker mit seinen rund 400 Firmen weiterhin  mit den Tugenden „des ehrbaren Kaufmanns“ auf Kurs halten  lässt.

August Oetker erteilte der Sucht nach schnellen Renditen eine Absage.  „Unsere Vorfahren gaben die Impulse für unsere Unternehmenskultur , in der Wertebewusstsein und Ethik eine wesentliche Rolle spielen.“  Dies werde auch von den Mitarbeitern gelebt, die stolz seien, für Oetker zu arbeiten.  Diese Werteordnung sei kein ererbter Ballast , meinte Oetker,  sondern ein Vorteil gegenüber den Mitbewerbern  und ein maßgeblicher Grund für 120-jährigen Erfolg.[...]

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Wissen vermehren durch Teilen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wissen-vermehren-durch-teilen/zeit/2010/11/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wissen-vermehren-durch-teilen/zeit/2010/11/26/ Fri, 26 Nov 2010 00:00:00 +0100 WirtschaftsWoche NR. 047 VOM 22.11.2010 SEITE 096Aufbrechen, bevor das Denken zementiert / Management Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft haben einige Unternehmen ihre Organisationen radika... WirtschaftsWoche NR. 047 VOM 22.11.2010 SEITE 096

Aufbrechen, bevor das Denken zementiert / Management

Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft haben einige Unternehmen ihre Organisationen radikal umgekrempelt. Statt auf Hierarchien setzen sie auf Kooperation oder teilen ihr Wissen mit Branchenfremden. Die WirtschaftsWoche stellt die kühnsten Konzepte vor.

Wissen vermehrt sich nur, wenn man es teilt.  Und so teilen sich nicht nur führende Vordenker von Henkel, Grohe oder Vodafone alle zwei bis drei Monate einen Raum – sie teilen auch ihr Wissen, ganz ohne Konkurrenzdenken. Das Ziel ihres branchenübergreifenden Brainstormings: Antworten finden auf die Frage, wie wir in 10 oder 20 Jahren leben, wohnen und arbeiten.

Es ist eine bunt gemischte Truppe aus rund einem Dutzend Vertreter unterschiedlichster Unternehmen und Branchen, die sich auf „Future Bizz“ zusammengefunden haben, einer  Kooperationsplattform für innovative Unternehmen . Einer der Teilnehmer: Eckard Foltin.[...]

Fortschritt und Hierarchien – das verträgt sich demnach kaum noch.  Stattdessen gleichen Organisationen künftig eher einer flexiblen Matrix: Projektteams und deren Zusammensetzung entstehen unternehmensübergreifend und ändern sich temporär – je nach Aufgabenstellung. Ist das Projekt abgeschlossen, lösen sich diese Gruppen oftmals genauso schnell wieder auf, wie sie entstanden sind.[...]

Der Gedanke ist, zugegeben, nicht allzu neu. Seit Jahren schon prophezeien Organisationswissenschaftler einen solchen Wandel und predigen die moderne Wissensgesellschaft, in der Manager statt nur zu führen umso mehr motivieren und integrieren können müssen.

Aus der Theorie ist inzwischen Praxis geworden. Schon jetzt gibt es eine ganze Reihe von Unternehmen, die diese radikalen Konzepte nicht nur vordenken, sondern auch anwenden. Ganz pragmatisch teilen sie Wissen, brechen Strukturen auf, bevor diese das Denken zementieren.[...]

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„Social Days“ () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/social-days/zeit/2010/11/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/social-days/zeit/2010/11/26/ Fri, 26 Nov 2010 00:00:00 +0100 „Social Days” FAZ 21.10.2010Wenn der Manager zum Gärtner wird „Social Days” haben sich in vielen Unternehmen etabliert. Der freiwillige Einsatz von Mitarbeitern soll nicht nur sanierungs...„Social Days”     FAZ     21.10.2010

Wenn der Manager zum Gärtner wird

„Social Days” haben sich in vielen Unternehmen etabliert. Der  freiwillige Einsatz von Mitarbeitern  soll nicht nur sanierungsbedürftigen Schulen oder Kindergärten dienen, sondern auch der  Personalentwicklung .[...]

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Werteorientierung rechnet sich () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/werteorientierung-rechnet-sich/zeit/2010/11/10/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/werteorientierung-rechnet-sich/zeit/2010/11/10/ Wed, 10 Nov 2010 00:00:00 +0100 Handelsblatt Nr. 205 vom 22.10.2010 Seite 68Renaissance der Werte Gewinn und Gemeinsinn schließen sich nicht aus. Immer mehr Manager bekennen sich dazu. [...] Die Kampagne wird gerade erneut ... Handelsblatt Nr. 205 vom 22.10.2010 Seite 68

Renaissance der Werte

Gewinn und Gemeinsinn schließen sich nicht aus. Immer mehr Manager bekennen sich dazu.

[...]
   Die Kampagne wird gerade erneut aufgelegt, denn  wertebasiertes Wirtschaften erlebt nach der Krise eine Renaissance . Inzwischen haben sich hinter den Tugend-Testimonials rund 1400 Chefs und Führungskräfte der deutschen Wertekommission zusammengeschlossen. Sie wollen sich mit dem scheinbaren Widerspruch zwischen ökonomischen und ethischen Zielen nicht länger abfinden, sondern sind  von der Notwendigkeit und dem Nutzen wertegeleiteten Verhaltens für die Wirtschaft und für die Gesellschaft überzeugt  und setzen sich dafür ein. „Das bedeutet aber nicht den Beginn der Blümchenökonomie, sondern dahinter steht die  Erkenntnis, dass eine Wertegemeinschaft eine starke Leistungsgemeinschaft ist „, sagt der Kommissionsvorsitzende Sven Korndörffer.[...] 

„Neu ist aber die  größere Entschlossenheit, die eigenen Werte gegenüber der betriebswirtschaftlichen Logik durchzusetzen „, sagt Korndörffer.[...]

Im Kampf um qualifizierte Kräfte ist eine faire, vertrauensvolle und wertschätzende Unternehmenskultur für Arbeitgeber Trumpf.  Dabei gesellschaftliche Belange zu berücksichtigen, die Umwelt im Blick zu behalten und die nachfolgenden Generationen nicht zu vergessen, ist das Gebot der Stunde. Das reine Lippenbekenntnis allerdings ist in Zeiten von Web 2.0 rasch entlarvt.

Dass sich werteorientiertes Handeln rechnet, belegen viele Beispiele [...]

Gewinn und Gemeinsinn schließen sich nicht aus. Das macht auch Götz Werner, Gründer der dm-Drogeriekette seit Jahren vor.  Der bekennende Anthroposoph stellt das menschliche Bedürfnis, kreativ zu sein und sich entwickeln zu wollen, in den Mittelpunkt seines Geschäfts.  Sein Prinzip der dialogischen Führung auf Augenhöhe von rund 23000 Mitarbeitern in 2400 Filialen basiert auf Vertrauen, Wertschätzung und Respekt, Anweisungen sind verpönt.  [...]

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Interne Berater und Nachhaltigkeit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/interne-berater-und-nachhaltigkeit/zeit/2010/11/10/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/interne-berater-und-nachhaltigkeit/zeit/2010/11/10/ Wed, 10 Nov 2010 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt.com Ingmar Höhmann vom 27. Oktober 2010Nachhaltigkeit [...]Die Kunden der Consultingbranche verlangen flexible Strategien, um in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben....aus:  Handelsblatt.com Ingmar Höhmann vom 27. Oktober 2010

Nachhaltigkeit

[...]Die Kunden der Consultingbranche verlangen flexible Strategien, um in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben.  Der Wunsch nach Nachhaltigkeit rückt dabei in der Beratung zunehmend in den Vordergrund . Interne Berater laufen externen Kräften immer öfter den Rang ab.[...]

„Man muss die Unternehmenskultur verstehen, um Strukturveränderungen an den richtigen Stellen initiieren zu können“ , sagt Götz Guercke, Leiter Inhouse Consulting bei BSH Bosch und Siemens Hausgeräte. „Wenn es um grundsätzliche Prozesse oder Organisationsveränderungen geht, sind  Inhouse-Consultants oft besser .“ Besonderen Stellenwert habe die Sicherung der Ergebnisse, etwa durch Veränderungsmanagement und Mitarbeitertraining.[...]

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtiger () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vereinbarkeit-von-familie-und-beruf-wichtiger/zeit/2010/09/07/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vereinbarkeit-von-familie-und-beruf-wichtiger/zeit/2010/09/07/ Tue, 07 Sep 2010 00:00:00 +0200 WAZ DerWesten 31.08.2010Studie : Bürgern ist Familie wichtiger als Steuersenkungen Die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Renate Köcher (l.), und die Familienministe...WAZ DerWesten  31.08.2010

Studie  :   Bürgern ist Familie wichtiger als Steuersenkungen

Die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Renate Köcher (l.), und die Familienministerin Kristina Schröder stellten die Umfrage in Berlin vor.[...]

Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist vielen Bundesbürgern wichtiger als Steuersenkungen oder die Gesundheitsreform. Das geht aus dem neuen Familienmonitor 2010 des Allensbach-Instituts hervor, den Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) am Dienstag in Berlin vorstellte. Arbeitnehmer wünschen sich demnach vor allem mehr Zeit für ihre Familie. „Zeit ist die Leitwährung einer modernen Familienpolitik“, erklärte Schröder.
 Moderne Unternehmenskultur als Voraussetzung

Die Familienministerin bekräftigte ihr  Ziel, bessere Voraussetzungen für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen. Dafür seien flexiblere Arbeitszeiten und eine Unternehmenskultur nötig, „die nach der Qualität geleisteter Arbeit und nicht nach der Präsenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fragt“. [...]

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E-Learning in der Weiterbildung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/e-learning-in-der-weiterbildung/zeit/2010/09/07/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/e-learning-in-der-weiterbildung/zeit/2010/09/07/ Tue, 07 Sep 2010 00:00:00 +0200 Handelsblatt.com / Michael Schlösser 31. August 2010Besser lernen im Web 2.0 E-Learning-Lösungen sind eine effektive Alternative zu klassischen Präsenzschulungen. Immer häufiger kommen auch Wi... Handelsblatt.com / Michael Schlösser 31. August 2010

Besser lernen im Web 2.0

E-Learning-Lösungen sind eine effektive Alternative zu klassischen Präsenzschulungen . Immer häufiger kommen auch Wikis, Blogs und Podcasts zum Einsatz – für mehr Interaktivität bei der Weiterbildung . Doch noch stehen viele Personaler der Lernform skeptisch gegenüber.[...]

Begeisterung und Skepsis

In Ländern wie den USA, aber auch in Großbritannien und Frankreich, ist E-Learning bereits ein fester Bestandteil im beruflichen Lernprozess. Hierzulande stehen vor allem viele Personaler der Lernform noch skeptisch gegenüber, so Hartmut Jöhnk, Geschäftsführer der Cegos Deutschland, Weltmarktführer in den Bereichen Kompetenzentwicklung und globales Lernen. „Dabei ist E-Learning eine nachweislich effektive Methode.“[...]

In Deutschland sei das Thema E-Learning oft noch nicht fest in der Personalentwicklungsstrategie verankert. „Außerdem gibt es in Human Resource-Bereichen noch zu wenig Erfahrung damit, wie E-Learning sinnvoll mit Lerneinheiten kombiniert wird, die ein Trainer in der Präsenzveranstaltung durchführt“, sagt Jöhnk. „Dieses sogenannte Blended Learning bringt die größten Lernerfolge und Unternehmen sparen letztlich Kosten.“[...]
 

E-Learning: Goldene Regeln bei Einführung

Drei wichtige Regeln gilt es für eine erfolgreiche Einführung von E-Learning zu beachten, empfiehlt Beate Bruns, die Gründerin vom Dienstleister time4you:

Zuerst stellt sich die Frage nach dem Nutzen von E-Learning. Erst wenn Probleme mit Hilfe von E-Learning sinnvoll gelöst werden können, lässt sich der Nutzen quantitativ und qualitativ feststellen.

Die zweite goldene Regel ist die Integration in Geschäftsprozesse. KMU haben hier oft Vorteile. Denn je kleiner das Unternehmen, desto besser die Integration.

Die dritte Regel betrifft das Vorbereiten und Steuern dieser Veränderungsprozesse auf organisatorischer und individueller Ebene.

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Unternehmensführung mit CSR () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmensfuehrung-mit-csr/zeit/2010/08/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmensfuehrung-mit-csr/zeit/2010/08/30/ Mon, 30 Aug 2010 00:00:00 +0200 Harvard Business Manager, Heft 6/2010: Der globale Manager | 27.08.2010Corporate Social Responsibility Leadership im Zeitalter der Transparenz Von Christopher Meyer und Julia Kirby Unternehme...Harvard Business Manager, Heft 6/2010: Der globale Manager  | 27.08.2010

Corporate Social Responsibility
 Leadership im Zeitalter der Transparenz

Von Christopher Meyer und Julia Kirby

Unternehmen müssen sich zunehmend darauf einstellen, dass die Öffentlichkeit von ihnen fordern wird, Verantwortung für die von ihnen verursachten externen Effekte zu übernehmen.  Daher sagen wir voraus, dass sich ein interessanter Wandel vollziehen wird. Denken Sie einen Moment lang über die in jüngster Zeit entstehenden „Social Enterprises“ nach, eine neue Art Unternehmen, die in erster Linie geschaffen wurde, um soziale Leistungen zu erbringen. Anders als Wohltätigkeitsorganisationen verlässt sich ein Social Enterprise aber nicht auf Spender. Es zielt vielmehr darauf ab, einen Gewinn zu machen, der ausreicht, um seine weiterlaufenden Operationen finanzieren zu können.[...]

Nun bedenken Sie: Wenn ein traditionelles, gewinnorientiertes Unternehmen größere Verantwortung für externe Effekte übernimmt, kommt es einem Social Enterprise, das der Erbringung von sozialen Leistungen dient, aber sich der Herausforderung stellt, wirtschaftlich überlebensfähig zu sein, ziemlich nahe. Die klare Grenze, die zwischen profitorientierten und wohltätigen Organisationen gezogen wird, verwischt allmählich.

Wir denken, dass sich im Laufe der Zeit ein einheitlicher Bewertungsmaßstab herausbilden wird, dem alle folgen werden : Verbraucher, Manager, Philanthropen, Politiker und Bürger allgemein. Und während das geschieht, werden viele Arten von „Wohlfahrts-Engineering“ (analog zum Finanz-Engineering) entstehen. Heutzutage können Sie die CO2-Bilanz ihres Flugs ausrechnen. Morgen werden brasilianische Dorfbewohner ihre Emissionsrechte bündeln und Emittenten zum Kauf anbieten – und wer weiß, welchen Wert die CO2-Zertifikate in der Zukunft haben werden? Es wird die Aufgabe der Regierungen bleiben, die Bewertungsstandards festzulegen und sicherzustellen, dass sie veröffentlicht und eingehalten werden. Wenn die Märkte über sämtliche notwendigen Informationen verfügen, müssten sie imstande sein, alles Übrige zu erledigen.

Mit folgendem Gedanken werden wir Sie verlassen: Da sich die Grenzen zwischen Unternehmen und dem Nonprofit-Sektor auflösen, werden aus Gegnern Partner werden.  Es wird sich ein Konsens herausbilden, dass wir alle für unsere Welt Verantwortung tragen und zusammenarbeiten müssen,  um sie zu verbessern. Und wir werden uns alle fragen, wie wir je anders haben denken können. 

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Kreativ sein bei Dauerstörungen? () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kreativ-sein-bei-dauerstoerungen/zeit/2010/08/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kreativ-sein-bei-dauerstoerungen/zeit/2010/08/30/ Mon, 30 Aug 2010 00:00:00 +0200 DIE WELT: 07.08.10 Von Judith-Maria Gillies Der Hektik entkommenVor lauter Meetings, Mails und Open Doors bleibt Ihnen keine Zeit für konzeptionelle Arbeit? Keine Sorge. Das lässt sich schnel... DIE WELT : 07.08.10  Von Judith-Maria Gillies

  Der Hektik entkommen

Vor lauter Meetings, Mails und Open Doors bleibt Ihnen keine Zeit für konzeptionelle Arbeit? Keine Sorge. Das lässt sich schnell ändern
 [...]
 Viele Büroarbeiter kennen das. Sie reißen Acht-, Zehn-, Zwölfstundentage runter, doch gefühlt bleibt nicht wirklich Zeit zum Arbeiten. Der Druck nimmt zu, viele Projekte laufen parallel, die Ansprüche von Kunden und Chefs steigen – besonders in Krisenzeiten. Das Tagesgeschäft ist beherrscht von Mitarbeitergesprächen, Telefonanrufen, Besprechungen, Dienstreisen, Verwaltungskram und nicht zuletzt von E-Mail-Tsunamis und iPhone-Terror. Dauerstörung total – und zwar eine, an die wir uns schleunigst gewöhnen sollten, wie Arbeitswissenschaftler mahnen. „Unterbrechungen gehören heute zum Tagesgeschäft. Es bringt nichts, sich über sie aufzuregen, man muss mit ihnen leben, “ sagt Wilhelm Bauer, stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart.

Für strategische Arbeit sollten sich Schreibtischarbeiter dennoch Zeit freischaufeln. Denn ohne Strategien fehlen den Unternehmen Visionen, wichtige Weiterentwicklungen bleiben aus, Konzepte werden nur noch übers Knie gebrochen. Und nicht nur das Geschäft leidet, sondern auch die Mitarbeiter selber. Das schlechte Gewissen wird zum Wegbegleiter. Man müsste sich wirklich schleunigst mal an die neue Strategie setzen, aber wann bitteschön lassen sich denn vier Stunden am Stück blocken…? Zumal der offene Kalender bei Outlook die Arbeitstage so sehr zerstückelt, dass ruhige Konzentrationsarbeit einfach nicht mehr möglich scheint.[...]

Doch Selbstdisziplin allein reicht nicht immer aus, um sich auch mal zum ruhigen Denken aus der Hektik auszuklinken. Um kreativ zu arbeiten, braucht es mehr: Muße nämlich. Ein Fremdwort im Business. Leider, findet Berater Böning. „Denn sie ist der Schlüssel zur Kreativität.“[...]

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Personal finden in Social Media () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/personal-finden-in-social-media/zeit/2010/08/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/personal-finden-in-social-media/zeit/2010/08/30/ Mon, 30 Aug 2010 00:00:00 +0200 Handelsblatt.com Tessa Kiefer, 30. August 2010Social Media So finden Mittelständler Personal im Web 2.0 Social Networks, virtuelle Karrieremessen, Guerilla-Recruiting: Für Unternehmen gibt es ... Handelsblatt.com
 Tessa Kiefer, 30. August 2010

Social Media

So finden Mittelständler Personal im Web 2.0

Social Networks, virtuelle Karrieremessen, Guerilla-Recruiting: Für Unternehmen gibt es viele Möglichkeiten potenzielle Mitarbeiter finden. Wie Mittelständler durch das Web 2.0 auf geeignete Kandidaten treffen, die Sie auf anderen Kanälen nicht erreicht hätten.[...]

„Das ist modernes E-Recruiting, es reicht über die Karrierewebsites von Unternehmen und Jobbörsen als Recruitingkanäle hinaus“, sagt Sebastian Hergott, Consultant bei der Dr. Schmidt und Partner Personalberatung. Er verbindet den Begriff grundsätzlich mit allen Web-Aktivitäten eines Unternehmens in punkto Personalmarketing : von Personalsuchaktionen, besonders in Social Media-Kanälen wie Xing, LinkedIn, Facebook , Twitter, StudiVZ & Co. sowie Firmen-Blogs, bis zur konkreten Kandidatenansprache und-bewertung. „Effizientes Online-Recruiting erfordert heute ein Umdenken vom passiven Anbieten hin zum aktiven, individuellen Ansprechen“, stellt Hans-Christoph Kürn klar, bei Siemens zuständig für E-Recruiting und Social Media.[...]

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Fachkräfte aus Zuwanderung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fachkraefte-aus-zuwanderung/zeit/2010/08/02/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fachkraefte-aus-zuwanderung/zeit/2010/08/02/ Mon, 02 Aug 2010 00:00:00 +0200 aus der SZ vom 27.07.2010 Ein Gastbeitrag von Klaus F. ZimmermannZuwanderung und Wirtschaft Einfach so wie die Nationalmannschaft Jetzt ist die Wirtschaft dran: Unternehmen müssen das Thema In...aus der SZ vom 27.07.2010
 Ein Gastbeitrag von Klaus F. Zimmermann

Zuwanderung und Wirtschaft
 Einfach so wie die Nationalmannschaft

Jetzt ist die Wirtschaft dran: Unternehmen müssen das Thema Integration entschlossener anpacken als bisher – schnell. Und das nicht nur mit Blick auf die Gewinne.

Vor dem Hintergrund des spürbaren Fachkräftemangels fehlt es nicht an Mahnungen der Wirtschaft, die Zuwanderung flexibler zu gestalten. Doch dieselben Wirtschaftsverbände und Unternehmen, die ganz zu Recht eine Erleichterung der Arbeitsmigration fordern, tun sich auffallend schwer damit, die eigene Rolle bei der Integration von Zuwanderern in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu definieren.

Um die erfolgreiche Integration von Zuwanderern voranzutreiben, ist auch das Engagement der Wirtschaft gefragt. [...]

Es fehlt an allen Ecken

Klar ist: Der Engpass an qualifizierten Arbeitskräften droht nicht erst in der Zukunft, er ist bereits seit einiger Zeit deutlich spürbar. Dabei geht es keineswegs nur um Ingenieure oder Ärzte, sondern auch um den Mangel an Facharbeitern in Industrie und Handwerk und um die Personalknappheit in wichtigen Dienstleistungsbereichen wie etwa den Pflegeberufen. Dort wird es den bequemen Weg, die Lücken durch Zivildienstleistende zu stopfen, künftig kaum noch geben, während der Bedarf in einer alternden Gesellschaft stetig wächst. Und dass in Seniorenhaushalten Zehntausende Ausländer illegal als Pflegehilfen eingesetzt werden, ist ein unhaltbarer Zustand.[...]

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Neue Unternehmenskultur mit Enterprise 2.0 () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/neue-unternehmenskultur-mit-enterprise-20/zeit/2010/07/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/neue-unternehmenskultur-mit-enterprise-20/zeit/2010/07/30/ Fri, 30 Jul 2010 00:00:00 +0200 WirtschaftsWoche NR. 028 VOM 12.07.2010 SEITE 070Enterprise 2.0 Die Arbeitswelt steht vor einer Kulturrevolution: Als sogenanntes Enterprise 2.0 ersetzen immer mehr Unternehmen bisherige Arbe... WirtschaftsWoche NR. 028 VOM 12.07.2010 SEITE 070

Enterprise 2.0
 

 Die Arbeitswelt steht vor einer Kulturrevolution: Als sogenanntes Enterprise 2.0 ersetzen immer mehr Unternehmen bisherige Arbeitsabläufe durch Wikis, Blogs und virtuelle Teams – und hierarchische Strukturen durch die Weisheit der Masse.[...]

Dabei geht es im Kern darum, mithilfe von webbasierter Software, wie Blogs, Wikis, oder Chats, Projekte neu zu koordinieren, vorhandenes Wissen im Unternehmen effizienter zu managen und die Kommunikation nach außen und innen besser zu gestalten.

Quellen: Keylens, Wikipedia.

Das Potenzial dazu ist groß: Vor drei Jahren kommunizierten Mitarbeiter nahezu noch ausschließlich über E-Mails und das Telefon. Heute setzt ein Unternehmen bereits durchschnittlich 2,5 dieser sozialen Software-Werkzeuge ein. Zu den beliebtesten gehören Wikis, Blogs, Microblogging und RSS-Feeds.

Quelle: McKinsey.

Die Werkzeuge selbst sind freilich nicht neu, wohl aber der  Kulturwandel in der Wirtschaft , den sie auslösen. Wer damit ernst macht, löst zwangsläufig tradierte Arbeitsweisen sowie zentrale, hierarchische Strukturen auf. An ihre Stelle rückt die autonome Selbststeuerung von Teams und die sogenannte „Wisdom of the crowds“ – die Weisheit der Masse. Vor allem für große Unternehmen ist das mit Enterprise 2.0 verbundene kulturelle Umdenken eine große Herausforderung. Sowohl die Führungsrollen als auch die Mitarbeiterfunktionen ändern sich von Grund auf. Wer zum Beispiel nicht bereit ist, als Führungskraft Herrschaftswissen zu teilen oder als Mitarbeiter mehr Verantwortung zu übernehmen, wird in der neuen Arbeitswelt scheitern.

Larissa Haida, Autorin, WirtschaftsWoche.

 Weitere Informationen zu diesem hochaktuellen Thema finden Sie im QET-Lexikon

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Innovative Unternehmen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovative-unternehmen/zeit/2010/06/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovative-unternehmen/zeit/2010/06/22/ Tue, 22 Jun 2010 00:00:00 +0200 aus: „WirschaftsBlatt“| von Christian Freilinger Gründer Kybernetika | 13.06.2010Innovative Unternehmen und wie man sie erkennt Eine spannende Vision/ Mission und dementsprechend ein sinnverm...aus:  „WirschaftsBlatt“ | von Christian Freilinger Gründer Kybernetika | 13.06.2010

Innovative Unternehmen und wie man sie erkennt

Eine spannende Vision/ Mission und dementsprechend ein sinnvermittelndes Leitbild sind die  Treiber für Innovationen .

Visionäre, zukunftsorientierte  Führungskräfte, die mitreißen können, sind in Führungspositionen wichtiger als „Erbsenzähler“ , reine Zahlenmenschen.

Merkmale innovativer Unternehmen.  Innovative Leader  gehen neue Wege der Zusammenarbeit. Sie wecken Begeisterung und sind tolerant bei Misserfolgen. Sie zeichnen sich durch eine gediegene Fehlerkultur aus. Es wird der Grund für den Fehler und nicht ein Sündenbock gesucht. Meist trifft es sowieso den Falschen.

Innovative Unternehmen verfügen über eine spannende Führungskultur.  Sie ist ein starker Magnet für innovative Talente und High Potentials. Kreative Querdenker sind als Mitarbeiter hochwillkommen.

Die  Führungskultur zeichnet sich durch Vertrauen und dementsprechende Freiräume für die Mitarbeiter aus . Innovative Unternehmen bevorzugen interdisziplinär zusammengesetzte Teams. Simultaneus Engineering, d.h. eine integrierte Produktentwicklung in Projektteams, spielt eine bedeutende Rolle.

Kontakt zum Kunden . Innovative Unternehmen halten enge Kontakte zu ihren Schlüsselkunden und binden diese in die Ideenfindung maßgeblich und vertrauensvoll ein. Das Denken und Arbeiten in Netzwerken ist der wesentliche Schlüssel.

Innovative Unternehmen investieren massiv in die  Weiterbildung  ihrer Mitarbeiter und gezielt in die  Weiterentwicklung ihrer Leader .

Der Blick in die Zukunft, das  Aufspüren neuer Marktchancen  geschieht durch die Anwendung fundierter Szenariotechniken.

Die  Art und Weise, wie die Mitarbeiter und natürlich auch die Top-Manager miteinander umgehen , miteinander arbeiten, sind der beste Beleg für eine innovative Unternehmenskultur.

Fazit: Auf die leistungsfördernde Innovationskultur kommt es in erster Linie an.  Sie ist eines der wenigen Dinge, die für die Mitbewerber nicht so einfach kopierbar ist.

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Manager und Arbeitsklima () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/manager-und-arbeitsklima/zeit/2010/06/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/manager-und-arbeitsklima/zeit/2010/06/22/ Tue, 22 Jun 2010 00:00:00 +0200 aus: manager-magazin vom 26.05.2010Unternehmenskultur Stress, Kündigungen, Überlastungen Ein Gastbeitrag von Konstantin Korotov Weil viele Konzernlenker ihren Arbeitsstil zu wenig hinterfrage...aus:  manager-magazin vom 26.05.2010

Unternehmenskultur
 Stress, Kündigungen, Überlastungen

Ein Gastbeitrag von Konstantin Korotov

Weil viele Konzernlenker ihren Arbeitsstil zu wenig hinterfragen, verlieren sie den Blick für ihre Mitarbeiter . So setzen Stress, Kündigungen und Arbeitsüberlastungen mehr und mehr Menschen zu. Dagegen müssen Manager etwas unternehmen. Und die Mitarbeiter auch.

Kürzlich hat Jeffrey Pfeffer, Professor der Business School in Stanford, darauf hingewiesen, dass wir in puncto Schutz und Konservierung zwar auf Natur und kulturelle Artefakte achten, uns letztlich aber mehr um Eisbären und historische Milchkännchen sorgen als um die Menschen, die sich in ihrer Umwelt bewegen.

Gefahrenpunkt Überarbeitung: Manager müssen auch für gutes Arbeitsklima sorgen
 Auch Unternehmen, die sich als sozialverantwortliche Organisationen definieren, beschäftigen sich kaum mit der Frage, wie sich ihre Managementpraktiken auf das psychische und physische Wohlergehen ihrer Mitarbeiter auswirken.  Mangelnde Gesundheitsversorgung, Kündigungen, Arbeitsüberlastung, Stress, zunehmend fehlende Zeit für die Familie, all das sind Negativfaktoren, die ihren Tribut fordern und deshalb ernst genommen werden sollten , ehe es irgendwo wie bei France Telekom zu arbeitsbedingten Selbstmorden kommt.[...]

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Compliance: Teil der Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/compliance-teil-der-unternehmenskultur/zeit/2010/06/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/compliance-teil-der-unternehmenskultur/zeit/2010/06/22/ Tue, 22 Jun 2010 00:00:00 +0200 aus: Handelsblatt Nr. 117 vom 22.06.2010 Seite 54JOSEF WINTER Ein neuer Saubermann für Siemens Der künftige Chief Compliance Officer soll das Anti-Korruptionssystem entbürokratisieren, ohne d...aus:  Handelsblatt Nr. 117 vom 22.06.2010 Seite 54

JOSEF WINTER
 Ein neuer Saubermann für Siemens

Der künftige Chief Compliance Officer soll das Anti-Korruptionssystem entbürokratisieren, ohne die Schlagkraft zu gefährden.

[...]Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International (TI) betonte, Siemens dürfe im Kampf gegen die Korruption nicht nachlassen.  Es gehe unter dem neuen CCO darum, „das mit hohem personellem und finanziellem Aufwand entwickelte Compliance-System zum gelebten Bestandteil einer nachhaltigen Führungs- und Unternehmenskultur   zu formieren“ , sagte TI-Deutschland-Vize Peter von Blomberg dem Handelsblatt. „Überzeugungsarbeit und Kontrollen gehören dazu ebenso wie Evaluierung, Optimierung und letztlich die Anpassung des Personaleinsatzes für hauptamtliche Compliance-Aufgaben an den Normalbetrieb.“[...]

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Ideen aus firmeneigenem Wikipedia () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ideen-aus-firmeneigenem-wikipedia/zeit/2010/06/07/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ideen-aus-firmeneigenem-wikipedia/zeit/2010/06/07/ Mon, 07 Jun 2010 00:00:00 +0200 aus: Handelsblatt Nr. 101 vom 28.05.2010 Seite b015 / von M. ScheeleChefs ziehen den Publikumsjoker Starre Hierarchien taugen nicht, um komplexe Probleme zu lösen. Wer stark vernetzt arbeitet...aus:  Handelsblatt Nr. 101 vom 28.05.2010 Seite b015 / von M. Scheele

Chefs ziehen den Publikumsjoker

Starre Hierarchien taugen nicht, um komplexe Probleme zu lösen. Wer stark vernetzt arbeitet, Mitarbeiter und Kunden mitentscheiden lässt, wirtschaftet erfolgreicher.

Wenn Wissen Macht bedeutet, dann ist Frank Roebers nicht länger die alleinige Nummer eins in seinem Betrieb. Denn was der Vorstandsvorsitzende des Bielefelder IT-Unternehmens Synaxon weiß, das wissen auch seine Mitarbeiter. Vor vier Jahren stellte der 42-Jährige  eine offene Plattform ins Internet, die nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie die Online-Enzyklopädie Wikipedia . Von der Stellenausschreibung bis zum Finanzplan können Mitarbeiter fast alle Dokumente des Unternehmens lesen und bearbeiten. 43000 Seiten umfasst das Synaxon-Gehirn mittlerweile. Tabu sind lediglich die Gehaltslisten.  Die Offenheit zahlt sich aus: „Wir arbeiten heute viel schneller und effektiver als früher“ , sagt Roebers. Über die firmeneigene Wikipedia klinken sich von der Entwicklungsabteilung bis zur Buchhaltung viele der 140 Mitarbeiter mit ihren Ideen regelmäßig in die Geschäftsabläufe ein. Die Wege werden dadurch kürzer, Entscheidungen fallen schneller.[...]

Wenn sich Menschen in einem vernetzten Unternehmen austauschen, entsteht ein Wissensschatz, der größer ist, als die Summe seiner Teile.  Schwarmintelligenz heißt das Phänomen in der Forschung, Publikumsjoker sagt man dazu beim Fernseh-Quiz. Für Entwicklungsabteilungen bedeutet das: Was sie selbst nicht wissen, wissen bestimmt andere. „Der Kunde ist der Experte für die Lebenswelt und der Ingenieur der Experte für die Konstruktion“, sagt Peter Kruse, Honorarprofessor für Organisationspsychologie an der Universität Bremen. „Wenn Unternehmen beide vernetzen, haben sie die Chance, etwas Neues zu schaffen.“[...]

„Sich rein auf die Kreativität der Entwicklungsabteilung und klassische Marktforschung zu verlassen, reicht heute nicht mehr“, sagt Berater Hagemeier.  „Statt den Kunden Neuheiten einfach vorzusetzen, müssen sich Unternehmen heute mehr mit Kunden und möglichen Ideengebern vernetzen.“ [...]

Liebe Blognutzer!

Weitere interessante Informationen zu diesem aktuellen Thema finden Sie im QET-Lexikon

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Lohnt sich Werteorientiertung? () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/lohnt-sich-werteorientiertung/zeit/2010/06/03/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/lohnt-sich-werteorientiertung/zeit/2010/06/03/ Thu, 03 Jun 2010 00:00:00 +0200 aus: INDUSTRIEBEDARF 3/2009, Artikel von Dr. Wolfgang FuhrWerteorientierte Unternehmensführung [...]Bei der entscheidenden Frage, ob es sich für ein Unternehmen lohnt, sich werteorientiert au...aus:  INDUSTRIEBEDARF 3/2009, Artikel von Dr. Wolfgang Fuhr

Werteorientierte Unternehmensführung

[...]Bei der entscheidenden Frage, ob es sich für ein Unternehmen lohnt, sich werteorientiert aufzustellen, sprechen die „harten Fakten“ nach dem heutigen Erkenntnisstand  eindeutig dafür und widerlegen die – nach wie vor in weiten Kreisen der Wirtschaft – verbreitete Meinung, nach der Werte und Ethik in einer harten Wettbewerbswirtschaft keinen Platz hätten. Das Gegenteil ist der Fall, wenn das Prinzip der Nachhaltigkeit an die Stelle kurzfristigen (Erfolgs)Handelns tritt.

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Vielfalt: Mitarbeiter aus 35 Nationen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vielfalt-mitarbeiter-aus-35-nationen/zeit/2010/05/25/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vielfalt-mitarbeiter-aus-35-nationen/zeit/2010/05/25/ Tue, 25 May 2010 00:00:00 +0200 aus: WAZ.de Kirchhellen, 20.05.2010Menschen aus 35 (!) verschiedenen Nationen [...]Im Movie Park arbeiten Menschen aus 35 (!) verschiedenen Nationen. Aus Anlass des heutigen Unesco-Welttages ...aus: WAZ.de   Kirchhellen, 20.05.2010

Menschen aus 35 (!) verschiedenen Nationen

[...]Im Movie Park arbeiten Menschen aus 35 (!) verschiedenen Nationen. Aus Anlass des heutigen Unesco-Welttages der kulturellen Vielfalt trommelte Movie Park-Geschäftsführer Wouter Dekkers gestern Morgen die Vertreter der einzelnen Landsmannschaften für ein Foto zusammen.

Wouter Dekkers nutzt den heutigen Unesco-Welttag, um die von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration aufgesetzte Charta der Vielfalt zu unterschreiben.  Die Charta ist eine Selbstverpflichtung von Unternehmen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.

Movie Park unterschreibt Charta der Vielfalt

Der Kernsatz der Charta lautet: „Wir sind überzeugt: Gelebte Vielfalt und Wertschätzung dieser Vielfalt hat eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft in Deutschland.“  Wouter Dekkers betont, dass sich der Movie Park für eine Unternehmenskultur der Vielfalt, Toleranz sowie der Fairness und Wertschätzung einsetzt, „wir sind stolz auf eine multikulturelle Zusammenarbeit auf allen Ebenen des Unternehmens.“

Derzeit sind 600 Mitarbeiter im Park beschäftigt, u.a. aus Ägypten, Angola, Burkina Fa-so, China, Dom.-Rep., Indien, Indonesien, Iran, El-fenbeinküste, Jamaika, Jordanien, Kirgisien, Kongo, Nigeria, Polen, Russland, Sri Lanka, Thailand, Türkei, Bikini Bottom (SpongeBob-Heimat) – und aus den Niederlanden.

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Pro und contra Großraumbüro () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/pro-und-contra-grossraumbuero/zeit/2010/05/13/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/pro-und-contra-grossraumbuero/zeit/2010/05/13/ Thu, 13 May 2010 00:00:00 +0200 Donnerstag, 13. Mai 2010, 15:10:41 Uhr, NZZ Online, von Robin SchwarzenbachAm Grossraumbüro scheiden sich die Geister Arbeitsplätze ohne Privatsphäre sind bei Mitarbeitenden wenig beliebt, doc...Donnerstag, 13. Mai 2010, 15:10:41 Uhr, NZZ Online, von Robin Schwarzenbach

Am Grossraumbüro scheiden sich die Geister

Arbeitsplätze ohne Privatsphäre sind bei Mitarbeitenden wenig beliebt, doch sie punkten dank Transparenz und Wirtschaftlichkeit.

Grossraumbüros haben einen schweren Stand. Modern interpretiert, verfügen offene Bürostrukturen indes über diverse Vorteile.  Voraussetzung ist eine passende Unternehmenskultur .

Telefone klingeln, Drucker und Kopierer verrichten unablässig ihre Arbeit. Zwischen den Ablagemöbeln, die in diesem Grossraumbüro die einzelnen Bereiche voneinander trennen, halten Kollegen einen kurzen Schwatz, andere führen Gespräche im Vorbeigehen, Dritte unterhalten sich im Stehen. Man grüsst sich. [...]

Schlechte Noten

Grossraumbüros nachindustrieller Prägung, in denen die budgetierte Fläche pro Arbeitnehmer möglichst knapp bemessen ist, sind nicht besonders beliebt. Eine Untersuchung des Kompetenzzentrums «Typologie und Planung in Architektur» der Hochschule Luzern ergab, dass  sich 70% der Büroangestellten in der Schweiz «oft bis immer» durch Telefonate und Unterhaltungen anderer Mitarbeiter gestört fühlen.  Durch visuelle Irritationen sehen sich 40% abgelenkt. Rund der Hälfte des Büropersonals steht laut der Studie kein Raum für spontane Besprechungen zur Verfügung. Und auch Rückzugsmöglichkeiten, um anspruchsvolle oder vertrauliche Arbeiten erledigen zu können, kennt nur eine Minderheit (39%).

Überdies hat die Hochschule Luzern festgestellt, dass Individualität am Arbeitsplatz einen hohen Wert besitzt  – sei es durch persönliche Gegenstände auf dem Schreibtisch oder kraft der eigenen Kompetenz, jederzeit das Fenster zu öffnen, die Storen herunterzulassen oder den Lichtschalter zu betätigen. Das sind Freiheiten, die in Zeiten intelligenter Gebäudetechnik nicht mehr jedem beschieden sind.[...]

Haben Sie, liebe Blog-Leser, positive oder negative Erfahrungen mit Großraumbüros? Ihre Meinung dazu würde uns sehr interessieren.

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Karriere vor Moral () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/karriere-vor-moral/zeit/2010/05/13/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/karriere-vor-moral/zeit/2010/05/13/ Thu, 13 May 2010 00:00:00 +0200 aus: FAZ Hochschulanzeiger Nr. 108, 2010, Seite 10Erst die Karriere, dann die Moral? „Moral ist kein Luxusgut“ Ein Gespräch über Grundlagen Von Mischa Täubner Eberhard Schockenhoff, katholis...aus:  FAZ   Hochschulanzeiger Nr. 108, 2010, Seite 10

Erst die Karriere, dann die Moral ?
 „Moral ist kein Luxusgut“

 Ein Gespräch über Grundlagen
 Von Mischa Täubner

Eberhard Schockenhoff, katholischer Moraltheologe und Mitglied des Deutschen Ethikrates,  über problematische Berufe und die Legitimität von Profitstreben

Herr Schockenhoff, kann man Jobs in moralisch und unmoralisch einteilen?
 Es gibt Berufe, die per se einen hohen moralischen Anspruch erfordern. Beispiele dafür sind Ärzte, Krankenpfleger, Seelsorger, also alle Berufe, in denen es darum geht, anderen Menschen zu helfen. Auch Lehrer gehören dazu. Wer sich für einen solchen Beruf entscheidet, sucht in der Regel nach einer sinnstiftenden Tätigkeit.
 Andere Berufe, etwa im wirtschaftlich-technischen Bereich, sind unter dem moralischen Gesichtspunkt neutraler. Man entscheidet sich für eine solche Tätigkeit, weil sie persönlich Freude bereitet und den eigenen Fähigkeiten entspricht.
 Und dann gibt es noch  eine kleine Anzahl von Berufen, die notwendigerweise moralische Bedenken auslösen . Dazu gehört etwa eine Tätigkeit in der Waffenindustrie. Dort kann es passieren, dass ich durch mein berufliches Engagement mit dazu beitrage, dass schmutzige Waffen wie Streubomben oder Tretminen hergestellt werden.

Das sind natürlich Extremfälle. Nehmen wir an, ich bin Führungskraft in einem ganz normalen Unternehmen und werde von meinem Vorgesetzen aufgefordert, drei Leute aus meiner Abteilung zu bestimmen, die entlassen werden sollen. Kann ich das ohne Bedenken tun?
 Klar ist: Ein verantwortlich denkender Mensch wird nicht von leichter Hand Mitarbeiter entlassen. Aber  wenn Entlassungen notwendig sind, um den Untergang des gesamten Unternehmens zu vermeiden, dann sind sie moralisch gerechtfertigt  - auch wenn sie für die betroffenen Menschen eine große Härte bedeuten.  Etwas anderes ist es, wenn Entlassungen allein dem kurzfristigen Ziel dienen, den Börsenwert zu steigern. Oder wenn die Führung des Unternehmens auf diese Weise Gewinnmargen von 15 Prozent und mehr erzielen will. In diesen Fällen sind Entlassungen sozialethisch nicht zu rechtfertigen.  Dann sollte man als Mitarbeiter einen Wechsel des Unternehmens ins Auge fassen. Denn nur so kann man vermeiden, Anweisungen auszuführen zu müssen, die man selbst nicht für vertretbar hält.

Kommt man aber dann nicht in jedem profitorientierten Unternehmen in die Bredouille?
  Gewinn zu erzielen ist ein legitimes Ziel jedes Unternehmens. Es darf aber nicht das einzige Ziel sein. Der Gewinn soll vielmehr die anderen Ziele ermöglichen, und dazu gehören die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen, der Aufbau einer wertebasierten Unternehmenskultur , Forschung und die Entwicklung neuer Produkte.
   In moralischer Hinsicht problematisch ist es, wenn Manager mit ihren strategischen Entscheidungen allein auf die Steigerung des Börsenwertes abzielen. Bei börsennotierten Unternehmen kommt das leider häufig vor.

Viele Hochschulabsolventen sind froh, wenn sie überhaupt einen Job finden, der ihrer Qualifikation entspricht. Ist es nicht zu viel verlangt, wenn man sagt: Nehmt nur Jobs an, die moralisch sauber sind?
 Wenn man als junger Akademiker vor der Entscheidung steht, in welchem Beruf oder Berufsfeld man arbeiten möchte, dann sollte man eine längere Perspektive einplanen. Es geht nicht nur darum, dass ich für die nächsten zwei Jahre irgendwie mein Geld verdiene, sondern ich möchte langfristig einen Beruf, der zu dem Bild passt, das ich von mir selber habe.  Wer von Anfang an sehenden Auges darauf zusteuert, dass er in Widerspruch zu sich selbst und seinen Wertvorstellungen gerät, der hat den falschen Beruf gewählt. Die Moral ist kein Luxusgut, sondern ein ganz wesentlicher Faktor dafür, ob ich in meinem Beruf glücklich werde oder nicht.

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Leitfaden für Social Media () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/leitfaden-fuer-social-media/zeit/2010/04/21/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/leitfaden-fuer-social-media/zeit/2010/04/21/ Wed, 21 Apr 2010 00:00:00 +0200 aus: WELT-ONLINE vom 21. April 2010 Firmen brauchen Regeln für Twitter, Facebook und Co. Von Christiane Gläser 19. April 2010, 04:00 Uhr „Social-Media-Guidelines“ des Bundesverbandes Digital...aus:  WELT-ONLINE   vom 21. April 2010

 

Firmen brauchen Regeln für Twitter, Facebook und Co.
 Von Christiane Gläser 19. April 2010, 04:00 Uhr

„Social-Media-Guidelines“ des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft sollen Firmen helfen

[...]Mitarbeiter, die sich in sozialen Netzwerken tummeln, sind für Firmen eine Herausforderung – aber auch eine Chance.
 

 Um Schaden vom Arbeitgeber abzuwenden und die Internetlust sogar zu nutzen, braucht es klare Ansagen. „Social-Media“ -Richtlinien sollen diese beinhalten. Deutsche Unternehmen entdecken gerade erst diese Spielregeln, in den USA sind sie längst gang und gäbe. Der Chip-Hersteller Intel hat solche Leitlinien im Dezember 2008 veröffentlicht. Sie gelten für alle Angestellten weltweit. „Wir verbieten unseren Mitarbeitern nichts. Wir zeigen ihnen lediglich die Möglichkeiten und die Gefahren des sozialen Netzwerkens auf“, sagt Kari E. Aakre, die bei der Intel-Gruppe auch für „Social Media“ zuständig ist.  Medienkompetenz ist das Zauberwort , das Sperren entsprechender Internetseiten ist kein Thema.

„Jeder, der Angebote wie Facebook , Skype oder Twitter nutzen will, wird vorher geschult“, sagt Aakre. Ein wichtiges Thema: Mitarbeiter dürfen juristische Angelegenheiten und den firmeninternen Flurfunk nicht nach außen tragen. „Sie sollen auch nur über Themen im Internet sprechen, mit denen sie sich wirklich auskennen.“ Wer sich nicht daran hält, für den ist das Web 2.0 während der Arbeitszeiten tabu. Regeln wie diese sind auch für deutsche Unternehmen unabdingbar. Denn laut einer Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom surft jeder zweite Arbeitnehmer im Job auch privat nicht selten auf Websites wie Facebook und Twitter. Der Präsident des Verbandes, August-Wilhelm Scheer, rät Arbeitgebern deshalb: „Sie sollten Regeln formulieren, eine dosierte Internetnutzung zulassen und gleichzeitig ein exzessives, die Arbeitsleistung beeinträchtigendes Surfen im Web verhindern.“

Vor- und Nachteile liegen nah beieinander: Über das vor allem beruflich genutzte Online-Netzwerk Xing können Mitarbeiter beispielsweise Firmenkontakte finden und pflegen. Ein abfälliger Kommentar über die Arbeitsmoral eines Kollegen auf Twitter hingegen schadet der Firma. Auch wenn Angestellte Produkte der Konkurrenz während ihrer Arbeitszeit bewerten oder kommentieren, kann das ein schlechtes Bild auf das eigene Unternehmen werfen. Über die IP-Adresse des Computers legt der Schreiber eine virtuelle Spur, die zum Arbeitgeber führt.

Deshalb ist nach Expertenmeinung auch juristisch gesehen ein Web-2.0-Leitfaden empfehlenswert.  „Wenn Mitarbeiter das Falsche twittern, kann dies schnell arbeitsrechtliche Nebenpflichten verletzen oder unter Umständen sogar wettbewerbsrechtliche Folgen für das Unternehmen haben“, erklärt der Stuttgarter Rechtsanwalt Carsten Ulbricht.
 [...]
  Noch tun sich deutsche Unternehmen schwer mit Social-Media-Richtlinien. Das bestätigt auch Ulbricht: „Das ist eine Frage der Unternehmenskultur . Aber der Kulturwandel setzt bereits ein.“  Das hat auch der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erkannt und Ende März einen Social-Media-Leitfaden für Unternehmen und Mitarbeiter veröffentlicht.

Dass sich Chancen bieten, weiß Intel. Der Chiphersteller bestärkt seine Mitarbeiter darin, im Internet aktiv zu werden. „Sie sollen über uns, unsere Produkte und unsere Angebote reden. Das ist doch die beste Werbung für unser Unternehmen“, sagt Managerin Aakre.  Grundlage für dieses Vertrauen sei eine „gute Arbeitsbeziehung“. Die kann man allerdings nicht mit Richtlinien erreichen.

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Mehr Frauen in die Führungsetagen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mehr-frauen-in-die-fuehrungsetagen/zeit/2010/04/13/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mehr-frauen-in-die-fuehrungsetagen/zeit/2010/04/13/ Tue, 13 Apr 2010 00:00:00 +0200 aus: WirtschaftsWoche NR. 012 VOM 22.03.2010 SEITE 076 von: Rettig, Daniel, Leendertse, Julia, Wettach, Silke / 22. März 2010Frauenpower Der Frauenanteil in den Top-Etagen deutscher Unterneh...aus:  WirtschaftsWoche NR. 012 VOM 22.03.2010 SEITE 076
 von:  Rettig, Daniel, Leendertse, Julia, Wettach, Silke / 22. März 2010

Frauenpower

Der Frauenanteil in den Top-Etagen deutscher Unternehmen soll deutlich steigen. Die Frauenquote ist dafür aber der falsche Weg.
 

 Dreißig Prozent. Die Quote machte Thomas Sattelberger jetzt zu Deutschlands mächtigstem Frauenversteher. Vergangenen Montag verordnete der Telekom-Personalvorstand seinem Unternehmen einen Proporz von 30 Prozent Frauen im Management bis zum Jahr 2015.

Dass der 60-Jährige dabei ebenso entschlossen wie publikumswirksam vorpreschte, entspringt allerdings nicht reiner Nächstenliebe: Sattelberger weiß nur zu gut, dass die Telekom mit der bisherigen Quote von 13 Prozent und dem Image als männlich dominierter Laden bald Personalprobleme bekommen wird.

Wenn in Europa die weibliche Beschäftigungsquote bis 2040 gleich bleibt, werden der Wirtschaft rund 24 Millionen Arbeitskräfte fehlen , rechnete jüngst eine McKinsey-Studie vor.

Und noch etwas gaben die Berater den Konzernlenkern mit auf den Weg: Unternehmen mit hohem Frauenanteil im Top-Management erwirtschaften eine im Schnitt zehn Prozent höhere Eigenkapitalrendite, erzielen 48 Prozent mehr Gewinn, auch der Aktienkurs soll um das 1,7-Fache schneller wachsen als bei Unternehmen, die ihr Management nach dem Oben-ohne-Prinzip besetzen.

Die Richtung der Telekom stimmt also, nur der Weg ist umstritten.  Laut einer Umfrage der WirtschaftsWoche unter 160 Unternehmen aus Dax, MDax, TecDax und SDax lehnt die Mehrheit der Befragten Sattelbergers Vorstoß ab: Für 84 Prozent kommt eine Frauenquote überhaupt nicht infrage, 15 Prozent haben sich noch nicht entschieden.
 [...]

WAs meinen Sie, liebe Blogleser? Gibt es wirksamere, weniger umstrittene Wege zu einem höheren Frauenanteil in der Führungsebene? Wir sind auf Ihre Meinungen und Vorschläge gespannt.

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Wirtschaftsführer als Vorbilder () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wirtschaftsfuehrer-als-vorbilder/zeit/2010/04/06/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wirtschaftsfuehrer-als-vorbilder/zeit/2010/04/06/ Tue, 06 Apr 2010 00:00:00 +0200 aus: Neue Zürcher Zeitung vom 3. April 2010 von O. Höffe Otfried Höffe ist Professor für Philosophie an der Universität Tübingen sowie Gastprofessor der Universität Sankt Gallen. Zuletzt ist ...aus:  Neue Zürcher Zeitung vom 3. April 2010 von O. Höffe

Otfried Höffe ist Professor für Philosophie an der Universität Tübingen sowie Gastprofessor der Universität Sankt Gallen. Zuletzt ist von ihm erschienen: Lebenskunst und Moral (2009).

Was ist ein «verantwortlicher» Wirtschaftsführer?
 Wider die Verkürzung des Konzepts «Profit» auf seinen pekuniären Aspekt

Manager und andere Wirtschaftsführer sollten nicht nur Anstand und Sitte vorleben. Sie sollten sich auch für die Allgemeinheit einsetzen, etwa durch die Gründung gemeinnütziger Stiftungen.[...]

Vorbildrolle der Manager

«Führen» heisst bekanntlich: vorangehen, mit dem Vorangehen die Nachfolgenden leiten und das Leiten auf verbindliche Weise vornehmen, also Anordnungen treffen, gegebenenfalls befehlen.[...]
 

Die direkte Aufgabe liegt meist auf der Hand. So soll der Wirtschaftsführer sein Unternehmen zum Erfolg führen.  Dabei kommt es oft auf Zehntausende Arbeitsplätze an, womit viel auf dem Spiel steht: das Auskommen der Arbeitnehmer und ihrer Familien, Beiträge für die gesetzlichen Sozialversicherungen, das Wohl der Zulieferer, nicht zuletzt die Steuern für das Gemeinwesen. Im Vorübergehen sieht man, dass sich das Selbstinteresse von Wirtschaftsführern mit dem Selbstinteresse des Gemeinwesens zu einem erheblichen Teil deckt: Damit Arbeitsplätze teils entstehen, teils erhalten bleiben und als Folge sowohl Sozialversicherungsbeiträge als auch Steuern anfallen, nicht zuletzt die Bürger berufliche Entfaltungsmöglichkeiten und mit deren Hilfe Chancen zur Selbst- und Fremdachtung erhalten, verschafft ein kluges Gemeinwesen seinen Wirtschaftsunternehmen günstige Rahmenbedingungen. Und für die Wirtschaftsführer gilt, dass sie wegen der enormen Tragweite ihrer Tätigkeit Personen sind, auf die man blickt. Sie sind Vorbilder, zu denen man aufschaut und denen man nachstrebt. Wirtschaftsführer sind Beispiele und Muster, denen man nacheifert oder die man ablehnt.  Dieser indirekten Führungsaufgabe, der Vorbildrolle, können sich Führungskräfte gar nicht entziehen. [...]Denn beim Vorbild zählt weniger das Privatleben als die Art und Weise, wie man seine direkte Führungsaufgabe ausübt.

Die zweite Antwort besteht im Profit, allerdings einem nicht nur pekuniären Profit.[...]

Auch Wirtschaftsführer sind Menschen. Daher darf man die altmodisch klingende, in Wahrheit aber allgemeinmenschliche Frage wiederholen, ob gewisse Vergütungshöhen nicht unanständig hoch sind. Generell und dort, wo Führungskräfte ihr Unternehmen in hohe Verschuldung, vielleicht sogar in Insolvenz «führen», ist speziell von den Wirtschaftsführern Anstand im Sinne guter Sitten zu verlangen.  Hier ist der ehrbare Kaufmann gefordert.  Kommt man der Forderung aber nicht freiwillig nach, so sind die öffentlichen Gewalten, mithin der Gesetzgeber und die Justiz, gefragt. Dass sie mit Augenmass zu reagieren haben, versteht sich. Funktioniert die wirtschaftsinterne Selbstregulierung nicht, dürfen sich jedenfalls Wirtschaftsführer über externe, staatliche Regeln nicht entrüsten.
 Dass sich einzelne Wirtschaftsführer auf Ehrbarkeit verpflichten, genügt freilich nicht.  Gepflogenheiten der Wirtschaftsführung, die «objektive Unternehmenskultur », dürfen der subjektiven Ehrbarkeit nicht in den Rücken fallen.  [...]
 Der Ausdruck «Profit» bedeutet nämlich weit mehr als nur das Geld. Er bezeichnet jedweden Nutzen, Gewinn oder Vorteil. In der Tat ist der pekuniäre Profit nur eine der vielen Währungen, in denen die Menschen das messen, worauf es ihnen letztlich ankommt.[...]
  Die für ein gelungenes Leben entscheidenden Dinge jedenfalls, Dinge wie Vertrauen, Treue und Freundschaft, lassen sich nicht bezahlen : Weder muss der Mittellose daran arm noch der Wohlhabende daran reich sein. Wer lebensklug ist, hält sich jedenfalls für wesentlichere Dinge als das Geld offen: für Freundschaft und Partnerschaft, für Kunst und Kultur, für Wissenschaft und Philosophie, nicht zuletzt für Grosszügigkeit. Auch kluge Wirtschaftsführer schielen daher nicht bloss nach der Währung der Wirtschaft, dem nachhaltigen pekuniären Gewinn.[...]

Die Einsicht, dass «verantwortliche» Wirtschaftsführer ihr Leben nicht auf pekuniären Profit verkürzen, hat übrigens eine erhebliche sozialtheoretische Konsequenz: Im Gegensatz zur säuberlichen Trennung der gesellschaftlichen Subsysteme greifen sie bei «verantwortlich» führenden Personen ineinander. Dieses Ineinandergreifen trägt dazu bei, dass eine Gesellschaft nicht auseinanderfällt. Erneut koinzidiert die Lebensklugheit von Wirtschaftsführern, ihre Selbst- und Fremdachtung, mit dem Wohlergehen ihres Gemeinwesens.

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Unternehmer fordert generellen Mindestlohn () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmer-fordert-generellen-mindestlohn/zeit/2010/03/10/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmer-fordert-generellen-mindestlohn/zeit/2010/03/10/ Wed, 10 Mar 2010 00:00:00 +0100 Ausschnitte aus einem Interview, WAZ vom 05.03.2010, Ulf MeinkeReiseunternehmen : Alltours-Chef fordert Mindestlohn [...]Der Chef des Duisburger Reiseunternehmens Alltours, Willi Verhuven, s...Ausschnitte aus einem Interview, WAZ vom 05.03.2010, Ulf Meinke

Reiseunternehmen  :  Alltours-Chef fordert Mindestlohn

[...]Der Chef des Duisburger Reiseunternehmens Alltours, Willi Verhuven, spricht sich im Interview mit der WAZ-Gruppe vehement für einen generellen Mindestlohn aus. Bei Alltours selbst gibt es bereits einen betriebsinternen Mindestlohn. Eine zu geringe Bezahlung findet Verhuven unerträglich.  Gibt es eine besondere Unternehmenskultur bei Alltours?

Verhuven: Ja, denn wir sind ein inhabergeführtes Unternehmen, das wesentlich langfristiger plant als viele Konzerne. Das macht unsere Stärke aus. Die  Nachhaltigkeit  war übrigens auch eine wichtige Voraussetzung für das Wirtschaftswunder in Deutschland. Nicht Konzerne, sondern viele Familienunternehmen , die angepackt haben, haben dieses Land groß gemacht.

Gehen Sie anders mit Ihren Beschäftigten um als der Chef eines Konzerns?

Verhuven: Das weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass wir keine Kurzarbeit eingeführt haben, als die Krise kam und wir haben allen Mitarbeitern auch im Krisenjahr einen kleinen Bonus gewährt. Ich möchte, dass ein Beschäftigter bei Alltours von seiner Arbeit leben kann. Ein anderer Zustand wäre für mich menschlich unerträglich.  Bei Alltours gibt es schon seit 2002 einen betriebsinternen Mindestlohn. Im Moment haben wir die Regelung, dass bei uns niemand weniger verdienen darf als 1850 Euro im Monat bei 13,5 Gehältern. Ich bin auch der Meinung, dass es generell einen Mindestlohn geben muss.
 

 Wie wichtig ist Ihnen die Rendite?

Verhuven: Alltours ist anders als ein börsennotierter Konzern nicht auf hohe Gewinne oder kurzfristige Kurssprünge fixiert. Meiner Meinung nach gibt es zu viele Unternehmen, die zu viel verdienen wollen. Mir persönlich bedeutet Geld an sich nichts. Es ist für mich nicht ausschlaggebend, um glücklich zu sein. Mein Leben war früher, als ich meinen Urlaub auf Zeltplätzen und nicht in komfortablen Hotels verbracht habe, mindestens genauso schön.  Natürlich wollen wir bei Alltours auch Geld verdienen, nicht zuletzt um das Unternehmen abzusichern und weiterzuentwickeln. Deshalb bilden wir auch Rücklagen und investieren in das Unternehmen.  Aber wir sind nicht auf der Welt, um Geld zu horten. [...]

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Führungskräfte – in der Krise gefordert () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fuehrungskraefte-in-der-krise-gefordert/zeit/2010/03/10/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fuehrungskraefte-in-der-krise-gefordert/zeit/2010/03/10/ Wed, 10 Mar 2010 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt.com vom 06 . 03. 2010Arbeitsklima Mitarbeiterführung in der Krise Wirtschaftlich schwierige Zeiten bringen besondere Aufgaben für Führungskräfte mit sich: In der Krise zusamm...aus: Handelsblatt.com vom 06 . 03. 2010

Arbeitsklima
  Mitarbeiterführung in der Krise

Wirtschaftlich schwierige Zeiten bringen besondere Aufgaben für Führungskräfte mit sich: In der Krise zusammenstehen – so lautet die Devise. Wie Arbeitnehmer die Führungsarbeit einschätzen, zeigt eine  Online-Panel-Befragung. Die Ergebnisse stellen den Führungskräften kein gutes Zeugnis aus.
 

 Kommt der Qualität der Mitarbeiterführung in wirtschaftlich normalen oder guten Zeiten bereits eine wichtige Rolle bei der erfolgreichen Steuerung des Humankapitals zu, so verstärkt sich dieser Effekt in Krisenzeiten. Führungskräfte sehen sich dabei gleich mit mehreren Aufgaben konfrontiert. Auf der einen Seite wird mehr als sonst von ihnen verlangt, dass sie Orientierung geben, das Vertrauen der Mitarbeiter behalten und Strategien zur Bewältigung der wirtschaftlichen Situation entwickeln. Auf der anderen Seite erhöht sich der Arbeitsaufwand in den einzelnen Führungsfeldern – im Controlling wie Vertrieb, im Marketing wie im Personal. Gleichzeitig müssen sie Mut und Optimismus verbreiten, um der negativen Stimmung im Unternehmen entgegenzuwirken.

Gleichzeitig ist das Risiko für Führungskräfte und Firmen groß: Gelingt es ihnen in ihrer Vorgesetztenfunktion nicht, Ängsten, Verunsicherung und Motivationsverlust entgegenzuwirken, riskieren sie durch eine geringere Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter eine Verschärfung der Krisensituation für das eigene Unternehmen. Ein Teufelskreis.

Der Einfluss des Führungsverhaltens auf Motivation, Leistungsbereitschaft und Unternehmensklima ist unumstritten , jedoch in Zeiten außerhalb einer Wirtschaftskrise noch am ehesten positiv geltend zu machen.[...]

Die Untersuchung zeigt, dass aus Sicht der Befragten das Verhalten ihrer Unternehmensführung in wichtigen Aspekten den besonderen Herausforderungen nicht gerecht wird.  Es gelingt der Unternehmensführung in dieser kritischen Zeit nur 21 Prozent der Befragten zu motivieren. Bei 63 Prozent lässt die Handlungsweise der Unternehmensführung die Motivation sogar sinken oder führt gar zu Resignation.  Erschreckende 74 Prozent der befragten Arbeitnehmer haben das Gefühl, von der Unternehmensleitung nicht als gewinnbringendes Kapital gesehen zu werden.  Sie sind der Ansicht, dass ihr Einsatz und ihre Kompetenz bei der Krisenbewältigung von der Unternehmensführung nicht ausreichend gesehen werden. Für fast ein Drittel entsteht sogar der Eindruck, in schwierigen Zeiten nicht als entscheidende Ressource, sondern als Ballast wahrgenommen zu werden. Mitarbeiterfürsorge kommt spürbar nicht an. [...]

 Es gibt Möglichkeiten, um Führungskräfte auf die besonderen Anforderungen der Krise vorzubereiten.

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Corporate Governance () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/corporate-governance/zeit/2010/03/02/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/corporate-governance/zeit/2010/03/02/ Tue, 02 Mar 2010 00:00:00 +0100 aus: WELT Online vom 2. März 2010 / von Jens HartmannWirtschaftslexikon Unternehmenskultur Corporate Governance Es gibt kaum ein Managementseminar, auf dem nicht der Begriff „Corporate Govern...aus:   WELT Online  vom 2. März 2010 / von Jens Hartmann

Wirtschaftslexikon
  Unternehmenskultur  Corporate Governance

Es gibt kaum ein Managementseminar, auf dem nicht der Begriff „ Corporate Governance “ fällt. Damit wird ein  Regelwerk zur  guten und verantwortungsvollen Unternehmensführung  beschrieben, die nicht auf kurzfristigen Profit abzielt, sondern auf  soziale Verantwortung  und  Nachhaltigkeit .[...]

Letztlich geht es um Standards, die teils gesetzlich geregelt, teils freiwillig sind. Sie sind seit 2002 im Deutschen  Corporate Governance Kodex  festgeschrieben.[...]

Eine zwölfköpfige Regierungskommission, der aktuell Commerzbank-Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller vorsteht, passt diesen Kodex regelmäßig an. Auch an den Kapitalmärkten zahlt sich „Corporate Governance“ aus, da Investoren zunehmend selbstbewusst agieren und von den Managern Transparenz einfordern. [...]

 Weitere Erläuterungen zu diesem aktuellen Thema finden Sie im QET-Lexikon

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Work-Life-Personalpolitik () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/work-life-personalpolitik/zeit/2010/02/25/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/work-life-personalpolitik/zeit/2010/02/25/ Thu, 25 Feb 2010 00:00:00 +0100 Meldung aus: Bertelsmann Newsletter Unternehmenskultur vom 23. Februar 2010Familienfreundlichkeit wird zum Wettbewerbsvorteil für Unternehmen Immer mehr Unternehmen wollen im Wettbewerb um di...Meldung aus:  Bertelsmann Newsletter Unternehmenskultur vom 23. Februar 2010

Familienfreundlichkeit  wird zum Wettbewerbsvorteil für Unternehmen

Immer mehr Unternehmen wollen im Wettbewerb um die besten  Mitarbeiter  mit einer familienfreundlichen Personalpolitik punkten. 21 Personalverantwortliche und Führungskräfte aus zehn  mittelständischen Unternehmen  der Metropolregion Nürnberg starteten Anfang Februar zu ihrer sechsmonatigen Qualifizierung als innerbetriebliche Experten für eine Work-Life-orientierte Personalpolitik. [...]

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Geschäftsmodell CSR () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/geschaeftsmodell-csr/zeit/2010/02/25/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/geschaeftsmodell-csr/zeit/2010/02/25/ Thu, 25 Feb 2010 00:00:00 +0100 aus: brand eins / Heft 02/2010 Artikel von: Stephan A. Jansen, Inhaber des Lehrstuhls für Strategische Organisation +amp; Finanzierung der Zeppelin Universität Friedrichshafen und dort Gründun...aus: brand eins / Heft 02/2010

 Artikel von: Stephan A. Jansen, Inhaber des Lehrstuhls für Strategische Organisation & Finanzierung der Zeppelin Universität Friedrichshafen und dort Gründungspräsident

Merkwürdigkeiten aus den Manegen des Managements:

Management der Moralisierung

Medien und Konsumenten betreiben die Moralisierung der Märkte. Manager reden wie auf dem Kirchentag. Und nun haben wir den grünen und sozialen Salat:  Corporate Social Responsibility  und ganz viel gute Absicht. Geschichte, Analyse und Trends der gesellschaftlichen Verantwortung der Kapital-Gesellschaften.[...]

„Die Welt hat eine Dichte erlangt, in der die Tat unmittelbar zum Täter zurückkommt“, sagte jüngst der streit- und unsteuerbare Philosoph Peter Sloterdijk.  Seit dem Mittelalter gibt es in Europa die Idee des ehrbaren Kaufmanns .[...]

Was sind die Trends?
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Fazit:  CSR wird zum Geschäftsmodell
 

 Wie nachhaltig ist  Nachhaltigkeit ? Wie sozial soziales Wirtschaften? Wie ökonomisch die Moralisierung? Und kann man das managen? Es riecht streng nach neuen Zeiten des Wirtschaftens. [...]

Frage: Welche ökonomische Kraft hat eine erkannte gesellschaftliche Verantwortung für die Entwicklung neuer Kerngeschäfte? Das könnte dem Thema vielleicht auch das Moralinsaure und Doppelbödige nehmen.[...]

TIPP  der Redaktion:  Im QET-Lexikon können Sie unter  Soziale Verantwortung  noch mehr zum Thema CSR erfahren.

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Frische Ideen aus „Open Innovation“ () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/frische-ideen-aus-open-innovation/zeit/2010/02/11/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/frische-ideen-aus-open-innovation/zeit/2010/02/11/ Thu, 11 Feb 2010 00:00:00 +0100 WirtschaftsWoche NR. 051 VOM 14.12.2009 SEITE 072Genies für lau Vom Startup bis zum Technologiekonzern: Im Internet entwickeln Unternehmen gemeinsam mit Kunden, Entwicklern und Fans neue Pro... WirtschaftsWoche NR. 051   VOM 14.12.2009 SEITE 072

Genies für lau

Vom Startup bis zum Technologiekonzern:  Im Internet entwickeln Unternehmen gemeinsam mit Kunden, Entwicklern und Fans neue Produkte . Das bringt ihnen frische Ideen, ungewöhnliche Perspektiven und mitunter viel Arbeit.[...]

Umfassend wie nie zuvor öffnen sich die Unternehmen für Ideen von außen.  Als Open Innovation bezeichnen Experten diesen Ansatz, externes Wissen in die Unternehmen zu bringen , Enterprise 2.0 nennen es andere.

Es ist eine Massenbewegung. Rund 54 Prozent der europäischen Unternehmen nutzen laut dem britischen Analysehaus Economist Intelligence Unit bereits die Ideen ihrer Kunden für Innovationen.[...]

Nicht mehr die Forschungsabteilungen allein bringen Innovationen hervor. Sie entwickeln Produkte nun gemeinsam mit Kunden, Zulieferern und freien Ingenieuren. Innovationsforscher Frank Piller von der RWTH in Aachen bezeichnet das als „Interaktive Wertschöpfung“ oder „Crowdsourcing“.  Unternehmen lagern einen Teil des Innovationsprozesses sozusagen an die Crowd, ergo die Masse aus .[...]

Ob sie es selbst merken oder nicht: Die  Kunden sind nicht mehr das passive Publikum von einst. „Sie sind die wichtigste Quelle für Innovationen“ , schreiben die Analysten der Economist Intelligence Unit in ihrer Open-Innovation-Studie [...]
 Die Kunden übernehmen sozusagen die Gestaltung ihrer Produkte selbst.[...]

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Mangel an Ethik – Lehren aus der Krise () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mangel-an-ethik-lehren-aus-der-krise/zeit/2010/02/11/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mangel-an-ethik-lehren-aus-der-krise/zeit/2010/02/11/ Thu, 11 Feb 2010 00:00:00 +0100 WirtschaftsWoche NR. 052 VOM 21.12.2009 SEITE 074 Auschnitte aus einem Interview mit Christopher Jahns, Präsident der European Business School und Experte für Einkauf und Logistik, über die Le... WirtschaftsWoche NR. 052 VOM 21.12.2009 SEITE 074

Auschnitte aus einem Interview mit Christopher Jahns, Präsident der European Business School und Experte für Einkauf und Logistik,  über die Lehren aus der Krise, die Tradition des Ehrbaren Kaufmanns und warum es in der Wirtschaft einen Mangel an Ethik gibt.

Wir brauchen mehr Fairness

Herr Professor Jahns, Sie verlangen von Führungskräften mehr Ethik bei unternehmerischen Entscheidungen. Solche Forderungen erwartet man eher von Kirchenvertretern als vom Rektor einer Kaderschmiede für Top-Manager. Warum also?

Es gibt einen eindeutigen Nachholbedarf- das hat uns die Wirtschafts- und Finanzkrise gezeigt. Deren Ursachen sind weniger auf fachliche Versäumnisse sondern vor allem auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen – auf Gier, Maß- und Verantwortungslosigkeit. Business Schools wie wir bilden den Führungskräftenachwuchs aus, und dabei haben wir Fehler gemacht.  Wir haben in der Ausbildung ethische Belange vernachlässigt. Damit sind wir – zumindest indirekt – Mitverursacher der Krise und mitschuldig an ihren Folgen. Daraus müssen wir Konsequenzen ziehen.

Das individuelle Streben nach mehr gilt als eine der Antriebskräfte unserer Wirtschaftsordnung. Wollen Sie den Kapitalismus abschaffen?

Darum geht es nicht –  entscheidend ist die Frage, ob das, was ich als Unternehmer oder Manager mache, anderen schadet und wie man unternehmerisches und ethisches Handeln unter einen Hut bekommt . Die Ethik ist in den vergangenen Jahren eindeutig zu kurz gekommen.[...]

Was heute an den Universitäten als Betriebswirtschaft gelehrt wird, ist eine Geschichte jahrzehntelanger Versäumnisse. Wie Führungskräfte dazu gebracht werden, über sich selbst und ihr Handeln kritisch zu reflektieren und die Erkenntnisse aus diesem Prozess dann zu antizipieren, danach sucht man in den Lehrplänen vergeblich.
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Psychische Erkrankungen erkennen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/psychische-erkrankungen-erkennen/zeit/2010/02/11/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/psychische-erkrankungen-erkennen/zeit/2010/02/11/ Thu, 11 Feb 2010 00:00:00 +0100 WirtschaftsWoche NR. 050 VOM 07.12.2009 SEITE 096Die Scham-Spirale Die Zahl psychischer Erkrankungen steigt. Führungskräften fällt es schwer, mit Betroffenen umzugehen – und noch schwerer, sel... WirtschaftsWoche NR. 050 VOM 07.12.2009 SEITE 096

Die Scham-Spirale

Die Zahl psychischer Erkrankungen steigt. Führungskräften fällt es schwer, mit Betroffenen umzugehen – und noch schwerer, selber Hilfe zu suchen.  Sie riskieren Gesundheit und Karriere. Jetzt denken die Unternehmen um.[...]
 

Banker, Beamter, Vorstand: Jeder fünfte Bundesbürger war schon wegen psychischer Beschwerden beim Arzt, hat die Bertelsmann Stiftung festgestellt. 2007 kamen bundesweit 48 Millionen Fehltage wegen psychischer Erkrankungen zusammen; im Schnitt 34 Tage pro Fall.

Dazu kommen all jene Tage, an denen sich die Menschen noch zur Arbeit quälen, obwohl sie längst eine Therapie benötigen; Tage, an denen auch ihre Arbeitgeber nichts von ihnen haben.

Viele halten das nicht durch: Inzwischen ist  jeder dritte Fall von Berufsunfähigkeit auf psychische Erkrankungen zurückzuführen , 2008 gingen rund 60 000 Beschäftigte deswegen vorzeitig in Rente. Mehr als je zuvor, mehr als wegen jeder anderen Diagnose [...]

„Wir wollen psychische Krankheiten entstigmatisieren“, sagt E.On-Gesundheitsmanager Uwe Nickel, „sodass betroffene Kollegen sich nicht verstecken müssen und rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen können.“

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„Vertrauen“ und „Wertschätzung“ liegen vorn () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vertrauen-und-wertschaetzung-liegen-vorn/zeit/2010/01/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vertrauen-und-wertschaetzung-liegen-vorn/zeit/2010/01/26/ Tue, 26 Jan 2010 00:00:00 +0100 Ausschnitt aus: www.handelsblatt-personal.de vom 16. Januar 2010Vodafone-Personalchef „Stechuhr passt nicht zu dem Wert Vertrauen“ [...] Herr Verna, Sie sind in einer Zeit nach Deutschland ge...Ausschnitt aus:  www.handelsblatt-personal.de vom 16. Januar 2010

Vodafone-Personalchef
 „Stechuhr passt nicht zu dem Wert Vertrauen“

[...]
 Herr Verna, Sie sind in einer Zeit nach Deutschland gekommen, zu der Vodafone und die ehemalige Arcor verschmolzen sind. Welche Qualitäten wollen Sie mit der  Personalarbeit  forcieren?

Michele Verna: Deutschland ist berühmt für seine Technologien, für Innovationen und technische Perfektion. Das gilt auch für unser Unternehmen und muss so bleiben. In der Entwicklung der Mitarbeiter und der Führungskräfte geht es deshalb jetzt vorrangig um andere  Schwerpunkte –  um  Werte und Unternehmenskultur .

Das klingt sehr modisch, endet aber meistens in einer Hochglanzbroschüre.

Verna: Das wird bei uns nicht passieren. Denn wir haben die  Werte in einem Bottom-up-Prozess entwickelt . Ich wollte wissen, wo das Vodafone-Herz sitzt und wofür es schlägt. Deshalb haben sich 150 Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen und Hierarchiestufen mit Informationen und etwas Geld im Gepäck innerhalb des Unternehmens aufgemacht. Sie haben Kollegen getroffen, in Gruppen diskutiert – in der Kneipe und in der Kantine. Auch im Intranet haben wir  abgefragt, was Vodafone-Mitarbeitern wichtig ist, was sie erwarten und erleben.  Heraus kamen  240 Werte , die haben wir gebündelt und so  auf zwölf reduziert . Dann hatten wir eine große Abstimmung.  Zwei Werte haben sich klar durchgesetzt in Deutschland: Vertrauen und Wertschätzung .
 [...]

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Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmenskultur-als-erfolgsfaktor/zeit/2010/01/19/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmenskultur-als-erfolgsfaktor/zeit/2010/01/19/ Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 +0100 aus zwei Beiträgen in: Havard Business Manager (HBM) 1/2010Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor (S. 36 bis 43) sowieWas ist Unternehmenskultur? (Seiten 44/45) In seinem Fazit zu einem im HBM-A...aus zwei Beiträgen in: Havard Business Manager (HBM) 1/2010

Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor  (S. 36 bis 43) 

sowie

Was ist  Unternehmenskultur (Seiten 44/45)
 

In seinem Fazit zu einem im HBM-Artikel über Unternehmenskultur kommt der Autor zur Erkenntnis, dass „das Management die Bedeutung kultureller Aspekte für den wirtschaftlichen Erfolg erkannt hat“, in wichtigen Bereichen aber nicht berücksichtige, wenn überhaupt, dann am ehesten bei mitarbeiterbezogenen Fragen.

Die Kultur eines Unternehmens wird , das zeigen unsere Untersuchungen, aber auch zahlreiche wissenschaftliche Studien,  immer mehr zu einem Faktor, der Gewinn und Verlust eines Unternehmens maßgeblich beeinflusst .“

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Küng fordert globales Ethos in der Wirtschaft () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kueng-fordert-globales-ethos-in-der-wirtschaft/zeit/2010/01/19/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kueng-fordert-globales-ethos-in-der-wirtschaft/zeit/2010/01/19/ Tue, 19 Jan 2010 00:00:00 +0100 Zu einem Interview in der ZEIT vom 04.1.2010Wirtschaftsethos »Erfolg rechtfertigt gar nichts« Der Theologe Hans Küng über Lug und Trug in Management und Politik, den Geist der Fairness und sei...Zu einem Interview in der ZEIT vom 04.1.2010

Wirtschaftsethos
  »Erfolg rechtfertigt gar nichts«

Der Theologe Hans Küng über Lug und Trug in Management und Politik, den Geist der Fairness und seine Forderung nach einem globalen Ethos

Als Antwort auf die aktuelle Wirtschaftskrise fordert der Tübinger Theologe Hans Küng „ein ´ globales Wirtschaftsethos ´,  also weltumspannende, gemeinsame Grundregeln, an die sich die Wirtschaftsakteure künftig halten sollen …..“.

Als Gründe für die Forderung nach einem ethischen Gerüst für die Wirtschaft nennt er „drei Dinge“ für eine funktionierende Wirtschaft:
 - einen funktionierenden  Markt
 - funktionierende  Institutionen
 - und die  Moral .

Unethisches Verhalten hat nach Küngs Meinung negative Folgen.  Ein Geschäftsmann benötige Vertrauen und Verlässlichkeit, um effizient wirtschaften zu können. Außerdem müsse er glaubwürdig sein.
 

 Es gehe um  Unternehmenskultur , bei der Führungspersönlichkeiten eine wichtige Rolle spielen. Sie müssen Moralität und Integrität vorleben .

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Synergien aus Vielfalt () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/synergien-aus-vielfalt/zeit/2010/01/17/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/synergien-aus-vielfalt/zeit/2010/01/17/ Sun, 17 Jan 2010 00:00:00 +0100 Von: Newsletter: Bertelsmann-Stiftung / Martin Spilker / Auszug Mittwoch, 16. Dezember 2009 Unternehmenskultur in der Globalisierung Brauchen wir nicht statt der unter Ökonomen noch weit verb...Von: Newsletter: Bertelsmann-Stiftung / Martin Spilker / Auszug
 Mittwoch, 16. Dezember 2009

 

  Unternehmenskultur in der Globalisierung
 Brauchen wir nicht statt der unter Ökonomen noch weit verbreiteten „Theorie der komparativen Kostenvorteile“ nicht eher eine zeitgemäße „Theorie der komparativen Kulturvorteile“? In einer Zusammenfassung diverser Studien plädiert Martin Spilker in einem Artikel für das Schweizer „Wirtschaftsmagazin“ für den Aufbau lokaler Kompetenzzentren, der Entwicklung von Kooperationskompetenz und der Integration von Diversity-Management in die Geschäftsprozesse.

Die Gestaltung von Unternehmenskulturen in der
  Globalisierung verlangt daher ein systematisches Vorgehen auf 3 Ebenen:

Ebene 1: Entwicklung lokaler Kompetenzzentren
 Ebene 2a: Entwicklung von Kooperationskompetenz
 Ebene 2b: Entwicklung einer werteorientierten Personalpolitik
 Ebene 3: Entwicklung von Synergien durch Vielfalt

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Soziale Netzwerke nutzen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/soziale-netzwerke-nutzen/zeit/2009/11/29/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/soziale-netzwerke-nutzen/zeit/2009/11/29/ Sun, 29 Nov 2009 00:00:00 +0100 aus: SZ vom 28.11.2009, 10:53Der Spion schläft Soziale Netzwerke Von Jutta Pilgram [...]Nur 15 Prozent aller Unternehmen haben Richtlinien für den Umgang mit Social Media. Klassische Netzwerk...aus:  SZ vom 28.11.2009, 10:53

Der Spion schläft
 Soziale Netzwerke

Von Jutta Pilgram

[...]Nur 15 Prozent aller Unternehmen haben Richtlinien für den  Umgang mit Social Media . Klassische Netzwerke  wie Xing  nutzen Personaler noch am ehesten.
 [...]

Dennoch werden Social Media kaum als Spiegel für das Unternehmen genutzt. Nicht einmal jeder vierte Personaler hat schon einmal von  Beurteilungen auf einer Arbeitgeber-Bewertungsplattform unter anderem von den eigenen Mitarbeitern  – im Internet geschrieben wird. Die meisten nutzen diese Möglichkeit nie. [...]

„Damit vergeben erstaunlich viele Unternehmen eine der größten Chancen, die digitale Gespräche bieten:  erfahren, was und wie über das Unternehmen kommuniziert wird „, so Klempert. Er empfiehlt Personalern, Social Media gezielt einzusetzen und ihre Mitarbeiter bei einer sinnvollen Anwendung zu unterstützen.  Damit ließe sich „die Unternehmenskultur fördern , die Produktivität der Mitarbeitenden steigern, die Zusammenarbeit in und zwischen Organisationen verbessern – und die Talent-Pipeline füllen“.

[...]Am ehesten nutzen Personaler noch  klassische und etablierte Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn . 80 Prozent der Befragten haben ihnen zumindest schon einmal einen Besuch abgestattet. 60 Prozent  informieren  sich auf einschlägigen Plattformen  über potentielle Mitarbeiter  – allerdings nur gelegentlich oder selten.

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Widerstand gegen Veränderungen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/widerstand-gegen-veraenderungen/zeit/2009/11/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/widerstand-gegen-veraenderungen/zeit/2009/11/26/ Thu, 26 Nov 2009 00:00:00 +0100 Harvard Businessmanager 8/2009Change-Management Wenn Mitarbeiter nicht mitziehen wollen Von Jeffrey D. Ford und Laurie W. Ford Veränderungen in Unternehmen bedeuten stets für einen mehr oder w...Harvard Businessmanager 8/2009

Change-Management
 Wenn Mitarbeiter nicht mitziehen wollen

Von Jeffrey D. Ford und Laurie W. Ford

Veränderungen in Unternehmen bedeuten stets für einen mehr oder weniger großen Teil der Mitarbeiter , lieb gewordene Arbeitszusammenhänge, Abläufe und Gewohnheiten aufgeben zu müssen. Deshalb sind  Skepsis und Widerspruch regelmäßige Begleiterscheinungen von Veränderungsinitiativen . So gehen starke Führungspersönlichkeiten mit Widerstand produktiv um.[...][...]

 Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon

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Führung mit sozialer Intelligenz () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fuehrung-mit-sozialer-intelligenz/zeit/2009/11/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fuehrung-mit-sozialer-intelligenz/zeit/2009/11/26/ Thu, 26 Nov 2009 00:00:00 +0100 aus: Havard Businessmanager, November 2009Psychologie Soziale Intelligenz – Warum Führung Einfühlung bedeutet Von Daniel Goleman und Richard Boyatzis Neue Erkenntnisse der Hirnforschung zeigen...aus: Havard Businessmanager, November 2009

Psychologie
  Soziale Intelligenz – Warum Führung Einfühlung bedeutet

Von Daniel Goleman und Richard Boyatzis

Neue Erkenntnisse der Hirnforschung zeigen,  wie Führungskräfte die Stimmung im Team und damit auch dessen Leistung verbessern können : Indem sie lernen, die biologischen Gesetze der Empathie zu nutzen.

[...]
 Auch heute noch nimmt das Konzept der emotionalen Intelligenz einen hohen Stellenwert in der Literatur zum Thema Führen und in der Coachingpraxis des Arbeitsalltags ein. [...]

Die wichtigste Erkenntnis: Bestimmte Verhaltensweisen von Führungspersönlichkeiten wirken sich eindeutig auf die chemischen Abläufe in ihrem eigenen Gehirn und dem ihrer Mitarbeiter aus – vor allem dann, wenn die Führungskräfte Einfühlungsvermögen zeigen und sich auf die Stimmungslage ihrer Mitmenschen einstellen. Wie Forscher herausgefunden haben, beruht die Dynamik zwischen einer Führungskraft und ihren Mitarbeitern nicht darauf, dass zwei (oder mehrere) individuelle Gehirne bewusst oder unbewusst aufeinander reagieren. Es ist eher so, dass die Gehirne dieser Individuen gewissermaßen zu einem einzigen System verschmelzen.[...]

Die Idee, dass gute Führung davon abhängt, ob jemand ausgeprägte soziale Schaltkreise besitzt, war die Basis für den weiteren  Ausbau unseres Konzepts der emotionalen Intelligenz . Es beruht ursprünglich auf den Theorien der Individualpsychologie. Doch um Führungsqualitäten auch anhand von zwischenmenschlichen Beziehungen beurteilen zu können, haben wir das  Konzept der sozialen Intelligenz entwickelt . Wir definieren sie so: Soziale Intelligenz beschreibt eine Reihe zwischenmenschlicher Fähigkeiten, die auf bestimmten neuronalen Schaltkreisen – und damit in Verbindung stehenden Hormonsystemen – beruhen und andere Menschen zu effizienter Arbeit inspirieren.
 [...]

 Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon

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Fairness besiegt Egoismus () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fairness-besiegt-egoismus/zeit/2009/11/18/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fairness-besiegt-egoismus/zeit/2009/11/18/ Wed, 18 Nov 2009 00:00:00 +0100 SPIEGEL ONLINE 12. November 2009, 12:41 UhrWirtschaftsethik Warum Egoismus im Geschäftsleben schadet Von Michael Kröger Misstrauen ist ein Motivationskiller erster Güte: Ein Bonner Forscher b... SPIEGEL ONLINE
 12. November 2009, 12:41 Uhr

Wirtschaftsethik
 Warum Egoismus im Geschäftsleben schadet
 

 Von Michael Kröger

Misstrauen ist ein Motivationskiller erster Güte: Ein Bonner Forscher beweist mit schlichten Experimenten,  wie ein autoritärer Führungsstil den Unternehmenserfolg gefährdet . Wer seine Mitarbeiter fair behandelt, erreicht mehr – das Menschenbild der gängigen Wirtschaftstheorie gerät ins Wanken.[...]

Gemeinsam mit Psychologen, Genetikern und Neurowissenschaftlern entwickelte Falk Feld- und Laborexperimente, die das Bild des sozialignoranten Egoisten in Frage stellen. An seine Stelle tritt ein Mensch, der  Fairness und Gerechtigkeit höher bewertet  als die schlichte Maximierung des Eigennutzes – und dies auch von seinem Gegenüber verlangt.[...]

Menschen haben also keineswegs einzig den Inhalt des eigenen Portemonnaies im Blick, wenn sie den wirtschaftlichen Erfolg eines Geschäfts bewerten – ebenso wichtig scheint es, dass der Gewinn in einem fairen Verhältnis zu dem des Geschäftspartners steht.[...]

Je stärker die Bezahlung von dem abwich, was der Arbeiter zuvor als fairen Anteil bezeichnet hatte, desto schlimmer waren die Stresssymptome in Form eines erhöhten Pulsschlags. „Dies ist nicht unwichtig“, erklärt Falk, „denn Stress ist die Hauptursache für Herzerkrankungen in westlichen Ländern.  Fairness wirkt sich also unmittelbar auf die Gesundheit aus .“[...]

Die Forschung zeigt also, dass sich Fairness und Vertrauen für das Unternehmen auszahlen kann.  Mitarbeiter mit Respekt zu behandeln, ist nicht nur moralisch wünschbar, sondern ökonomisch sinnvoll .[...]

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Innovationen aus dem Internet () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovationen-aus-dem-internet/zeit/2009/11/18/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovationen-aus-dem-internet/zeit/2009/11/18/ Wed, 18 Nov 2009 00:00:00 +0100 Havard Business Manager / Heft 9/2009: Der neue Kunde | 18.11.2009Innovationen Anleitung zum Kreativsein Von Johann Füller [...] Viele Menschen lieben es, Probleme zu lösen, Ideen zu schaffe...Havard Business Manager / Heft 9/2009: Der neue Kunde  | 18.11.2009

Innovationen
 Anleitung zum Kreativsein
 

 Von Johann Füller

[...]
 Viele Menschen lieben es, Probleme zu lösen, Ideen zu schaffen und sich dabei mit anderen zu messen.  Das Internet hat diese Möglichkeit erheblich vereinfacht . An  Kreativwettbewerbe n können daher heute nicht nur Ingenieure oder Künstler teilnehmen, sondern fast jeder. Und es bedarf im Zeitalter des Web 2.0 auch keiner mächtigen Organisationen mehr, um Ausschreibungen zu starten. Mitglieder von Gemeinschaften und Foren im Internet initiieren  eigene Innovationswettbewerbe , um die Diskussionen anzuheizen. [...]

Das Internet erlaubt es auch Unternehmen, viel leichter als früher Wissen und Kreativität der Vielen anzuzapfen . Nicht nur indem sie Ideen sammeln, sondern die  Vorschläge auch gleich durch die Konsumenten bewerten lassen .[...]
 

Fazit

Ideenwettbewerbe liefern, wenn sie professionell organisiert sind, Anregungen für vielversprechende neue Produkte und Dienstleistungen . Sie haben noch einen weiteren wichtigen Aspekt: Sie zeigen, dass Manager und Mitarbeiter bereit sind, sich nach außen zu öffnen und auf Kreative wie Kunden zu hören. Diese können so eine engere Beziehung zum Unternehmen aufbauen.[...]

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IT-Beschäftigte stark überlastet () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/it-beschaeftigte-stark-ueberlastet/zeit/2009/11/13/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/it-beschaeftigte-stark-ueberlastet/zeit/2009/11/13/ Fri, 13 Nov 2009 00:00:00 +0100 aus: SZ vom 01.11.2009Stressige IT-Branche Ständig erreichbar, immer kaputt Permanente „Mission Impossible“: Jeder zweite Beschäftigte in der IT-Branche fühlt sich überlastet. Viele drohen am...aus:  SZ vom 01.11.2009

Stressige IT-Branche
 Ständig erreichbar, immer kaputt

Permanente „Mission Impossible“: Jeder zweite Beschäftigte in der IT-Branche fühlt sich überlastet. Viele drohen am Druck zu zerbrechen.
 Von Nicola Holzapfel

Wer keine Überstunden macht, wird abgehängt: Angestellte in der IT-Branche kämpfen mit stetiger Überlastung .
 [...]
 Die Zahlen sprechen für sich: Jeder Zweite in der Branche fühlt sich stark oder sehr stark belastet wegen des großen Zeitdrucks und des hohen Arbeitsaufkommens. Bei den hochqualifizierten Beschäftigten aller Wirtschaftszweige machen dagegen „nur“ 30 Prozent solche Angaben, bei allen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern 23 Prozent. 91 Interviews haben die Wissenschaftler mit IT-Mitarbeitern in ganz Deutschland geführt. Immer wieder saßen ihnen Menschen gegenüber, die an der Grenze ihrer Belastbarkeit waren. „Bei ihnen geht es nicht darum, dass sie am Abend müde sind, sondern sie stehen vor dem völligen Kontrollverlust“, sagte Kämpf.
 [...]

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Personalmarketing wird unterschätzt () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/personalmarketing-wird-unterschaetzt/zeit/2009/10/08/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/personalmarketing-wird-unterschaetzt/zeit/2009/10/08/ Thu, 08 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: WirtschaftsWoche NR. 036 VOM 01.09.2008 SEITE 080Unterschätzte Disziplin Christoph Beck über strategisches Personalmarketing als eine der entscheidenden Kompetenzen von Unternehmen Währe...aus:  WirtschaftsWoche NR. 036 VOM 01.09.2008 SEITE 080

Unterschätzte Disziplin

Christoph Beck über strategisches Personalmarketing als eine der entscheidenden Kompetenzen von Unternehmen

Während das Marketing sich in der Wissenschaft wie in der Praxis seit Jahrzehnten etabliert hat, ringt das Personalmarketing bis heute um Anerkennung und Platz im Unternehmen. Zu unterschiedlich ist in der Praxis die scheinbare Betroffenheit der Unternehmen,  zu unterschiedlich die Einsichten in die Notwendigkeit des Personalmarketings  und zu unterschiedlich die Auffassungen über die Schnittstellen zwischen Personalmarketing, Recruiting, Personalentwicklung und neuerdings auch zum Produktmarketing und zur Kommunikation. Diese Denkhaltung verwundert. Denn das Personalmarketing verantwortet den Bereich, der entscheidend die Voraussetzungen dafür schafft, das Unternehmen langfristig mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern zu versorgen: Ohne die richtigen Mitarbeiter dürften die Unternehmensziele künftig kaum noch erreicht werden. Bereits heute müssen vereinzelte Unternehmen Kundenprojekte aufgrund des Personalmangels ablehnen, Projektlaufzeiten verlängern, ihre Wachstumsstrategie ändern. Der Erfolg beziehungsweise Misserfolg von Personalmarketing & Recruiting wird somit früher oder später für jedes Unternehmen zur Existenzfrage.[...]

Überall dort, wo seitens der Zielgruppe ein unmittelbarer Kontakt zustande kommt (Vorstellungsgespräch, Gespräche bei Recruiting-Messen, Praktika) wird die Arbeitgeberattraktivität mit bewertet . Dies bedeutet, dass insbesondere die persönlichen Kontakte zu unterschiedlichen Personen aus dem Unternehmen nicht nur einen Einblick in das Unternehmensgeschehen erlauben, sondern auch einen Zugang zur Arbeitgeberattraktivität bieten. Somit ist jeder Mitarbeiter eines Unternehmens als „Botschafter in Sachen Arbeitgeberattraktivität“ unterwegs.[...]

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Mit Strategie aus der Schockstarre () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-strategie-aus-der-schockstarre/zeit/2009/10/08/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-strategie-aus-der-schockstarre/zeit/2009/10/08/ Thu, 08 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: WirtschaftsWoche NR. 032 vom 03.08.2009, Seite 058Aus der Schockstarre Soforthilfe allein reicht nicht – die Unternehmen müssen gleichzeitig ihre Strategie überprüfen. [...] „Strateg...aus:  WirtschaftsWoche NR. 032  vom 03.08.2009,  Seite 058

Aus der Schockstarre

Soforthilfe allein reicht nicht – die Unternehmen müssen gleichzeitig ihre Strategie überprüfen.
 

 [...] „Strategische Maßnahmen sind essenziell für den langfristigen Erfolg, in den Rettungsplänen aber meistens unterrepräsentiert“, sagt Neumann. Etwa die Überprüfung des Produkt- und Absatzmarktportfolios: „Das Management muss sich die Frage stellen, ob das Sortiment zukunftsfähig ist, ob die bisher bedienten Märkte noch aufnahmefähig sind und mit welchen Konkurrenten zu rechnen ist.“ Je nachdem, wie die Antworten ausfallen, kann es dabei auch zu Konflikten mit kurzfristigen Zielen kommen – aber häufig sind die nötigen Entscheidungen existenziell.[...]

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Was zeichnet die ideale Führungskraft aus? () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/was-zeichnet-die-ideale-fuehrungskraft-aus/zeit/2009/10/08/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/was-zeichnet-die-ideale-fuehrungskraft-aus/zeit/2009/10/08/ Thu, 08 Oct 2009 00:00:00 +0200 WirtschaftsWoche NR. 023 VOM 02.06.2008 SEITE 119 Ausschnitt aus einem Interview von Christian Schlesiger mit Prof. Frey, LMU MÜnchen„Querköpfe werden kaltgestellt“ Psychologe Dieter Frey über... WirtschaftsWoche NR. 023 VOM 02.06.2008 SEITE 119
 Ausschnitt aus einem Interview von Christian Schlesiger mit Prof. Frey, LMU MÜnchen

„Querköpfe werden kaltgestellt“

Psychologe Dieter Frey über schnelle Wege an die Konzernspitze und Orchesterdirigenten als Vorbilder.

[...]

Wie sieht die ideale Führungskraft aus?

Wissenschaftler nennen sie „androgyn“.  Sie verfügt sowohl über typisch männliche Eigenschaften wie Durchsetzungsstärke, klares Positionieren und strategisches Denken als auch typisch weibliche Merkmale  wie Beobachtungsgabe, Zuhörenkönnen und Empathie. Dieser Manager ist vergleichbar mit einem Dirigenten, der seinem Orchester Orientierung vorgibt, dabei aber den Einzelnen groß werden lässt.

Das klingt aber stark nach Begabung.

Es gibt Menschen, die im innersten Kern ihrer Persönlichkeit Urängste haben oder narzisstisch veranlagt sind. Aber  die meisten können an ihren Führungsfähigkeiten  arbeiten. Es geht ja um Vermittlung von Wissen und Handlungskompetenzen – und Methoden lassen sich einüben.[...]

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Compliance umsetzen! () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/compliance-umsetzen/zeit/2009/10/08/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/compliance-umsetzen/zeit/2009/10/08/ Thu, 08 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: DGQ, 04/2009, DGQ-UnternehmerabendCompliance im Unternehmen umsetzen Wenn sich eine Organisation mit ihren Führungskräften und Mitarbeitern verpflichtet, sich an die vom Gesetzgeber, den...aus:  DGQ, 04/2009, DGQ-Unternehmerabend

Compliance im Unternehmen umsetzen

Wenn sich eine Organisation mit ihren Führungskräften und Mitarbeitern verpflichtet, sich an die vom Gesetzgeber, den Anteilseignern oder dem Aufsichtsrat aufgestellten Regeln zu halten, so spricht sie häufig von Compliance (Regelüberwachung). [...]

Nicht nur die für das Unternehmen relevanten Regelungstatbestände und Risiken sind zu erfassen, auch die interne Organisation von Compliance ist sicherzustellen.[...]

…  Compliance muss in der Kultur und im Wertemanagement der Organisation verankert werden .[...]

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Gewohnheiten stehen Veränderungen im Weg () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/gewohnheiten-stehen-veraenderungen-im-weg/zeit/2009/10/08/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/gewohnheiten-stehen-veraenderungen-im-weg/zeit/2009/10/08/ Thu, 08 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: WirtschaftsWoche NR. 033 VOM 10.08.2009 SEITE 063 (Ausschnitte) Wieder und wieder So sicher uns Routinen durch den Alltag leiten, so sicher stehen sie uns auch im Weg, wenn wir uns ve...aus:  WirtschaftsWoche NR. 033 VOM 10.08.2009 SEITE 063  (Ausschnitte) 

 
  Wieder und wieder

So sicher uns Routinen durch den Alltag leiten, so sicher stehen sie uns auch im Weg, wenn wir uns verändern wollen. Über die zwiespältige Macht der Gewohnheiten – und wie wir sie durchbrechen können.[...]

Genau das ist das Problem:  Gewohnheiten machen uns nicht nur blind für Alternativen und beschränken unsere Flexibilität im Handeln – sie setzen uns auch auf eine Art Droge . Entsprechend gereizt reagieren wir, wenn wir in unseren Routinen gestört werden. Dann ist es wie bei einem Junkie auf Entzug: Verlangt etwa der Chef, dass wir ab sofort häufiger mit benachbarten Abteilungen kommunizieren oder offener über Fehler reden, keimt prompt in uns Widerstand. Warum neue Wege gehen, wenn die ausgetretenen Pfade bisher gereicht haben?

Dümpeln erst einmal ganze Abteilungen im Geiste des Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht, bleiben Kreativität und Mut auf der Strecke. Neulinge mit frischen Ideen werden zurückgebissen, Anregungen von außen abgeschmettert. Manchmal ist die Sogkraft dieser Attitüde so stark, dass sie sogar lebensbedrohlich wirkt: Tödliche Arbeitsunfälle zum Beispiel nehmen laut Statistik mit jedem Jahr Betriebszugehörigkeit zu und erreichen ihren traurigen Höhepunkt bei Mitarbeitern ab 55 Jahren.

Dagegen anzugehen ist schwierig. Laut einer IBM-Studie scheitern 60 Prozent aller Change-Management-Projekte oder werden nur unvollständig umgesetzt. Als Hauptgrund geben zwei Drittel der Verantwortlichen Probleme bei der Veränderung von Einstellungen und Denkweisen an. [...]

Dennoch darf die Veränderung nicht an der Oberfläche stehen bleiben.  Den alten Routinen müssen mit der Zeit neue, positive entgegengesetzt werden. „Das ist der einzige Weg, der langfristig wirkt“ , weiß Hirnforscher Roth. [...]

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Vielfalt bietet Vorteile () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vielfalt-bietet-vorteile/zeit/2009/10/08/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vielfalt-bietet-vorteile/zeit/2009/10/08/ Thu, 08 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: SZ vom 23.09.2009Unterschiede sind wertvoll Die Zukunft ist bunt Unternehmen bekennen sich zu Vielfalt und Wertschätzung. Die Vision einer neuen Unternehmenskultur hat hohe Anziehungskr...aus:  SZ vom 23.09.2009

Unterschiede sind wertvoll
 Die Zukunft ist bunt
 

 Unternehmen bekennen sich zu Vielfalt und Wertschätzung. Die  Vision einer neuen Unternehmenskultur  hat hohe Anziehungskraft.

Vielfalt bietet Vorteile. Für ihr Unternehmen. Für ihre Mitarbeiter “. So bringt es die „Charta der Vielfalt“ auf den Punkt, wenn es darum geht, dass sich Unternehmen verpflichten, „ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen und Ausgrenzung ist“ und  „eine Unternehmenskultur zu etablieren, die auf Einbeziehung und gegenseitigem Respekt basiert . Offensichtlich hat diese Vision einer neuen Unternehmenskultur hohe Anziehungskraft. Bis heute haben mehr als 600 Unternehmen die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Nicht nur die großen Konzerne dieser Republik sondern auch kleinere Unternehmen und sogar öffentliche Einrichtungen sind dieser Initiative der deutschen Wirtschaft beigetreten, für die die Bundeskanzlerin die Schirmherrschaft übernommen hat.[...]

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Mehr Korruption durch mehr Datenschutz? () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mehr-korruption-durch-mehr-datenschutz/zeit/2009/10/04/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mehr-korruption-durch-mehr-datenschutz/zeit/2009/10/04/ Sun, 04 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: WirtschaftsWoche NR. 036 VOM 31.08.2009 SEITE 054 Ausschnitte aus einem Streitgespräch zwischen dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar und dem Revisionsexperten Volker Hampel:Bri...aus:  WirtschaftsWoche NR. 036 VOM 31.08.2009 SEITE 054

Ausschnitte aus einem Streitgespräch zwischen dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar und dem Revisionsexperten Volker Hampel:

Bringt mehr Datenschutz im Betrieb mehr Korruption?

„Pendel am Anschlag“
 
Herr Hampel, am 1. September tritt das geänderte Bundesdatenschutzgesetz in Kraft. Die Antikorruptionsorganisation Transparency International warnt, es sei unausgegoren und sorge für Unsicherheit in den Unternehmen. Andere sagen, es verhindere vorbeugende Maßnahmen gegen Korruption und mache Unternehmen zu Selbstbedienungsläden. Ist das so? 
 [...][...]
 Im Zentrum der Gesetzesnovelle steht der neue Paragraf 32, der den Umgang mit Daten von Arbeitnehmern in Unternehmen regelt. Deren Nutzung ist künftig noch stärker an den ursprünglichen Zweck gebunden, zu dem sie erhoben wurden – zum Beispiel das Geburtsdatum und die Adresse für die Personalverwaltung, die Kontonummer für die Gehaltsüberweisung. Zu anderen Zwecken  dürfen persönliche Daten von Arbeitnehmern nur unter engen Voraussetzungen erhoben, verarbeitet oder genutzt werden . Das gilt auch für die Aufdeckung von Straftaten. Ein Arbeitgeber darf etwa Kontonummern nur dann für eine elektronische Überprüfung verwenden, wenn ein konkreter Verdacht auf eine Straftat vorliegt. Umstritten ist, inwieweit das Maßnahmen gegen Korruption verbietet. Der Grat ist schmal. Um Verstöße gegen das neue Gesetz zu vermeiden, hat das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) in Frankfurt, die berufsständische Vertretung der Revisoren, Handlungsempfehlungen ausgearbeitet. Sie sollen den innerbetrieblichen Kontrolleuren helfen, trotz des strengeren Datenschutzes weiterhin unternehmensintern die Einhaltung von Regeln zu überwachen und Ermittlungen durchzuführen.  Die wichtigsten Schritte:  Dokumentieren Wichtig ist laut DIIR, dass die Mitarbeiter der Revision bei einem elektronischen Datenabgleich (Screening) das Ziel der Aktion, Beteiligte und Vorgehensweise genau  dokumentieren sowie Gegenstand und Umfang der Datenanalyse eindeutig eingrenzen .[...][...]

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Transparenz ins Prozessmanagement () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/transparenz-ins-prozessmanagement/zeit/2009/10/04/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/transparenz-ins-prozessmanagement/zeit/2009/10/04/ Sun, 04 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: QZ – Ausgabe 02/2009 von Friedrich Lahmann 1 | Jürgen Freisl 2Kompass für den KVP Prozess-Checkliste bringt Transparenz ins Prozessmanagement Transparenz und Mitarbeiterbeteiligung sin...aus:  QZ – Ausgabe 02/2009   von Friedrich Lahmann 1 | Jürgen Freisl 2

Kompass für den KVP
 Prozess-Checkliste bringt Transparenz ins Prozessmanagement

Transparenz und Mitarbeiterbeteiligung sind Voraussetzungen für ein erfolgreiches Prozessmanagement . Beides ist insbesondere bei komplexen und umfassenden Prozesslandschaften schwer zu erzielen. Mit der  Prozess-Checkliste  schuf ein Gebäudereinigungsunternehmen ein einfaches Instrument, mit dem sich durch alle relevanten Themen des Prozessmanagements navigieren lässt.

Effektivität und Effizienz einer Organisation können nur sichergestellt werden, wenn die Prozesse systematisch und gezielt gemanagt werden.  Ein Prozessmanagement plant und steuert die Arbeitsabläufe mit praktischen Methoden und Messsystemen und trägt zu einer kontinuierlichen kundenorientierten Prozessoptimierung bei.[...][...]

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Know-how der Mitarbeiter nutzen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/know-how-der-mitarbeiter-nutzen/zeit/2009/10/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/know-how-der-mitarbeiter-nutzen/zeit/2009/10/22/ Thu, 22 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 10/2009Wissensmanagement Nicht alles für sich behalten Die Erfahrung und das Know-how der Mitarbeiter für den Betrieb sichern und nutzbar machen: Das...aus:  Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 10/2009

Wissensmanagement
 Nicht alles für sich behalten

Die Erfahrung und das Know-how der Mitarbeiter für den Betrieb sichern und nutzbar machen: Das ist eine herausfordernde Zukunftsaufgabe in den Unternehmen. Von Jens Dinstühler

Wenn Mitarbeiter kommen und gehen, dann kommen und gehen gleichzeitig deren Wissen und Erfahrungen. Der Aufwand und die Kosten für die Einarbeitung neuer qualifizierter Mitarbeiter sind hoch.  Wer nicht in Wissensmanagement investiert, muss bereits gefundene Problemlösungen nochmals erarbeiten  – im Extremfall immer wieder. Ohne den Einsatz geeigneter Werkzeuge und Methoden geht erarbeitetes Wissen kontinuierlich verloren. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Mitarbeiter im Durchschnitt bis zu einem Drittel ihrer Zeit damit verbringen, Wissen, dass sich bereits im Unternehmen befindet, wieder zu finden oder gar neu zu erarbeiten. Dazu kommen neue Herausforderungen: Etwa die Internationalisierung, die den Wandel beschleunigt und Wissen noch schneller veralten lässt.

Wissen mit anderen teilen
 Wissen muss also zu einem Unternehmenswert werden. Ein integriertes Wissensmanagement-System löst die aufgezeigten Probleme jedoch nicht zwingend, es stellt lediglich den Grundbaustein dar. Wichtiger als die verwendete Technik ist die ihr zugrunde liegende Philosophie. Die Erfahrung zeigt, dass Wissensmanagement-Konzepte nur dann erfolgreich sind, wenn sie im gesamten Unternehmen angewandt werden und wenn  jeder einzelne Mitarbeiter einbezogen  wird. Nur Mitarbeiter, die den Sinn und Nutzen des Systems für sich selbst wahrnehmen und es bereitwillig nutzen, erzeugen einen verwertbaren und somit wertvollen Informationspool. Aus diesem Grund muss bereits in der Startphase nicht nur der Besitz, sondern vor allem die Weitergabe von Wissen in das System gefordert und gefördert werden. [...]

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Mit Mitarbeitern sprechen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-mitarbeitern-sprechen/zeit/2009/10/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-mitarbeitern-sprechen/zeit/2009/10/22/ Thu, 22 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: DAK praxis und recht 4_2009Reden ist Gold Ein Unternehmen funktioniert, wenn alle Mitarbeiter ihre Aufgaben genau kennen und sie zuverlässig erledigen. Eine gute Grundlage dafür bieten r...aus:  DAK praxis und recht 4_2009

Reden ist Gold

Ein Unternehmen funktioniert, wenn alle Mitarbeiter ihre Aufgaben genau kennen und sie zuverlässig erledigen. Eine gute Grundlage dafür bieten regelmäßige  Mitarbeitergespräche . In vielen Unternehmen gehören sie allerdings noch nicht zum Alltag. Was in den Köpfen dort noch ankommen muss: Reden ist mehr als Silber ? und Schweigen ganz bestimmt nicht Gold.[...]

Wer Personalverantwortung trägt, kennt solche Gedanken und weiß, wie wichtig es ist, die Leistungen seiner Mitarbeiter im Auge zu behalten. Doch Beobachtungen zu machen, ist nur die halbe Miete, sie müssen auch kommuniziert werden. Das empfiehlt sich genauso für die Vereinbarung von Arbeitszielen. Mitarbeitergespräche geben Chefs die Möglichkeit, ihre Abteilung auf Kurs zu bringen – und zu halten.[...]

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Flexible Arbeitszeiten () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/flexible-arbeitszeiten/zeit/2009/10/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/flexible-arbeitszeiten/zeit/2009/10/22/ Thu, 22 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: DAK praxis+recht Magazin 4_2009Das Titelthema der aktuellen Ausgabe: Arbeitszeitgestaltung Immer schön flexibel bleiben Mit Dienst nach Steckuhr können Unternehmen heute nicht mehr punkt...aus:  DAK praxis+recht Magazin 4_2009

Das Titelthema der aktuellen Ausgabe:

Arbeitszeitgestaltung
 Immer schön flexibel bleiben

Mit Dienst nach Steckuhr können Unternehmen heute nicht mehr punkten. Angestellte wollen selbstbestimmter mit ihrer Zeit umgehen. Was zählt, ist Flexibilität. Das zwingt Arbeitgeber zum Umdenken – und kann für sie zum Vorteil werden.
 Es ist egal, ob ein Betrieb klein, mittel oder groß ist. Die größeren tun sich zwar leichter, Bedarf und Potenzial gibt es aber überall. Der Artikel gibt Anregungen und zeigt Möglichkeiten auf flexible Arbeitszeiten auch in Ihrem Unternehmen zu integrieren.[...]

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Ehrenkodex in Krisenzeiten () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ehrenkodex-in-krisenzeiten/zeit/2009/10/10/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ehrenkodex-in-krisenzeiten/zeit/2009/10/10/ Sat, 10 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: Pressemitteilung der Compamedia GmbH Mai 2009Mittelständler befürworten Ehrenkodex in der Krise [...]Demnach sind Know-how-Verlust durch die Abwanderung der wertvollsten Mitarbeiter, h...aus:  Pressemitteilung der Compamedia GmbH   Mai 2009

Mittelständler befürworten Ehrenkodex in der Krise
 

  [...]Demnach sind Know-how-Verlust durch die Abwanderung der wertvollsten Mitarbeiter , hohe Kosten durch ineffizientes Arbeiten sowie Qualitätseinbußen bei Produkten und Services die Spitzenreiter unter den befürchteten Folgeschäden. Als geeignete Gegenstrategien sieht der Mittelstand vorwiegend eine verstärkte Kommunikation und eine absolute Transparenz . Die meisten Befragten befürworten darüber hinaus einen  Ehrenkodex, in welchem sie sich zu fairem Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern auch in Krisenzeiten verpflichten .

Der Ausrichter des Arbeitgeberwettbewerbes „Top Job“ reagiert auf die Umfrage und integriert die Unterzeichnung eines Ehrenkodexes in das Auswahlverfahren um einen Platz unter den 100 besten Arbeitgebern im Mittelstand. [...]

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Kundenfeedback stärkt Fachkompetenz () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kundenfeedback-staerkt-fachkompetenz/zeit/2009/10/10/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kundenfeedback-staerkt-fachkompetenz/zeit/2009/10/10/ Sat, 10 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: Archiv QZ – Ausgabe 04/2008 Von Olaf MibusFachkompetenz durch Feedback Beschwerdemanagement für zufriedenere Kunden Beschwerden sind das Ergebnis enttäuschter Kundenerwartungen. Aus den ...aus:  Archiv QZ – Ausgabe 04/2008
 Von Olaf Mibus

Fachkompetenz durch Feedback
 Beschwerdemanagement für zufriedenere Kunden

Beschwerden sind das Ergebnis enttäuschter Kundenerwartungen. Aus den darin geäußerten Erwartungshaltungen eines Kunden gegenüber dem Unternehmen gehen aber auch eindeutige Verbesserungsansätze hervor. Ein Nutzfahrzeughersteller will dieses Potenzial mit einem softwaregestützten Beschwerdemanagement von Binner IMS systematisch nutzen.[...]

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Kundenorientierte Vielfalt () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kundenorientierte-vielfalt/zeit/2009/10/10/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kundenorientierte-vielfalt/zeit/2009/10/10/ Sat, 10 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: Arbeit und Gesundheit / September 2009Diversity Wertvolle Vielfalt Hier ist Diversity kein Modewort: Ikea macht vor, wie das Unternehmen, die Belegschaft und die Kunden von der Untersch...aus:  Arbeit und Gesundheit  / September 2009

Diversity
 Wertvolle Vielfalt

Hier ist Diversity kein Modewort: Ikea macht vor, wie das Unternehmen, die Belegschaft und die Kunden von der Unterschiedlichkeit der Mitarbeiter profitieren.

„Wir versuchen mit Hilfe unserer Mitarbeiter, die Kundensicht wiederzugeben und im Einrichtungshaus darzustellen“, bringt Cornelia Kaufmann, Personalleiterin von Ikea Frankfurt-Niedereschbach, das, was Diversity – Vielfalt – ausmacht, auf den Punkt. Denn genau darum geht es: Die  Kunden haben individuelle Meinungen und Bedürfnisse, kommen aus verschiedenen Ländern und gehören unterschiedlichen Kulturen an . Trotzdem soll sich jeder wohl und angesprochen fühlen. „Wenn unsere Mitarbeiter verschieden sind, können wir unsere Kunden besser verstehen, weil wir auf reiche Erfahrungen zurückgreifen können.“[...]

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Wissensorganisation im Wiki-Netz () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wissensorganisation-im-wiki-netz/zeit/2009/10/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wissensorganisation-im-wiki-netz/zeit/2009/10/09/ Fri, 09 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: Archiv QZ – Ausgabe 11/2008Rascher Austausch im Dienst am Menschen Wiki-Netzwerk verbindet Unternehmen und Mitarbeiter Von Karoline Kraus und Daniela Hofmann Die Verknüpfung von Wissensfr...aus: Archiv QZ – Ausgabe 11/2008

Rascher Austausch im Dienst am Menschen
 Wiki-Netzwerk verbindet Unternehmen und Mitarbeiter

 Von Karoline Kraus und Daniela Hofmann

Die Verknüpfung von Wissensfragmenten zu neuen Ideen und der Aufbau eines Beziehungsgeflechts sind Säulen des Wissensmanagements Mit einem Wiki-Netz kann rasch und kostengünstig eine Wissensorganisation aufgebaut werden . Ein Sozialdienstleister bindet über ein Wiki seine externen Mitarbeiter in die Unternehmensstrukturen ein und fördert den Informationsaustausch mit dem Ziel einer optimierten Dienstleistung.

Es ist heute nicht mehr so wichtig, alles zu wissen, sondern ein Informationsnetz aufzubauen und zu pflegen, das bei schwierigen Entscheidungen weiterhilft. Software unterstützt die Vernetzung von Menschen und Wissen. Sogenannte  WIKI-Netze sowie die Internet-Enzyklopädie Wikipedia können als Werkzeug des Wissensmanagements eingesetzt werden . Informationen und Wissen lassen sich damit organisieren, veröffentlichen und miteinander verknüpfen.[...]

 

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Wissensmanagement in der QM-Praxis () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wissensmanagement-in-der-qm-praxis/zeit/2009/10/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wissensmanagement-in-der-qm-praxis/zeit/2009/10/09/ Fri, 09 Oct 2009 00:00:00 +0200 Archiv QZ – Ausgabe 03/2009Bessere Unternehmen mit Wissensmanagement? Wie die Integration von Wissens- ins Qualitätsmanagement wirkt Aus einer Studie von Anni Koubek, Werner Schachner, Klaus T...Archiv QZ – Ausgabe 03/2009

Bessere Unternehmen mit  Wissensmanagement ?
 Wie die Integration von Wissens- ins  Qualitätsmanagement  wirkt

Aus einer Studie von Anni Koubek, Werner Schachner, Klaus Tochtermann

Die Anforderungen an das Qualitätsmanagement haben sich ebenso wie dessen Inhalte im zeitlichen Verlauf massiv geändert. Mit dem Vormarsch ganzheitlicher Konzepte verändert sich auch der Bedarf an handlungs- und entscheidungsrelevanter Information für das QM. Welche Rolle Wissensmanagement in der aktuellen QM-Praxis spielt, untersucht eine Studie anhand österreichischer Unternehmen.

Eine aktuelle Expertenumfrage unter 120 Qualitätsmanagern in leitender Position zeigt, dass für 70 % der Befragten  Wissensmanagement bereits ein Thema im Qualitätsmanagement  ist. Doch wie wird Wissensmanagement in der QM-Praxis tatsächlich verstanden? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Mensch und Technik?[...]

Die Antworten aus der Praxis belegen, dass es künftig noch bedeutender wird,  Wissen im Kontext des QMs systematisch und methodengestützt zu managen. [...]

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Fairness-Kultur fördert Innovationen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fairness-kultur-foerdert-innovationen/zeit/2009/10/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fairness-kultur-foerdert-innovationen/zeit/2009/10/09/ Fri, 09 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: QZ 11/2008 // Fachzeitschrift „Wirtschaftspsychologie“ 02/2008Fairness fördert Innovationen Untersuchung zum betrieblichen Vorschlagswesen In Unternehmen ...aus:  QZ  11/2008  // Fachzeitschrift „Wirtschaftspsychologie“  02/2008

Fairness fördert Innovationen                               Untersuchung zum betrieblichen Vorschlagswesen

In Unternehmen mit einer hohen Fairness-Kultur und optimalen Handlungsspielräumen sind Mitarbeiter eher bereit, Verbesserungsvorschläge anzuregen und zu realisieren. Dies ergab eine repräsentative Befragung von 7.500 Arbeitnehmern in 19 EU-Mitgliedsstaaten.[...]

Es zeigte sich, dass Personen, die sich fair behandelt fühlen, eher innovativ werden und Verbesserungsvorschläge entwickeln.[...]

Führungskräfte  und Verantwortliche im Vorschlagswesen  sollten hierfür sensibilisiert werden .[...]

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Verantwortungsbewusste Nachhaltigkeit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/verantwortungsbewusste-nachhaltigkeit/zeit/2009/10/08/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/verantwortungsbewusste-nachhaltigkeit/zeit/2009/10/08/ Thu, 08 Oct 2009 00:00:00 +0200 aus: Goldbeck Magazin Nr. 37, 2008, aus dem Vorwort von U. Goldbeck[...] werden in einem Wald mehr Bäume gefällt, als nachwachsen können, dann ist er schnell zerstört. Der Begriff der Nachha...aus:  Goldbeck Magazin Nr. 37,  2008, aus dem Vorwort von U. Goldbeck

[...] werden in einem Wald mehr Bäume gefällt, als nachwachsen können, dann ist er schnell zerstört. Der  Begriff der Nachhaltigkeit  stammt aus diesem Kontext.[...]

Heute erlebt der Gedanke der Nachhaltigkeit eine Renaissance. Er ist in ökologischer, aber auch in ökonomischer und sozialer Hinsicht ein Leitbild des verantwortungsbewussten Lebens und Wirtschaftens.  Er steht für Handeln, das anstehende Probleme und Aufgaben löst und nicht den kommenden Generationen aufbürdet.[...]

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Krank zur Arbeit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/krank-zur-arbeit/zeit/2009/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/krank-zur-arbeit/zeit/2009/09/30/ Wed, 30 Sep 2009 00:00:00 +0200 aus: Bertelsmann Stiftung: Newsletter vom 24. September 2009 Umfrage: Fast jeder zweite Beschäftigte geht krank zur Arbeit 42 Prozent der abhängig und der selbstständig Beschäftigten geben ...aus:  Bertelsmann Stiftung:  Newsletter vom 24. September 2009

 

Umfrage: Fast jeder zweite Beschäftigte geht krank zur Arbeit

42 Prozent der abhängig und der selbstständig Beschäftigten geben an, in den vergangenen zwölf Monaten zweimal oder öfter krank zur Arbeit gegangen zu sein; Experten sprechen in diesem Zusammenhang von Präsentismus. Zwei Drittel der Befragten arbeiten auch dann vor allem aus Pflichtgefühl und weil sonst Arbeit liegen bleibt. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsmonitor der Ber­telsmann Stiftung.

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Gesundheitsförderung bei Vielfalt () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/gesundheitsfoerderung-bei-vielfalt/zeit/2009/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/gesundheitsfoerderung-bei-vielfalt/zeit/2009/09/30/ Wed, 30 Sep 2009 00:00:00 +0200 aus: NEWSLETTER ARBEIT UND GESUNDHEIT – Ausgabe 13/09 Vielfalt als Chance Die verschiedenen kulturellen Hintergründe der Belegschaft sollten bei der betrieblichen Gesundheitsförderung berück...aus:  NEWSLETTER ARBEIT UND GESUNDHEIT – Ausgabe 13/09

 

Vielfalt als Chance

Die verschiedenen kulturellen Hintergründe der Belegschaft sollten bei der betrieblichen Gesundheitsförderung berücksichtigt werden. Welchen Nutzen das Interkulturelle Betriebliche Gesundheitsmanagement (IBGM) für Unternehmen hat, verdeutlicht die neue Broschüre „Alle anders – alle gleich – alle gesund im Betrieb“ der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA).

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Beschäftigungsfähigkeit erhalten () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/beschaeftigungsfaehigkeit-erhalten/zeit/2009/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/beschaeftigungsfaehigkeit-erhalten/zeit/2009/09/30/ Wed, 30 Sep 2009 00:00:00 +0200 aus: NEWSLETTER ARBEIT UND GESUNDHEIT – Ausgabe 13/09Beschäftigungsfähigkeit von Bauarbeitern erhalten Starker Termin- und Zeitdruck, hohe körperliche Anforderungen, Witterungseinflüsse und z...aus:  NEWSLETTER ARBEIT UND GESUNDHEIT – Ausgabe 13/09

Beschäftigungsfähigkeit von Bauarbeitern erhalten

Starker Termin- und Zeitdruck, hohe körperliche Anforderungen, Witterungseinflüsse und zahlreiche Schnittstellen innerhalb der Wertschöpfungskette Bau: Die Bauwirtschaft gehört zu den hoch belasteten Branchen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales schreibt deshalb den Förderschwerpunkt 2009-III „ Demografischer Wandel in der Bauwirtschaft – Konzepte und Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit“ aus.

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Anreiz- und Entgeltstrukturen für morgen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/anreiz-und-entgeltstrukturen-fuer-morgen/zeit/2009/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/anreiz-und-entgeltstrukturen-fuer-morgen/zeit/2009/09/30/ Wed, 30 Sep 2009 00:00:00 +0200 aus: Bertelsmannstiftung, Newsletter Unternehmenskultur vom 21. September 2009 „Was sich lohnt – Anreiz- und Entgeltstrukturen für morgen“ Fachkonferenz am 07./08. Dezember 2009 in Hannover S...aus:  Bertelsmannstiftung, Newsletter Unternehmenskultur vom 21. September 2009


  „Was sich lohnt – Anreiz- und Entgeltstrukturen für morgen“

Fachkonferenz am 07./08. Dezember 2009 in Hannover

Sind die herkömmlichen Instrumente der Entlohnung und Lohnfindung als alleinige Mittel für eine gerechte und angemessene Gratifikation noch ausreichend? Woran wird Leistung gemessen? Was wirkt motivierend? Wann empfinden Arbeitnehmer ihre Entlohnung als gerecht? Können nicht-materielle Formen der Entlohnung das Geld in der Lohntüte teilweise ersetzen?

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Projektarbeit kontra Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/projektarbeit-kontra-unternehmenskultur/zeit/2009/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/projektarbeit-kontra-unternehmenskultur/zeit/2009/09/30/ Wed, 30 Sep 2009 00:00:00 +0200 aus: Newsletter Unternehmenskultur vom 21. September 2009Projektarbeit – Organisationsform der Zukunft? Projektarbeit ist nicht gleich Projektarbeit Die Organisationsform Projektarbeit kann u...aus:  Newsletter Unternehmenskultur vom 21. September 2009

Projektarbeit – Organisationsform der Zukunft?
 Projektarbeit ist nicht gleich Projektarbeit

Die Organisationsform Projektarbeit kann unterschiedliche Ausprägungen annehmen. [...]
 [...]gibt es aber auch Organisationen, in denen Projektarbeit dievorherrschende Arbeitsform darstellt. Die Zentrale übernimmt dabei lediglich Steuerungs- und Koordinierungsfunktionen. Teams werden nur für die Dauer der Projekte zusammengestellt. Daraus entstehen zwei unterschiedliche Mitarbeitergruppen: Menschen, die nach dem Projekt wieder auf den Arbeitsmarkt zurückkehren oder sich für andere Projekte qualifizieren und diejenigen, die in der Strukturebene der Organisation beschäftigt sind.[...]

Werte und Kultur
 So spielt das Thema Unternehmenskultur für Projektarbeit eine wichtige Rolle. Die Kultur eines Unternehmens bestimmt sich durch die Handlungen, durch positive und negative Erfahrungen im Arbeitsalltag, durch Storytelling. Der Transport von Werten geschieht dabei eher subkutan. Kultur lässt also sich nicht machen, verordnen oder steuern. Dennoch sind Vorbilder wichtig. Unternehmenskultur muss gelebt werden. Dazu gehört z.B. auch, dass Erfolge gefeiert und weitergetragen werden. Die Kultur und Werteträger eines Unternehmens sind so etwas wie die „Hüter der DNA“. Beim Einsatz von Projektarbeit besteht die Gefahr, dass die Unternehmenskultur von einer spezifischen Projektkultur verdrängt wird. Projektloyalität könnte die Organisationsloyalität in Frage stellen. Daher ist es wichtig, die Anbindung an die Kultur und Werte des Unternehmens zu schaffen. [...]
 Rotationen oder die Begrenzung von Projektzeiträumen könnten verhindern, dass sich in Projekten Subkulturen bilden.[...]

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Mit CSR zur Verantwortung bekennen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-csr-zur-verantwortung-bekennen/zeit/2009/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-csr-zur-verantwortung-bekennen/zeit/2009/09/30/ Wed, 30 Sep 2009 00:00:00 +0200 aus: Newsletter: Bertelsmann-Stiftung, Donnerstag, 17. September 2009 Wege aus der Krise – CSR als strategisches Rüstzeug für die Zukunft [...]In der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskris...aus:  Newsletter: Bertelsmann-Stiftung, Donnerstag, 17. September 2009


  Wege aus der Krise – CSR als strategisches Rüstzeug für die Zukunft
 
[...]In der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise hat ein alt gedienter Begriff Hochkonjunktur wie schon lange nicht mehr: „ Verantwortung “. Der Ruf nach ihr ist laut und richtet sich besonders an Unternehmen und ihre Geschäftspraxis. Im Jahr eins nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers und der Verstaatlichung der Hypo Real Estate wird von Unternehmen ein neues Bekenntnis zur Verantwortung verlangt. [...]
 Dabei ist der Ruf nach Verantwortung im Angesicht der Krise längst überfällig. Denn „die Krise“ ist lediglich ein Ausdruck dafür, dass bestehende Werte-Systeme – vorrangig unser Finanz- und Wirtschaftssystem – auf den Prüfstand müssen. Verantwortung übernehmen bedeutet vor allem, auf eine absehbare Zukunft bereits heute zu reagieren. Und absehbar ist, dass die großen Krisen<der Zukunft – der Kampf um natürliche Ressourcen und die weltweite Zunahme sozialer Ungleichheiten – Staaten wie auch Unternehmen unter viel größeren Handlungsdruck bringen werden. Vor diesem Hintergrund ist der ökologisch und sozial ausgerichtete Umbau des Wirtschaftssystems eine Notwendigkeit, der einer Neuausrichtung des Zusammenspiels von Wirtschaft, Politik unGesellschaft bedarf. Die Debatte über Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen kann dabei helfen, über diese Neuausrichtung nachzudenken. So kann die Wirtschaftskrise auch als ein Indikator für verantwortliches Wirtschaften verstanden werden. Sie zeigt, wo Unternehmen tatsächlich von sozial und ökologisch verantwortlicher Geschäftsführung profitieren und wo nicht mit dem Kerngeschäft verknüpfte Aktivitäten gesellschaftlichen Engagements schnell Einsparungsprogrammen zum Opfer fallen.[...]

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Mitarbeiter wieder eingliedern () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-wieder-eingliedern/zeit/2009/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-wieder-eingliedern/zeit/2009/09/30/ Wed, 30 Sep 2009 00:00:00 +0200 aus: NEWSLETTER ARBEIT UND GESUNDHEIT – Ausgabe 12/09Disability Management als berufliche Chance [DGUV/red 07.09.2009] – Der demografische Wandel schafft neue Betätigungsfelder für Ärzte, The...aus:  NEWSLETTER ARBEIT UND GESUNDHEIT – Ausgabe 12/09

Disability Management als berufliche Chance

[DGUV/red 07.09.2009] – Der demografische Wandel schafft neue Betätigungsfelder für Ärzte, Therapeuten, medizinische Fachangestellte und Kliniken. Eines davon ist das Disability Management, bei dem es um die Wiedereingliederung von Mitarbeitern bei einer längeren Krankheit oder nach einem Unfall geht.

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Fehlende Führungskompetenzen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fehlende-fuehrungskompetenzen-1/zeit/2009/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fehlende-fuehrungskompetenzen-1/zeit/2009/09/30/ Wed, 30 Sep 2009 00:00:00 +0200 aus: INQA-Letter vom 3. September 2009Unzufriedenheitsfaktor Nummer 1: der Chef Erste Ergebnisse einer Online-Befragung der Ruhr-Universität Bochum werfen ein schlechtes Licht auf die Leistu...aus:  INQA-Letter vom 3. September 2009

Unzufriedenheitsfaktor Nummer 1: der Chef
 

Erste Ergebnisse einer Online-Befragung der Ruhr-Universität Bochum werfen ein schlechtes Licht auf die  Leistung von Führungskräften  in deutschen Unternehmen. Weit mehr als die Hälfte der bislang rund 3.500 Teilnehmer ist unzufrieden mit der Führungsarbeit ihres Chefs. Über 56 Prozent von ihnen benoteten den Chef auf einer Skala von 0 bis 9 im unteren Drittel. 23 Prozent gaben ihren Vorgesetzten sogar die negativste mögliche Bewertung. Die Befragung wird nun fortgesetzt.

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Beschäftigungsfähigkeit von Frauen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/beschaeftigungsfaehigkeit-von-frauen/zeit/2009/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/beschaeftigungsfaehigkeit-von-frauen/zeit/2009/09/30/ Wed, 30 Sep 2009 00:00:00 +0200 aus: INQA-Letter, 3. September 2009Beschäftigungsfähigkeit von Frauen fördern 58 Prozent der Arbeitnehmerinnen in Deutschland glauben, ihrer Arbeit auch mit 67 Jahren noch gewachsen sein zu k...aus:  INQA-Letter, 3. September 2009

Beschäftigungsfähigkeit von Frauen fördern

58 Prozent der Arbeitnehmerinnen in Deutschland glauben, ihrer Arbeit auch mit 67 Jahren noch gewachsen sein zu können, 42 Prozent sehen dabei Schwierigkeiten – das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), die im vergangenen Jahr vorgestellt wurde. Im Rahmen des Projekts „Rente mit 67 – Voraussetzungen zur Weiterarbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmerinnen“ sollten mögliche Problembereiche frühzeitig identifiziert werden, um Personalverantwortlichen aber auch den Beschäftigten selbst Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. INQA stellt jetzt den vollständigen Projektbericht auf ihrer Homepage als Download zur Verfügung.

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Verhaltensrichtlinien und Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/verhaltensrichtlinien-und-unternehmenskultur/zeit/2009/09/12/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/verhaltensrichtlinien-und-unternehmenskultur/zeit/2009/09/12/ Sat, 12 Sep 2009 00:00:00 +0200 FAZ / 10. September 2009Immer mehr Unternehmen erkennen die Notwendigkeit, ein effizientes System zur Einhaltung der Regeltreue (Compliance) einzuführen – und als Teil davon interne Verhaltens... FAZ / 10. September 2009

Immer mehr Unternehmen erkennen die  Notwendigkeit, ein effizientes System zur Einhaltung der Regeltreue ( Compliance ) einzuführen  – und als Teil davon  interne Verhaltensrichtlinien für ihre Mitarbeiter , einen „Code of Conduct“ (CoC). Der CoC ist Ausdruck der Unternehmenskultur und soll die Rechtstreue der Mitarbeiter gewährleisten. Doch an seiner wirkungsvollen Umsetzung scheitern viele.

Bekenntnis verlangt

Kern ist das uneingeschränkte Bekenntnis der Unternehmensleitung zur Rechtstreue . Dazu kommt eine Darstellung der gesetzlichen Anforderungen (etwa im Kartellrecht oder gegen Korruption und Diskriminierung) mit möglichen Konsequenzen für das konkrete Unternehmen und die Mitarbeiter bei einem Fehlverhalten. Die Bandbreite im Einzelfall ist vielfältig: Sie geht von der reinen Gesetzeswiedergabe über Vorschriften zum Verhalten am Arbeitsplatz bis hin zum außerbetrieblichen Verhalten – einschließlich Vorgaben zu privaten Liebesbeziehungen. Doch dabei sollte der Arbeitgeber Vorsicht walten lassen, denn die Rechtsprechung hat beim Thema Privatsphäre klare Grenzen gesetzt.[...]

 Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon

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Innovation braucht Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovation-braucht-unternehmenskultur/zeit/2009/08/25/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovation-braucht-unternehmenskultur/zeit/2009/08/25/ Tue, 25 Aug 2009 00:00:00 +0200 aus: wirtschaftspresse.biz / Handelsblatt Nr. 153 vom 12.08.09 Seite 7 JOHANNES PENNEKAMP | KÖLN Gute Ideen allein sind nicht viel wert Kaum ein Forschungszweig in der BWL boomt so sehr wie di...aus: wirtschaftspresse.biz / Handelsblatt Nr. 153 vom 12.08.09 Seite 7

JOHANNES PENNEKAMP | KÖLN 

Gute Ideen allein sind nicht viel wert

Kaum ein Forschungszweig in der BWL boomt so sehr wie die Innovationsforschung . Dafür gibt es gute Gründe.
 

 150 Ideen in 30 Minuten. Mit solchen Versprechen buhlen Agenturen und selbst ernannte Profis um das Vertrauen innovationshungriger Unternehmen. Und die zahlen gut für die vage Hoffnung auf Denkanstöße – sei es durch Trommelworkshops oder Meditationsseminare. Anscheinend glauben immer noch einige Unternehmer, dass innovative Ideen vom Himmel fallen, wenn man nur lange genug trommelt und meditiert.

Wissenschaftler können darüber nur mit dem Kopf schütteln – sie wissen es längst besser:  „Innovationen sind das Ergebnis von komplexen Prozessen, bei denen die Unternehmenskultur und die Einbindung verschiedener Unternehmensbereiche eine entscheidende Rolle spielen“ , sagt Holger Ernst, Professor für Technologie- und Innovationsmanagement der WHU in Vallendar. [...]

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Manager in Stress und Burnout () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/manager-in-stress-und-burnout/zeit/2009/08/23/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/manager-in-stress-und-burnout/zeit/2009/08/23/ Sun, 23 Aug 2009 00:00:00 +0200 aus: Bertelsmann Newsletter; Gütersloh/Zürich, 18.08.2009Zwei von drei deutschen Managern fühlen sich im Job ausgebrannt Untersuchung der Bertelsmann Stiftung: Führungskräfte verlieren zunehm...aus: Bertelsmann Newsletter; Gütersloh/Zürich, 18.08.2009

Zwei von drei deutschen Managern fühlen sich im Job ausgebrannt
 

 Untersuchung der Bertelsmann Stiftung: Führungskräfte verlieren zunehmend die Fähigkeit sich zu erholen

Zwei von drei Managern in Deutschland fühlen sich im Job „ausgebrannt“ – mit wenig Hoffnung auf Änderung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung und des Schweizer Instituts „sciencetransfer“ zu „ Burnout “ in Unternehmen und Organisationen.  70 Prozent der Befragten leiden danach bereits erkennbar unter dauernder psychischer und physischer Erschöpfung . Die Hälfte von ihnen hat im Betrieb keine Zeit zum Regenerieren. Ein Drittel der Beschäftigten geht jeden Tag mehr oder weniger ausgelaugt und erschöpft nach Hause. Erholung findet, wenn überhaupt, nur noch an Wochenenden statt. 20 Prozent der Befragten haben, nach eigenen Angaben, nur noch selten oder gar keine Zeit mehr für Familie oder Freunde.[...]

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Fehlende Führungskompetenzen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fehlende-fuehrungskompetenzen/zeit/2009/08/18/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fehlende-fuehrungskompetenzen/zeit/2009/08/18/ Tue, 18 Aug 2009 00:00:00 +0200 aus: Studie der Universität Bochum gelesen in: Nürnberger Nachrichten vom 18. August 2009Mieses Zeugnis für den Chef Viele Arbeitnehmer mit dem Vorgesetzten unzufrieden [...] Der Chef ist soga...aus: Studie der Universität Bochum
 gelesen in: Nürnberger Nachrichten vom 18. August 2009

Mieses Zeugnis für den Chef
 Viele Arbeitnehmer mit dem Vorgesetzten unzufrieden

 [...]

Der  Chef ist sogar der Kündigungsgrund Nummer eins , ergab eine Studie der Ruhr-Universität Bochum. 3500 Arbeitnehmer hatten dafür das Verhältnis zu ihrem Chef bewertet. Nur 20 Prozent von ihnen gaben an, mit dem Vorgesetzten zufrieden zu sein, 56 Prozent sind unzufrieden. Fast jeder vierte (23 Prozent) gab sogar die negativste mögliche Bewertung überhaupt an.

Über die Hälfte schätzt sich als erfolgreich ein.

Gleichzeitig zeigen die Daten, dass es nicht die Miesmacher und Schwarzseher sind, die solche Einschätzungen abgeben: Denn 53 Prozent schätzten ihr Unternehmen und auch sich selbst als erfolgreich ein.

Wie zufrieden Mitarbeiter mit ihrer Arbeit sind, hängt ganz wesentlich davon ab, wie gut sie ihr  Verhältnis zum Chef  bewerten. Mit einem Anteil von 40 Prozent ist  dieser Faktor der wichtigste für die Arbeitszufriedenheit , ermittelten die Wissenschaftler von der Fakultät für Psychologie.  Zentral sei den Arbeitnehmern ein «vertrauensvoller, sensitiver und fairer Umgang sowie ein gutes Aufgabenmanagement«. Genau dazu seien viele Führungskräfte offensichtlich nicht in der Lage.

Der Druck wächst.

Rüdiger Hossiep von der Ruhr-Universität warb allerdings auch um  Verständnis für die Chefs . Manager- und Vorgesetzten-Bashing sei derzeit zwar «in«. Wer nur kritisiert, mache es sich aber etwas einfach: «In der weltweiten Krise wächst der Druck noch, auch auf die Vorgesetzten.«

Betroffen sei keine kleine elitäre Minderheit. «Inzwischen hat in Deutschland jeder siebte einen Führungsauftrag.«  Viele davon seien in einer «Sandwich-Position« – das heißt, sie seien einerseits Vorgesetzte, andererseits selbst Geführte . Hinzu komme, dass immer mehr Jüngere ohne vorherige Führungserfahrung auf einer Stelle mit entsprechender Verantwortung landen.  «Die Firmen haben in den vergangenen Jahren an der Ausbildung für Führungskräfte gespart« , kritisierte Hossiep.

Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon .

Unser Tipp:  Die Führungsseminare der … QET Akademie … können  Ihren Führungskräften aller Ebenen helfen, sich in einer „Sandwich-Position“ zu behaupten, sich dort wohl zu fühlen und dies auch an Mitarbeiter und Vorgesetzte weiterzugeben.

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Das Betriebsklima in Krisenzeiten () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/das-betriebsklima-in-krisenzeiten/zeit/2009/08/16/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/das-betriebsklima-in-krisenzeiten/zeit/2009/08/16/ Sun, 16 Aug 2009 00:00:00 +0200 aus: „Die Welt online“ vom 16. August 2009Gutes Betriebsklima: Die meisten Erwerbstätigen sind mit der Atmosphäre am Arbeitsplatz zufrieden [...]Den deutschen Arbeitgebern ist sehr bewusst, ...aus:  „ Die Welt online “  vom 16. August 2009

Gutes Betriebsklima : Die meisten Erwerbstätigen sind mit der Atmosphäre am Arbeitsplatz zufrieden

[...]Den deutschen Arbeitgebern ist sehr bewusst, wie wertvoll gute Beziehungen zu den Belegschaften in der Krise sind. „Nur eine sozial befriedete Gesellschaft ist zukunftsfähig“, sagt Martin Kannegiesser, Präsident des Metallarbeitgeberverbands Gesamtmetall.  Bei der konstruktiven Lösung von Problemen und Konflikten spiele „das Klima in unseren Betrieben eine entscheidende Rolle Wir setzen auf eine kooperative, transparente Unternehmenskultur .“ Das zeige sich gerade jetzt, so Kannegiesser: „Die Mitarbeiter registrieren genau, welche Anstrengungen unternommen werden. Denn auch  diese Krise lösen wir nur gemeinsam oder gar nicht .“[...]

 Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon

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Einseitige Zielvorgaben () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/einseitige-zielvorgaben/zeit/2009/08/13/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/einseitige-zielvorgaben/zeit/2009/08/13/ Thu, 13 Aug 2009 00:00:00 +0200 us: WSI/red 10.08.2009 – Aus der Wissenschaft; gelesen in „Newsletter für Arbeit und Gesundheit“ Zielvorgaben sorgen für Zeit- und Termindruck In Unternehmen, die die Arbeit über Zielvorgaben...us:  WSI/red 10.08.2009 – Aus der Wissenschaft; gelesen in „Newsletter für Arbeit und Gesundheit“ 

Zielvorgaben sorgen für Zeit- und Termindruck

In Unternehmen, die die Arbeit über Zielvorgaben steuern, ist Stress durch hohen Termin- und Zeitdruck oder ein zu hohes Arbeitspensum besonders verbreitet.  Das geht aus der jüngsten Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hervor.[...]

In jedem dritten Betrieb, der mit Zielvereinbarungen arbeitet, werden die  Kriterien  nicht gemeinsam von Führungskräften und Beschäftigten erarbeitet, sondern  einseitig vom Management vorgegeben Zentrales Erfolgskriterium in fast allen Fällen: wirtschaftliche Kennzahlen . Danach folgen Kundenzufriedenheit und die Qualität der Arbeitsergebnisse. Häufig sind mit dem Erreichen des Ziels Boni oder Abzüge verbunden. Wer eine Vorgabe wie einen bestimmten Umsatz nicht erfüllt, muss je nach Arbeitgeber mit Nachteilen rechnen – etwa mit Karriere-Blockaden oder finanziellen Einbußen. In seltenen Fällen komme es gar zu Entlassungen, berichtet Ahlers.[...]

 

Wir sind auf  Ihre Meinung zu und Erfahrungen mit Zielvorgaben gespannt.

Ihre Blog-Redaktion

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Problemfeld Ethik () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/problemfeld-ethik/zeit/2009/08/10/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/problemfeld-ethik/zeit/2009/08/10/ Mon, 10 Aug 2009 00:00:00 +0200 aus: WirtschaftsWoche NR. 029 VOM 13.07.2009 SEITE 050, 13.07.2009; gefunden in: wirtschaftspresse.bizPrivatsache Ethik [...] Trotz der Affären bei Siemens und MAN bleibt die Bauindustrie die...aus: WirtschaftsWoche NR. 029 VOM 13.07.2009  SEITE 050, 13.07.2009; gefunden in: wirtschaftspresse.biz

Privatsache Ethik

[...] Trotz der Affären bei Siemens und MAN bleibt die Bauindustrie die korrupteste Branche – weil die Selbsthilfeprojekte gegen Bestechung ins Leere laufen. [...]
 

Eine erschreckende, aber nicht eigentlich überraschende Meldung, wie die Blog-Redaktion meint. Was kann man tun, um das Bewusstsein für ethisches Handeln in der Wirtschaft zu stärken?

Unser Tipp :

Die QET OHG in Erlangen (siehe  QET-Portal ) befasst sich seit einigen Jahren mit der Frage, wie Unternehmen und andere Organisationen nachhaltig, d. h. unter Berücksichtigung von  Q ualität E thik und  Transparenz , handeln und dabei Geschäftserfolg haben können. Aus den QET-Produkten erhält man viele wertvolle Hinweise für das eigene Unternehmen.

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Mitarbeiter gestalten Arbeitsplätze () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-gestalten-arbeitsplaetze/zeit/2009/08/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-gestalten-arbeitsplaetze/zeit/2009/08/09/ Sun, 09 Aug 2009 00:00:00 +0200 aus: INQA-Newsletter Juli 2009 Mitgestalten motiviert: Huhtamaki bezieht die Beschäftigten in die Arbeitsplatzgestaltung mit ein Schichtarbeit, Zwangshaltung, Monotonie, Takt, Zeitdruck, körp...aus:  INQA-Newsletter Juli 2009

Mitgestalten motiviert: Huhtamaki bezieht die Beschäftigten in die Arbeitsplatzgestaltung mit ein

Schichtarbeit, Zwangshaltung, Monotonie, Takt, Zeitdruck, körperliche Anstrengung: die Belastungen in der Produktion sind vielfältig. In seiner deutschen Niederlassung in Alf an der Mosel hat der finnische Verpackungshersteller Huhtamaki die Arbeitsbedingungen unter die Lupe genommen und die Mitarbeiter in die Arbeitsplatzgestaltung mit einbezogen.

Ob Delikatessen oder Salate, Kaffeespezialitäten, Erfrischungsgetänke oder Eiskrem – bunte Verpackungen aus Kunststoff machen Produkte attraktiv und fördern den Verkauf. Huhtamaki stellt in Alf im Vierschichtbetrieb diese Verpackungen her. Die Produktionsarbeiter sind dabei u. a. mit gleichförmigen Arbeitsabläufen, Daueraufmerksamkeit, Zwangshaltungen, Nachtschichten, harter körperlicher und taktgebundener Arbeit, hohem Zeitdruck sowie Heben und Tragen konfrontiert.

Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist dem finnischen Unternehmen sehr daran gelegen, die  Arbeitsplätze alternsgerecht  zu  gestalten  und die  Beschäftigungsfähigkeit  zu  erhalten . Eine erste Analyse durch eine Unternehmensberatung ergab, dass in den nächsten zehn Jahren etwa 30 Prozent der Beschäftigten in der Produktion das Unternehmen altersbedingt verlassen werden, darunter vorwiegend Maschinenbediener mit einem hohen Know-how .

Die Strategie des Unternehmens sah daher vor, die bestehende Personalentwicklung um eine  Nachfolgeplanung  zu erweitern und dabei auch eine Einstellungsregelung für Auszubildende zu treffen.

Ein weiterer wichtiger Schritt war die  Verbesserung der bestehenden Arbeitsgestaltung .  Dazu wurden Arbeitsgruppen aus Führungskräften, Betriebsrat und Management gebildet. Sie organisierten mit den Beschäftigten den Dialog über die richtige Arbeitsplatzgestaltung. Es wurden in allen vier Schichten Gruppengespräche mit den Beschäftigten geführt. Die Diskussionen über Probleme, Mustervorschläge und Lösungen setzte bei den Beteiligten kreative Energien frei. Motivation und Akzeptanz der gefundenen Lösungen wurden durch die direkte Einbeziehung der Beschäftigten merklich verbessert.
 Die Ergebnisse des Projekts wurden und werden immer noch dokumentiert und ausgewertet.
 Zu Beginn des Projekts konzentrierten sich die Arbeitsgruppen auf ausgewählte Arbeitsplätze. Inzwischen wird das Verfahren unternehmensweit angewendet und ist Bestandteil der jährlichen Gefährdungsbeurteilungen geworden.

Die aus den Gesprächen mit den Mitarbeitern des Pilotbereichs gefundenen Lösungen werden hinsichtlich der Machbarkeit kommuniziert und befinden sich zum Teil in der Umsetzung.[...]

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Die Unternehmenskultur stärken () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/die-unternehmenskultur-staerken/zeit/2009/08/02/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/die-unternehmenskultur-staerken/zeit/2009/08/02/ Sun, 02 Aug 2009 00:00:00 +0200 Eigener Beitrag der Blog-Redaktion 08/2009Bei welchen Vorhaben, in welchen Bereichen wird die Stärkung der Unternehmenskultur für Ihr Unternehmen relevant? Eine Auswahl : - die Wettbewerbsfäh...Eigener Beitrag der Blog-Redaktion 08/2009

Bei welchen Vorhaben, in welchen Bereichen wird die Stärkung der Unternehmenskultur für Ihr Unternehmen relevant?
 

Eine Auswahl :

- die Wettbewerbsfähigkeit muss und soll durch  Best Practice  gesteigert werden
 - es  sind  neue Strategien und Strukturen  zu entwickeln
 -  Konflikte  sollen gelöst, minimiert oder aufgedeckt werden
 - die internen Abläufe,  Geschäftsprozesse  sind zu verbessern
 - die  Attraktivität  Ihres Unternehmens soll gesteigert werden
 - Ihr  Arbeitgeberimage  soll verbessert werden
 - die Kompetenzen Ihrer  Führungskräft e  sind weiter zu entwickeln
 - der interne  Umgang mit Fehlern  ist zu optimieren
 - das  Betriebsklima  ist zu verbessern
 - Sie wollen Ihre  Werteorientierung  überdenken
 - Sie suchen qualifizierte  Mitarbeiter  auf einem enger werdenden Arbeitsmarkt
 - Sie wollen etwas für  Beruf und Familie  tun
 - der  Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern  soll verbessert werden
 - die  Produktqualität und der Service  sind zu optimieren.

Unser Tipp:  Auf dem … QET-Portal … finden Sie wertvolle Anregungen und Hilfen, um Unternehmenskultur in Ihrem Unternehmen zu identifizieren und zu fördern.

Ihre Blog-Redaktion

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Wie man Mitarbeiter demotiviert () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wie-man-mitarbeiter-demotiviert/zeit/2009/07/25/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wie-man-mitarbeiter-demotiviert/zeit/2009/07/25/ Sat, 25 Jul 2009 00:00:00 +0200 Mitarbeiterführung: So demotivieren Sie Ihre Mitarbeiter Unternehmer können die Leistung ihrer Mitarbeiter mit einfachen Mitteln verbessern. Jedoch gibt es auch Einflüsse, die demotivierend au... Mitarbeiterführung: So demotivieren Sie Ihre Mitarbeiter

Unternehmer können die Leistung ihrer Mitarbeiter mit einfachen Mitteln verbessern. Jedoch gibt es auch Einflüsse, die demotivierend auf Arbeitnehmer wirken.

Zwölf negative Einflüsse finden Sie hier, zusammengestellt
von Unternehmensberaterin Ute Lohmüller:

www.mittelstanddirekt.de

und zum selben Thema:

Emotionale Intelligenz: Im Gehirn einer Führungskraft

Viele Führungskräfte sind unfähig, eine positive Beziehung zu ihren Mitarbeitern aufzubauen. Ihnen fehlt emotionale und soziale Intelligenz. Diese lässt sich jetzt auch im Gehirn lokalisieren.?

Lesen Sie hier weiter und überprüfen Sie soziale Kompetenz anhand von Fragen: www.business-wissen.de

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Mitarbeiter liefern zündende Ideen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-liefern-zuendende-ideen/zeit/2009/07/25/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-liefern-zuendende-ideen/zeit/2009/07/25/ Sat, 25 Jul 2009 00:00:00 +0200 Aus : www.mittelstanddirekt.de Studie: Mitarbeiter liefern die besten IdeenUnternehmen setzen immer häufiger auf die Ideen ihrer Mitarbeiter. Der Effekt: weniger Kosten und bessere Produkte. D...Aus : www.mittelstanddirekt.de

Studie:  Mitarbeiter liefern die besten Ideen

Unternehmen setzen immer häufiger auf die  Ideen ihrer Mitarbeiter .  Der Effekt: weniger Kosten und bessere Produkte.  Das fand das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft in einer Erhebung unter 290 Unternehmen heraus. Demnach sparten die Befragten im Jahr 2007 mit kreativen Einfällen ihrer Mitarbeiter fast 1,5 Milliarden Euro.

und um selben Thema

Aus: www.business-wissen.de

Jeder Mitarbeiter ist eine Quelle für neue, erfolgreiche Ideen . Doch wissen wirklich alle Unternehmen mit diesem wertvollen Potenzial umzugehen? Wie motiviert man Mitarbeiter dazu, sich für den Arbeitgeber zu engagieren? Eine  starke Unternehmenskultur mit einem funktionierenden Innovationsmanagement  ist ein erster Schritt zum Erfolg.

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Korruptionsgefahr bei Mittelständlern () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/korruptionsgefahr-bei-mittelstaendlern/zeit/2009/07/17/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/korruptionsgefahr-bei-mittelstaendlern/zeit/2009/07/17/ Fri, 17 Jul 2009 00:00:00 +0200 aus: Nordbayerischer Kurier / Freitag, 17. Juli 2009 Aus der Doktorarbeit von Dr. Tanja Rabl/Uni Bayreuth, der von Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg dafür der Ludwig-Erhard-Preis überre...aus:  Nordbayerischer Kurier / Freitag, 17. Juli 2009

Aus der Doktorarbeit von Dr. Tanja Rabl/Uni Bayreuth, der von Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg dafür der Ludwig-Erhard-Preis überreicht wurde

Laut Untersuchung von Dr. Tanja Rabl wird ein Gefahrenpotenzial – neben dem öffentlichen Dienst – gerade auch bei Mittelständlern gesehen, „weil von diesen nur etwa sechs Prozent über ein Antikorruptionsprogramm verfügen“.

Als Schaden durch Korruption sieht Dr. Rabl u. a. geringeres Unternehmenswachstum und geringere Produktivität, hohe Kosten, Imageverlust und Strafen bei Aufdeckung, abnehmende Wettbewerbsfähigkeit, Zerstörung von Geschäftsbeziehungen, Vertrauensverlust von Kunden und Lieferanten.

Wie kann man nun Korruption bekämpfen ? Laut Dr. Rabl durch Antikorruptionstrainings, Belohnung von ethischem Verhalten im Rahmen von Leistungsbeurteilungen, durch Etablierung einer Unternehmenskultur, die Korruption in keinem Fall toleriert, durch Verhaltenskontrolle, Mehraugenprinzip, klar definierte Verantwortlichkeiten und Funktionstrennung.

„Zusätzlich ist das Bewusstsein der Mitarbeiter für das Risiko bei korrupten Handlungen zu schärfen , indem Unternehmen ganz klar die Sanktionen kommunizieren, die im Fall der Aufdeckung drohen.“

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Krise und Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/krise-und-unternehmenskultur/zeit/2009/06/14/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/krise-und-unternehmenskultur/zeit/2009/06/14/ Sun, 14 Jun 2009 00:00:00 +0200 Hallo Blog-Fans, was meinen Sie, hat Unternehmenskultur in Krisenzeiten eine geringere Bedeutung? Oder kann sie gerade in solchen Umbruchszeiten ihre Stärken zeigen? Auf Ihre Meinungen zu die...Hallo Blog-Fans,

was meinen Sie, hat Unternehmenskultur in Krisenzeiten eine geringere Bedeutung? Oder kann sie gerade in solchen Umbruchszeiten  ihre Stärken zeigen?

Auf Ihre Meinungen zu diesem aktuellen Thema sind wir gespannt.

Ihre Blog-Redaktion

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Rechnen sich glückliche Mitarbeiter () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/rechnen-sich-glueckliche-mitarbeiter/zeit/2009/05/12/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/rechnen-sich-glueckliche-mitarbeiter/zeit/2009/05/12/ Tue, 12 May 2009 00:00:00 +0200 Auszug aus: Nürnberger Nachrichten, 11. Mai 2009 Bericht über den Vortrag des Glücksforschers Karlheinz Ruckriegel beim Festakt des Lions Club Nürnberg Ruckriegel empfiehlt statt Karrierestre...Auszug aus:  Nürnberger Nachrichten, 11. Mai 2009

Bericht über den Vortrag des Glücksforschers Karlheinz Ruckriegel beim Festakt des Lions Club Nürnberg

Ruckriegel empfiehlt statt Karrierestreben eine Balance zwischen Arbeit und Leben.

Deutsche sind unglücklich

[...]Deutschland ist zwar die viertreichste Nation der Welt, liegt aber bei einer Untersuchung zum Glücklichsein international nur auf Platz 35.[...]

Geld jedenfalls macht nicht glücklich, sonst würde das Streben nach mehr bei den Superreichen ja nachlassen.[...]

Ruckriegel setzt dagegen auf liebevolle Beziehungen, die allerdings Zeit voraussetzen; auf positive Einstellung, Gesundheit, befriedigende Arbeit, gute soziale Beziehungen in den Unternehmen, Werte und Ziele. Immer mehr Firmen und Führungskräfte begreifen, dass positive Unternehmenskultur nicht nur die die Glückshormone purzeln lässt, sondern sich rein betriebswirtschaftlich auf der Habenseite verbuchen lässt.[...]

Was meinen Sie dazu, liebe Blogleser? Kann Arbeit glücklich machen und rechnen sich glückliche bzw. zufriedene Mitarbeiter tatsächlich?

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Sozialkompetenz bei der Leistungsbeurteilung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/sozialkompetenz-bei-der-leistungsbeurteilung/zeit/2009/05/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/sozialkompetenz-bei-der-leistungsbeurteilung/zeit/2009/05/05/ Tue, 05 May 2009 00:00:00 +0200 aus der Süddeutschen Zeitung vom 15.04.2009 Interview: Barbara SommerhoffFaires Feedback Leistungsbeurteilung Ohne Respekt ist jede Mitarbeiterbewertung kontraproduktiv: Unternehmensethiker An...aus der Süddeutschen Zeitung vom 15.04.2009
Interview: Barbara Sommerhoff

Faires Feedback
Leistungsbeurteilung

Ohne Respekt ist jede Mitarbeiterbewertung kontraproduktiv: Unternehmensethiker Andreas Suchanek erklärt, warum Sozialkompetenz für die Beurteilung von Menschen so wichtig ist.

Wer andere Menschen beurteilt, muss über Sozialkompetenz verfügen, sagt der Leipziger Wirtschafts- und Unternehmensethiker Andreas Suchanek. Das bedeutet: dem anderen mit Respekt und Fairness zu begegnen, ihm Vertrauen zu schenken und bereit zu sein, Verantwortung zu übernehmen. Ein Beurteilungsverfahren, das auf ethischen Werten basiert, trage sogar zur Wertsteigerung des Unternehmens.

Was meine unsere Blogleser zu diesen Feststellungen des Wissenschaftlers?

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DB: Mängel in der Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/db-maengel-in-der-unternehmenskultur/zeit/2009/05/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/db-maengel-in-der-unternehmenskultur/zeit/2009/05/05/ Tue, 05 May 2009 00:00:00 +0200 aus der Süddeutschen Zeitung vom 25.04.2009Mehdorns Trümmerhaufen Deutsche Bahn Ein Kommentar von Michael Bauchmüller Der neue Bahn-Chef Rüdiger Grube übernimmt ein Reich des Misstrauens. Nun ...aus der Süddeutschen Zeitung vom 25.04.2009

Mehdorns Trümmerhaufen
Deutsche Bahn

Ein Kommentar von Michael Bauchmüller

Der neue Bahn-Chef Rüdiger Grube übernimmt ein Reich des Misstrauens. Nun muss er ein neues Klima schaffen.

In der Bahn herrscht nach dem Abgang von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn ein Klima des Misstrauens.

Nächste Woche will Rüdiger Grube eine erste Runde durch das Unternehmen drehen. Er ist dann ganz offiziell der künftige Bahn-Chef. An diesem Samstag will der Aufsichtsrat seine Bestellung bestätigen, Anfang Mai tritt er an. Grube hat schon angekündigt, er wolle sich erst mal selbst ein Bild machen vom Unternehmen, das er führen soll. Wenn er genau hinschaut, wird er seinen Augen kaum trauen. Was er im Inneren der Bahn vorfindet, wird erschreckend sein.[...]

„Unternehmenskultur“ ist ein klangvolles Schlagwort aus dem Wörterbuch der Wirtschaft. Wie sehr ein Mangel an solcher Kultur ein Unternehmen beschädigen kann, lässt sich an der Bahn glänzend studieren. Der Ausgangspunkt war nicht einmal spektakulär. Offenbar war es einfach so, dass die Spitze des Konzerns keine Widerrede duldete. Wer fundamentale Leitlinien missachtete, insbesondere die Doktrin eines Groß-Börsengangs der Bahn samt Schienennetz, hatte in Führungspositionen nichts mehr zu suchen. Wer eine andere Meinung vertrat und diese mit anderen teilte, konnte sich der besonderen Aufmerksamkeit seiner Vorgesetzten gewiss sein; vielfach ersetzte Repression die Diskussion.[...]

Liebe Blog-Leser, was hier angedeutet wird, geht wohl weit darüber hinaus, was bisher über die Deutsche Bahn unter Mehdorn bekannt geworden ist.

Was meinen Sie: Kann der neue Bahnchef  bei der Beseitigung der Mängel, insbesondere der Unternehmenskultur, überhaupt erfolgreich sein? Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon

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Ressourcen für die Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ressourcen-fuer-die-unternehmenskultur/zeit/2009/05/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ressourcen-fuer-die-unternehmenskultur/zeit/2009/05/05/ Tue, 05 May 2009 00:00:00 +0200 aus: Wirtschaftswoche vom 28.04.2009Bericht Telekom kämpft nach Datenskandal um Vertrauen Nach zahlreichen Datenschutz- und Spitzelskandalen will die Deutsche Telekom mit einem Bündel von Maßn...aus: Wirtschaftswoche vom 28.04.2009

Bericht

Telekom kämpft nach Datenskandal um Vertrauen

Nach zahlreichen Datenschutz- und Spitzelskandalen will die Deutsche Telekom mit einem Bündel von Maßnahmen das Vertrauen ihrer Kunden zurückgewinnen. Das geht aus dem ersten Datenschutzbericht des Konzerns hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde.[...]

Gleichzeitig stockte die Telekom einem Sprecher zufolge das Budget für Datenschutz und Unternehmenskultur um zehn Mio. auf 27 Mio. Euro auf. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs in dem Bereich um 70 auf rund 560. [...]

Liebe Blog-Leser, kann das funktionieren: Eine bisher anscheinend zu gering entwickelte Unternehmenskultur mit zusätzlichem Geld und Personal voranbringen? Ihre Meinung interessiert mich und wohl auch viele andere.

 

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Das Scheitern eines Unternehmers () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/das-scheitern-eines-unternehmers/zeit/2009/05/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/das-scheitern-eines-unternehmers/zeit/2009/05/05/ Tue, 05 May 2009 00:00:00 +0200 aus: DER SPIEGEL, Ausgabe 19/46, vom 04. Mai 2009 Auszug aus einem Interview mitPhilipp Daniel Merckle, 42, über den Suizid seines Vaters und Lehren aus dem Niedergang des schwäbischen Millia...aus:  DER SPIEGEL, Ausgabe 19/46, vom 04. Mai 2009

Auszug aus einem Interview mit

Philipp Daniel Merckle, 42, über den Suizid seines Vaters und Lehren aus dem Niedergang des schwäbischen Milliardenimperiums

Merckle: [...] Darüber hinaus glaube ich, dass wir als Gesellschaft Lehren daraus ziehen können.

SPIEGEL: Welche hauptsächlich?

Merckle: Dass wir als Unternehmer zurückfinden müssen zu einer gelebten Identität; zu Werten wie Vertrauen, Glaubwürdigkeit, zu verantwortlichem Handeln und den Prinzipien ehrbarer Kaufleute, wie sie beispielsweise mein Großvater noch gelebt hat. Und zu gesundem Maßhalten.[...]

Merckle:  Grundsätzliche Fragen wurden dagegen viel zu selten gestellt: Was wollen wir mit all diesen Firmen? Wofür stehen wir überhaupt? Welches Ziel haben wir – außer Profit? Da verlor mein Vater in den vergangenen Jahren sich selbst aus den Augen … [...]

SPIEGEL: Ihr unternehmerischer Misserfolg könnte zu der These verführen, dass Wirtschaft und Moral, Ethik und Erfolg eben nicht zusammenpassen.

Merckle: [...] Langfristig geht es nicht nur um Kostenmanagement, Benchmark, Profitmaximierung, Steuerschlupflöcher. Es geht um beständige, integre Wege. [...]

Was, lieber Blog-Leser, meinen Sie zu der hypothetischen Frage des SPIEGEL-Interviewers,

„dass Wirtschaft und Moral, Ethik und Erfolg eben nicht zusammenpassen.“?

Ich bin auf Ihre Antworten gespannt!

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Werteorientierung steigert Geschäftserfolg () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/werteorientierung-steigert-geschaeftserfolg/zeit/2009/04/20/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/werteorientierung-steigert-geschaeftserfolg/zeit/2009/04/20/ Mon, 20 Apr 2009 00:00:00 +0200 Pressemitteilung vom 24.03.09 von: boloria – kundendialog mit dimension! Manfred Heros, Inhaber der boloria Marketing Consulting (Hervorhebungen von der blog-Redaktion)Eine neue Werteorientier...Pressemitteilung vom 24.03.09
von: boloria – kundendialog mit dimension!
Manfred Heros, Inhaber der boloria Marketing Consulting

(Hervorhebungen von der blog-Redaktion)

Eine neue Werteorientierung wird in der Krise für Unternehmen immer wichtiger

Die Teilnehmer des 7. Expertenforums Mittelstand haben am 19.03.09 in Frankfurt zu einer grundsätzlichen Wertedebatte in Deutschland aufgerufen. „Wir müssen uns die Frage stellen, ob das Streben nach Profitabilität wirklich das einzige Ziel menschlichen Handelns ist“. Hierzu der Kommentar von Manfred Heros (boloria Marketing Consulting):

Werteorientierung ernst betrieben nimmt tiefgreifend Einfluss auf alle Geschäftsbereiche eines Unternehmens. Damit sind ein hoher Zeitaufwand und hohe Investitionskosten verbunden. Genau aus diesem Grund gehen viele Unternehmer und Manager dieses wichtige Thema immer noch mit zu wenig Ehrgeiz und Ernsthaftigkeit an. In den Unternehmen herrscht oftmals noch das Denken vor, dass Werteorientierung zu wenig greifbar ist, wenig konkretes hervorbringt und kurzfristig keinen Beitrag zur Umsatzsteigerung leistet. Und genau hier liegt das Dilemma. Das kurzfristige Vertriebsdenken steht bei den Verantwortlichen primär auf der Tagesordnung.

In meiner Ausgabe 03 der Kundeninformation „Cue – Value- und Dialogmarketing im Fokus“ aus dem Jahr 2007 vertiefte ich dieses Thema und ging hierbei speziell auf den Mittelstand ein. Mein Fazit damals: Werteorientierung wird zukünftig erfolgsentscheidend für jedes Unternehmen . Sie muss zum integrierten Bestandteil der Unternehmensstrategie und -kommunikation werden und ist eine Pflichtübung für jeden Manager und Unternehmensleiter. Denn sie fördert sowohl die Orientierung als auch der Transparenz innerhalb des Unternehmens. Darüber hinaus wird das nötige Vertrauen und ein verlässlicher Rahmen geschaffen, um konzentriert arbeiten zu können. Dies belegt auch die aktuelle Führungskräftebefragung 2009. Eine Studie der Wertekommission – Initiative für wertebewusste Führung e. V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Managerverband e. V.

Letztendlich steigern Unternehmen bei Umsetzung einer werteorientierten Unternehmensstrategie langfristig den Erfolg. Vor allem in Bezug auf das Marketing ist die Werteorientierung eines Unternehmens gewinnbringend. Denn die Krise und die Veränderung des Kommunikationsverhaltens verlangen heute nach neuen Herangehensweisen im Marketing und im Kundendialog. Die Kunden (egal ob B-to-C oder B-to-B) erwarten vor allem Klarheit, Einfachheit und mehrwertorientierte Lösungen.

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Soziale Kompetenz in der Mitarbeiterführung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/soziale-kompetenz-in-der-mitarbeiterfuehrung/zeit/2009/04/19/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/soziale-kompetenz-in-der-mitarbeiterfuehrung/zeit/2009/04/19/ Sun, 19 Apr 2009 00:00:00 +0200 Auszug aus einem Interview von Barbara Sommerhoff mit Prof. Andreas Suchanik in der SZ (15.04.2009) Faires Feedback Leistungsbeurteilung Ohne Respekt ist jede Mitarbeiterbewertung kontraprod...Auszug aus einem Interview von Barbara Sommerhoff mit Prof. Andreas Suchanik in der SZ (15.04.2009)

 

Faires Feedback
Leistungsbeurteilung

Ohne Respekt ist jede Mitarbeiterbewertung kontraproduktiv: Unternehmensethiker Andreas Suchanek erklärt, warum Sozialkompetenz für die Beurteilung von Menschen so wichtig ist.

Wer andere Menschen beurteilt, muss über Sozialkompetenz verfügen, sagt der Leipziger Wirtschafts- und Unternehmensethiker Andreas Suchanek. Das bedeutet: dem anderen mit Respekt und Fairness zu begegnen, ihm Vertrauen zu schenken und bereit zu sein, Verantwortung zu übernehmen. Ein Beurteilungsverfahren, das auf ethischen Werten basiert, trage sogar zur Wertsteigerung des Unternehmens bei.

SZ: Nicht alle Mitarbeiter begrüßen die regelmäßige, formale Bewertung ihrer Leistung. Können solche Verfahren der Unternehmenskultur schaden?

Suchanek: Wie immer sagt der Wissenschaftler: Es kommt darauf an. Es macht einen großen Unterschied, ob ich ein solches Verfahren in einer ethisch gehaltvollen Form mache, das heißt, ob ich dabei Grundwerte wie Respekt, Fairness, Vertrauen und Verantwortung berücksichtige. Dann ist die Beurteilung ein sehr wertvolles Instrument der Unternehmenskultur. Umgekehrt: Wenn es an diesen Grundwerten fehlt, dann ist das desaströs für die Unternehmenskultur.

SZ: Kennen Sie ein Rezept, wie man es richtig macht?

Suchanek: Darin liegt eine große Herausforderung. Nehmen Sie als Beispiel Respekt. Jeder Mensch weiß, dass er gern von anderen respektiert wird. Und jeder Führungskraft ist klar, dass es wichtig ist, den Mitarbeiter zu respektieren. Es fehlt also nicht das Wissen, sondern im Alltag besteht oft das ganz simple Problem, dass daran nicht gedacht wird. Oder dass man es wegen Zeitmangel oder Druck von der nächsthöheren Hierarchieebene schlicht vergisst. Deshalb muss man organisieren, daran zu denken. Im Beurteilungsverfahren sollte der Vorgesetzte beispielsweise daran denken, sich beim Mitarbeiter für die geleistete Arbeit zu bedanken . Oder wenn die Leistung nicht so gut war, zunächst fragen, woran es lag. Und deutlich machen, dass er den Mitarbeiter deshalb als Person nicht weniger respektiert.

SZ: Es ist heikel, Verhalten zu bewerten. Sollten besser nur die messbaren Leistungen bewertet werden?

Suchanek: Nein, das denke ich nicht. Gerade weichen Faktoren sind für die Unternehmenskultur sehr wichtig . Es ist richtig, dass bei ihrer Beurteilung der Nasenfaktor, also persönliche Sympathie, eine größere Rolle spielt oder es einfach unbewusste Wahrnehmungsverzerrungen geben kann. Eine Führungskraft muss lernen, damit umzugehen.

SZ: Klingt gut. Trotzdem steht der Mitarbeiter in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Vorgesetzten. Was ist, wenn der auf Fairness keinen großen Wert legt?

Suchanek: Die Tatsache, dass Abhängigkeitsverhältnisse ein Problem schaffen können, muss bei der Mitarbeiterbeurteilung berücksichtigt werden. Eine Möglichkeit ist das Mehr-Augen-Prinzip , bei dem der Mitarbeiter nicht nur vom Vorgesetzten, sondern außerdem von Projektleitern und Kollegen beurteilt wird. Eine weitere ist die Beurteilung der Führungskräfte durch die Mitarbeiter , also die sogenannte Bottom up- oder auch 360-Grad-Beurteilung. Wenn dabei bekannt wird, dass Führungskräfte ihre Machtposition auf unangenehme Weise ausspielen, muss man Korrekturmaßnahmen treffen.

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Druck beeinträchtigt Kreativität () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/druck-beeintraechtigt-kreativitaet/zeit/2009/04/19/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/druck-beeintraechtigt-kreativitaet/zeit/2009/04/19/ Sun, 19 Apr 2009 00:00:00 +0200 Auszug aus: Nürnberger Nachrichten / Magazin am Wochenende / vom 18. April 2009Große Angst vor dem Chef Zu viel Druck tötet die Kreativität der Mitarbeiter / Von Walter Schmidt Vorgesetzte, d...Auszug aus:  Nürnberger Nachrichten / Magazin am Wochenende / vom 18. April 2009

Große Angst vor dem Chef

Zu viel Druck tötet die Kreativität der Mitarbeiter / Von Walter Schmidt

Vorgesetzte, die Untergebene häufig unter Druck setzen, vergeuden deren Einfallsreichtum. Immer mehr Beschäftigte nehmen Psycho-Arzneien gegen Stress und Überlastung ein. [...]

Arbeitgeber, die ohne Rücksicht auf die Psyche immer mehr von ihrer Belegschaft fordern oder Angst erzeugen, gehen verantwortungslos mit den Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter um. „Um die Effizienz zu steigern, mag es ein geeignetes Mittel sein, Konkurrenz zu verstärken“, räumt Gerald Hüther [Professor für Neurobiologie, Anm. blog-Redaktion] ein. Doch auf die Kreativität „wirkt dieser Druck wie ein zäher Ölfilm, der sich auf eine sprudelnde Quelle legt“. [...]

Ein Chef, der seinen Leuten jede Zeit zum Nachdenken nimmt oder sie verängstigt, zwingt ihre Hirne, auf einfache Bewältigungsstrategien zurückzugreifen. Statt komplexer Lösungen bevorzugen selbst die ausgefeiltesten Denk-Organe dann primitive Vorgehensweisen, oder sogar archaische Notfallreaktionen.[...]

Vorgesetzte müssten lernen, „jeden Mitarbeiter wertzuschätzen und zwar als einzigartige Quelle von Wissen und Erfahrung“ . Er [Prof. Hüther] wirbt für ein Arbeitsklima, in dem Fehler als Lernchance begriffen und Mitarbeiter ermutigt werden, Ideen auszutauschen.“

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Ein familienfreundliches Unternehmen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ein-familienfreundliches-unternehmen/zeit/2009/03/29/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ein-familienfreundliches-unternehmen/zeit/2009/03/29/ Sun, 29 Mar 2009 00:00:00 +0100 Auszug aus: WAZ vom 23.03.2009 von THOMAS EMONS Kinder und Karriere Wie das funktionieren kann, zeigt das Mülheimer High-Tech-Familien-Unternehmen Turck, das dafür jetzt ausgezeichnet wurde...Auszug aus:    WAZ vom 23.03.2009 von THOMAS EMONS

Kinder und Karriere

Wie das funktionieren kann, zeigt das Mülheimer High-Tech-Familien-Unternehmen Turck, das dafür jetzt ausgezeichnet wurde.

„Wenn meine Kurze mal krank ist, muss ich nicht lange diskutieren, um mir kurzfristig für ihre Betreuung freizunehmen. Und wenn es zu Hause mit der Kinderbetreuung eng wird, ist es auch kein Problem, dass ich meine sechsjährige Tochter mit ins Büro nehme. Dann sitzt die Kleine hier am Katzentisch und malt mir ein Bild. Das ist hier wirklich ein entspanntes Arbeiten.”

Der 41-jährige Produkt-Spezialist Thorsten Evers ist einer von 250 Mülheimer Mitarbeitern der in Heißen ansässigen Turck GmbH und Co KG. Das Unternehmen, das weltweit 2600 Menschen Arbeit gibt, verdient sein Geld im Bereich der industriellen Automation. Weil das Familienunternehmen darauf angewiesen ist, qualifzierte Mitarbeiter möglichst langfristig an sich zu binden , setzt man bei Turck auf familienfreundliche Arbeitsbedingungen . Das zahlt sich aus, nicht nur, weil Turck jetzt vom 2004 von Stadt, Kirchen, Wirtschaft, Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften ins Leben gerufenen Bündnis für Familien mit einem Ehrenpreis als „familienfreundliches Unternehmen” ausgezeichnet wurde.

Neben den flexiblen Arbeitszeitmodellen , die auf die familiären Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt werden, nennt Hans-Peter Windfeder vom Unternehmverband Mülheimer Wirtschaftsvereiningung zwei weitere Punkte, die ihn als Vorstandsmitglied des Bündnisses für Familien, davon überzeugt hätten, dass Turck das Prädikat „familienfreundliches Unternehmen” verdient habe. So dürfen Mitarbeiter-Kinder bei Bedarf in den Betriebskantine zu Mittag essen . „Außerdem zahlen wir allen Mitarbeitern, die ein Kind bekommen, eine Nachwuchsprämie , die sogar höher ist als die Prämie für Jubilare”, erzählt der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, Ulrich Turck.

Der Vater von drei Kindern glaubt, dass man den Mehrwert einer familienfreundlichen Unternehmenskultur zwar nicht quantitativ messen kann, „aber ihn doch auf der qualitativen Ebene spürt.”

Was das in der Praxis bedeutet, kann Turck zum Beispiel daran ablesen, dass rund 80 Prozent der Mitarbeiterinnen, die eine Babypause einlegen, anschließend in das Unternehmen zurückkehren . „Familienfreundlichkeit rechnet sich” , glaubt Bündnis-Kurator Windfeder und verweist dabei auf den demografischen Wandel , in dem es Turck vorausschauend gelinge, viele junge, weibliche und qualifizierte Fachkräfte an sich zu binden.[...]

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Nachwuchskräfte gewinnen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/nachwuchskraefte-gewinnen/zeit/2009/03/29/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/nachwuchskraefte-gewinnen/zeit/2009/03/29/ Sun, 29 Mar 2009 00:00:00 +0100 Auszug aus: Handelsblatt.com vom 16.03.2009 StudieMittelstand bindet Fachkräfte besser [...]Mittelgroße unternehmen binden ihre Fach- und Führungskräfte besser als erwartet. Das ergibt eine S...Auszug aus:  Handelsblatt.com vom 16.03.2009

Studie

Mittelstand bindet Fachkräfte besser

[...]Mittelgroße unternehmen binden ihre Fach- und Führungskräfte besser als erwartet. Das ergibt eine Studie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Das liegt vor allem an nachahmungswürdigen Instrumenten zur Nachwuchsförderungen. Eine wichtige Quelle für die Besetzung von Fach- und Führungspositionen ist die Förderung geeigneter Talente im eigenen Unternehmen , was auch in 66 Prozent der Unternehmen mit einem breiten Spektrum an Instrumenten geschieht. Immerhin ein Drittel der Unternehmen lässt somit jedoch diese Möglichkeit der Personalrekrutierung ungenutzt.[...]

Jedoch nicht nur die Gewinnung neuer, sondern auch die Bindung und Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeiter gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung, um im Wettbewerb um die besten Köpfe bestehen zu können beziehungsweise um auf dem Arbeitsmarkt vorhandene Lücken selbst zu schließen. Die mit Abstand am häufigsten genannten Instrumente zur Bindung von Fach- und Führungskräften stellen mit 92 Prozent Weiterbildung und individuelle Förderung dar, gefolgt von flexiblen Arbeitszeiten (80 Prozent) sowie attraktiven und transparenten Aufstiegsmöglichkeiten (59 Prozent).

Ein deutlicher Nachholbedarf besteht jedoch noch bei der Unterstützung zur Kinderbetreuung , welche in lediglich 28 Prozent der Unternehmen erfolgt (wobei der Osten mit 32 Prozent gegenüber dem Westen mit 23 Prozent stärker dieses Angebot offeriert). Die Problematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen, nicht zuletzt deshalb, da die…Wahlmöglichkeiten von Fach- und Führungskräften steigen werden.[...]

Damit werden Aspekte wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, interessante Aufgabenfelder, die Unternehmenskultur sowie Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung immer bedeutender, um im Wettbewerb um Führungskräfte mithalten zu können. Und es wird darauf ankommen, die gesamte Palette von Rekrutierungs- und Bindungsmöglichkeiten zu nutzen und vor allem in die weichen Faktoren zu investieren .

Katharina Bluhm, Peter Demmler und Vera Trappmann

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Neue Konfliktkultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/neue-konfliktkultur/zeit/2009/03/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/neue-konfliktkultur/zeit/2009/03/09/ Mon, 09 Mar 2009 00:00:00 +0100 Aus einem INQA-Bericht vom 03.03.09Praxisbeispiel: Konstruktive Konfliktbearbeitung im Berliner Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg Mobbing macht die Betroffenen krank und schadet dem Unterne...Aus einem INQA-Bericht vom 03.03.09

Praxisbeispiel:
Konstruktive Konfliktbearbeitung im Berliner Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Mobbing macht die Betroffenen krank und schadet dem Unternehmen. Unbearbeitete Konflikte sind meist die Ursache – ein ganzheitliches Konzept der Mobbingprävention sollte deshalb vor allem eine konstruktive Bearbeitung von Konflikten zum Ziel haben. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg geht diesen Weg der Konfliktkultur mit einer neuen Dienstvereinbarung, weg von der klassischen Mobbingabwehr, um Konflikte wertschätzend und konstruktiv zu lösen .

Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen sind ein wesentlicher Faktor für die Gesundheit der Mitarbeiter. Konflikte entstehen immer dann, wenn betriebliche Veränderungsprozesse nicht ausreichend gestaltet und bearbeitet werden. Dennoch ist Mobbing für viele Unternehmen immer noch ein heißes Eisen, weil wirkungsvolle Prävention und Bekämpfung des Phänomens eine selbstkritische Analyse der Arbeitsbedingungen, des Führungsstils und der Unternehmenskultur erfordert. Das Bezirksamt Friedrichhain-Kreuzberg erkannte die Chancen einer gelebten Konfliktkultur als Möglichkeit der Weiterentwicklung und führte eine Dienstvereinbarung (DV) zur konstruktiven Konfliktbearbeitung ein, die die Ziele hat:

1. partnerschaftliche Vereinbarungen zu treffen, die die gegenseitige Wertschätzung und den gegenseitigen Respekt fördern
2. hocheskalierende Konflikte soweit wie möglich zu vermeiden , da sie Personen schädigen und betriebswirtschaftlich relevante Kosten produzieren

Zur Umsetzung der DV wurde eine zentrale Koordinierungsstelle gebildet . [...]

Zur Implementierung des Verfahrens wurden alle Beschäftigten mittels Mitteilungsblatt, Intranet, Flyer, Mitarbeiterzeitung informiert, Startworkshops durchgeführt und umfangreiche Schulungen für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen durchgeführt.

Ergebnisse
- Die Regulierungskommission musste bisher nicht zusammentreten.

– Die Konfliktberater/innen wurden seit Inkrafttreten der Dienstvereinbarung zu mehr als 85 Konflikten hinzugezogen.

Erfolgsfaktoren
- Vertraulichkeit und Verschwiegenheit – keine Weitergabe von Informationen durch die Konfliktberater an Dritte
- Erreichbarkeit der Konfliktberater
- Akzeptanz der Konfliktberater in ihrer Rolle durch die Ratsuchenden
- Unterstützung der Dienststellenleitung, der Vorgesetzten der Konfliktberater und der Beschäftigtenvertretungen

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Fit mit alternden Belegschaften () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fit-mit-alternden-belegschaften/zeit/2009/03/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fit-mit-alternden-belegschaften/zeit/2009/03/09/ Mon, 09 Mar 2009 00:00:00 +0100 Aus einer INQA-Pressemitteilung vom 03.03.2009 INQA-Projekt will Emscher-Lippe-Region demographiefest machen Parlamentarischer Staatssekretär Klaus Brandner Sinkende Einwohnerzahlen, Stellenr...Aus einer INQA-Pressemitteilung
vom 03.03.2009

 

INQA-Projekt will Emscher-Lippe-Region demographiefest machen
Parlamentarischer Staatssekretär Klaus Brandner

Sinkende Einwohnerzahlen, Stellenrückgang und kontinuierlich alternde Belegschaften - das ist die Ausgangssituation in der nordrhein-westfälischen Emscher-Lippe-Region. Das Kohlerückzugsgebiet bildet seit September 2008 den Rahmen für das Projekt „Fit mit alternden Belegschaften“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) , welches am 2. März in der Hertener Zeche Scherlebeck der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Das Projekt soll Unternehmen der Region dabei unterstützen, mit den richtigen Instrumenten rechtzeitig auf den demographischen Wandel zu reagieren . Vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Mittelständler aus der Industrie haben sieben Unternehmen in exemplarischer Form Anteil an Altersstrukturanalysen, Qualifizierungsplänen und Maßnahmen sowie Aktivitäten zur Sensibilisierung der Beschäftigten.[...]

Wichtige Impulse erwarten nicht zuletzt die beteiligten Betriebe: „Dezentrale Strukturen, flexibler Personalbedarf und -einsatz sowie gleichzeitig höchste Qualitätsmaßstäbe prägen unser Geschäft. Aber: Kurz- bzw. mittelfristig geht ein Großteil unserer erfahrenen Mitarbeiter in Rente . Unter diesen Voraussetzungen ist es unser Ziel, die Beschäftigungsfähigkeit der älteren Belegschaften so lange wie möglich zu erhalten und neue jüngere Mitarbeiter systematisch zu qualifizieren . Denn nur so können wir auch zukünftig allen Anforderungen gerecht werden. Die Teilnahme am INQA-Projekt hilft uns dabei, für die Zukunft gewappnet zu sein“, war von Peter Brüning als Personalleiter der JC Eckardt GmbH zu erfahren.[...]

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Mit Visionen und Charisma aus der Krise () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-visionen-und-charisma-aus-der-krise/zeit/2009/03/06/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-visionen-und-charisma-aus-der-krise/zeit/2009/03/06/ Fri, 06 Mar 2009 14:58:00 +0100 Interview aus: manager-magazin 04.03.2009Krisenmanagement „Wir brauchen charismatische Visionäre“ Von Karsten Langer Manager, die ihr Unternehmen erfolgreich durch die Krise führen wollen, ...Interview aus:  manager-magazin 04.03.2009

Krisenmanagement

„Wir brauchen charismatische Visionäre“

Von Karsten Langer

Manager, die ihr Unternehmen erfolgreich durch die Krise führen wollen, müssen Vertrauen schaffen, Orientierung bieten und Sinn stiften. Berater Michael Löhner spricht im Interview mit manager-magazin.de über Gier und Angst, neue Ehrlichkeit und die Instrumentalisierung des Anstands.

(das Interview finden Sie unter www.manager-magazin.de / Unternehmen/Unternehmenskultur )

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Arbeitsstress nimmt zu () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/arbeitsstress-nimmt-zu/zeit/2009/02/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/arbeitsstress-nimmt-zu/zeit/2009/02/26/ Thu, 26 Feb 2009 00:00:00 +0100 Aus: Nürnberger Nachrichten vom 26. Februar 2009Kommentar: Stress bekämpfen Gutes Arbeitsklima kann helfen Alle Arten von Erkrankungen sind auf dem Rückzug – nur die psychischen Probleme vo...Aus:  Nürnberger Nachrichten vom 26. Februar 2009

Kommentar:

Stress bekämpfen

Gutes Arbeitsklima kann helfen

Alle Arten von Erkrankungen sind auf dem Rückzug – nur die psychischen Probleme von Arbeitnehmern sind seit 1995 um 80 Prozent angestiegen . Was ist passiert in den 14 Jahren? Waren Arbeitnehmer früher weniger sensibel? Ein Grund für diese bedenkliche Entwicklung liegt auf der Hand: Die Arbeitsbedingungen haben sich gravierend geändert. In vielen Firmen müssen immer weniger Mitarbeiter ein immer breiteres Feld abdecken. Die Leistung zählt. Aber auch die ist kein Garant dafür, dass man morgen noch einen Job hat. Eine Dauerbelastung, der nicht alle Arbeitnehmer gewachsen sind. Viele Arbeitgeber haben das Problem erkannt und versuchen, mit Stressmanagement ernsthaften Erkrankungen vorzubeugen . Noch sinnvoller wäre es, den Druck von den Mitarbeitern zu nehmen. Doch da ist nicht nur ein einzelnes Unternehmen gefragt. Zunächst einmal müsste sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt entspannen. Darauf kann wohl keiner in absehbarer Zeit hoffen. Eine näherliegende Hilfe ist ein kameradschaftlicher Umgang miteinander. Ein Handeln nach der Maxime «Jeder ist sich selbst der Nächste» zahlt sich auf Dauer nicht aus. Der Stress im Job wird in Zukunft nicht weniger werden. Ein gutes Arbeitsklima kann aber viel wettmachen .

ELISABETH LEHMANN 26.2.2009

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Wie man Mitarbeiter demotiviert () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wie-man-mitarbeiter-demotiviert-1/zeit/2009/02/17/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wie-man-mitarbeiter-demotiviert-1/zeit/2009/02/17/ Tue, 17 Feb 2009 00:00:00 +0100 aus: Personalmanagement / 10.11.2008 Unternehmensberaterin Ute Lohmüller zum Thema: So demotivieren Sie Mitarbeiter Unternehmer können die Leistung ihrer Mitarbeiter mit einfachen Mitteln ver...aus: Personalmanagement / 10.11.2008
Unternehmensberaterin Ute Lohmüller zum Thema:

 

So demotivieren Sie Mitarbeiter

Unternehmer können die Leistung ihrer Mitarbeiter mit einfachen Mitteln verbessern. Jedoch gibt es auch Einflüsse, die demotivierend auf Arbeitnehmer wirken. Zwölf negative Einflüsse finden Sie hier.
Unternehmensberaterin Ute Lohmüller gibt Tipps zur Mitarbeiterführung in kleinen Unternehmen . Sie hat die wichtigsten Faktoren der Demotivierung erarbeitet:

1. Unterforderung
Mitarbeiter sind weit unterhalb ihres Könnens eingesetzt und können ihr vorhandenes Potential nicht zum Einsatz bringen.

2. Überforderung
Ein Mitarbeiter ist dauerhaft mit bestimmten Aufgaben überfordert. Der Grund: Diese übersteigen sein Potenzial oder der Mitarbeiter hat keine Chance, das nötige Wissen zu erwerben.

3. Einengung
Der Mitarbeiter hat durch Regulierung keine Möglichkeit, die von ihm geforderten Ergebnisse mit den zu ihm passenden Wegen und Mitteln zu erreichen.

4. Bevormundung

Der Vorgesetzte kann und weiß alles besser.

5. Fehlende Anerkennung
Der Chef gibt keine ausreichende Wertschätzung.

6. Fehlende Freiheiten
Der Vorgesetzte greift laufend ein.

7. Fehlende Erläuterungen
Entscheidungen von oben sind nicht nachvollziehbar.

8. Überwachung

Der Vorgesetzte kontrolliert zu viel und zu penibel.

9. Öffentlicher Tadel

Lautstarke, persönliche, möglicherweise sogar öffentliche Kritik durch den Chef oder die Chefin.

10. Falsche Informationspolitik

Der Chef übermittelt Informationen verspätet oder verfälscht sie.

11. Wortbrüche
Der Vorgesetzte hält Versprechen nicht ein.

12. Materialismus
Boni, Prämien und andere materielle Belohnungen rücken zu weit in den Vordergrund.

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Mitarbeiter als Ideenlieferanten () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-als-ideenlieferanten/zeit/2009/02/17/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiter-als-ideenlieferanten/zeit/2009/02/17/ Tue, 17 Feb 2009 00:00:00 +0100 Auszug aus: Mittelstand direkt / Studie /17.10.2008Mitarbeiter liefern die besten Ideen Unternehmen setzen immer häufiger auf die Ideen ihrer Mitarbeiter. Der Effekt: weniger Kosten und besser...Auszug aus: Mittelstand direkt / Studie /17.10.2008

Mitarbeiter liefern die besten Ideen

Unternehmen setzen immer häufiger auf die Ideen ihrer Mitarbeiter. Der Effekt: weniger Kosten und bessere Produkte.

Das fand das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft (dib) in einer Erhebung unter 290 Unternehmen heraus, berichtet die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.). Demnach sparten die Befragten im Jahr 2007 mit kreativen Einfällen ihrer Mitarbeiter fast 1,5 Milliarden Euro.

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Unternehmenskultur: Keine Schönwetterveranstaltung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmenskultur-keine-schoenwetterveranstaltung/zeit/2009/02/16/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmenskultur-keine-schoenwetterveranstaltung/zeit/2009/02/16/ Mon, 16 Feb 2009 00:00:00 +0100 Auszug aus: Handelsblatt Nr. 031 vom 13.02.09 Seite 2 VIER FRAGEN AN: OLAF SCHOLZ „Mitarbeiter haben ein gutes Gedächtnis“ Viele Unternehmen ringen derzeit ums Überleben. Sind Werte wie Mitar...Auszug aus: Handelsblatt Nr. 031 vom 13.02.09 Seite 2

VIER FRAGEN AN: OLAF SCHOLZ


„Mitarbeiter haben ein gutes Gedächtnis“

Viele Unternehmen ringen derzeit ums Überleben. Sind Werte wie Mitarbeiterorientierung in der Krise in Gefahr ?

Unternehmenskultur ist keine Schönwetterveranstaltung . Gerade in der Krise muss sich die Qualität eines Arbeitgebers bewähren. Mitarbeiter haben ein gutes Gedächtnis. Sie behalten genau, wie ihre Firma sie in schlechten Zeiten behandelt.

Können Unternehmen gute Arbeitgeber sein, wenn sie in der Rezession Stellen abbauen müssen?

Jedes Unternehmen muss darauf aus sein, schwarze Zahlen zu schreiben – gerade in der Krise. Allerdings: Arbeitgeber sollten genau nachrechnen, ob es sich nicht mittel- und langfristig mehr lohnt, an Mitarbeitern festzuhalten , statt sie zu entlassen. Wir entbürokratisieren derzeit die Kurzarbeit und machen sie auch für Mittelständler finanzierbar und kalkulierbar. Die Zeit , in der weniger zu tun ist, sollten Arbeitgeber für Weiterbildung nutzen . Wer qualifiziert, für den übernehmen wir die Sozialversicherungsbeiträge der Kurzarbeit auf Antrag komplett. Wenn die Konjunktur wieder anspringt, haben diese Firmen einen Wettbewerbsvorteil : Denn sie verfügen über eingearbeitete, qualifizierte und hochmotivierte Beschäftigte und müssen nicht mühsam neue Mitarbeiter suchen.

Wie lässt sich dem vielbeschworenen Fachkräftemangel entgegensteuern?

Wir brauchen vorausschauende Unternehmen, die in ihre Mitarbeiter investieren . Ich bin froh, dass die Wirtschaft angekündigt hat, die Zahl der Ausbildungsplätze im Krisenjahr sogar zu steigern. Sonst steuern wir Mitte des neuen Jahrzehnts auf eine Situation zu mit hoher Arbeitslosigkeit und gleichzeitigem Fachkräftemangel. Was sich kaum herumgesprochen hat: Seit 1. Januar haben wir einen weltweit offenen Arbeitsmarkt für Akademiker in Deutschland. Alle EU-Inländer haben unbeschränkten Zugang. Für alle übrigen Akademiker prüfen wir lediglich, ob normales Gehalt gezahlt wird und ob nicht ein Inländer auf die Stelle passt. Diese Öffnung ist eine große Entlastung für die Unternehmen. Zudem haben wir den weltweiten Austausch von Spitzenkräften innerhalb von Konzernen erleichtert. Davon verspreche ich mir viel. Spätestens wenn 2011 der EU-Arbeitsmarkt völlig geöffnet ist, zeigt sich, welcher Arbeitgeber gute Leute binden kann – nur die haben wirtschaftlich Erfolg.

Die Bestenliste zeigt: Mitarbeiter erfolgreicher Firmen, denen sehr viel abverlangt wird, sind besonders zufrieden . Ein Beleg, dass Arbeitnehmer alles andere suchen als eine Kuschelecke?

Arbeitnehmer wollen gefordert, wertgeschätzt und gefördert werden . Und diese Investition in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlt sich aus in wirtschaftlichem Erfolg, wie Studien belegen. Zudem wird oft unterschätzt, welche Bedeutung Arbeit für unser Leben hat. Wer mit 16 Jahren die Schule verlässt, hat 50 Jahre Berufstätigkeit vor sich. Nur wer sich bei der Arbeit gut aufgehoben fühlt, kann sich entfalten und etwas leisten .

OLAF SCHOLZ Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Die Fragen stellte Katrin Terpitz.

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Charakter in der Krise () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/charakter-in-der-krise/zeit/2009/02/16/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/charakter-in-der-krise/zeit/2009/02/16/ Mon, 16 Feb 2009 00:00:00 +0100 Auszug aus: Handelsblatt Nr. 031 vom 13.02.09 Seite 2 Leistung gegen Vertrauen RANKING: Das Handelsblatt präsentiert Deutschlands beste Arbeitgeber. In der Krise zählen Verlässlichkeit, Wert...Auszug aus:  Handelsblatt Nr. 031 vom 13.02.09 Seite 2

 

Leistung gegen Vertrauen

RANKING: Das Handelsblatt präsentiert Deutschlands beste Arbeitgeber. In der Krise zählen Verlässlichkeit, Wertschätzung und klare Kommunikation.

KATRIN TERPITZ | BERLIN Die Wahl des Arbeitgebers funktioniert nach ähnlichem Muster wie die Partnerwahl. „Den heißen Urlaubsflirt heiraten die wenigsten, sie suchen eine verlässliche Beziehung, die im Alltag standhält – gerade in schlechten Zeiten“, sagt Personalexperte Frank Hauser, Geschäftsführer des Great Place to Work Institute Deutschland. Seine Erfahrung: Selbst wenn sie bei Studienabgängern regelmäßig ganz oben auf der Liste der Wunscharbeitgeber stehen – Unternehmen mit Glamour-Faktor erweisen sich allzu oft für Mitarbeiter als „goldener Käfig“, in dem Freiräume fürs Arbeiten fehlen.

In der Krise beweist sich der wahre Charakter eines Arbeitgebers . Wer die Werte wie Glaubwürdigkeit, Fairness und Respekt vorschnell über Bord wirft, verspielt auf lange Zeit das Vertrauen und damit das Engagement seiner Mitarbeiter. Hauser: „Die Trennung von Mitarbeitern lässt sich nicht immer vermeiden. Aber auf das Wie kommt es an.“ Der Lackmustest für gute Arbeitgeber: Kommen Leute, die das Unternehmen in schwierigen Zeiten entlassen musste, später wieder gerne zurück?

Denn wenn diese ökonomische Krise überstanden ist, folgt eine zweite ähnlich dramatische: der demografisch bedingte Fachkräftemangel . Nur Arbeitgeber, die ihre Leute wertschätzen und fördern, können langfristig hochqualifizierte Leute binden. Hauser: „ Engagement und gutes Betriebsklima lassen sich nicht verordnen, Firmen müssen hier mit Ausdauer investieren.“[...]

Eine weitere Umfrage des Great Place to Work Institute unter 314 Firmen und insgesamt 37 000 Beschäftigten belegt: Mitarbeiterorientierung zahlt sich a us. Sie steigert das Engagement der Belegschaft und zugleich den Unternehmenserfolg im Schnitt um 30 Prozent. „Von den Top 100 fühlen sich 74 Prozent der Mitarbeiter als Teil einer engagierten Leistungsgemeinschaft, im Schnitt aller Firmen in Deutschland sind es nur 40 Prozent“, sagt Hauser. [...]

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Mittelstand: Nachfolgeregelung oft ungeklärt () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mittelstand-nachfolgeregelung-oft-ungeklaert/zeit/2009/02/16/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mittelstand-nachfolgeregelung-oft-ungeklaert/zeit/2009/02/16/ Mon, 16 Feb 2009 00:00:00 +0100 Auszüge aus: WAZ / Wirtschaft u. Finanzen, 04.02.2009, Wolfgang Pott Essen.In einem Drittel aller Familienunternehmen fehlt der Nachwuchs für die Firmenspitze. Das geht aus einer Studie der D...Auszüge aus:  WAZ / Wirtschaft u. Finanzen, 04.02.2009, Wolfgang Pott Essen.

In einem Drittel aller Familienunternehmen fehlt der Nachwuchs für die Firmenspitze. Das geht aus einer Studie der Deutschen Bank hervor. Für die Untersuchung, die der WAZ exklusiv vorliegt, wurden bundesweit 400 Mittelständler befragt. 

Mittelständische Familienunternehmen in Deutschland haben ein Problem. Ihnen fehlt der geeignete Nachwuchs an der Firmenspitze. Nach einer Studie der Deutschen Bank „ist bei rund einem Drittel der Unternehmen die Nachfolge nicht geregelt”. Nachfolgersuche ist eine Schwachstelle Immerhin 62 Prozent haben die Nachfolge bereits geklärt. Bei zehn Prozent steht eine solche Regelung innerhalb der nächsten zehn Jahre an. 

„Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger ist bei vielen sonst so stark aufgestellten Familienunternehmen eine Schwachstelle”, sagt Sven Jezoreck, Chef der Deutschen Bank in der Region Ruhrgebiet und Münsterland. Dabei liegen die Gründe für eine frühzeitige Nachfolge-Regelung auf der Hand. Vorrangig geht es für die Mittelständler um den Erhalt des Unternehmens, gefolgt von dem Wunsch nach Planungssicherheit, frühzeitiger Festlegung des Generationswechsels, Kontinuität in der Unternehmenskultur und um eine langfristige Finanzierungsstrategie.[...]

Überraschend ist, dass immer mehr Unternehmen Finanzinvestoren zur Fortführung des Geschäfts in Betracht ziehen. „Für jedes siebte Unternehmen würde ein Finanzinvestor bei einer Nachfolgelösung eine attraktive Option darstellen”, heißt es. In Unternehmen, die die Nachfolge noch nicht geregelt haben, werden Lösungen mit Finanzinvestoren von 17 Prozent der Firmen begrüßt. Bei der Zusammenarbeit mit solchen Investoren sieht auch Jezoreck Vorteile: „Enge Beziehungen zu den Banken, ein breites Netzwerk, gute internationale Kontakte.”[...] 

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC). Dieser Studie zufolge „konkurrieren Familienangehörige bei der Management-Nachfolge zunehmend mit externen Bewerbern”. 77 Prozent der von PwC „befragten deutschen Familienunternehmen wollen demnach bei der Besetzungswahl auch externe Bewerber einbeziehen”.[...]

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Soft Skills – Soziale Kompetenz () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/soft-skills-soziale-kompetenz/zeit/2009/01/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/soft-skills-soziale-kompetenz/zeit/2009/01/22/ Thu, 22 Jan 2009 00:00:00 +0100 Ausschnitt aus: Süddeutsche Zeitung vom 16.01.2009Führungskräfte und soziale Kompetenz Soft Skills: Fehlanzeige Fachlich brillant, menschlich eine Katastrophe: Viele Führungskräfte scheiter...Ausschnitt aus:  Süddeutsche Zeitung vom 16.01.2009

Führungskräfte und soziale Kompetenz
Soft Skills: Fehlanzeige

Fachlich brillant, menschlich eine Katastrophe: Viele Führungskräfte scheitern an mangelnder sozialer Kompetenz. Mitarbeiter leiden besonders unter dem rauen Umgangston. Wütender Chef: Im Umgangston kann es große Unterschiede zwischen Betrieben geben.

Vielversprechende Nachwuchsführungskräfte sind nicht automatisch erfolgreich. Fachlich ist der neue Chef der Abteilung möglicherweise brillant. Aber kaum ist er einen Monat im Unternehmen, hagelt es Beschwerden aus der Führungsebene, und in seiner Abteilung schnellt die Fluktuation nach oben.

Das Beispiel ist kein Einzelfall. Führungskräfte scheitern zu 90 Prozent nicht an fachlichen Defiziten, sondern an mangelnder sozialer Kompetenz. Ein Manko kann fehlende Führungserfahrung sein. Zwar fühlt sich jeder geschmeichelt, wenn ihm eine wesentlich attraktivere und besser bezahlte Stelle angeboten wird und traut sie sich vielleicht auch zu. Aber wenn es die erste Position mit Personalverantwortung ist, kann der Betreffende selbst noch nicht wissen, ob er führen kann oder nicht.

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Die Krise bewältigen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/die-krise-bewaeltigen/zeit/2009/01/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/die-krise-bewaeltigen/zeit/2009/01/22/ Thu, 22 Jan 2009 00:00:00 +0100 Auszug aus: wiwo.de vom 10. Januar 2009Finanzkrise Weshalb Krisen strategisches Denken und mutige Führung erfordern Deutschlands Unternehmen sind gut gerüstet, um die Wirtschaftskrise zu über...Auszug aus: wiwo.de vom 10. Januar 2009

Finanzkrise 

Weshalb Krisen strategisches Denken und mutige Führung erfordern

Deutschlands Unternehmen sind gut gerüstet, um die Wirtschaftskrise zu überstehen, sagt Burkhard Schwenker, Chef der Unternehmensberatung Roland Berger in seinem neuen Buch „Strategisch denken – mutiger führen“. Aber die neuen Herausforderungen erfordern eine Standortbestimmung für das, was gute Unternehmensführung heute ausmacht.[...]

Unternehmensführung braucht eine klare Struktur so dringend wie noch nie. Weil die Welt komplexer geworden ist – und damit auch die Anforderungen an die Führung. Viele Top-Manager in Deutschland lassen sich vom Tagesgeschäft vereinnahmen und investieren zu wenig Zeit in strategisches Denken. Das rächt sich wesentlich schneller als noch in den Achtziger- oder Neunzigerjahren – und erst recht in Krisenzeiten. Wer sich nicht (schnell genug) bewegt, verschwindet vom Markt. Strategisches Denken ist leider bei vielen Managern in den vergangenen Jahren in den Hintergrund gerückt. Wer die Entwicklungen verfolg hat, muss feststellen, dass kurzfristiges Denken unter dem Druck von Kapitalmärkten und Finanzinvestoren zugenommen und der Mut zur Führung abgenommen hat.

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Mit Innovationen aus der Krise () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-innovationen-aus-der-krise/zeit/2008/12/21/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mit-innovationen-aus-der-krise/zeit/2008/12/21/ Sun, 21 Dec 2008 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt Nr. 247 vom 19.12.08 Seite 13Mit Grips aus der Krise Unternehmen, die ihr Innovationsmanagement im Griff haben, können nach einer Rezession durchstarten. Nicht nur die Siemen...aus: Handelsblatt Nr. 247 vom 19.12.08 Seite 13

Mit Grips aus der Krise
Unternehmen, die ihr Innovationsmanagement im Griff haben, können nach einer Rezession durchstarten. Nicht nur die Siemens AG beweist, dass deutsche Ingenieure gelernt haben, aus guten Ideen Geld zu machen.

HANS SCHÜRMANN | DÜSSELDORF MARTIN BUCHENAU | STUTTGART

In 39 Tagen wird in den Bergen Graubündens der Krise der Kampf angesagt. Auf dem Weltwirtschaftsforum von Davos, dieser wohl einflussreichsten Netzwerk-Party der jüngeren Wirtschaftsgeschichte, geben sich Topmanager der Welt und führende Politiker die Klinke in die Hand. Sie wollen und werden sich Mut machen und Strategien diskutieren, wie wir der Rezession am schnellsten wieder entwachsen. Es ist unwahrscheinlich, dass ihnen zu diesem Thema eine in Erlangen entwickelte Maschine einfällt, die es auf ihrem Feld inzwischen zu Weltruhm gebracht hat. Aber sie könnten viel von dieser Geschichte lernen.

Denn eines ist allen klar auf dem Gipfel der Macher und Denker: Innovationen sind das langfristig beste Rezept gegen die Krise. [...] [...]

 

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Betriebsfeier und Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/betriebsfeier-und-unternehmenskultur/zeit/2008/12/21/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/betriebsfeier-und-unternehmenskultur/zeit/2008/12/21/ Sun, 21 Dec 2008 00:00:00 +0100 aus der Süddeutschen Zeitung vom 05. Dezember 2008„Lasst uns froh und munter sein!“ Wenn die Firma Glühwein ausschenkt, müssen die Kollegen mit dem Schlimmsten rechnen: Eine Betriebsanleitung...aus der Süddeutschen Zeitung  vom 05. Dezember 2008

„Lasst uns froh und munter sein!“
Wenn die Firma Glühwein ausschenkt, müssen die Kollegen mit dem Schlimmsten rechnen: Eine Betriebsanleitung für Weihnachtsfeiern von A bis Z.

Ansprache, die – gefürchteter Programmpunkt bei Weihnachtsfeiern, die von oben angeordnet werden. In guten Zeiten kann sich der Chef, wenn er krawattenlos ans Mikro tritt, als Mensch präsentieren, für den die Firma wie eine Familie ist. In schlechten Zeiten sollte sich der Redner noch mehr auf Allgemeinplätze zurückziehen („In der Krise liegt die Chance“), mindestens drei Mal das Wort Verantwortung fallen lassen und dann schnell zur Büfett-Eröffnung schreiten (siehe Essen).

Betriebsnudel, die – ist die einzige, die sich das ganze Jahr auf die Weihnachtsfeier freut, weil sie endlich wieder alle Mitarbeiter mit ihrer Prosecco-Laune und den neuesten Firmengerüchten nerven kann. Die B. ist ein vagabundierendes Care-Paket und kann zwischen privat und beruflich nur schwer trennen. Am Tag nach der Weihnachtsfeier meldet sich die B. grundsätzlich drei Tage krank. Laut Daily Mirror beläuft sich der daraus entstehende wirtschaftliche Schaden allein in Großbritannien auf etwa eine Million Euro.

Chef, der – ist Gerüchten und eigenen Äußerungen zufolge auch nur ein Mensch, was er auf der Weihnachtsfeier mal beweisen möchte („Na, Meyer, auch schon wieder geschieden?“). In trunkenem Zustand zu Vertraulichkeiten neigend („Ich hatte kürzlich diesen erotischen Traum von Ihnen…“), die er am nächsten Morgen, wenn er seine Menschlichkeit wieder vergessen hat, dem Gesprächspartner anlasten wird. Nach Mitternacht darum unbedingt zu meiden.

Duzen, das – passiert Kollegen, die Betriebsweihnachtsfeiern als Familienfest fehlinterpretieren. Risikofaktoren: Kerzenschimmer, Halbdunkel, gemeinsames Singen und Punsch. Konsequenz: Getrenntes Liftfahren am nächsten Tag. [...]


Unser Quiz zu den Festtagen:

Wer kann das Lexikon mit eigenen Erlebnissen bei Betriebsfeiern  fortschreiben, hier zunächst mit dem Buchstaben E wie z. B. „Essen, das -“?

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Vielfalt () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vielfalt/zeit/2008/12/19/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vielfalt/zeit/2008/12/19/ Fri, 19 Dec 2008 00:00:00 +0100 aus: Newsletter vom 17. Dezember 2008 der Bertelsmann StiftungÜber den Umgang mit Vielfalt Dinner Speech von Dr. Martin Möhrle am 6. November 2008 auf einer Veranstaltung der Bertelsmann-Stif...aus:  Newsletter vom 17. Dezember 2008 der Bertelsmann Stiftung

Über den Umgang mit Vielfalt

Dinner Speech von Dr. Martin Möhrle am 6. November 2008 auf einer Veranstaltung der Bertelsmann-Stiftung bei BLG Logistics, Bremen

Wir leben in einer Zeit, in der die Zunahme an tatsächlicher, aber insbesondere an wahrgenommener Vielfalt ein solches Maß annimmt, dass der professionelle und konstruktive Umgang mit ihr zum strategischen Erfolgsfaktor avanciert. Vielfalt ist ein Haupttreiber von Komplexität. Vielfalt kann belastend oder beflügelnd wirken. Um das kreative Potential, das Vielfalt inne liegt, zu nutzen, will der Umgang mit ihr erlernt sein. Dies gilt nicht nur für Unternehmen, in denen in der Folge Diversity-Funktionen eingerichtet werden, sondern es gilt für ganze Gesellschaftssysteme und auch für jedes Individuum.[...][...]

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Vertrauen und Anerkennung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vertrauen-und-anerkennung/zeit/2008/12/19/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vertrauen-und-anerkennung/zeit/2008/12/19/ Fri, 19 Dec 2008 00:00:00 +0100 aus: Newsletter vom 17. Dezember 2008 Bertelsmann Stiftung „Weicher“ Faktor VertrauenDie jüngsten Beispiele aus der Finanz- und Wirtschaftsbranche haben eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig d...aus:  Newsletter vom 17. Dezember 2008 Bertelsmann Stiftung

„Weicher“ Faktor Vertrauen

Die jüngsten Beispiele aus der Finanz- und Wirtschaftsbranche haben eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig der „weiche“ Faktor Vertrauen ist. „Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital“, sagen die Manager. Doch wie wird in unsicheren Zeiten mit diesem Humankapital als wesentlichem Erfolgsfaktor tatsächlich umgegangen? Gibt es überhaupt eine Kultur der Anerkennung? Und, wer vertraut (noch) wem?

[...] [...]

Wissen Sie, liebe Blog-Leser, eine Antwort?

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Wie Mittelständler Talente finden () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wie-mittelstaendler-talente-finden/zeit/2008/12/14/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wie-mittelstaendler-talente-finden/zeit/2008/12/14/ Sun, 14 Dec 2008 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt.com Stand: 14.12.2008Kampf um Talente Wie Mittelständler zur Marke werden Nur wer als Arbeitgeber attraktiv ist, bleibt im Kampf um Talente konkurrenzfähig. Mittelständler ...aus: Handelsblatt.com   Stand: 14.12.2008

Kampf um Talente

Wie Mittelständler zur Marke werden

Nur wer als Arbeitgeber attraktiv ist, bleibt im Kampf um Talente konkurrenzfähig. Mittelständler haben es schwer: Sie konkurrieren mit bekannten Konzernen – und wollen sich mit einem Employer Branding als einzigartig verkaufen.[...]

Inzwischen ist das Thema auch im Mittelstand angekommen: „Selbst kleine Familienbetriebe beginnen damit, sich als Arbeitgebermarke zu positionieren“, sagt Christina Grubendorfer, Geschäftsführerin der Deutschen Employer Branding Akademie (Deba) in Berlin. Das Ziel: Neue Mitarbeiter gewinnen und möglichst lange an sich binden.

Das schaffen Unternehmen aber nicht allein mit bunten Anzeigen und auffälligen Image-Kampagnen. Vielmehr müsse man sich an die eigene Nase packen und nach den Unternehmenswerten forschen, sagt die Expertin: „Man muss auf den Punkt bringen, was das Besondere an einem Unternehmen als Arbeitgeber ist, was ihn von anderen unterscheidet, welche Vorteile Mitarbeiter dieses Unternehmens genießen und welche Menschen aufgrund ihrer Persönlichkeit zum Unternehmen passen“, erklärt die Beraterin. „Trüffeln“ nennt man bei der Deba die Suche nach Pluspunkten: „Der Betrieb muss sich selbst analysieren. So entsteht die Identität des Unternehmens.“ Letztlich müsse eine Arbeitgebermarke aber auch polarisieren, sagt Grubendorfer. Sie soll die richtigen Leute anziehen und andere abstoßen.[...]

Ein gelungener Arbeitgeberauftritt zum Beispiel im Internet macht dann unmissverständlich klar, warum es sich für die gewünschte Zielgruppe lohnt, im Unternehmen anzuheuern. Doch Anzeigen und Internet-Werbung allein reichen nicht aus. Ergänzend bietet es sich für Mittelständler an, den Kontakt zu Hochschulen in der Region zu suchen – und potenzielle Mitarbeiter schon vor deren Abschluss von den Vorzügen des Unternehmens zu überzeugen.[...]

Doch obwohl 90 Prozent der Mittelständler laut einer Compamedia-Studie Employer Branding im Kampf um Fachkräfte für erfolgsentscheidend halten, agieren 62 Prozent im Personalmarketing ohne Strategie. Mehr als ein Drittel kennt nicht einmal die Wünsche der Bewerber. „Den Unternehmen fehlt es noch an Know-How für den Aufbau einer Arbeitgebermarke“, sagt Silke Masurat, Geschäftsfüherin bei Compamedia.

Die Erwartungen der Bewerber an den idealen Arbeitgeber sind mitunter hoch: Auf den ersten Blick ist ein Betrieb ist vor allem dann interessant, wenn die Arbeit Spaß macht und erfüllend ist. Stimmen dann noch Gehalt und Karrierechancen, hat ein Arbeitgeber laut einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung zunächst seine Pflicht erfüllt – als Kür sollte er aber flexible Arbeitszeiten, Betriebskindergarten, Sprachkurse oder die Mitgliedschaft im Fitnessclub anbieten.

Richtig erfolgreich wird Employer Branding aber erst dann, wenn die Lock-Angebote eines Unternehmens auch zu den vermittelten Werten passen: „Wer den Gemeinschaftssinn in den Vordergrund stellt, könnte Firmenevents und gemeinsame Aktivitäten organisieren“, nennt Deba-Beraterin Grubendorfer ein Beispiel. Bei einem leistungsorientierten Unternehmen hingegen erwarten Bewerber eher Weiterbildungsangebote und das starke Fördern der Talente einzelner.[...]

Zu den Siegern 2008 gehören aber nicht nur Großunternehmen – ganz im Gegenteil: Jeder zweite Betrieb unter den besten zehn Arbeitgebern hat weniger als 500 Beschäftigte. Eine weitere Bestätigung für Deba-Expertin Christina Grubendorfer, dass Mittelständler beim Employer Branding nicht hinter Konzernen zurückbleiben müssen.

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Demografischer Wandel und Gesundheit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/demografischer-wandel-und-gesundheit/zeit/2008/12/08/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/demografischer-wandel-und-gesundheit/zeit/2008/12/08/ Mon, 08 Dec 2008 00:00:00 +0100 aus: Bertelsmann-Stiftung, Newsletter vom 8. Dezember 2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)Bewegen Sie Europa! Mit zunehmendem Wettbewerbsdruck wird die Gesundheit von Mitarbei...aus: Bertelsmann-Stiftung,  Newsletter vom 8. Dezember 2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)

Bewegen Sie Europa!

Mit zunehmendem Wettbewerbsdruck wird die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Schlüsselressource zukunftsfähiger Unternehmen und Organisationen aller Branchen. Älter werdende Belegschaften und sinkender Nachwuchs an qualifizierten Arbeitskräften infolge des demografischen Wandels erfordern mehr denn je eine starke Investition in gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen . [...]

Gesundheit ist zu einem großen Teil auch eine Konsequenz des Lebensstils: Ungesunde Gewohnheiten, wie mangelnde Bewegung, schlechte Ernährung, Rauchen und Stress gehören zu den maßgeblichen Ursachen für eine Vielzahl chronischer Erkrankungen, die in Deutschland, sowie auch in Europa und weltweit, auf dem Vormarsch sind. Unternehmen spüren die Folgen in Form von Leistungsabfall, nachlassender Produktivität und durch einen hohen Krankenstand ihrer Beschäftigten.

Gleichzeitig rückt der Renteneintritt weiter in die Ferne, Berufstätige arbeiten zunehmend länger und verbringen somit einen beträchtlichen Teil ihrer Lebenszeit am Arbeitsplatz.[...]

Als Unternehmen können Sie dazu beitragen, Ihre Beschäftigten die gesamte Laufbahn hindurch gesund und arbeitsfähig zu erhalten, indem Sie am Arbeitsplatz die Rahmenbedingungen schaffen, die einen gesunden Lebensstil Ihrer Belegschaft unterstützen. Gesundheit zahlt sich aus! Studien zeigen, dass mit jedem in betriebliche Gesundheitsförderung investierten Euro Krankheitskosten zwischen 2,50 Euro und 4,80 Euro eingespart werden können.

[...]Im Mittelpunkt steht die Förderung eines gesunden Lebensstils in der Arbeitswelt mit einem Fokus auf:

* Ernährung
* Körperliche Aktivität
* Psychische Gesundheit
* Tabakkonsum

[...] Gesunde Beschäftigte schaffen gesunde Unternehmen .

Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon

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Vielfalt als Marktvorteil () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vielfalt-als-marktvorteil/zeit/2008/11/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/vielfalt-als-marktvorteil/zeit/2008/11/26/ Wed, 26 Nov 2008 00:00:00 +0100 Auszug aus:Bertelsmann-Stiftung / Synergie durch Vielfalt Bericht zum Fachworkshop, 13. Oktober 2008 in Wien Faktor Vielfalt – Fahrkarte zum erfolgreichen Markteintritt? [...] Zusammenfassung...Auszug aus:

Bertelsmann-Stiftung / Synergie durch Vielfalt
Bericht zum Fachworkshop, 13. Oktober 2008 in Wien

Faktor Vielfalt – Fahrkarte zum erfolgreichen Markteintritt?

[...]

Zusammenfassung:

* Wissen um kulturelle Hintergründe der Kundinnen und Kunden macht erst das Zugehen auf die Zielgruppe möglich

* Vielfalt der Kundenstruktur und die Widerspiegelung in der Belegschaft des Unternehmens – eine gute Voraussetzung für interkulturelles und zielgruppenspezifisches Marketing

* Kundennähe als Dreh- und Angelpunkt im Interkulturellen Marketing

* Mitarbeiterzufriedenheit führt zu Kundenzufriedenheit

* Glaubwürdigkeit und Kundenorientierung: Zielgruppenspezifisches Marketing ist nur dann glaubwürdig, wenn sich Initiativen auch nach innen ins Unternehmen an die eigene Belegschaft richten (Betriebsvereinbarungen, Unternehmensleitbild etc.)

* Interne und externe Qualität müssen aus einem Guss sein, d.h. die Unternehmenskultur, Produkt und Marketing sind nicht zu trennen, Diversity Management und Interkulturelles Marketing fördern den Erfolg der Unternehmen.

* Supplier Diversity unterstützt die Glaubwürdigkeit („Was verlange ich von meinen LieferantInnen?“) und verdeutlicht, wie das Leitbild eines Unternehmens auch nach außen wirken kann

* Interkulturelle Sensibilisierung und Weiterbildung der MitarbeiterInnen sind wichtige Faktoren im interkulturellen Marketing

* Interkulturelles Marketing – die Globalisierung hat die nationalen Differenzen nicht zum Verschwinden gebracht. Auch wenn der äußere Lebensstil ähnlich erscheint, der innere Lebensstil ist in Europa doch unterschiedlich

* Ernsthaftigkeit in der Ansprache der Zielgruppe ist entscheidend für den Erfolg eines Produkts (Bildauswahl, „Sprache“)

* Unterstützung der Communities (Events, Sponsoring etc.) steigert die Glaubwürdigkeit der Unternehmen[...]

Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter:  … Diversity Management …

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Mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiterorientierte-unternehmenskultur/zeit/2008/11/26/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/mitarbeiterorientierte-unternehmenskultur/zeit/2008/11/26/ Wed, 26 Nov 2008 00:00:00 +0100 Auszug aus: Newsletter Unternehmenskultur vom 24. November 2008, „Mitarbeiterorientierte Unternehmenspolitik„[...] Renaissance der Unternehmenskultur [...]Mitarbeiterorientierung hängt zunäch...Auszug aus: Newsletter Unternehmenskultur vom 24. November 2008,

Mitarbeiterorientierte Unternehmenspolitik

[...]

Renaissance der Unternehmenskultur

[...] Mitarbeiterorientierung hängt zunächst einmal von materiellen Faktoren ab : der Sicherheit des Arbeitsplatzes, einem auskömmlichen Gehalt und den materiellen Arbeitsbedingungen. Folgt man der Zusammenfassung von O’Toole und Lawler (2006) und unseren eigenen Befunden (Badura et al. 2008), dann sind allerdings einige immaterielle Arbeits- und Organisationsbedingungen von besonderer Bedeutung, z.B. die Qualität der Führung, der Kultur, und der internen Vernetzung der einzelnen Organisationsmitglieder sowie Transparenz des Unternehmensgeschehens und Mitarbeiterbeteiligung . [...]
Menschengerechte Kooperation, basierend auf Vertrauen, Wertschätzung, gemeinsamen Überzeugungen, Werten und Regeln, hängt im erheblichen Maße ab – das belegen unsere Ergebnisse recht eindeutig – von der Qualität der horizontalen und vertikalen Beziehungen unter den Organisationsmitgliedern. Die zentralen „Hebel“ dafür sind Förderung sozialer Kompetenz auf Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Förderung mitarbeiterorientierten Führungsverhaltens. Auf beiden Feldern bestehen gravierende Defizite. [...]

Die Bedeutung von Emotionen, unbewussten Entscheidungen und biologischen Anlagen für das Verhalten wurden dadurch unterschätzt . [...]

Eine – aus Sicht des Sozialkapitalansatzes unverzichtbare – Voraussetzung produktiver und gesundheitsförderlicher Kooperation ist das Vorhandensein gemeinsamer Überzeugungen, Werte und Regeln: einer gemeinsamen Kultur. [...]

Wo das Handeln der Vorgesetzten und der Kolleginnen und Kollegen als berechenbar, uneigennützig und problemgerecht erlebt wird, steigt das Vertrauen, nimmt die Unternehmensbindung zu. [...]Die Entwicklung gemeinsamer Überzeugungen, Werte und Regeln einer Organisation und der Respekt vor den grundlegenden Überzeugungen, Werten und Regeln der Organisationsumwelt sind wegen ihrer sinn- und bindungsstiftenden Funktion wesentlich für eine mitarbeiterorientierte Führung und die Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. [...]

 

Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter:  … Unternehmenskultur …

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Familie und Arbeitswelt () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/familie-und-arbeitswelt/zeit/2008/11/19/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/familie-und-arbeitswelt/zeit/2008/11/19/ Wed, 19 Nov 2008 00:00:00 +0100 aus: UNK- Sonder-Newsletter am 18.11.2008 – „Unternehmen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ (Bertelsmann-Stiftung) (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion) Balance von Familie...aus:

UNK- Sonder-Newsletter am 18.11.2008 – „Unternehmen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ (Bertelsmann-Stiftung) (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)

Balance von Familie und Arbeitswelt

Familienfreundlichkeit ist ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Studien belegen die positiven gesellschaftlichen wie auch volkswirtschaftlichen Effekte, die durch die Gemeinschaft einer Familie als „Keimzelle einer Gesellschaft“, eine höhere Kinderzahl wie auch einer steigenden Frauenerwerbstätigkeit und ein verbessertes Bildungsniveau von Kindern entstehen. Von Angeboten zu einer besseren Balance von Familie und Arbeitswelt profitieren somit nicht nur Familien mit Kindern, sondern auch Unternehmen, Staat und Gesellschaft.

Seit 2003 kooperieren die Bertelsmann Stiftung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erfolgreich im Projekt „Balance von Familie und Arbeitswelt“. Das Projekt will über die grundsätzliche Sensibilisierung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Teil der persönlichen Entwicklung und Sinnerfüllung eines Menschen hinaus insbesondere in der Arbeitswelt durch bessere Lösungsansätze zwischen Führung und Mitarbeitern Akzente setzen .

Es ist daher ein Ziel, Unternehmen, vor allem im Mittelstand, zu unterstützen, eine familien- und work-life-balance-orientierte Unternehmenskultur aufzubauen , entsprechende Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Gleichzeitig werden aber Mitarbeiter und Berufseinsteiger verstärkt sich mit einer langfristigen Berufs und Lebensplanung bewusst auseinander setzen und Eigenverantwortung für die Gestaltung ihrer eigenen work-life-Balance übernehmen müssen. Voraussetzung sind hierfür sind aber innovative, praxisorientierte Infrastruktur vordinglich bei der Kinderbetreuung.

In seiner aktuellen Projektphase konzentriert sich das Projekt „Balance von Familie und Arbeitswelt“ auf die folgenden drei Bausteine:

Baustein „Kompetenzen in Unternehmen aufbauen“: Führungskräfte und/oder Mitarbeiter aus Unternehmen werden zu Mentoren für eine familien- und work-life-balance-orientierte Personalpolitik ausgebildet. Als Mentoren schaffen sie in ihren Unternehmen entsprechende Grundlagen und etablieren passende Instrumente und Maßnahmen im Rahmen ihrer Unternehmenskultur. Sie übernehmen im Sinne eines „Best-practice- Unternehmen“ Vorbildfunktion für andere Betriebe.

Baustein „Individuum stärken“: Durch die Auswahl kreativer und innovativer Lösungen bei der Gestaltung ihrer Lebens- und Berufsplanung übernehmen Menschen eine Vorbildfunktion für andere. Darüber hinaus kann durch die Qualifizierung junger Menschen im Übergang von Schule und Beruf bzw. beim Berufseinstieg bereits die Sensibilität und damit die Eigenverantwortung für die Balance von Beruf, Familie und Privatleben gestärkt werden.

Baustein „Infrastruktur und Expertise im wirtschaftlichen Umfeld“: Familienfreundlichkeit bedarf innovativer Infrastrukturkonzepte und ausgewiesener Expertise wichtiger Ansprechpartner. Akteure aus dem wirtschaftlichen Umfeld, wie Verbände, Kammern, Kommunen sowie Weiterbildungseinrichtungen qualifizieren sich und erweitern ihre Angebote zur Information, Beratung und Weiterbildung von Unternehmen. Das Balance-Projekt unterstützt eine Modellregion in Deutschland bei der Entwicklung zur familienfreundlichsten Wirtschaftsregion Deutschlands.

Mit den übergreifenden Formaten „Expertenkommission Familie“ und „Monitor Familie und Arbeit“ werden Trends und Einstellungen erfasst, Zukunftsthemen aufgegriffen und Handlungsempfehlungen und Impulse für die Öffentlichkeit gegeben. Darüber hinaus wird die erfolgreiche Kooperation mit dem Kreis Gütersloh im Lokalen Bündnis für Familie im Kreis Gütersloh fortgesetzt.

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Innovative Tipps von Kunden () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovative-tipps-von-kunden/zeit/2008/11/18/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovative-tipps-von-kunden/zeit/2008/11/18/ Tue, 18 Nov 2008 00:00:00 +0100 aus: Handelsblatt.com (Stand: 18.11.2008) (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)Innovationen Tipps von den Tüftlern [...] Um Innovationen zu forcieren, spannen Mittelständler immer...aus: Handelsblatt.com (Stand: 18.11.2008)

(Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)

Innovationen
Tipps von den Tüftlern

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Um Innovationen zu forcieren, spannen Mittelständler immer häufiger ihre Kunden und Geschäftspartner ein. [...]

Das schicke Gerät verdankt seine Form einer neuen Methode, Produkte zu entwickeln. Im Gegensatz zu früher hat Metabo, noch bevor die Idee geboren war, Kunden und Hochschuldesigner in die Entwicklung miteinbezogen : „Vor zwei Jahren haben wir unsere Innovationsprozesse nachhaltig geöffnet“, sagt Patricia Lorek, die bei Metabo für Innovation und Design sorgt.

Damit zählt Metabo zu den ersten Mittelständlern, die bei Neuentwicklungen gezielt die Grenzen des eigenen Unternehmens überschreiten. Große Unternehmen haben es erfolgreich vorgemacht: Der dänische Spielzeughersteller Lego oder der US-Konsumgüterproduzent Procter & Gamble („Pampers“, „Ariel“) nutzen schon seit Jahren die Ideen von Kunden, Geschäftspartnern und Hochschulen für neue Produkte. Procter & Gamble lässt junge Eltern etwa im elektronischen Dorf „Pampers-Village“ die neuesten Pflegetipps für Babys austauschen – und erhält dadurch Hinweise, wie sich die Windelhöschen verbessern lassen.

Das zahlt sich für die Unternehmen in barer Münze aus: Unternehmen, die Kunden und Geschäftspartner mitentwickeln lassen, sind innovativer und können außerdem ihre Produkte besser verkaufen , hat Professor Nikolaus Franke festgestellt.[...]

Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter:  … Innovationsmanagement …

Unser Tipp : In den QET-Richtlinien finden Sie  wertvolle Hinweise, einmal für den Umgang mit Kunden, zum anderen zu Innovationen.

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Negativer Stress im Betrieb () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/negativer-stress-im-betrieb/zeit/2008/11/18/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/negativer-stress-im-betrieb/zeit/2008/11/18/ Tue, 18 Nov 2008 00:00:00 +0100 Aus: Arbeit und Gesundheit Newsletter Ausgabe 12/2008 – 13. November 2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion) Leitfaden „Psychische Gesundheit im Betrieb“ [VDBW/red, 13.11.2008] -...Aus: Arbeit und Gesundheit
Newsletter
Ausgabe 12/2008 – 13. November 2008  (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)

Leitfaden „Psychische Gesundheit im Betrieb“
[VDBW/red, 13.11.2008] -

Der Strukturwandel in der Arbeitswelt hat dazu geführt, dass heute in vielen Betrieben psychische Anforderungen wie hohe Konzentration, Zwang zu schnellen Entscheidungen, hohe Verantwortung für Menschen und Material, häufige Störungen, Zeitdruck und zwischenmenschliche Probleme wesentliche Belastungsschwerpunkte darstellen. Einen Leitfaden für Betriebsärzte und Personalverantwortliche zum Thema hat der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) herausgegeben.

Nach einer Untersuchung der Europäischen Agentur für Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit erlebt über die Hälfte aller berufstätigen Menschen in der Europäischen Union (EU) negativen Stress am Arbeitsplatz. Psychische Erkrankungen nehmen heute in der EU bereits Rang 1 in der Ursachenstatistik für Erwerbsunfähigkeitsrenten noch vor Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems ein. Als wichtige Gründe für die steigende Bedeutung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz gelten insbesondere:

* Arbeitsverdichtung mit steigenden Leistungsanforderungen

* Steigender Zeit- und Termindruck

* Entwicklung neuer Arbeitsformen, insbesondere im Zusammenhang mit der Kommunikations- und Informationstechnologie

* Notwendigkeit zu ständiger Anpassung an neue Arbeitsmittel, Arbeits- und Organisationsformen (lebenslanges Lernen)

* Wechsel der Inhalte und Rahmenbedingungen der Arbeit wie etwa Projektarbeit, befristete Arbeitsverträge, Variabilität der Arbeitszeit und Veränderung sozialer Arbeitsstrukturen durch Einzelarbeitsplätze mit sozialer Isolation (z. B. Home-Office)

* Ansprüche an soziale Kompetenz von Vorgesetzten und Mitarbeitern

* Kostendruck, der von den Mitarbeitern die Beachtung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit des eigenen Handelns erfordert

* Angst vor Arbeitsplatzverlust

* Unvereinbarkeit von Berufs- und Privatleben durch Überlastung

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Familienfreundlichkeit rentiert sich () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/familienfreundlichkeit-rentiert-sich/zeit/2008/11/15/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/familienfreundlichkeit-rentiert-sich/zeit/2008/11/15/ Sat, 15 Nov 2008 00:00:00 +0100 Auszug aus: handelsblatt.com Stand: 11.11.2008 Strategien mit Zukunft Familienfreundlichkeit rentiert sich Ausreden gelten nicht mehr. Eine exklusive Studie für das Handelsblatt belegt erstmal...Auszug aus: handelsblatt.com Stand: 11.11.2008

Strategien mit Zukunft

Familienfreundlichkeit rentiert sich

Ausreden gelten nicht mehr. Eine exklusive Studie für das Handelsblatt belegt erstmals: Familienbewusstsein zahlt sich für Unternehmen in barer Münze aus. Betriebswirtschaftlich relevante Faktoren wie Mitarbeiterbindung, ein nachhaltiger Wissensaufbau, Motivation und Produktivität steigen – Krankenstand und Fluktuationsrate dagegen sinken. Dabei muss Familienfreundlichkeit noch nicht einmal viel kosten.

[...]

Erstmals konnte nun in einer Untersuchung wissenschaftlich klar belegt und nicht nur vermutet werden: Familienbewusste Unternehmen sind klar messbar wirtschaftlich erfolgreicher. Die Studie des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik (FFP), eine Kooperation der Universität Münster und der Steinbeis-Hochschule Berlin, liegt dem Handelsblatt vorab exklusiv vor.

Helmut Schneider, Studienleiter und Professor für Betriebswirtschaft an der Steinbeis-Hochschule Berlin, erläutert die Methodik: „Erstens haben wir untersucht: Bei welchen betriebswirtschaftlich relevanten Faktoren gibt es durch Familienbewusstsein positive Effekte? Und zweitens: Wie stark sind diese Effekte?

Dazu haben Schneider und sein Team 1 001 Unternehmen aus allen Branchen und Größenklassen detailliert unter die Lupe genommen: Wie familienbewusst sind die Unternehmen und wie gut schneiden sie bei wirtschaftlich bedeutsamen Faktoren ab? „Für die Messung des Familienbewusstseins haben wir auf den erprobten Beruf-und-Familie-Index zurückgegriffen“, erklärt Schneider. Das Viertel der Firmen mit dem höchsten Familienbewusstsein wurde dann der Vergleichsgruppe mit dem niedrigsten Familienaffinität gegenübergestellt.

Das Ergebnis dürfte selbst Skeptiker überzeugen: In 21 von 25 betriebswirtschaftlich relevanten Faktoren waren deutlich positive Einflüsse durch Familienbewusstsein festzustellen. Im Schnitt erreichten die familienbewussten Unternehmen um 15 Prozent bessere Werte als die nicht familienbewussten Firmen .

[...]

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Wissensverlust durch Kündigung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wissensverlust-durch-kuendigung/zeit/2008/11/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wissensverlust-durch-kuendigung/zeit/2008/11/09/ Sun, 09 Nov 2008 00:00:00 +0100 Auszug aus: SPIEGEL Wissen Information (Stand: 09.11.2008)Studie Das Wissen der Kollegen [...]Eine Studie belegt das: Das Wissen der Mitarbeiter wird nicht systematisch erfasst und genutzt. I...Auszug aus: SPIEGEL Wissen Information (Stand: 09.11.2008)

Studie
Das Wissen der Kollegen

[...]Eine Studie belegt das: Das Wissen der Mitarbeiter wird nicht systematisch erfasst und genutzt. In vielen Fällen gehe Fachwissen mit ausscheidenden Mitarbeitern unwiederbringlich verloren [...]

Weniger als 20 Prozent der Befragten beurteilen das Wissensmanagement in ihrem Unternehmen als sehr gut oder gut. 80 Prozent sind dagegen der Meinung, dass ihr Unternehmen in Bezug auf das Thema Wissensmanagement verbesserungswürdig oder gar unzureichend aufgestellt sei.
[...]
Da Wissensmanagement für das gesamte Unternehmen unentbehrlich sei, könnten Initiative und Gesamtverantwortung hierfür nicht auf einzelne Organisationseinheiten delegiert werden. Annett Cascorbi, Autorin der Studie berichtet, dass „die Bereitschaft, Wissen in einer Datenbank weiterzugeben, stark von der Unternehmenskultur und dem Vertrauen der Mitarbeiter abhängt“. Erfolgreiches Wissensmanagement sei daher weniger die Folge einer aufwändigen Technologie, sondern vielmehr eine Frage des Willens und klarer Führung, so die Professorin der Nordakademie.[...]

Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter:  … Wissensmanagement …

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Wertewandel und aufgeklärte Konsumenten () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wertewandel-und-aufgeklaerte-konsumenten/zeit/2008/10/15/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wertewandel-und-aufgeklaerte-konsumenten/zeit/2008/10/15/ Wed, 15 Oct 2008 06:58:00 +0200 Auszüge aus einem Artikel der IHK-Zeitschrift WIM, Ausgabe 10/2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)Markenkommunikation Love and Peace Aufgeklärte Konsumenten kaufen keine Produk...Auszüge aus einem Artikel der IHK-Zeitschrift WIM, Ausgabe 10/2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)

Markenkommunikation
 Love and Peace

Aufgeklärte Konsumenten kaufen keine Produkte, bei deren Herstellung Mensch und Umwelt leiden. Marketing-Strategen, die das ignorieren, schaffen Probleme . Von Thomas Kohl [...]

Heute leben wir in einer neuen Welt, in der eine revolutionäre Erfindung namens Internet emanzipierten Konsumenten eine neue Plattform bietet. Konsumenten, denen es nicht mehr genügt, gute Qualität zum niedrigen Preis zu kaufen.  Sie wollen wissen, wer das Produkt produziert und wie der Hersteller mit Angestellten und Umwelt umgeht.  [...]

Kluges Marketing transportiert Werte, nicht nur Preise
 [...]Oder besser noch, den Fragen mit einer Kommunikation zuvorzukommen, die Werte und nicht nur den Preis transportiert. [...]

Kommunikation muss heute der gestiegenen Verbrauchersensibilität gegenüber sozialen, ethischen und ökologischen Fragen Rechnung tragen.   Und Unternehmen müssen einen ernsthaften Dialog mit dem Verbraucher beginnen. Der neue, internetgeschulte Konsument ist kritisch und gut informiert. [...]

Thomas Kohl ist Geschäftsführer der da kapo Kreative Werbung GmbH in Fürth (thomas.kohl@da-kapo.de).

Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter:  …  Marketing … Kommunikation … CSR …

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Innovationen in mittelständischen Unternehmen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovationen-in-mittelstaendischen-unternehmen/zeit/2008/10/05/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/innovationen-in-mittelstaendischen-unternehmen/zeit/2008/10/05/ Sun, 05 Oct 2008 00:00:00 +0200 Auszug aus:WirtschaftsWoche NR. 030 VOM 21.07.2008 SEITE 028 Im Blindflug [...]Eine EU-Studie zeigt: Mittelständler gehen bei Innovationen oft planlos und chaotisch vor. Nur die wenigsten klei...Auszug aus:

WirtschaftsWoche NR. 030 VOM 21.07.2008 SEITE 028

Im Blindflug

[...]Eine EU-Studie zeigt:  Mittelständler gehen bei Innovationen oft planlos und chaotisch vor.

Nur die wenigsten kleinen und mittleren Unternehmen setzen auf ein systematisches Innovationsmanagement – das ist das Ergebnis der noch unveröffentlichten Studie „Improve“, die auf eine Initiative der EU- Kommission zurückgeht. „Viele Firmen sind quasi im Blindflug unterwegs, dabei könnten sie viel Wachstumspotenzial ausschöpfen“, sagt Sabine Brunswicker, eine der Koordinatorinnen des Projektes, das die Fraunhofer-Gesellschaft und die Managementberatung A.T. Kearney federführend für die EU durchführen. Rund 3000 Unternehmen haben innerhalb eines Jahres ihre Innovationsaktivitäten überprüfen lassen, 2000 von ihnen wissen durch das online-basierte Benchmarking bereits, wo sie in ihrer Branche stehen.

[...]

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Soziale Verantwortung übernehmen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/soziale-verantwortung-uebernehmen/zeit/2008/09/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/soziale-verantwortung-uebernehmen/zeit/2008/09/30/ Tue, 30 Sep 2008 00:00:00 +0200 Soziale Verantwortung (CSR = Corporate Social Responsibility); Autor: Wilhelm Küster, QET-wiss. Beirat, 30. September 2008Verantwortungsbewusste Unternehmer übernehmen soziale Verantwortung na... Soziale Verantwortung (CSR = Corporate Social Responsibility); Autor: Wilhelm Küster, QET-wiss. Beirat, 30. September 2008

Verantwortungsbewusste Unternehmer übernehmen soziale Verantwortung nach innen und außen und machen sie zu einem festen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur. Soziale Verantwortung beginnt im eigenen Unternehmen, also beim Management, den Mitarbeitern, beim Umweltbewusstsein, geht über die Verbraucher bis hin zum Engagement für das Gemeinwesen.

Nach einer Studie des IfM Bonn setzen sich über 80% der befragten deutschen mittelständischen Unternehmen aktiv, z.B. durch Spenden, kostenlose Überlassung von Produkten und Unternehmensressourcen oder durch eine ehrenamtliche Tätigkeit der Geschäftsführung und ihrer Mitarbeiter für soziale Belange ein, vor allem in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport und Bildung. Als besondere Ausprägung sozialer Verantwortung gilt die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung.

Zunehmend spielt CSR auch bei globalen Aktivitäten der Unternehmen eine Rolle. So bewertet die Stiftung Warentest seit 2004 bei vielen Produkten (bisher u. a. Waschmaschinen, Fernseher, Vollwaschmittel, Funktionsjacken) „die Verantwortungsübernahme entlang der Wertschöpfungskette hinsichtlich sozialer und ökologischer Fragen“ und untersucht dabei die Produktions- und Fertigungsstätten im Ausland.

Auch beim aktuellen Waschmaschinentest, veröffentlicht in der Ausgabe der Testzeitschrift Oktober 2008, wurde separat vom eigentlichen Qualitätstest ein CSR-Test durchgeführt. Dabei wurden in den vier Themenfeldern „Soziales/Beschäftigte“, „Soziales/Produktion und Fertigung“, „Umwelt“ und „Verbraucher und Gesellschaft“ 35 Kriterien definiert und bewertet.

Beispiele aus dem Kriterienkatalog: Arbeitnehmervertretung, Beschäftigungssicherung, Arbeitszeitmodelle, Gesundheitsförderung, Familienfreundlichkeit, Chancengleichheit, Ausbildungsplätze, Frauenanteil, Schwerbehinderte, Weiterbildung, Einhaltung der Mindestsozialstandards usw. (Diese und viele andere Kriterien spielen auch in den „Richtlinien Unternehmenskultur“ des QET-Instituts eine zentrale Rolle.)
Als besonders bemerkenswert am Waschmaschinen-Test erscheint mir, dass die Sieger-Firmen des herkömmlichen Qualitätstests auch beim CSR-Test zur Spitze gehörten
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Manager mit Humor () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/manager-mit-humor/zeit/2008/09/22/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/manager-mit-humor/zeit/2008/09/22/ Mon, 22 Sep 2008 00:00:00 +0200 Auszug aus manager-magazin.de / Stand: 22. September 2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)KARRIERE Mit Witz zum Ziel Durchhaltevermögen gilt vielen Managern als höchste Tugend e...Auszug aus manager-magazin.de / Stand: 22. September 2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)

KARRIERE
Mit Witz zum Ziel

Durchhaltevermögen gilt vielen Managern als höchste Tugend einer Führungskraft – nicht umsonst ist der Marathonmann Prototyp des erfolgreichen Chefs. Tatsächlich gibt es viele Situationen, wo Humor zielführender ist als verbissenes Ringen. Denn wer die Lacher auf seiner Seite hat, hat meistens schon gewonnen.

Berlin/Freiburg – Am Arbeitsplatz gilt oft das Motto „Lachen verboten“. Wer zu viel Spaß hat, steht im Verdacht, seinen Job nicht ernst zu nehmen. Und auch im Gespräch mit Kunden oder Kollegen ist Seriosität in der Regel das oberste Gebot der Unternehmenskultur .[...]

Humor hat im Berufsalltag häufig keinen Platz „, sagt Albrecht Kresse, Autor und Trainer aus Berlin. Das ist in anderen Kulturräumen wie etwa England oder Australien anders – denn mit Humor geht vieles besser. Mit seiner Hilfe können gespannte Situationen entschärft, kritische Anmerkungen freundlicher verpackt und langweilige Konferenzen aufgepeppt werden.[...]

„Humor ist ein kommunikatives Schmiermittel“, sagt Bärbel Hinz-Käfer. „Selbst in festgefahrenen Verhandlungen kann er hilfreich sein“, so die Unternehmensberaterin aus Freiburg, die Humorseminare anbietet. Humor in seiner positiven Variante sei auch eine Bewältigungsstrategie bei Belastungen im Beruf, ergänzt Birgit Rißland, Diplom-Psychologin aus Stendorf. „Für abwertenden, zynischen Humor gilt das allerdings nicht.“ Wer Stressfaktoren mit einer Grundeinstellung heiterer Gelassenheit begegnet, könne davon profitieren. Chronisch schlechte Stimmung erhöhe dagegen beispielsweise das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Humor habe viele positive Wirkungen – auf den anderen und auf einen selbst. „Lachen ist gesund“ hält Hinz-Käfer deshalb für eine zutreffende Behauptung. „Im Beruf geht es allerdings tendenziell humorlos zu“, ist Albrecht Kresses Erfahrung. Zumeist gelte „Schnaps ist Schnaps und Arbeit ist Arbeit“. Kresse ist überzeugt, dass dadurch viele Chancen verschenkt werden: „Wir nutzen Humor viel zu selten.“[...]

Allerdings sei der humorvolle Umgang mit unter Umständen kniffligen Themen am Arbeitsplatz kein Kinderspiel: „Man muss dafür schon etwas Fingerspitzengefühl entwickeln und sich auf sein Gegenüber einlassen“, sagt Eva Ullmann, die Unternehmen zum Thema Humor coacht. „Es reicht nicht, wenn der Chef einen Scherz nach dem anderen produziert.“ Dröhnendes Lachen ist eben noch kein Zeichen für ein entspanntes Betriebsklima - solange in erster Linie immer nur einer lacht. „Gerade Vorgesetzte sollten die Fähigkeit haben, sich auch selbst auf die Schippe zu nehmen“, sagt Ullmann.

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Die Arbeitswelt von morgen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/die-arbeitswelt-von-morgen/zeit/2008/09/21/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/die-arbeitswelt-von-morgen/zeit/2008/09/21/ Sun, 21 Sep 2008 00:00:00 +0200 Auszüge aus:WirtschaftsWoche NR. 034 VOM 18.08.2008 SEITE 120, 18.08.2008 Heute hier, morgen dort [...]Arbeitsmarktforscher, Management-Experten, Organisationspsychologen – egal, wen man fragt...Auszüge aus:

WirtschaftsWoche NR. 034 VOM 18.08.2008 SEITE 120, 18.08.2008

Heute hier, morgen dort

[...]Arbeitsmarktforscher, Management-Experten, Organisationspsychologen – egal, wen man fragt: Alle sind sich einig dass die Arbeitswelt vor einem radikalen Wandel steht.[...][...]

Und ein Wort dominiert die Diskussionen: Flexibilität. Das klingt abgedroschen, doch dahinter verbirgt sich weit mehr als Anpassungsfähigkeit im Denken und Handeln. Der Arbeitnehmer von morgen wird mehr als nur einen Arbeitgeber haben, er wird häufiger zwischen Selbständigkeit und Festanstellung wechseln und mehr Teilzeit- und Zeitarbeit leisten. Er wird in ständig wechselnden Projekten mit unterschiedlichen Teams aus unterschiedlichen Nationen zusammenarbeiten, viele seiner Kollegen nur auf dem Videobeamer oder per E-Mail, Chat oder Wiki kennenlernen. [...]

Seit es Handys mit E-Mail-Funktion und billige flächendeckende sowie breitbandige Internet-Verbindungen gibt, können alle miteinander arbeiten, ohne am selben Ort zu sein.

Junge Menschen wiederum erwarten von ihrem Traumjob heute nicht mehr den dicken Firmenwagen, sondern vor allem eine bessere Work-Life-Balance, also attraktive Arbeitsbedingungen, die sowohl einen Kompromiss aus Familie und Karriere ermöglichen als auch abwechslungsreiche und herausfordernde Aufgaben.

Und die entstehen gerade im Dienstleistungsbereich. Von den 39,8 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland arbeiteten im ersten Quartal dieses Jahres nur noch etwa 20 Prozent im produzierenden Gewerbe – 1991 waren es noch mehr als 36 Prozent. Der Anteil der Dienstleister an den Beschäftigten hingegen stieg im selben Zeitraum von knapp 60 auf über 72 Prozent. [...][...]

Trend Projektwirtschaft . Auch das wird kommen: Arbeitnehmer werden künftig öfter zeitlich begrenzt und in Teilprojekten zusammenarbeiten. Ist eine Aufgabe beendet, werden die Teams neu aufgestellt. Der Grund: Durch die globale Konkurrenz stehen die Konzerne zunehmend unter Zeitdruck. Die Lebenszyklen von Produkten verkürzen sich, die Neuentwicklung von Nachfolgeprodukten muss schneller gehen.[...]

Online-Netzwerke [...]

Zudem können die Unternehmen Kosten für Büros und feste Belegschaften sparen. [...] Zwar werden Büros und Zentralen nie ganz verschwinden, aber, so Tapscott, „es wird weniger zwingende Gründe geben, monolithische Arbeitsplätze zu organisieren, auf denen sich der Inhaber täglich einfinden muss.“

Vielen deutschen Arbeitnehmern kommt das entgegen: 50 Prozent von ihnen würden am liebsten an mehreren Tagen in der Woche von zu Hause aus arbeiten.[...]

Die Sache hat allerdings einen Haken: Mit der modernen Technik verschwimmt weitgehend die Grenze zwischen Beruf und Privatleben.[...]E-Mails schreiben, chatten, telefonieren, Kaffee trinken – am besten alles gleichzeitig? Psychologen warnen davor, es zu übertreiben.[...]

Führungskräfte sind gut beraten, darauf rechtzeitig zu reagieren. Nicht nur, um den eigenen Stress zu minimieren, sondern weil die neue Arbeitswelt auch die Management-Anforderungen umkrempelt.

Der Chef als Einpeitscher und Kommandant hat dann ebenso ausgedient wie der Typ Vaterfigur, der alles weiß, sieht und kontrolliert. Gefragt sind vielmehr Manager, die mit den neuen Kommunikationsformen perfekt umgehen können sowie über „Kollegialität führen und nicht über strikte Hierarchien“, sagt Kienbaum-Geschäftsführer Tiemo Kracht. Der Manager von morgen ist eher Moderator und Motivator in einem.[...]

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Zukunftsmarkt Generation 50plus () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/zukunftsmarkt-generation-50plus/zeit/2008/09/21/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/zukunftsmarkt-generation-50plus/zeit/2008/09/21/ Sun, 21 Sep 2008 22:44:00 +0200 Auszug aus: business-wissen.de / Stand: 21. September 2008Kundenbindung Richtige Kommunikation mit der Zielgruppe 50plus Von Prof. Dr. Günther Zimmermann, lingua@MEDIA 23.04.2008 – Über 60-Jä...Auszug aus:

business-wissen.de / Stand: 21. September 2008

Kundenbindung
Richtige Kommunikation mit der Zielgruppe 50plus

Von Prof. Dr. Günther Zimmermann, lingua@MEDIA

23.04.2008 – Über 60-Jährige verfügen schon heute über eine Kaufkraft von 320 Milliarden Euro. Doch die Bedürfnisse der älteren Generation werden in der Produktsprache oder bei Bedienungsanleitungen oft vernachlässigt. Zu viel Englisch, zu unverständlich die Texte und zu verquast der Satzbau. Die Generation 50plus, eine unterschätzte Klientel, meint der Linguist Günther Zimmermann.

Über folgende Aussage besteht kein Dissens: Die „Best Agers“ sind eine Zielgruppe, die für die Wirtschaft immer wichtiger wird. Das lässt sich an zahlreichen Symptomen der letzten Jahre ablesen: Die überregionale Presse und Wirtschaftszeitungen haben mehrfach Artikelserien zur „Wirtschaftsmacht der Generation 50plus“ veröffentlicht. Marktforschungsunternehmen wie die GfK veranstalten Tagungen mit dem Titel „Generation Silber“. Und auf dem Buchmarkt erscheinen Titel wie „Die Altersrevolution“ und „Seniorenmarketing“. Vereinigungen wie „Das Reifenetzwerk“, „Die Alten Hasen“ und die „Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO)“ vertreten die Interessen der Älteren und beraten die Unternehmen über einen optimalen Umgang mit dieser Klientel.

In einem Gutachten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend charakterisiert Roland Berger die Funktion der Älteren Generation als „Wirtschaftsmotor“. Der Anteil der über 50-Jährigen lag 2005 schon bei über 37 Prozent. Bis 2035 wird er auf knapp 50 Prozent steigen. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) verfügen die über 60-Jährigen schon heute über eine Kaufkraft von 320 Milliarden Euro. Der Anteil an ihren Konsumausgaben von heute 32 Prozent wird bis zum Jahr 2050 auf bis zu 42 Prozent wachsen. Sie werden damit zur wichtigsten Konsumentengruppe. Hier geht es um nicht mehr und nicht weniger als um den Markt der Zukunft.
Ältere Kunden wollen gezielt angesprochen werden

Angesicht dieser Fakten verwundert es, dass sich bisher wenige Unternehmen auf den demografischen Wandel eingestellt haben. 23 Prozent der Firmen wissen noch nicht, wie sie Produkte und Dienstleistungen für die Zielgruppe 50plus anbieten wollen. 81 Prozent der in einer IFAK-Studie von 1999 Befragten gaben zu Protokoll, dass sie sich noch nicht intensiv mit dieser Zielgruppe beschäftigt hätten. So werden denn auch nur drei bis fünf Prozent der deutschen Medienausgaben für die Zielgruppe 50plus aufgewendet. Offensichtlich wirkt noch nach, dass sich in den 80er Jahren Radioanstalten, Vermarkter, Agenturen und Werbekunden auf die Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen festgelegt haben. [...]

Und Andreas Reidl prophezeit in seinem Buch „Seniorenmarketing“:

„Das Konsumverhalten der Generation 50plus entscheidet über die Zukunft vieler Unternehmen.“

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Geschenke an die Mitarbeiter () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/geschenke-an-die-mitarbeiter/zeit/2008/09/20/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/geschenke-an-die-mitarbeiter/zeit/2008/09/20/ Sat, 20 Sep 2008 00:00:00 +0200 Auszug aus wiwo.de / Stand: 20.09.08WirtschaftsWoche NR. 035 VOM 25.08.2008 SEITE 036, 25.08.2008 Naturalien statt Geld [...]Wie motiviert man seine Mitarbeiter?[...][...]Die Ausgangsthese der...Auszug aus wiwo.de / Stand: 20.09.08

WirtschaftsWoche NR. 035 VOM 25.08.2008 SEITE 036, 25.08.2008

Naturalien statt Geld

[...]Wie motiviert man seine Mitarbeiter?[...][...]Die Ausgangsthese der Autoren lautet: Die geringe Wirkung höherer Löhne könnte damit zusammenhängen, dass Geld von den Mitarbeitern nicht als „Geschenk“ wahrgenommen wird und wenig emotionale Signalwirkung hat.[...][...]Vor die Wahl gestellt zwischen der Kanne und dem Geld, gab aber die überwältigende Mehrheit der Beteiligten an, lieber das Geld zu nehmen.[...][...]„Geschenke ermöglichen eine Art emotionale Bindung beim Empfänger, die mit Geld viel schwieriger herzustellen ist.“[...][...]Sollten zusätzliche Anreize am Arbeitsplatz also nur noch in Form von „Naturalien“ erfolgen?[...]

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Geld verpulvern in der Weiterbildung () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/geld-verpulvern-in-der-weiterbildung/zeit/2008/09/20/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/geld-verpulvern-in-der-weiterbildung/zeit/2008/09/20/ Sat, 20 Sep 2008 00:00:00 +0200 Auszug aus: Wirtschaftswoche vom 25.08.2008 / Nr. 35Spezial Mittelstand Das Controlling von Ausgaben in der Weiterbildung ist noch immer die Ausnahme. [...] Typisch Mittelstand. „Dem Nutzen gi...Auszug aus: Wirtschaftswoche vom 25.08.2008 / Nr. 35

Spezial Mittelstand

Das Controlling von Ausgaben in der Weiterbildung ist noch immer die Ausnahme . [...]

Typisch Mittelstand . „Dem Nutzen gilt stets die erste Frage“, sagt Guido Betz, Vorstandsvorsitzender des Andernacher Beratungs- und Trainingsanbieters LeadIng. „Bei Verhandlungen mit Mittelständlern müssen wir uns strengen Fragen unterziehen: Was kommt dabei heraus? Für wen haben Sie das schon gemacht – und mit welchem Erfolg?“ Und das ist gut so.

Dennoch schöpft die betriebliche Fortbildung längst nicht alle Potentiale aus. Mit gezieltem Controlling können Unternehmen ihr Weiterbildungsbudget noch besser investieren: Der geplante Nutzengewinn wird konkret formuliert, bewertet und anschließend evaluiert. Dabei helfen Kennzahlen. Und: viel reden.

Der Bedarf eines ausgeklügelten Bildungscontrollings ist groß. Deutsche Unternehmen geben inzwischen 27 Milliarden Euro pro Jahr für Coachings, Seminare und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter aus. [...]

Nur wenige Unternehmen kontrollieren auf Euro und Cent, was ihre Weiterbildungsinvestitionen für das Unternehmen tatsächlich bringen. [...] Nur ein Drittel erkundigt sich, ob die Mitarbeiter ihre neuen Erkenntnisse überhaupt anwenden können. [...]

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Wozu Innovationsmanagement () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wozu-innovationsmanagement/zeit/2008/09/20/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/wozu-innovationsmanagement/zeit/2008/09/20/ Sat, 20 Sep 2008 00:00:00 +0200 Auszug aus: Wirtschaftswoche / wiwo.de / Stand: 20.09.2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)Summer School Innovationsmanagement ist eine Kunst 26.08.2008 Summer School für Manage...Auszug aus: Wirtschaftswoche / wiwo.de / Stand: 20.09.2008

(Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion)

Summer School
Innovationsmanagement ist eine Kunst

26.08.2008

Summer School für Manager: Marketingexperte Peter Schütz schreibt über die Tücken im Innovationsmanagement – und wie Ideen im Treibhaus Entwicklungsabteilung aufblühen.

Prof. Dr. Peter Schütz lehrt Marketing an der FH Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind das Innovations- und Servicemarketing.

Das Thema Innovation hat Strahlkraft und eignet sich perfekt für Fensterreden und Lippenbekenntnisse. Wer schwadroniert nicht gern über Kreativität und Geistesblitze? Wer schlägt nicht gern den Bogen von Michelangelos Genialität zu den eigenen Visionen? Doch wir sollten den Zusatz Management nicht vergessen: Denn Innovationsmanagement ist nicht nur eine Kunst, es ist auch ein Handwerk und verlangt Routinen. Was nützt ein kreatives Feuerwerk, wenn wir die Ideen nicht als ausgereifte Business-Pläne in die strategische Planung einfließen lassen? Eine Idee ohne bereitgestellte Ressourcen landet im Ideenpool, nicht im Markt .

Der Innovationsprozess darf nicht als Parallelwelt neben den normalen Geschäftsprozessen laufen. Er sollte auch nicht an eine Stabsstelle Ideenmanagement delegiert werden. Innovationsmanagement gehört in die Linien- und Führungsverantwortung . Und diese Verantwortung sollte von Beginn an sichtbar sein.

Der erste Schritt des Innovationsmanagements ist nicht das kreative Feuerwerk, sondern die Definition von Suchfeldern. Schon die Goldgräber im Wilden Westen wussten, dass sie vor dem Schürfen erst den Claim abstecken mussten. Auch Kreativität braucht einen Rahmen. Zur Eingrenzung von Suchfeldern sollte auf dem Areal der Kernkompetenzen des Unternehmens nach neuen, besseren Lösungen für Kundenprobleme geforscht werden.

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Geschäftserfolg durch Nachhaltigkeit () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/geschaeftserfolg-durch-nachhaltigkeit/zeit/2008/09/14/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/geschaeftserfolg-durch-nachhaltigkeit/zeit/2008/09/14/ Sun, 14 Sep 2008 00:00:00 +0200 aus der WAZ online, Stand: 14.09.2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion):Zukunftskonferenz Food an der Uni Witten/Herdecke Lebensmittelriesen für Nachhaltigkeit Witten, 10.09.2008...aus der WAZ online, Stand: 14.09.2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion):

Zukunftskonferenz Food an der Uni Witten/Herdecke
 Lebensmittelriesen für Nachhaltigkeit

Witten, 10.09.2008, Redaktion Witten

[...]Über die Vorteile nachhaltigen Wirtschaftens diskutierten Vertreter der Lebensmittelwirtschaft mit Wissenschaftlern bei der „Zukunftskonferenz Food” an der Universität Witten/Herdecke.

„Die Hersteller müssen Produkte bereitstellen, deren Nutzen und Qualität nachvollziehbar sind und der Handel muss diese Aspekte den Kunden kommunizieren.” So ermunterte Edeka-Vorstandssprecher Markus Mosa die Akteure in der Lebensmittelwirtschaft zu einer verstärkten Kooperation im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens.

[...]Die Tagung sollte Wege aufzeigen,  wie Nachhaltigkeit zur Wachstumschance wird  und wie sie gleichzeitig einen Beitrag leisten kann, um das Vertrauen der Gesellschaft in eine zukunftssichere Ernährungsbranche zu steigern. [...]

Wie es in diesem Umfeld gelingen kann, durch die konsequente Umsetzung des Themas  Nachhaltigkeit in Form innovativer Produkte  bereits heute zu außergewöhnlichem  Markterfolg  zu gelangen, schilderte Dr. Michael Raß, Geschäftsführender Gesellschafter der Teutoburger Ölmühle und Gewinner des Deutschen Gründerpreises 2007.

„Wichtig für die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens ist neben den Produkten insbesondere seine  Unternehmenskultur „, ergänzte Michael Radau, Vorstand der Super Bio Markt AG. Wenn ein Unternehmen nach innen ein schlechtes Verhältnis zu seinen Mitarbeitern habe, könne es nach außen auch keine Glaubwürdigkeit verlangen.

Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter:  … Nachhaltigkeit …

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Öffentlichkeitsarbeit und Mittelstand () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/oeffentlichkeitsarbeit-und-mittelstand/zeit/2008/09/14/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/oeffentlichkeitsarbeit-und-mittelstand/zeit/2008/09/14/ Sun, 14 Sep 2008 00:00:00 +0200 Auszug aus SZ Online vom 14.09.2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion):Unternehmenskommunikation Werbung tut gut Von Angelika Slavik [...] Vor allem mittelständische Betriebe zei...Auszug aus SZ Online vom 14.09.2008 (Hervorhebungen im Text von der Blog-Redaktion):

Unternehmenskommunikation
Werbung tut gut

Von Angelika Slavik

[...]

Vor allem mittelständische Betriebe zeigen sich als leidenschaftliche Kommunikationsverweigerer . „Die meisten würden am liebsten überhaupt nichts von sich preisgeben“, sagt Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen. Kommunikation beschränke sich in vielen Firmen auf schlecht gemachte Anzeigen in Lokalzeitungen – eine durchdachte Kommunikationsstrategie gebe es nicht. „In der Mehrzahl der Familienunternehmen läuft das völlig unprofessionell“, sagt Hennerkes. Das allerdings sei bedauerlich, denn den Betrieben entstünden dadurch eine ganze Reihe an Nachteilen – wessen sie sich oft überhaupt nicht bewusst seien.

Der Mangel an Professionalität in der Kommunikation zeigt sich auch an den unternehmensinternen Strukturen. Laut einer aktuellen Studie der Initiative Unternehmenskultur wird in nur 19 Prozent der mittelständischen Familienunternehmen die Öffentlichkeitsarbeit von einem ausgebildeten PR-Experten verantwortet. Alle anderen lassen diese Agenden von ihrem Marketing- oder sogar vom Vertriebsleiter erledigen. Der Grund dafür liegt oftmals in mangelndem Fachwissen: Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Marketing, „viele glauben, das ist alles das Gleiche“, sagt Hennerkes. „Es fehlt ihnen der Überblick, deshalb ist das Wenige, das sie tun, dann auch noch völlig ineffizient. [...]

Dabei bringt ein gutes Image unterm Strich auch finanzielle Vorteile. Denn Unternehmen, die sich nicht um ihr Bild in der Öffentlichkeit kümmern, erscheinen oft auch als Arbeitgeber nicht sonderlich attraktiv. Gut ausgebildete Nachwuchskräfte sind für diese Firmen schwer zu bekommen – obwohl sie Stellen mit viel Gestaltungsspielraum und guten Aufstiegsmöglichkeiten zu besetzen hätten. Wer im Wetteifern um die besten Köpfe allerdings immer den kürzeren zieht, wird langfristig Schwierigkeiten haben, mit den Wettbewerbern Schritt zu halten: Die Innovationen kommen dann von der Konkurrenz.

Auch in Krisenfällen kann sich ein g uter Ruf bezahlt machen – etwa bei einem Umweltskandal. „Die Bevölkerung ist viel eher bereit zu verzeihen, wenn das Unternehmen gut in der Region verwurzelt ist“, sagt Beraterin Hilker. Ähnliches gelte für Einsparungsmaßnahmen und Arbeitsplatzabbau: Ein Unternehmen, dem man Sinn für soziale Verantwortung zugestehe, könne auf pfleglichere Behandlung hoffen, von Mitarbeitern und Medien gleichermaßen.

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Dem Führungs- und Fachkräftemangel vorbeugen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/dem-fuehrungs-und-fachkraeftemangel-vorbeugen/zeit/2008/09/06/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/dem-fuehrungs-und-fachkraeftemangel-vorbeugen/zeit/2008/09/06/ Sat, 06 Sep 2008 00:00:00 +0200 Viele Unternehmen setzen bei der Einstellung immer noch auf möglichst junge männliche Mitarbeiter und werden mit dieser Einstellungspolitik bald größere Probleme bekommen. aus: SPIEGEL Online ...Viele Unternehmen setzen bei der Einstellung immer noch auf möglichst junge männliche Mitarbeiter und werden mit dieser Einstellungspolitik bald größere Probleme bekommen.

aus: SPIEGEL Online Stand: 05. September 2008

PERSONALFÜHRUNG
„Ab 27 lassen unsere Fähigkeiten nach“

Ältere, weibliche und kranke Mitarbeiter – um sie müssen Unternehmen buhlen, wenn sie dem Fachkräftemangel beikommen wollen, sagt Deutschlands jüngste BWL-Professorin Stock-Homburg. Dabei ist Alter relativ, denn schon ab Ende 20 gelte man als alt.

SPIEGEL ONLINE: Frau Stock-Homburg, wieso raten Sie Unternehmen, sich besonders um ältere und weibliche Mitarbeiter zu kümmern – setzen Sie sich für Randgruppen in deutschen Unternehmen ein?

Ruth Stock-Homburg: Randgruppe ist ein ganz falscher Begriff. Diese Menschen sind wichtige Ressourcen – nur haben leider noch nicht alle Firmen ihren Wert entdeckt. Wir stehen bereits jetzt einem starken Fach- und Führungskräftemangel gegenüber. In fünf bis zehn Jahren können wir Stellen nicht mehr besetzen, spätestens da brauchen wir qualifizierte und insbesondere auch motivierte ältere und weibliche Mitarbeiter.

BWL-Professorin Stock-Homburg: Fach- und Führungskräftemangel wird bald die Wachstumsbremse Nummer eins sein.

SPIEGEL ONLINE: Unternehmen klagen schon jetzt über Fachkräftemangel – haben aber massiv ältere Fachkräfte ins Aus gedrängt.

Stock-Homburg: Hier ist derzeit ein Prozess des Umdenkens in Unternehmen zu beobachten: Viele Unternehmen haben verstanden, dass sie enorme finanzielle Ressourcen und wertvolles Know-how verschenken. Man muss Mitarbeiter nicht mal in den Ruhestand schicken, sondern es reicht, dass sie sich überflüssig vorkommen, damit sie ihre Motivation verlieren. Darum muss sich die ganze Unternehmenskultur ändern.

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Fachkräftemangel und demographischer Wandel () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fachkraeftemangel-und-demographischer-wandel/zeit/2008/08/19/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/fachkraeftemangel-und-demographischer-wandel/zeit/2008/08/19/ Tue, 19 Aug 2008 00:00:00 +0200 Im SPIEGEL Online, Ausgabe vom 19. August 2008, wird eine Studie vorgestellt (Artikel), die deutschen Unternehmen in Bezug auf die Vorbereitung auf den demographischen Wandel schlechte Noten a...Im SPIEGEL Online, Ausgabe vom 19. August 2008, wird eine Studie vorgestellt ( Artikel ), die deutschen Unternehmen in Bezug auf die Vorbereitung auf den demographischen Wandel schlechte Noten ausstellt. Darin heißt es:

Der deutschen Wirtschaft droht der Arbeitskräftemangel – und die Firmen unternehmen dagegen wenig. Laut einer Studie (Studie „Pro 50 – Arbeit mit Zukunft“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC)) fühlen sich die meisten Konzerne auf den demografischen Wandel schlecht vorbereitet. Besonders Top-Manager ignorieren das Problem demnach weitgehend.

Das Ergebis der Studie: Das Ergebnis: Der Großteil der Unternehmen habe das Problem zwar erkannt. Aber gerade 34 Prozent der Befragten sagen, ihre Firma sei gut oder sehr gut auf den demografischen Wandel vorbereitet.

Insbesondere im Bereich der Fortbildung bestehen deutliche Mängel:

Nur 23 Prozent der Betriebe bieten explizit Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter jenseits der 50. Und gerade 17 Prozent der Unternehmen verfügen ausdrücklich über ein Karrieremodell für Mitarbeiter über 50 Jahren.

Die Ursachen sehen die Autoren vor allem in der Langfristigkeit der Maßnahmen:

„Die Trägheit des demografischen Wandels birgt zwar den Vorteil, dass die Veränderungen lange vorhersehbar sind“, sagt Holger Leckebusch, Deutschland-Direktor des Servicebereichs bei PwC. „Ihr Nachteil jedoch liegt genauso darin, dass Unternehmen ihnen nur durch langfristige Maßnahmen begegnen können.“

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Ins Ausland verlagern () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ins-ausland-verlagern/zeit/2008/08/14/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/ins-ausland-verlagern/zeit/2008/08/14/ Thu, 14 Aug 2008 00:00:00 +0200 Meldung des „Sicherheitsreport“ Nr. 3/2008 zum Thema „Auslandsgeschäft“ Quelle für statistische Angaben: DIHK 2007Auslandsgeschäft Nicht alle Erwartungen erfüllt Erschließung neuer Märkte – da...Meldung des „Sicherheitsreport“ Nr. 3/2008 zum Thema „Auslandsgeschäft“
 Quelle für statistische Angaben: DIHK 2007

Auslandsgeschäft
  Nicht alle Erwartungen erfüllt

Erschließung neuer Märkte – das steht beim Auslandsengagement deutscher Unternehmen an erster Stelle: 95 Prozent geben dies als Hauptmotiv für ihr Auslandsengagement an. Ähnlich bedeutend sind die Wettbewerbssituation, der Kundenwunsch und die Nähe zum Kunden. Alle anderen standort- und kostenbezogenen Gründe sind bei den im Auslandsgeschäft tätigen Unternehmen derzeit von geringerer Bedeutung. Das zeigt die jüngste Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), an der sich 3600 im Ausland engagierte Unternehmen beteiligten.

Die Untersuchung belegt auch, dass manche Erwartungen bei Weitem nicht erfüllt werden. Während über drei Viertel tatsächlich neue Märkte erschließen und damit ihren Umsatz erhöhen konnten, wurde das Ziel, Reduzieren der Kosten, nur von 38 Prozent erreicht. Nur jedes vierte Unternehmen, das auf bessere Rahmenbedingungen hoffte, fand diese tatsächlich vor, und nur 13 Prozent konnten davon berichten, dass sie leichter qualifizierte Mitarbeiter fanden als am heimischen Standort.

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Kranke Mitarbeiter wieder eingliedern () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kranke-mitarbeiter-wieder-eingliedern/zeit/2008/08/14/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/kranke-mitarbeiter-wieder-eingliedern/zeit/2008/08/14/ Thu, 14 Aug 2008 00:00:00 +0200 Auszüge aus der Internet-Homepage der Barmer Krankenkasse www.barmer.de, Stand 13. August 2008„Kranke Mitarbeiter schnell wieder eingliedern„Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die wegen Krank...Auszüge aus der Internet-Homepage der Barmer Krankenkasse
 www.barmer.de, Stand 13. August 2008

Kranke Mitarbeiter schnell wieder eingliedern

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die wegen Krankheit oder drohender Behinderung ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit entweder gar nicht mehr oder nur noch in begrenztem Umfang ausüben können – und das auf Dauer – haben laut SGB IX Anspruch auf Leistungen zur „Teilhabe am Arbeitsleben“.
 ……….

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die durch Krankheit oder Unfall für längere Zeit aus dem Arbeitsleben gerissen wurden, ist es nicht leicht, beruflich wieder Fuß zu fassen. Erst recht dann nicht, wenn ein körperliches Handicap die Rückkehr an den angestammten Arbeitsplatz erschwert.
 ……….
 Das SGB IX sieht unter anderem vor, dass die im Einzelfall erforderlichen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben „nahtlos“, „zügig“ sowie „nach Gegenstand, Umfang und Ausführung einheitlich“ erbracht werden. Dies wird in der Praxis häufig nicht erreicht. Gründe dafür:

- Fehlende Kenntnisse der Betroffenen beziehungsweise ihrer Arbeitgeber über Wiedereingliederungsmöglichkeiten
 - Unzureichende Vernetzung der einzelnen Maßnahmen
 - Mangelnde Kommunikation der beteiligten Träger untereinander.

Die Folgen: Möglichkeiten der Wiedereingliederung werden zu wenig genutzt. Arbeitgeber verschenken Chancen, über alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für mitunter langjährige Mitarbeiter, die über viel Routine und Know-how verfügen, nachzudenken. Die Betroffenen verlieren immer noch viel zu oft ihren Arbeitsplatz. Auf der anderen Seite dauert die Wiedereingliederung, wenn sie denn in Angriff genommen wird, mitunter länger als nötig.

Krankenkassen mit Wiedereingliederungsprogrammen und sogenannte Case Manager können Betriebe beim Wiedereingliederungsprozess unterstützen.

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Auf den demografischen Wandel einstellen () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/auf-den-demografischen-wandel-einstellen/zeit/2008/08/14/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/auf-den-demografischen-wandel-einstellen/zeit/2008/08/14/ Thu, 14 Aug 2008 00:00:00 +0200 Auszug aus: Sicherheitsreport 3/2008, Seminarangebot:Damit Unternehmen auch zukünftig innovative und konkurrenzfähige Dienstleistungen und Produkte anbieten können, müssen sich Unternehmer, Fü...Auszug aus: Sicherheitsreport 3/2008, Seminarangebot:

Damit Unternehmen auch zukünftig innovative und konkurrenzfähige Dienstleistungen und Produkte anbieten können, müssen sich Unternehmer, Führungskräfte und Fachverantwortliche der Personalabteilungen und der Personalentwicklung rechtzeitig mit dem eingetretenen demografischen Wandel befassen. Qualifizierte junge Fachkräfte sind schon heute für die Unternehmen schwer zu finden.

Was können Unternehmer und Führungskräfte tun, um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten? Welche individuellen Prognosen können für die Entwicklung der Altersstruktur im eigenen Unternehmen gemacht werden? Wie kann der Wissensschatz der älteren Mitarbeiter gesichert und an jüngere weitergegeben werden? Wie ist es dem Unternehmen möglich, das Können und Wissen aller Mitarbeiter optimal zu nutzen? Wie können die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter während des gesamten Erwerbslebens erhalten werden? Wie können ältere Mitarbeiter im Unternehmen gehalten werden? Wie können die personalen Ressourcen im Bereich Gesundheit gefördert werden? Wie sind Arbeitsstätten barrierefrei zu gestalten, damit die Potenziale aller genutzt werden können? Wie unterscheiden sich Alte und Junge? Wo liegen die Kompetenzen?

Mit diesen und ähnlichen Fragen müssen Sie sich auseinandersetzen, wenn Sie Ihr Unternehmen demografiesicher gestalten möchten.

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Ältere Arbeitnehmer immer wichtiger () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/aeltere-arbeitnehmer-immer-wichtiger/zeit/2008/08/14/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/aeltere-arbeitnehmer-immer-wichtiger/zeit/2008/08/14/ Thu, 14 Aug 2008 00:00:00 +0200 Auszug aus: Sicherheitsreport, Rubrik kurz und bündig, Ausgabe 3/2008:Der demografische Wandel geht nicht spurlos an der Wirtschaft vorbei: Die Unternehmen müssen sich auf eine zunehmende Zahl...Auszug aus: Sicherheitsreport, Rubrik kurz und bündig, Ausgabe 3/2008:

Der demografische Wandel geht nicht spurlos an der Wirtschaft vorbei: Die Unternehmen müssen sich auf eine zunehmende Zahl von älteren Beschäftigten einstellen. Dabei wird oftmals bezweifelt, dass die Senioren den Anforderungen der modernen Leistungsgesellschaft standhalten. Mit einem hohen Lebensalter ist aber nicht automatisch eine geringere Leistung verbunden. Motiviert am Arbeitsplatz sind die älteren Semester allemal, darin sind sich Personalverantwortliche und Alterswissenschaftler einig.

Deutschlands Bevölkerung altert. Das macht sich auch in den Büros und an den Werkbänken bemerkbar: Analysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge ist zwischen 1998 und 2006 der Anteil der über 50-Jährigen an allen Erwerbstätigen von 22,6 auf 25,7 Prozent oder um 1,5 Millionen gestiegen. Dagegen blieb die Zahl der unter 50-jährigen Beschäftigten über den Untersuchungszeitraum hinweg mit gut 27 Millionen nahezu stabil.

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Neue Ehrlichkeit im Marketing () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/neue-ehrlichkeit-im-marketing/zeit/2008/08/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/neue-ehrlichkeit-im-marketing/zeit/2008/08/09/ Sat, 09 Aug 2008 00:00:00 +0200 Ein Artikel der Wochen-Fachzeitschrift „werben und verkaufen/w+amp;v“ vom 30. März 2006 bringt viele Marketing-Leute und Werbungtreibende in einen Handlungsdruck. Hier ein Auszug:Auf der Basis...Ein Artikel der Wochen-Fachzeitschrift „werben und verkaufen/w&v“ vom 30. März 2006 bringt viele Marketing-Leute und Werbungtreibende in einen Handlungsdruck. Hier ein Auszug:

Auf der Basis eines Forschungsprojekts in der Unternehmenskommunikation der Universität Hohenheim unter dem Titel „Glaubwürdigkeit – Schlüssel zum Vertrauen“ kam jetzt in das Bewusstsein der Werbungtreibenden und der Werbebranche, was die Verbraucher selbst schon längst verinnerlicht haben und auch schon deutlich leben: „In der Gesellschaft vollzieht sich derzeit ein moralischer Wandel – eine ,neue Ehrlichkeit’ setzt sich durch. Die Folge: Konsumenten verlangen von Unternehmen mehr Offenheit.“ Das Forschungsprojekt zeigt alarmierende Zahlen: Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wirtschaft im Allgemeinen und in Unternehmen im Besonderen ist erschüttert. Lediglich knapp ein Viertel der Bundesbürger glaubt, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter und die Öffentlichkeit offen informieren.

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Top-Managerinnen immer noch selten () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/top-managerinnen-immer-noch-selten/zeit/2008/08/09/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/top-managerinnen-immer-noch-selten/zeit/2008/08/09/ Sat, 09 Aug 2008 00:00:00 +0200 In der Ausgabe vom 04.08.2008 befasst sich Reporterin Cornelia Schmergal mit Frauen als Top-Führungskräften in der deutschen Wirtschaft. Hier ein Auszug:Willkommen in der Macho-AG. In Sachen w...In der Ausgabe vom 04.08.2008 befasst sich Reporterin Cornelia Schmergal mit Frauen als Top-Führungskräften in der deutschen Wirtschaft. Hier ein Auszug:

Willkommen in der Macho-AG.  In Sachen weibliches Top-Management ist Deutschland ein Entwicklungsland.

Gerade mal ein Prozent aller Vorstandsposten der 200 größten deutschen Unternehmen ist mit einer Frau besetzt, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im vergangenen Jahr herausgefunden hat. Das DIW will die Studie jetzt aktualisieren. Erste Erkenntnis: Die Männerwirtschaft nimmt sogar noch zu. Unter » den Vorständen der börsennotierten Dax-30-Unternehmen findet sich nur noch eine einzige Frau: Bettina von Oestereich, die bei der Hypo Real Estate Gruppe das Risiko-Management verantwortet. Das deutsche Top-Management? Ungefähr „so frauenfreundlich wie Saudi-Arabien“, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“ jüngst.

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Unternehmensführung und Ethik () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmensfuehrung-und-ethik/zeit/2008/07/21/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmensfuehrung-und-ethik/zeit/2008/07/21/ Mon, 21 Jul 2008 00:00:00 +0200 Professor: Manager brauchen Ethikkodex Der Jenaer Ethikprofessor Nikolaus Knoepffler hat Verhaltensregeln für Manager angemahnt. „Für die Führungsebene eines Unternehmens müssen eigene Leitlin... Professor: Manager brauchen Ethikkodex

Der Jenaer Ethikprofessor Nikolaus Knoepffler hat Verhaltensregeln für Manager angemahnt. „Für die Führungsebene eines Unternehmens müssen eigene Leitlinien gelten“, forderte der Leiter des Ethikzentrums an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die in vielen deutschen Konzernen bestehenden allgemeinen Ethikregeln müssten daher speziell auf die Führungsriege zugeschnitten werden. …


aus „Norbayerischer Kurier“, Seite 7, vom 21. Juli 2008

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Unternehmenskultur () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmenskultur/zeit/2008/06/30/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmenskultur/zeit/2008/06/30/ Mon, 30 Jun 2008 00:00:00 +0200 Zwischen Unternehmenskultur und Unternehmenserfolg gibt es einen nachweislichen Zusammenhang, so Frau Dr. Sonja Sackmann, Professorin und Dekanin an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisat...Zwischen Unternehmenskultur und Unternehmenserfolg gibt es einen nachweislichen Zusammenhang, so Frau Dr. Sonja Sackmann, Professorin und Dekanin an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften der Universität der Bundeswehr München, auf einer Tagung der INQA.

In einem Interview mit INQA heißt es u.a.

INQA: Frau Sackmann, welches Bild bieten die Unternehmenskulturen am Wirtschaftsstandort Deutschland?

Sackmann: Wie in anderen Ländern auch, gibt es in Deutschland soviel Unternehmenskulturen wie es Unternehmen gibt. Gerade bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch auch ein spezifisches Charakteristikum: Es gibt hierzulande eine Kultur, die sich nach wie vor an Qualität orientiert. Und speziell bei kleinen und mittleren Unternehmen ist die Prägung der Unternehmenskultur durch die jeweilige Unternehmerpersönlichkeit spürbar. 

 

Quelle: www.inqa.de / 31.05.2008

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Unternehmensleitbild und Führungsgrundsätze () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmensleitbild-und-fuehrungsgrundsaetze/zeit/2008/06/20/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/unternehmensleitbild-und-fuehrungsgrundsaetze/zeit/2008/06/20/ Fri, 20 Jun 2008 18:51:00 +0200 Die Unternehmensberater Berner+Kollegen haben auf ihrer Website (Quelle: umsetzungsberatung.de, Stand: 20.06.2008 ) einen Artikel zum Thema Unternehmensleitbild und Führungsgrundsätze veröffen...Die Unternehmensberater Berner+Kollegen haben auf ihrer Website (Quelle:  umsetzungsberatung.de , Stand: 20.06.2008 ) einen Artikel zum Thema Unternehmensleitbild und Führungsgrundsätze veröffentlicht. Der Verfasser merkt an, dass ihm kein Fall bekannt sei,

in dem die Einführung eines Leitbilds oder von Führungsgrundsätzen eine greifbare positive Wirkung gehabt hätte. Das liegt weder an einem Mangel an gutem Willen noch an groben handwerklichen Fehlern. Es liegt daran, dass  auch die sorgfältigste Beschreibung, wie man die Welt gerne hätte, nicht bewirkt, dass sie so wird. Im günstigsten Fall werden Leitbilder, Führungsgrundsätze etc. schlicht ignoriert, im ungünstigeren richten sie sogar Schaden an.

Daraus dürfe man jedoch nicht den Schluss ziehen, dass man eine Unternehmenskultur überhaupt nicht verändern könne. Es gebe Beispiele dafür, dass sich im Laufe von Veränderungsprozessen auch Unternehmenskulturen nachhaltig verändert haben.

Doch in aller Regel geschah  dies  nicht über Leitbilder und Führungsgrundsätze, sondern über konkrete, geschäftsbezogene Veränderungsziele wie Kundenorientierung, Kostensenkung, Ablaufoptimierung, Qualitäts-Kampagnen oder die Programme zur Steigerung der Mitarbeiterqualität.

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Lohnt sich Unternehmenskultur aus ökonomischer Sicht? () http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/lohnt-sich-unternehmenskultur-aus-oekonomischer-sicht/zeit/2008/06/11/ http://www.csr-und-mehr.de/csr-mehr-blog/beitrag/lohnt-sich-unternehmenskultur-aus-oekonomischer-sicht/zeit/2008/06/11/ Wed, 11 Jun 2008 17:56:00 +0200 Daraus dürfe man jedoch nicht den Schluss ziehen, dass man eine Unternehmenskultur überhaupt nicht verändern könne. Es gebe Beispiele dafür, dass sich im Laufe von Veränderungsprozessen auch U...Daraus dürfe man jedoch nicht den Schluss ziehen, dass man eine Unternehmenskultur überhaupt nicht verändern könne. Es gebe Beispiele dafür, dass sich im Laufe von Veränderungsprozessen auch Unternehmenskulturen nachhaltig verändert haben.

Doch in aller Regel geschah  dies  nicht über Leitbilder und Führungsgrundsätze, sondern über konkrete, geschäftsbezogene Veränderungsziele wie Kundenorientierung, Kostensenkung, Ablaufoptimierung, Qualitäts-Kampagnen oder die Programme zur Steigerung der Mitarbeiterqualität.

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